24.01.2013 · Wenn der Wohlstand in Europa erhalten werden soll, müssen die Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, mahnte die Kanzlerin. Zugleich brachte sie weitere Überbrückungsmaßnahmen ins Gespräch, sollte die Arbeitslosigkeit hoch bleiben.
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Britannien sollte Nachdenken oder Eigenständig bleiben!!!
Herr Cameron lehnt sich zu weit raus. Die Europäische Union ist eine solch Komplexe Gestalt, dass gemeinsame Erfolge in der der Einzelstaaten Mentalität erarbeitet werden müssen. Nun kommt er und meint, dass Britannien einen Führungsanspruch vermeldet - damit die Veränderungen zu Gunsten des eigenen Machtanspruchs. Was für eine schleimige Art ist das, solche Ansprüche stellen zu wollen und nicht mal den Euro ein zu führen. Aus meiner Sicht ist das Großkotzigkeit eines Einzelnen in seiner Hilflosigkeit um von seinen Fehlern in den Wirtschaftsfeldern um Britannien herum abzulenken. Welche Arroganz steckt dahinter um diese Veränderungen auf diese Weise an zu Prangern. Was hat Britannien unter Cameron denn für Europa getan - ......Nichts. aus.
Cameron sagt, dass er eine Abstimmung mit neu ausgehandelten
Bedinungungen initiieren möchte. Dies ist eine klare Provokation.
Großbritannien besitzt (meiner Meinung nach zu unrecht) einen
Sonderstatus mit (zu) vielen Zugeständnissen. Es sollten keine
weiteren Kompromisse seitens der EU gemacht werden. Alle Mitgliedstaaten
sind gleich zu behandeln. Wir sollten uns dafür bedanken, das
Cameron diesen Vorschlag gemacht hat und sofort alle
Vergünstigungen gegenüber diesem Land rückgängig
machen.
Cameron hat in einigen Punkten durchaus recht. Die EU ist ein sich
verselbständigender undurchschaubarer Bürokratie Apparat
geworden, der sich in einem Elfenbeinturm eingerichtet hat. Das muss
sich ändern und ich bin der Überzeugung, das sich das
ändern kann. Allerdings muss es dafür ersteinmal mehr
Demokratie in den Mitgliedsstaaten geschaffen werden.
Mir fehlt vor allem eine klare Richtungsentscheidung bzw ein Konzept von
unserer, in jeglicher Hinsicht, gelähmt scheinenden
Bundesregierung.
Alle Mitgliedstaaten sind gleich zu behandeln.
O.k., dann aber auch Stimmengewichte nach Bevölkerungszahl, das harte Durchsetzen der Anforderungen an Beitrittskandidaten statt dem Prinzip Hoffnung und Treue zu Vereinbarungen (No-Bail-Out). Bevorzugungen gab es schon zuhauf - alle teuer. Für uns.
Wir brauche mehr Demokratie und echte Mitbestimmung der Bürger in Europa!
Wenn Politiker Angst vor Abstimmungen der Bürger haben, dann stimmt etwas mit ihrer Politik nicht, dann wollen sie etwas erzwingen, dann wollen sie bevormunden, dann besteht die Gefahr einer Diktatur. Wir haben ja in Europa schon Institutionen, die weder demokratisch kontrolliert noch gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb sollten dringend die Bürger in Europa über mehr Souveranität einer europäischen Führung abstimmen dürfen. Denn es kann nicht sein, dass alle Bürger haften für Staats- und Banken-Risiken, aber nicht mitbestimmen Können. Wo bleibt das Prinzip der Subsitiarität? Wir bauchen dringend eine politische Alternative, ansonsten versinkt Europa in Schulden, Massen-Erwerbslosigkeit und Armut. Die Gefahr von Bürgerkriegen wächst bei der jetzigen undemokratischen Vorgehensweise täglich.
Der Ausdruck "Insel-Premierminister" paßt nicht zu einem seriösen Artikel in einer seriösen Tageszeitung! Was wollen Sie implizieren?
