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Weltwirtschaftsforum in Davos Merkel: Wettbewerbsfähigkeit ist das zentrale Thema der Zukunft

 ·  Wenn der Wohlstand in Europa erhalten werden soll, müssen die Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, mahnte die Kanzlerin. Zugleich brachte sie weitere Überbrückungsmaßnahmen ins Gespräch, sollte die Arbeitslosigkeit hoch bleiben.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (145)

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Guenter Puffer

Britannien sollte Nachdenken oder Eigenständig bleiben!!!

Herr Cameron lehnt sich zu weit raus. Die Europäische Union ist eine solch Komplexe Gestalt, dass gemeinsame Erfolge in der der Einzelstaaten Mentalität erarbeitet werden müssen. Nun kommt er und meint, dass Britannien einen Führungsanspruch vermeldet - damit die Veränderungen zu Gunsten des eigenen Machtanspruchs. Was für eine schleimige Art ist das, solche Ansprüche stellen zu wollen und nicht mal den Euro ein zu führen. Aus meiner Sicht ist das Großkotzigkeit eines Einzelnen in seiner Hilflosigkeit um von seinen Fehlern in den Wirtschaftsfeldern um Britannien herum abzulenken. Welche Arroganz steckt dahinter um diese Veränderungen auf diese Weise an zu Prangern. Was hat Britannien unter Cameron denn für Europa getan - ......Nichts. aus.

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Flemming Götz

Briten-Rabatt

Cameron sagt, dass er eine Abstimmung mit neu ausgehandelten Bedinungungen initiieren möchte. Dies ist eine klare Provokation. Großbritannien besitzt (meiner Meinung nach zu unrecht) einen Sonderstatus mit (zu) vielen Zugeständnissen. Es sollten keine weiteren Kompromisse seitens der EU gemacht werden. Alle Mitgliedstaaten sind gleich zu behandeln. Wir sollten uns dafür bedanken, das Cameron diesen Vorschlag gemacht hat und sofort alle Vergünstigungen gegenüber diesem Land rückgängig machen.

Cameron hat in einigen Punkten durchaus recht. Die EU ist ein sich verselbständigender undurchschaubarer Bürokratie Apparat geworden, der sich in einem Elfenbeinturm eingerichtet hat. Das muss sich ändern und ich bin der Überzeugung, das sich das ändern kann. Allerdings muss es dafür ersteinmal mehr Demokratie in den Mitgliedsstaaten geschaffen werden.

Mir fehlt vor allem eine klare Richtungsentscheidung bzw ein Konzept von unserer, in jeglicher Hinsicht, gelähmt scheinenden Bundesregierung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:38 Uhr
Heinrich Kanther

Alle Mitgliedstaaten sind gleich zu behandeln.

O.k., dann aber auch Stimmengewichte nach Bevölkerungszahl, das harte Durchsetzen der Anforderungen an Beitrittskandidaten statt dem Prinzip Hoffnung und Treue zu Vereinbarungen (No-Bail-Out). Bevorzugungen gab es schon zuhauf - alle teuer. Für uns.

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Johannes Haaf

Wir brauche mehr Demokratie und echte Mitbestimmung der Bürger in Europa!

Wenn Politiker Angst vor Abstimmungen der Bürger haben, dann stimmt etwas mit ihrer Politik nicht, dann wollen sie etwas erzwingen, dann wollen sie bevormunden, dann besteht die Gefahr einer Diktatur. Wir haben ja in Europa schon Institutionen, die weder demokratisch kontrolliert noch gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb sollten dringend die Bürger in Europa über mehr Souveranität einer europäischen Führung abstimmen dürfen. Denn es kann nicht sein, dass alle Bürger haften für Staats- und Banken-Risiken, aber nicht mitbestimmen Können. Wo bleibt das Prinzip der Subsitiarität? Wir bauchen dringend eine politische Alternative, ansonsten versinkt Europa in Schulden, Massen-Erwerbslosigkeit und Armut. Die Gefahr von Bürgerkriegen wächst bei der jetzigen undemokratischen Vorgehensweise täglich.

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Winfried Keller
Winfried Keller (wini.k) - 24.01.2013 13:58 Uhr

Insel-Premierminister

Der Ausdruck "Insel-Premierminister" paßt nicht zu einem seriösen Artikel in einer seriösen Tageszeitung! Was wollen Sie implizieren?

