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Weltwirtschaftsforum in Davos Merkel: Wettbewerbsfähigkeit ist das zentrale Thema der Zukunft

 ·  Wenn der Wohlstand in Europa erhalten werden soll, müssen die Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, mahnte die Kanzlerin. Zugleich brachte sie weitere Überbrückungsmaßnahmen ins Gespräch, sollte die Arbeitslosigkeit hoch bleiben.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (145)

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Mark Erz
Mark Erz (Sterling) - 24.01.2013 13:12 Uhr

Da klingt deutlich noch das Empire durch

Es ist erschreckend wie sehr UK im Denken immer noch bestimmt ist von seiner Historie. Diese zieht es einer europäischen Philosophie immer noch vor.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 16:05 Uhr
Hans Fallada

@Marx

Ich will keinen König. Und wo Sie gerade von Träumereien und Realitäten sprechen: Die größten Träumer und Realitätsverweigerer sind wohl eher die EU-Hasser, die hier im Forum immer wieder ihresgleichen befeuern. Die EU IST die Realität, zugegebenermaßen nicht allzu rosig, aber das sind Realitäten meist nicht.
Die Träumer fabulieren dann meist was vom "zurück-zur-DM" oder "wer-braucht-schon-Brüssel" (kann man allein in den Kommentaren zu diesem Artikel vielfach nachlesen) und phantasieren sich so etwas wie eine "schweigende Mehrheit" zusammen, die ja angeblich längst etwas ganz anderes wolle als die doofen Politiker. Anstatt konstruktiv an der Gestaltung der Gegenwart mitzuwirken, fliehen Menschen, die zur Zukunft nichts zu sagen haben, in eine Pseudo-Vergangenheit, in der ja sowieso alles besser war.

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 24.01.2013 13:27 Uhr

Empire

Wenn das das Empire ist, will ich persönlich sofort einen König.

Es geht hier nicht um eine europäische Philosophie, sondern um eine europäische Politik.
Es geht darum endlich mit dem Träumen aufzuhören und den Realitäten ins Auge zu blicken.

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Joachim Schroeder

Verkrachte Existenzen!

Es ist nur zu verständlich, daß die klaren Aussagen eines David
Cameron den verkrachten ''EU''-Existenzen ziemlich ungelegen
kommen, denen es weniger um ein prosperierendes Europa geht,
wie man an dem Niedergang der PIIGS+F+Z Staaten sehen kann,
sondern nur allein um den Erhalt ihrer Plätze an den EU-Futter-
krippen!

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Thomas Meyer

Grossbritannien ist einfach überfordert mit dem Euro-Dilletantismus

Die Position David Camerons zur EU ist sehr verständlich. Wer dies ignoriert versteht nichts von der Sache. Den Briten geht das alles zu schnell und zu pathetisch mit diesem Europa. Das Herumdoktern an der europäischen Krise ist für Cameron einfach zu amateurhaft angepackt und glatte Flickschusterei. Das sollten die anderen Staatsführer ganz einfach sich eingestehen und der etwas professionelleren Haltung der Briten Gehör schenken. Deshalb wäre es am besten in allen einzelnen EU-Staaten die Bürger zu befragen und demokratisch darüber abstimmen zu lassen, ob sie in der heutigen EU bleiben wollen oder nicht. Dem Diktat nicht legitimierter EU-Beamte, ersetzt durch Demokratie (Herrschaft des Volkes), könnte das die Chance sein für einen Neubeginn. Um das geht es Cameron. Wir sollten auf die Briten hören, zum eigenen Vorteil. Wer dem widerspricht rennt mit offenen Augen ins Unglück.

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thomas röver

das empire schlägt zurück

grossbritanien gibt der fetten aufgeblähten verwaltungsunion mit verteilungshoheit und irrsinnigem verwaltungsapparat und transferunion neue impulse. wir feigen deutschen lassen alles in der eu devot laufen.
hut ab vor ihnen, herr cameron

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Uwe Prengel
Uwe Prengel (Jadis) - 24.01.2013 12:58 Uhr

Was wäre mit einem

Referendum in Festlandeuropa? Die Pfeifen in Brüssel bekämen das Zähneklappern...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:28 Uhr
Helga Zießler