"Entweder "unser" Europa oder kein Europa"
.... das scheint die Antwort des Establishments auf Premier Camerons
Kritik zu sein. Entweder die Völker Europas akzeptieren, was die
Montis, Merkels und Hollandes dieser Welt ihnen vorsetzen, oder man darf
nicht mitspielen. Veränderung? mehr Bürgernähe? ein
Europa, in dem die Menschen zu wichtigen Fragen in Referenden gefragt
werden, bevor der nächste Schritt getan wird? Ja, wo kämen wir
denn hin, wenn wir den Menschen gestatten würden, die hoch
fliegenden Visionen der Angela Merkel, des Wolfgang Schäuble oder
des Guido Westerwelle kritisch zu hinterfragen?
Ja, wo stünde dieses Europa heute, wenn man die Menschen mehr
einbezogen hätte? Wieder trifft David Cameron den Nerv des
Europa-Problems: die Menschen wurden nicht mitgenommen; die weitere
Entwicklung Europas ist einem Apparat überlassen, der keine
Bodenhaftung mehr hat in den Gesellschaften Europas.
Oder meint Monti wirklich, "sein Europa" würde die
arbeitslosen Jugendlichen in Spanien und Italien noch interessieren?
Lieber Herr Ross ....
... ich bin mir nicht sicher, ob Sie verstanden haben, wovon ich in meinem Kommentar sprach: es geht da um Partizipation durch den Europäischen Bürger (den gibt es - im Gegensatz zum europäischen Volk - nämlich sehr wohl). Ich persönlich möchte eine innereuropäische Migration von Jugendlichen - aus der wirtschaftlichen Not und einer beispiellosen Perspektivlosigkeit geboren - nicht als Partizipation missverstanden sehen. DAS ist nicht das Europa, in dem Bürger freizügig aufgrund ihrer eigenen Entscheidungen und Vorlieben und einem funktionierenden Arbeitsmarkt ihre Niederlassungsfreiheit nutzen. Das Europa der Wirtschaftsflüchtlinge ist das Europa des Euro. Ein Irrweg.
Menschen nicht mitgenommen
Die Größen nationaler Politik haben in der Vergangenheit tatsächlich dabei versagt, den Menschen die Bedeutung Europas zumindest zu erklären. Vielleicht war sie ihnen selbst nicht so klar. Cameron hat immerhin einen gemeinsamen Wirtschaftsraum im Blick. Mit hohlen Worten haben Politiker Europa angepriesen, nicht mit greifbaren Inhalten. Wenn die Arbeit in Südfrankreich billige Konkurrenz aus Osteuropa bekommt (i.W. keine Lohnzusatzkosten), die Einheimischen ihren Ärger darüber auf Europa schieben, dann sollte klar sein, dass nur mit gemeinsamem Europa ein Interessenausgleich zwischen Wirtschaftssubjekten eine rechtliche Grundlage hat. Da steht dieses Europa: bei den Verträgen, die kaum jemand kennt. Aufklärung tut not, Prophetien aller Art haben einen bekannten Wert.
aber natürlich
"Oder meint Monti wirklich, "sein Europa" würde die
arbeitslosen Jugendlichen in Spanien und Italien noch interessieren?"
Brennend sogar, die Jungs und Mädels möchten speziell in
Deutschland lernen und arbeiten.
in Fragen gemeinsamer Wirtschaftspolitik
muss man nicht mit Cameron übereinstimmen, aber die Brüsseler
(N)Euronen und ihre Befürworter sollten einmal erklären, ob es
in der Zielsetzung der EU war die Glühbirne abzuschaffen oder war
es nur ein Versuchsballon bis neue Waschmaschinen,
Kühlschränke oder PKWs in den europäischen Haushalten
Einzug halten müssen.
Für die BIP-Pflege ist es schon schön einfach neue
Verordnungen zu erlassen, die wie im Bauwesen oder der Energiewirtschaft
den state of the art über Bord schmeißen, und sich dann
hinzustellen und die neuen BIP-Zahlen als technischen Fortschritt zu
feiern.