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Martin Hofmann-Apitius

"Entweder "unser" Europa oder kein Europa"

.... das scheint die Antwort des Establishments auf Premier Camerons Kritik zu sein. Entweder die Völker Europas akzeptieren, was die Montis, Merkels und Hollandes dieser Welt ihnen vorsetzen, oder man darf nicht mitspielen. Veränderung? mehr Bürgernähe? ein Europa, in dem die Menschen zu wichtigen Fragen in Referenden gefragt werden, bevor der nächste Schritt getan wird? Ja, wo kämen wir denn hin, wenn wir den Menschen gestatten würden, die hoch fliegenden Visionen der Angela Merkel, des Wolfgang Schäuble oder des Guido Westerwelle kritisch zu hinterfragen?

Ja, wo stünde dieses Europa heute, wenn man die Menschen mehr einbezogen hätte? Wieder trifft David Cameron den Nerv des Europa-Problems: die Menschen wurden nicht mitgenommen; die weitere Entwicklung Europas ist einem Apparat überlassen, der keine Bodenhaftung mehr hat in den Gesellschaften Europas.

Oder meint Monti wirklich, "sein Europa" würde die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien und Italien noch interessieren?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 17:44 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

Lieber Herr Ross ....

... ich bin mir nicht sicher, ob Sie verstanden haben, wovon ich in meinem Kommentar sprach: es geht da um Partizipation durch den Europäischen Bürger (den gibt es - im Gegensatz zum europäischen Volk - nämlich sehr wohl). Ich persönlich möchte eine innereuropäische Migration von Jugendlichen - aus der wirtschaftlichen Not und einer beispiellosen Perspektivlosigkeit geboren - nicht als Partizipation missverstanden sehen. DAS ist nicht das Europa, in dem Bürger freizügig aufgrund ihrer eigenen Entscheidungen und Vorlieben und einem funktionierenden Arbeitsmarkt ihre Niederlassungsfreiheit nutzen. Das Europa der Wirtschaftsflüchtlinge ist das Europa des Euro. Ein Irrweg.

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Georg Bauhaus
Georg Bauhaus (gras) - 24.01.2013 14:25 Uhr

Menschen nicht mitgenommen

Die Größen nationaler Politik haben in der Vergangenheit tatsächlich dabei versagt, den Menschen die Bedeutung Europas zumindest zu erklären. Vielleicht war sie ihnen selbst nicht so klar. Cameron hat immerhin einen gemeinsamen Wirtschaftsraum im Blick. Mit hohlen Worten haben Politiker Europa angepriesen, nicht mit greifbaren Inhalten. Wenn die Arbeit in Südfrankreich billige Konkurrenz aus Osteuropa bekommt (i.W. keine Lohnzusatzkosten), die Einheimischen ihren Ärger darüber auf Europa schieben, dann sollte klar sein, dass nur mit gemeinsamem Europa ein Interessenausgleich zwischen Wirtschaftssubjekten eine rechtliche Grundlage hat. Da steht dieses Europa: bei den Verträgen, die kaum jemand kennt. Aufklärung tut not, Prophetien aller Art haben einen bekannten Wert.

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Miklas Ross

aber natürlich

"Oder meint Monti wirklich, "sein Europa" würde die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien und Italien noch interessieren?"

Brennend sogar, die Jungs und Mädels möchten speziell in Deutschland lernen und arbeiten.

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Jürgen M. Backhaus

in Fragen gemeinsamer Wirtschaftspolitik

muss man nicht mit Cameron übereinstimmen, aber die Brüsseler (N)Euronen und ihre Befürworter sollten einmal erklären, ob es in der Zielsetzung der EU war die Glühbirne abzuschaffen oder war es nur ein Versuchsballon bis neue Waschmaschinen, Kühlschränke oder PKWs in den europäischen Haushalten Einzug halten müssen.
Für die BIP-Pflege ist es schon schön einfach neue Verordnungen zu erlassen, die wie im Bauwesen oder der Energiewirtschaft den state of the art über Bord schmeißen, und sich dann hinzustellen und die neuen BIP-Zahlen als technischen Fortschritt zu feiern.
Die Kurtaxen-GEZ fällt als Konsumgebot auch gleich in die Festschreibung und Verordnung von Konsumverhalten. Vergleichbares hat eigentlich bisher nur China mit seiner 1-Kind-Politik betrieben. Wie geisteskrank darf die EU eigentlich werden? Cameron sieht die Dinge vielleicht nur undeutlich, aber wenn die EU nicht rasch ihre "Ordnungspolitik" überdenkt, dann muss es in der Kiste bald richtig rappeln. Meinen Segen hat er.