Ja, Herr Prengel

...und genau deshalb gibt es auch kein Referendum. Demokratische Gepflogenheiten stören nur. Am besten schafft man auch gleich Wahlen ab, denn das Volk ist sowieso zu dumm ;-)

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Hans Böhringer

Wo er recht hat hat er recht

trotzdem lassen wir die Briten ziehen, Wanderer sollte man nicht aufhalten! Ob die Strukturprobleme dort aber dann leichter zu lösen sind, das sollen sie dann selbst mit sich ausmachen. Viel Glück!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 13:24 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 24.01.2013 13:24 Uhr

Die Probleme der Engländer werden sich wohl kaum ändern.....

wie auch? Durch die paar Pfund die nach Europa fließen. UK profitiert doch von der EU. Sollen Sie doch versuchen ein Staat der USA zu werden..... am besten warten sie dann aber auf den nächsten republikanischen Präsidenten (falls es je dazu kommen wird). Wäre jedenfalls lustig wenn UK als ex-Kolonialherr selbst zum Untertan verkommt (was sie rein faktisch ohnehin sind als Vasall der USA).

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Jürgen Dannenberg

„Ganz Europa

ist heute überholt in Sachen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit“ Nein nicht ganz Europa. Wir wehren uns noch ein bisschen. Aber spätestens wenn Deutschland sein Grün/Rot Deja-vu hat ist es auch damit vorbei.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 24.01.2013 12:41 Uhr

Es gibt keinen Weg zurück

Mal sehen, was die Kanzlerin dazu antworten wird. Immerhin gibt es jetzt eine Diskussion, die nicht mehr von den Berufseuropäern so einfach abgewürgt werden kann.
David Cameron geht natürlich ein Risiko ein, aber England ist zu stark, als daß "man" (Hollande, Merkel usw.) es ignorieren könnte. Und ohne GB kann es auch keine politische Union geben.
Sollte es sie dennoch geben, dann ist es wie beim Zwangsstaat Belgien: ein endloses Ringen zwischen Wallonen und Flamen. So verhielte es sich dann mit F und D: ein Alptraum.
England kann auch ohne Europa- es gibt ja noch das Commonwealth und auch die USA. Aber "Europa" kann nicht ohne England.
Schön, daß Cameron zur Demaskierung der deutschen und französischen Politik diesen, seinen Beitrag leistet.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 14:46 Uhr
henry franzke

Nicht lange her

da wurde uns alternativlos erklärt, ein Ausstieg Griechenlands wäre eine Gefahr für Europa.
Was ist dann das um vieles größere GB bei einem Ausstieg? Für Merkel & Co der Supergau, denn manch anderes Land könnte auch anfangen nachzudenken.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 24.01.2013 13:32 Uhr

Eher umgekehrt wird ein Schuh draus

Wieso sollte die EU UK brauchen? UK leistet keinen substantiellen Beitrag zur EU. Ja und nach der EU?? Die USA drängen darauf, dass UK in der EU bleibt..... Wem sich also anschließen?

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Henk Wilbert

Von Cameron lernen heißt Demokratie lernen

Cameron geht den richtigen Weg. Auch viele junge Leute wollen eine bürgernahe Regierung und sind daher zunehmend skeptisch gegenüber der EU in ihrer jetzigen Form. In Brüssel denkt man noch, dass die EU automatisch Fortschritt und Weltoffenheit bedeutet. Doch gerade die Globalität macht die EU schon wieder provinziell und in ihren staatsähnlichen Strukturen zu einem altmodischen Gebilde.
Ein nationales Bewusstsein ist zudem kein Defizit, sondern gehört, wenn man es nicht übertreibt, zu einer gesunden Kultur. Die EU als lockeres Gegengewicht zum Nationalismus und als Binnenmarkt ist förderlich.
Doch eine EU, welche neoliberalistische und sozialistische Züge in einer demokratiefernen Art paradoxerweise in sich vereint, wird zu Recht kritisch hinterfragt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:24 Uhr
Helga Zießler

Obwohl mir nicht klar ist, Herr Wilbert,

... was "neoliberalistische Züge" sind, die sie in der EU entdeckt haben wollen - mit allem, was sie sonst schreiben, haben Sie recht.

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Jan Matthias

Cameron formuliert, was alle denken!