Die Kurtaxen-GEZ fällt als Konsumgebot auch gleich in die
Festschreibung und Verordnung von Konsumverhalten. Vergleichbares hat
eigentlich bisher nur China mit seiner 1-Kind-Politik betrieben. Wie
geisteskrank darf die EU eigentlich werden? Cameron sieht die Dinge
vielleicht nur undeutlich, aber wenn die EU nicht rasch ihre
"Ordnungspolitik" überdenkt, dann muss es in der Kiste
bald richtig rappeln. Meinen Segen hat er.
Der Wolf frisst Kreide und die Geisslein freut es
Stärker, finanziell solider, innovativer soll die EU werden. Ja,
wer wollte das nicht?
Komisch jedoch, dass abgesehen von ein paar Quadratkilometer City das
Land des Cameron bisher nun wirklich nicht in diesen Disziplinen zu
begeistern vermag.
Hinter diesem Kreidestaub verbirgt sich der Wunsch, die bereits
erpressten Rabatte bei den Mitgliedsleistungen noch einmal zu senken,
jeden Vorteil mitzunehmen und jedmögliche Pflicht abzubedingen. Wer
eine Eigentumswohnung hat weiss diesen Typ in der
Eigentümerversammlung zu schätzen.
Wenn ich mich nicht irre, sind alle Veränderungen in der EU von GB
mit beschlossen worden - jetzt wo der Parteivorsitz wackelt, sei aber
bitte alles zurück zu bauen, oder man tritt aus, aber erst in
fünf Jahren. Hallo?
Wer die EU aber auch gar nicht mag, wird diesem kreidefressenden
Egoisten zujubeln; die Spaltung Kontinentaleuropas ist ohnehin seit 300
Jahren britische Staatsdoktrin.
Wer das Brüsseler Monster bändigen will, hat in Cameron den
falschen Partner
"die bereits erpressten Rabatte"
Wenn Länder ihrem Interesse entsprechend etwas aushandeln, ist das
legitim, ja erforderlich. Gleiches tut (außer D) jedes andere Land
- an den Agrarsubventionen für F & Co gut zu sehen.
Oder habe ich übersehen, dass UK mit Krieg gedroht hat? Sie sollten
die Eurokraten-Sprache nicht ungeprüft übernehmen - Ihre
anderen Beiträge zeigen, dass Sie das können.
Sie können sich mit Gunther Krichbaum (Vorsitzende des Europaausschusses) zusammen tun.
Der versteht auch nicht, wieso das Referendum erst in 2017 gehalten werden kann und wie man überhaupt die Menschen nach ihrer Meinung fragen sollte. Kurze Erklärung: In der UK sind Volksentscheidungen möglich (z.B. Devolution Wales, Schottland), wenn eine Mehrheit im House of Commons diese beschließen sollte. Da aber nun nach den letzten Wahlen die Torries ein Bündnis mit den Pro-EU eingestellten Liberal Democrats eingehen mussten, um die Whitehall zu besetzen, kann dieses Referendum nicht mehr in dieser Amtszeit beschlossen werden.
Guter Vergleich
Wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe erwarte ich dass das eine Eigentumswohnung bleibt, und nicht in ein trendiges Genossenschaftshotel umgebaut wird. Die Briten sind vor 40 Jahren einem Binnenmarkt beigetreten un nun verlangt man von ihnen, und von allen anderen EU Mitgliedern, dass sie ungefragt eine Umwidmung zur EUSSR zustimmen. Das kann nicht funktionieren.
Grossbritannien, ganz im Gegensatrz zu Deutschland, ist bereit bei internationalen Konflikten aktiv einzugreifen, bzw. zu helfen und VERANTWORTUNG zu uebernehmen! Das ist das genaue Gegenteil von den deutschen gruenen Muesliesser, Naturschuetzer, Atomkraftgegnern, Dauermiesepeter, Schlappschw.., Angsthasen betr. gesunde Ernaehrung, Besserwisser wie gehabt. Wie waere es wenn sich diese Leutchen im taeglichen Umgang mit ihren Mitmenschen auch so arg vernuenftig friedliebend verhielten?
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:01 UhrGut gesprochen!