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Mathias Goldstein

Der Wolf frisst Kreide und die Geisslein freut es

Stärker, finanziell solider, innovativer soll die EU werden. Ja, wer wollte das nicht?

Komisch jedoch, dass abgesehen von ein paar Quadratkilometer City das Land des Cameron bisher nun wirklich nicht in diesen Disziplinen zu begeistern vermag.

Hinter diesem Kreidestaub verbirgt sich der Wunsch, die bereits erpressten Rabatte bei den Mitgliedsleistungen noch einmal zu senken, jeden Vorteil mitzunehmen und jedmögliche Pflicht abzubedingen. Wer eine Eigentumswohnung hat weiss diesen Typ in der Eigentümerversammlung zu schätzen.

Wenn ich mich nicht irre, sind alle Veränderungen in der EU von GB mit beschlossen worden - jetzt wo der Parteivorsitz wackelt, sei aber bitte alles zurück zu bauen, oder man tritt aus, aber erst in fünf Jahren. Hallo?

Wer die EU aber auch gar nicht mag, wird diesem kreidefressenden Egoisten zujubeln; die Spaltung Kontinentaleuropas ist ohnehin seit 300 Jahren britische Staatsdoktrin.

Wer das Brüsseler Monster bändigen will, hat in Cameron den falschen Partner

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:44 Uhr
Heinrich Kanther

"die bereits erpressten Rabatte"

Wenn Länder ihrem Interesse entsprechend etwas aushandeln, ist das legitim, ja erforderlich. Gleiches tut (außer D) jedes andere Land - an den Agrarsubventionen für F & Co gut zu sehen.

Oder habe ich übersehen, dass UK mit Krieg gedroht hat? Sie sollten die Eurokraten-Sprache nicht ungeprüft übernehmen - Ihre anderen Beiträge zeigen, dass Sie das können.

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Robert Feichter

Sie können sich mit Gunther Krichbaum (Vorsitzende des Europaausschusses) zusammen tun.

Der versteht auch nicht, wieso das Referendum erst in 2017 gehalten werden kann und wie man überhaupt die Menschen nach ihrer Meinung fragen sollte. Kurze Erklärung: In der UK sind Volksentscheidungen möglich (z.B. Devolution Wales, Schottland), wenn eine Mehrheit im House of Commons diese beschließen sollte. Da aber nun nach den letzten Wahlen die Torries ein Bündnis mit den Pro-EU eingestellten Liberal Democrats eingehen mussten, um die Whitehall zu besetzen, kann dieses Referendum nicht mehr in dieser Amtszeit beschlossen werden.

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Klaus Spitzfaden

Guter Vergleich

Wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe erwarte ich dass das eine Eigentumswohnung bleibt, und nicht in ein trendiges Genossenschaftshotel umgebaut wird. Die Briten sind vor 40 Jahren einem Binnenmarkt beigetreten un nun verlangt man von ihnen, und von allen anderen EU Mitgliedern, dass sie ungefragt eine Umwidmung zur EUSSR zustimmen. Das kann nicht funktionieren.

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heide schweizer
heide schweizer (HHJL) - 24.01.2013 13:45 Uhr

Briten

Grossbritannien, ganz im Gegensatrz zu Deutschland, ist bereit bei internationalen Konflikten aktiv einzugreifen, bzw. zu helfen und VERANTWORTUNG zu uebernehmen! Das ist das genaue Gegenteil von den deutschen gruenen Muesliesser, Naturschuetzer, Atomkraftgegnern, Dauermiesepeter, Schlappschw.., Angsthasen betr. gesunde Ernaehrung, Besserwisser wie gehabt. Wie waere es wenn sich diese Leutchen im taeglichen Umgang mit ihren Mitmenschen auch so arg vernuenftig friedliebend verhielten?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:01 Uhr
Dr. Michael Menzel

Gut gesprochen!