Eines ist klar: es kann (finanziell) keine Zugeständnisse an GB geben. Natürlich will keiner für die EU zahlen und alles davon haben. Das funktioniert aber nicht und einmal angefangen wird jeder (abgesehen von D) Forderungen stellen.
Die andere Richtung Camerons ist die richtige. Europa muss wieder zu einer Institution werden, bei der alle teilnehmen WOLLEN. Wie Cameron richtig sagt blockiert die EU Europa. Wenn dieser Kurs beibehalten wird, dann geht GB zu Recht einen eigenen Weg. Sollte man sich aber in Brüssel wieder des Grundgedankens erinnern, dann wird GB mit Freuden daran teilhaben. Insbesondere für Deutschland ist GB ein unersetzlicher Partner, da alle anderen "Großen" (ESP,FRA,ITA) ein elementar anderes Staatsverständnis pflegen.
Ich befürchte allerdings, dass Europa der Sumpf bleibt, der er ist und man sich GBs Zustimmung erkauft.

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Peter Lammert

Die Bank of England ist der Erfinder des Geldruckens...

... und wird den Teufel tun ihre Geldquelle aufzugeben. Genau das aber würde ein Beitritt zum Euro bedeuten.

Bitte nicht falsch verstehen, Geld würde dann natürlich genauso gedruckt werden, mehr denn je, nur würde die durch Inflation der britischen Ersparnisse erzielten, gigantischen Gewinne nicht mehr den Eigentümern der Bank of England zukommen. Logisch also das England niemals dem EURO beitreten wird.

Übrigens, wer glaubt hier noch es handele sich bei der Bank of England um eine staatliche Zentralbank, die zum Wohle der Allgemeinheit Geld verteilt? Wollen sie wissen, wer über eine geschickte Konstruktion von Vehiceln der deutliche Mehrheitsaktionärs ist? Suchen sie in der Schweiz! Es gibt eine Weinmarke, die genauso heißt...

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Closed via SSO

Die Linie der Partei

bitte beachten Sie, das Cameron derzeit ein schlechter Mensch ist, er fordert unbilliges vom Club. Das ist aber gar nicht mal das schlimmste, er wird ein Referendum machen, das ist einfach unerhoert, ein Dolchstoss in den Ruecken der sozialistischen Internationale, allen voran die liebe Frau Merkel, die derzeit mit eben diesen Schmerzen leben muss. Nach kurzer Zeit wird die Partei GB umarmen und die grosse Liebe zwischen den Bruedern wird als Decke ueber diesen Fehtritt gebreitet, warum, weil die EU in der heutigen Version auseinanderbroeseln wird und weil kein einziges Land die EU benoetigt, die EFTA ist genau so verbindlich und ausreichend. Was schwer wiegt ist jedoch das die EU ein Sorglosland wird, in dem D total verschuldet wird, solange bis wir auch pleite sind. Wenn GB zu sehr kritisiert wird erfolgt eine Solidarisierung in GB und dann ist die EU erledigt und D und FRA werden sich
an die Gurgel gehen, alles nur wegen dem euro und dem verflixten Jahr 13.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 12:55 Uhr
Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 24.01.2013 12:55 Uhr

Muß lachen,

aber Sie haben vollkommen recht.

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 24.01.2013 12:22 Uhr

Warum sollte sich einer für die Anwendung demokratischer Mitbestimmungsrechte rechtfertigen?


Doch wohl nur gegenüber Leuten, die nichts mit Demokratie am Hut haben. Lustigerweise wird uns dieses großeuropäische Reich ja immer als demokratisch verkauft, aber ganz unten, also beim Volk, darf es dann doch nicht demokratisch sein.

Merken Sie was? Genau, den Widerspruch des Ist-Zustandes der EU zum Soll-Zustand. Nur wird ein solcher Soll-Zustand nie erreicht werden, wenn man den Ist-Zustand so belässt und Kritiker diffamiert.

Als ob die mit der Kritik falsch liegen würden:
- außereuropäische Kriege, aber den Friedensnpbelpreis erhalten
- undurchsichtige Brüsseler Strukturen, aber angeblich kein Grund für mehr Transparenz
- hochbezahlte politische Altlastenpolitiker, aber angeblich so effizient, dass es zu mehr Wettbewerbsfähikeit führen würde
- unsinnige Vorschriften wie die Aufrüstung der Mitglieder, so dass Griechenland per Schuldscheinen Panzer kaufen muss-
- und der EURO, als harte Währugn versprochen, langsam zum Aliminiumgroschen werden dank Schuldenunion.