Es ist widerlich, die Anwürfe gegen Cameron aus der Junta der Olivenländer zu hören. Sie unterstellen ihm wahltaktische Motive und sprechen von Erpressung - Monti, der Erpresser par excellence, der doch erst vor ein paar Monaten in einem nächtlichen Coup alle Geberländer und sogar die europhile Merkel in eine ausweglose Lage brachte. Ist schon fast lustig, wenn sich Euromanen und mafiöse Gestalten gegenseitig zu immer schlimmeren Vergehen an ihren Völkern anstacheln.
super
Ich erinnere mich gerade an den heroischen Einsatz der Briten im letzten Irak-Krieg. Mensch Frau Schweizer, da wurde aber mal richtig Verantwortung übernommen. Gut dass Sie es erwähnten, mir war das schon wieder ganz nach hinten gerutscht.
beifallheischender Populismus eines faden Emporkömmlings einer unglaubwürdigen britischen Politik, der seine eigene Haut retten will. Claqueure sind ihm sicher.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 15:48 UhrDanke für Ihr Weltbild
Offensichtlich ist aus Ihrer Sicht eine Aussage oder Handlung weniger
wert, wenn sie von einem "faden Emporkömmling" kommt.
Gut, dass wir in der deutschen Politik so etwas nicht haben.
Auch nett Ihr Respekt vor anderen Ansichten - das sind nur Claqeure.
Vielen Dank für die Einsicht in Ihre kleine Welt.
Cameron ist ein europäischer Held...
...mit dem was er sagt. Er spricht aus was die Mehrheit aller Europäer denkt. Es ist urdemokratisch wenn er seinem Volk eine Abstimmung vorlegt. Ja, was gibt es denn da zu kritisieren? Überhaupt nichts. Nur den althergebrachten Pfründebesitzern, besonders den Franzosen mit ihrem Clubmed im Gepäck passt das natürlich gar nicht. Und Deutschand? Eine geistig total überforderte Angela Merkel steht da und redet Unsinn daher, blickt einfach nicht mehr richtig durch, bzw. hat die falschen Berater an ihrer Seite. Frau Merkel checkt nichts, kein Wunder sie ist in der DDR aufgewachsen. Deshalb muss Frau Merkel schnellstmöglich abgelöst werden und Deutschland von einem westdeutschen Staatsmann mit Couleur und Charisma übernommen werden. Aber wo sind diese Herren? Wir leben im politischen Notstand.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 14:24 UhrAhja
Natürlich...Frau Merkel hat keinen Durchblick weil sie aus der DDR ist und ein Westdeutscher muss her um alles zu regeln. Und an dieser Argumentation kommt Ihnen nichts komisch vor? Eventuell wollen Sie ja auch gleich die deutsche Teilung wieder durchführen wenn Sie schonmal dabei sind?
Vorwärts Meyer,
zeigen Sie der unterbelichteten Merkel mal wo der Frosch die Locken hat.
Diese DDR-Braut , wahrscheinlich noch Kommunistin.
Ein richtiger WESTdeutscher muss da rann, genau! So ein richtig harter,
abgewxxxster Leader, wie der Baron Guttenberg, oder ?!
Sie armer,
was Sie alles aushalten müssen ...
Natürlich gibt es auch ein Leben...
...in Europa ausserhalb der EU und nicht mal ein schlechtes.
Verschiedene Kleinstaaten beweisen das. Allerdings darf man nicht
übersehen, dass auch diese Nachbarländer wirtschaftlich sehr
stark an die EU oder den Euro gebunden sind. In Europa hat die
Unabhängigkeit ganz klar Grenzen, solange die EU dominiert.
Ob es sich für ein grosses und bevölkerungsreiches Land wie
Grossbritannien rechnet, sich von der EU eher zu distanzieren als weiter
zu integrieren, ist schwer zu beantworten. Können täte es GB
wohl schon, aber wäre das auch der klügste Weg? PM Cameron ist
sich in gar nichts sicher, ausser dem verbreiteten Misstrauen, das in
seiner Heimat traditionellerweise gegenüber der EU herrscht. Das
scheint mir etwas gar wenig zu sein. Auch die weit hinausgeschobene
Volksbefragung zur Klärung deutet darauf hin.