Es ist widerlich, die Anwürfe gegen Cameron aus der Junta der Olivenländer zu hören. Sie unterstellen ihm wahltaktische Motive und sprechen von Erpressung - Monti, der Erpresser par excellence, der doch erst vor ein paar Monaten in einem nächtlichen Coup alle Geberländer und sogar die europhile Merkel in eine ausweglose Lage brachte. Ist schon fast lustig, wenn sich Euromanen und mafiöse Gestalten gegenseitig zu immer schlimmeren Vergehen an ihren Völkern anstacheln.

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Miklas Ross

super

Ich erinnere mich gerade an den heroischen Einsatz der Briten im letzten Irak-Krieg. Mensch Frau Schweizer, da wurde aber mal richtig Verantwortung übernommen. Gut dass Sie es erwähnten, mir war das schon wieder ganz nach hinten gerutscht.

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Frank Sperling

Nichts als ..

beifallheischender Populismus eines faden Emporkömmlings einer unglaubwürdigen britischen Politik, der seine eigene Haut retten will. Claqueure sind ihm sicher.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:48 Uhr
Heinrich Kanther

Danke für Ihr Weltbild

Offensichtlich ist aus Ihrer Sicht eine Aussage oder Handlung weniger wert, wenn sie von einem "faden Emporkömmling" kommt. Gut, dass wir in der deutschen Politik so etwas nicht haben.

Auch nett Ihr Respekt vor anderen Ansichten - das sind nur Claqeure. Vielen Dank für die Einsicht in Ihre kleine Welt.

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Thomas Meyer

Cameron ist ein europäischer Held...

...mit dem was er sagt. Er spricht aus was die Mehrheit aller Europäer denkt. Es ist urdemokratisch wenn er seinem Volk eine Abstimmung vorlegt. Ja, was gibt es denn da zu kritisieren? Überhaupt nichts. Nur den althergebrachten Pfründebesitzern, besonders den Franzosen mit ihrem Clubmed im Gepäck passt das natürlich gar nicht. Und Deutschand? Eine geistig total überforderte Angela Merkel steht da und redet Unsinn daher, blickt einfach nicht mehr richtig durch, bzw. hat die falschen Berater an ihrer Seite. Frau Merkel checkt nichts, kein Wunder sie ist in der DDR aufgewachsen. Deshalb muss Frau Merkel schnellstmöglich abgelöst werden und Deutschland von einem westdeutschen Staatsmann mit Couleur und Charisma übernommen werden. Aber wo sind diese Herren? Wir leben im politischen Notstand.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 14:24 Uhr
Michael Kabelitz

Ahja

Natürlich...Frau Merkel hat keinen Durchblick weil sie aus der DDR ist und ein Westdeutscher muss her um alles zu regeln. Und an dieser Argumentation kommt Ihnen nichts komisch vor? Eventuell wollen Sie ja auch gleich die deutsche Teilung wieder durchführen wenn Sie schonmal dabei sind?

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Miklas Ross

Vorwärts Meyer,

zeigen Sie der unterbelichteten Merkel mal wo der Frosch die Locken hat. Diese DDR-Braut , wahrscheinlich noch Kommunistin.
Ein richtiger WESTdeutscher muss da rann, genau! So ein richtig harter, abgewxxxster Leader, wie der Baron Guttenberg, oder ?!

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Frank Sperling

Sie armer,

was Sie alles aushalten müssen ...

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Thomas Kobler

Natürlich gibt es auch ein Leben...

...in Europa ausserhalb der EU und nicht mal ein schlechtes. Verschiedene Kleinstaaten beweisen das. Allerdings darf man nicht übersehen, dass auch diese Nachbarländer wirtschaftlich sehr stark an die EU oder den Euro gebunden sind. In Europa hat die Unabhängigkeit ganz klar Grenzen, solange die EU dominiert.

Ob es sich für ein grosses und bevölkerungsreiches Land wie Grossbritannien rechnet, sich von der EU eher zu distanzieren als weiter zu integrieren, ist schwer zu beantworten. Können täte es GB wohl schon, aber wäre das auch der klügste Weg? PM Cameron ist sich in gar nichts sicher, ausser dem verbreiteten Misstrauen, das in seiner Heimat traditionellerweise gegenüber der EU herrscht. Das scheint mir etwas gar wenig zu sein. Auch die weit hinausgeschobene Volksbefragung zur Klärung deutet darauf hin.