Cheers.

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Frank Sperling

"in Sachen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit"

Briten neigen schon immer dazu, sich selber in verklärtem Licht, beileibe nur nicht nüchtern zu sehen. Die Wirtschaft ist desaströs, weit weg, innovativ. competitive zu sein. Der Arbeitsmarkt ist jammervoll. Education beherrscht von Klassendenken. Lehrereinkommen sind grottenschlecht. Aufstiegsstreben existiert nur in Sachen Geld. Aber die "City" allein reicht nicht. Ordinärer Stolz lähmt die lower class. Bausubstanz ist verkommen. Das alles schweißt die superreichen und die bettelarmen Engländer zusammen, ihr Heil in splendid isolation zu suchen. Und Cameron, diese Wischiwaschifigur, schwafelt davon, dass Europa "überholt" sei von Innovation und .... Ein Psychiater würde sagen, der Leidensdruck ist noch nicht groß genug. Handelte es sich nicht um Menschen, man könnte meinen, ein Museum von nationaler Größe.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 12:52 Uhr
Jürgen Dannenberg

Herr Sperlin,

das Einkommen der Lehrer, und deren Freizeit ist nicht unbedingt ausschlaggebend für Qualität.
Siehe Deutschland.

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Jochen Breiske

Volksabstimmungen und EU-Diktatur

Machen wir uns nichts vor - vor allem denen, die in Brüssel an der demokratisch nicht so ganz legitimierten Machts sind passt der Kurs Camerons nicht - da könnte ja jedes Volk selbst abstimmen! Wo kämen wir denn da hin, wenn die Menschen für sich entscheiden dürften und nicht die Ideologen im Elfenbeinturm?!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 14:27 Uhr
Alfred Göldner

Ideologen im Elfenbeinturm?

Ich denke, das sind keine (oder doch nur wenige) Ideologen und auch nicht im Elfenbeinturm. Es geht um handfeste privatwirtschaftliche Interessen. Lobbyarbeit im undurchsichtigen Brüsseler Klüngel ist viel wirksamer als im Umkreis nationaler Parlamente und Institutionen, wo "Checks and Balances" noch einigermaßen Wirkung zeigen.
Sie treffen sicherlich den Nagel auf den Kopf, wenn Sie eine "demokratisch nicht so ganz legitimierten Macht" in Brüssel feststellen. Und die Legitimation schwindet mehr und mehr. Der EU-Bürger wurde und wird weiter zum Objekt der Ausbeutung erniedrigt. Man schaue z.B. was derzeit in Brüssel in Bezug auf die Privatisierung der Wasserwirtschaft verhandelt wird.

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Martin Welzer

Cameron hat absolut recht wenn er eine Rückabwicklung der EU in der heutigen Form fordert

Die EU war einst als großartige Idee einer europäischen Gemeinschaft gestartet und ist nun zu einer nimmersatten Krake mutiert die darauf abzielt den Staaten die Eigenständigkeit und Souveränität zu rauben und alle Macht an sich zu saugen. Das an der Spitze dieses Ungetüms obendrein noch Typen wie Schulz, Barroso, Van Rompuy etc. stehen, die von keinem Bürger Europas je gewählt wurden (oder abgewählt werden könnten) verstärkt den zunehmend despotischen Charakter dieser EU. Allerdings muss man feststellen das Cameron wohl nicht das Format besitzt um zu einem ernsthaften Kontrahenten des Brüsseler Eurokratenregimes aufzusteigen. Da wünscht man sich einen starken und stoischen Staatsmann wie Winston Churchill zurück. Der machte damals mit den Faschisten keine Kompromisse und er würde heute sicherlich auch keine mit den Eurokraten machen. Aber in Zeiten in denen viele Parlamente nur noch mit Erfüllungsgehilfen und Mitläufern besetzt sind gilt selbst ein Cameron schon als Hoffnungsschimmer

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:17 Uhr
Helga Zießler

Warum reden Sie Cameron so schlecht, Herr Welzer?

Immerhin ist er einer von ganz, ganz wenigen, die der EU in der jetzigen Form sehr skeptisch gegenüberstehen. Ganz im Gegenteil zu unserer Merkeline, die sich schon als Kaiserin Europas sieht ;-)

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