So geht es aber nicht. Ein grosses EU-Mitglied, das mit seiner
Befindlichkeit laufend den Betrieb stört, bringt niemand etwas.
Mehr Mut und Weitsicht ist gefragt, Mr. Cameron.
Die Engländer sollten es besser wissen,
sie haben doch Erfahrung: Immerhin wurde die Insel mit Dampfmaschine,
Mule Jenny & Co. zum 'Workshop of the World'. Aber diese Position
wurde verloren weil die nachholende Entwicklung der nordatlantischen
Welt (+ Japans) nach englischem Vorbild zwangsläufig schneller war
als die eigene Weiterentwicklung.
.
Nichts anderes passiert heute dem Westen (inkl. Europa) mit den BRICs
und Konsorten, und so lange sein Anteil am Welt-BIP nicht unter den
Anteil seiner Bevölkerung an der Weltbevölkerung sinkt (wovon
wir sehr weit entfernt sind), ist das vor allem ein ermutigendes Symptom
des Fortschritts in der Welt.
.
Cameron hat gestern sehr die 'openness' als britischen Wert betont. Die
EU zu kritisieren, weil sie mit 7% der Bevölkerung langfristig
nicht ein 1/4 des globalen BIP wird produzieren können, spricht dem
Hohn. Als ex-'workshop of the world' sollte das die Briten auch nicht
erschrecken: wobei ihr 'ex' durch den hypertrophen Finanzsektor UKs
allerdings unnötig verschärft wurde und wird.
„Ganz Europa ist heute überholt in Sachen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit“
Ganz Europa? Für Großbritannien stimmt das in der Tat.Morgen wird die ONS die Triple-Dip-Recession verkünden. Größere Industrien sind auf der Insel abgesehen von Investitionen durch Honda und BMW längst nicht mehr vorhanden, da hat die Politik richtig Mist gebaut. Stattdessen wird mehr als 10% des BNP von Spekulanten in der City "generiert", daher wehrt sich Cameron auch gegen jegliche Regulierung derselben - meint er das, wenn er von Reformen spricht? Aufgrund der als "Quantitative Easing" verklärten Staatsfinanzierung durch die Notenpresse ist die Inflation deutlich höher als in der Eurozone. Die Lebenhaltungskosten sind ebenfalls sehr viel höher als in Deutschland, gleichzeitig sind Löhne und Gehälter im Durchschnitt deutlich niedriger. Fazit: Mit seiner Politik des Blockierens und Ohnemichelns auf EU-Ebene ist das Land ziemlich bescheiden gefahren. Nicht weitere Zerfaserung der EU und garantierte Extrawürste für jeden Mitgliedsstaat sind die Lösung, sondern vertiefte Zusammenarbeit
Ein Patchwork-Europa gefällt sicher auch einigen weiteren europäischen Politikern nicht. Sie haben nur nicht den Mut es öffentlich zu sagen. Mr. Cameron ist vielen unbequem und querulantisch, aber dies muß man aushalten können. Bei der derzeitigen Gemengelage in der Eurozone kann ich für die Position der Briten nur Verständnis aufbringen.
Großbritannien wird dem Euro nie beitreten.Wer jetzt noch dem Euro beitritt ist doch nicht mehr zu retten.Inzwischen sieht selbst Polen den Beitrittswunsch eher skeptisch.Als Pro Argument für die EU wird immer das Ausbleiben eines Krieges in Europa seit 1945 genannt,aber daran Schuld ist nicht die Völkerverständigung,sondern einzig und allein die Existenz der Atombombe die einen weiteren großen Krieg so lange noch verhindert hat.Die EU dient eher zu Konflkten und Krisen zwischen den Völkern zu schüren.
Was heisst da, wird "nie den Euro einführen" ?
Den bekommt er gar nicht, selbst wenn er ihn wollte, wenn er aus der EU raus geht.