So geht es aber nicht. Ein grosses EU-Mitglied, das mit seiner Befindlichkeit laufend den Betrieb stört, bringt niemand etwas. Mehr Mut und Weitsicht ist gefragt, Mr. Cameron.

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Roman Puff
Roman Puff (romanpuff) - 24.01.2013 13:36 Uhr

Die Engländer sollten es besser wissen,

sie haben doch Erfahrung: Immerhin wurde die Insel mit Dampfmaschine, Mule Jenny & Co. zum 'Workshop of the World'. Aber diese Position wurde verloren weil die nachholende Entwicklung der nordatlantischen Welt (+ Japans) nach englischem Vorbild zwangsläufig schneller war als die eigene Weiterentwicklung.
.
Nichts anderes passiert heute dem Westen (inkl. Europa) mit den BRICs und Konsorten, und so lange sein Anteil am Welt-BIP nicht unter den Anteil seiner Bevölkerung an der Weltbevölkerung sinkt (wovon wir sehr weit entfernt sind), ist das vor allem ein ermutigendes Symptom des Fortschritts in der Welt.
.
Cameron hat gestern sehr die 'openness' als britischen Wert betont. Die EU zu kritisieren, weil sie mit 7% der Bevölkerung langfristig nicht ein 1/4 des globalen BIP wird produzieren können, spricht dem Hohn. Als ex-'workshop of the world' sollte das die Briten auch nicht erschrecken: wobei ihr 'ex' durch den hypertrophen Finanzsektor UKs allerdings unnötig verschärft wurde und wird.

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Michael Wagner
Michael Wagner (mich079) - 24.01.2013 13:35 Uhr

„Ganz Europa ist heute überholt in Sachen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit“

Ganz Europa? Für Großbritannien stimmt das in der Tat.Morgen wird die ONS die Triple-Dip-Recession verkünden. Größere Industrien sind auf der Insel abgesehen von Investitionen durch Honda und BMW längst nicht mehr vorhanden, da hat die Politik richtig Mist gebaut. Stattdessen wird mehr als 10% des BNP von Spekulanten in der City "generiert", daher wehrt sich Cameron auch gegen jegliche Regulierung derselben - meint er das, wenn er von Reformen spricht? Aufgrund der als "Quantitative Easing" verklärten Staatsfinanzierung durch die Notenpresse ist die Inflation deutlich höher als in der Eurozone. Die Lebenhaltungskosten sind ebenfalls sehr viel höher als in Deutschland, gleichzeitig sind Löhne und Gehälter im Durchschnitt deutlich niedriger. Fazit: Mit seiner Politik des Blockierens und Ohnemichelns auf EU-Ebene ist das Land ziemlich bescheiden gefahren. Nicht weitere Zerfaserung der EU und garantierte Extrawürste für jeden Mitgliedsstaat sind die Lösung, sondern vertiefte Zusammenarbeit

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Harry Pasiak

Mr Cameron hat Recht

Ein Patchwork-Europa gefällt sicher auch einigen weiteren europäischen Politikern nicht. Sie haben nur nicht den Mut es öffentlich zu sagen. Mr. Cameron ist vielen unbequem und querulantisch, aber dies muß man aushalten können. Bei der derzeitigen Gemengelage in der Eurozone kann ich für die Position der Briten nur Verständnis aufbringen.

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ulrich buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 24.01.2013 13:31 Uhr

Wunderts irgendwen?

Großbritannien wird dem Euro nie beitreten.Wer jetzt noch dem Euro beitritt ist doch nicht mehr zu retten.Inzwischen sieht selbst Polen den Beitrittswunsch eher skeptisch.Als Pro Argument für die EU wird immer das Ausbleiben eines Krieges in Europa seit 1945 genannt,aber daran Schuld ist nicht die Völkerverständigung,sondern einzig und allein die Existenz der Atombombe die einen weiteren großen Krieg so lange noch verhindert hat.Die EU dient eher zu Konflkten und Krisen zwischen den Völkern zu schüren.

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Monika Lorenz

Was heisst da, wird "nie den Euro einführen" ?

Den bekommt er gar nicht, selbst wenn er ihn wollte, wenn er aus der EU raus geht.