...und Erfindungsgeist? Wer sich ausschließlich auf Äußerlichkeiten konzentriert hat ein Problem. Die DDR ist an Schulden eingegangen, die Menschen sind alle in einer Diktatur aufgewachsen, da wo man nur Enteignung kannte, also Kommunismus, Und dann kam überraschend die Wende, aus den Menschen im Tal der Ahnungslosen sollten nun plötzlich die Führungskräfte für Europa entstehen. Soviel Betrug wie nach der Wende, soviel Raubtierkapitalismus, soviel "kein Unrechtsbewußtsein haben", soviel Massenverblödung, soviel TV-Verblödung. Wir brauchen uns international nicht zu wundern warum es uns allen nur noch beschissen geht, der Schein der Normalität - und bitte ja nicht über Schwächen reden oder dazu stehen. Statt mal Tacheles zu reden lieber überspielen, weiter erletzten und vertuschen und die internationale Globalisierung wird vorangetrieben. Und nicht zu merken wie beschissen es den Menschen im eigenen Land zum Teil geht. Mit der Hälfte vor allem kriminellem Spaß wären wir weiter gekommen.
Aha, jetzt soll mir mal einer erklären
wie UK zum Beispiel gedenkt innovativer zu werden, wenn Sie aus der EU
austreten. Welche Vorteile bringt Ihnen das? Erhöht das die
wissenschaftliche Zusammenarbeit? Kann man so mehr Kräfte
bündeln um am großen Ganzen zusammenzuarbeiten.
Ich kann nichts schlechtes an der EU sehen. Vielleicht gibt es das eine
oder andere Gesetz was überflüssig ist. Nur gibt es das -
gerade in D - nicht auch? Wieso ist man "fremd bestimmt", wenn
man von Brüssel regiert wird aber nicht, wenn man von Berlin aus
regiert wird. Man hätte das Volk nur nie belügen dürfen,
dass es nicht auf die United States of Europe hinausläuft. Das dies
der einzig vernünftige Plan ist, ist m. E. klar und war absehbar
und richtig!
Die gleichen die über die EU jammern, werden hinterher auch
jammern. Zum einen weil sie dann ja "fremd bestimmt" sind von
Berlin und zum anderen, weil der Zugang zu mancherlei Dingen nun
erschwert ist.
Keine prophetische Begabung nötig!
Man braucht sich nicht prophetisch zu betätigen um der Europäischen Union zunehmend den Charakter einer Diktatur zu attestieren. Wenn die Eu-Bürokraten eine Volksbefragung fürchten wie sprichwörtlich „Der Teufel das Weihwasser“, lässt das auf deren beängstigendes Demokratieverständnis schließen! Der französische Präsident, zum Beispiel, will sich durch Volksabstimmungen die EU nicht „klein machen“ lassen! Und jetzt betätige ich mich doch noch prophetisch: Die Bevölkerung Europas steuert mit der EU auf eine undemokratische Diktatur von bisher nie da gewesenen Ausmaß zu! Eine kleine Gruppe von einflussreichen EU-Bürokraten wird das Leben der Millionen von Europäern diktieren und überwachen! Wer sich widersetzt wird massiv mit Sanktionen belegt, bis hin zur wirtschaftlichen Vernichtung!
wie es der ehemaligen Weltmacht GB ergeht, wenn bei den Amis die Schuldenbombe hoch geht. Mal sehen, wo sich das "British Empire" dann wiederfindet... wenn die USA erneut eine schwere Krise auslösen. Im März 2013 beginnt des Schauspiels letzter Akt. Dann erhöhen die USA ihre Schuldenobergrenze (zwangsläufig) erneut und es gilt als sicher, dass sie ihre Schulden niemals werden begeichen können. Das wird die Finanzmärkte weltweit erschüttern... und wenn man, so wie die Engländer, nichts anzubieten hat außer Finanzprodukten, sinkt der Stern sehr schnell. Mich wundert nur, dass diese Entwicklung in den Medien überhaupt nicht reflektiert wird. Ist das auch "political correctness" oder Dummheit ? Unwissenheit... kann es jedenfalls nicht sein.