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Heike Schneider

Innovation....

...und Erfindungsgeist? Wer sich ausschließlich auf Äußerlichkeiten konzentriert hat ein Problem. Die DDR ist an Schulden eingegangen, die Menschen sind alle in einer Diktatur aufgewachsen, da wo man nur Enteignung kannte, also Kommunismus, Und dann kam überraschend die Wende, aus den Menschen im Tal der Ahnungslosen sollten nun plötzlich die Führungskräfte für Europa entstehen. Soviel Betrug wie nach der Wende, soviel Raubtierkapitalismus, soviel "kein Unrechtsbewußtsein haben", soviel Massenverblödung, soviel TV-Verblödung. Wir brauchen uns international nicht zu wundern warum es uns allen nur noch beschissen geht, der Schein der Normalität - und bitte ja nicht über Schwächen reden oder dazu stehen. Statt mal Tacheles zu reden lieber überspielen, weiter erletzten und vertuschen und die internationale Globalisierung wird vorangetrieben. Und nicht zu merken wie beschissen es den Menschen im eigenen Land zum Teil geht. Mit der Hälfte vor allem kriminellem Spaß wären wir weiter gekommen.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 24.01.2013 13:21 Uhr

Aha, jetzt soll mir mal einer erklären

wie UK zum Beispiel gedenkt innovativer zu werden, wenn Sie aus der EU austreten. Welche Vorteile bringt Ihnen das? Erhöht das die wissenschaftliche Zusammenarbeit? Kann man so mehr Kräfte bündeln um am großen Ganzen zusammenzuarbeiten.

Ich kann nichts schlechtes an der EU sehen. Vielleicht gibt es das eine oder andere Gesetz was überflüssig ist. Nur gibt es das - gerade in D - nicht auch? Wieso ist man "fremd bestimmt", wenn man von Brüssel regiert wird aber nicht, wenn man von Berlin aus regiert wird. Man hätte das Volk nur nie belügen dürfen, dass es nicht auf die United States of Europe hinausläuft. Das dies der einzig vernünftige Plan ist, ist m. E. klar und war absehbar und richtig!

Die gleichen die über die EU jammern, werden hinterher auch jammern. Zum einen weil sie dann ja "fremd bestimmt" sind von Berlin und zum anderen, weil der Zugang zu mancherlei Dingen nun erschwert ist.

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Detlef Schlegel

Keine prophetische Begabung nötig!

Man braucht sich nicht prophetisch zu betätigen um der Europäischen Union zunehmend den Charakter einer Diktatur zu attestieren. Wenn die Eu-Bürokraten eine Volksbefragung fürchten wie sprichwörtlich „Der Teufel das Weihwasser“, lässt das auf deren beängstigendes Demokratieverständnis schließen! Der französische Präsident, zum Beispiel, will sich durch Volksabstimmungen die EU nicht „klein machen“ lassen! Und jetzt betätige ich mich doch noch prophetisch: Die Bevölkerung Europas steuert mit der EU auf eine undemokratische Diktatur von bisher nie da gewesenen Ausmaß zu! Eine kleine Gruppe von einflussreichen EU-Bürokraten wird das Leben der Millionen von Europäern diktieren und überwachen! Wer sich widersetzt wird massiv mit Sanktionen belegt, bis hin zur wirtschaftlichen Vernichtung!

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Paul Pauländer

Warten wir doch erstmal ab,

wie es der ehemaligen Weltmacht GB ergeht, wenn bei den Amis die Schuldenbombe hoch geht. Mal sehen, wo sich das "British Empire" dann wiederfindet... wenn die USA erneut eine schwere Krise auslösen. Im März 2013 beginnt des Schauspiels letzter Akt. Dann erhöhen die USA ihre Schuldenobergrenze (zwangsläufig) erneut und es gilt als sicher, dass sie ihre Schulden niemals werden begeichen können. Das wird die Finanzmärkte weltweit erschüttern... und wenn man, so wie die Engländer, nichts anzubieten hat außer Finanzprodukten, sinkt der Stern sehr schnell. Mich wundert nur, dass diese Entwicklung in den Medien überhaupt nicht reflektiert wird. Ist das auch "political correctness" oder Dummheit ? Unwissenheit... kann es jedenfalls nicht sein.

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