Mittwoch: Das Weltwirtschaftsforum wird zum ersten Mal schon am Dienstagabend offiziell von seinem Gründer Klaus Schwab eröffnet. Ein Politiker hält zu diesem Anlass noch keine Rede, weshalb der Auftritt des russischen Ministerpräsidenten Dymitrij Medwedjew am Mittwochmorgen die politische Eröffnung markiert. Medwedjew wird die Gelegenheit nutzen, um darüber zu sprechen, welche Ziele Russland im Rahmen der G-20-Präsidentschaft haben wird, die das Land in diesem Jahr innehat.
Donnerstag: Am zweiten Tag setzt sich die Dominanz Russlands auf dem Forum mit einem weiteren Auftritt Medwedjews fort. Allerdings werden am Abend zuvor auch Mario Monti und Christine Lagarde aufgetreten sein. Am Donnerstag folgen der britische Premierminister David Cameron sowie Angela Merkel. Thematisch geht es in verschiedenen Veranstaltungen unter anderem um die Euro-Krise, aber auch um digitale Normen. Zudem kommt mit Henry Kissinger ein ganz besonders erfahrener Politiker zu Wort.
Freitag: Heute spricht unter anderem Lloyd Blankfein, der Vorstandsvorsitzende der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs, mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler über die Frage, warum bestimmte Volkswirtschaften der Welt wettbewerbsfähiger als andere sind. Karstadt-Investor Nicolas Berggruen stellt ein Buch vor, in dem es darum geht, was der Westen von China lernen kann - und umgekehrt. Das Buch hat schon vor diesem Auftritt einige kontroverse Diskussionen ausgelöst.
Samstag: Der letzte Tag des Forums wird zunächst von einer Diskussion über die Zukunft des Welthandels bestimmt, an der unter anderen Frank Appel, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, teilnimmt. Mit auf dem Podium sitzt Pascal Lamy, der Chef der Welthandelsorganisation. Am Nachmittag gibt es eine weitere Diskussion zwischen IWF-Chefin Christine Lagarde und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Schäuble über die weiteren konjunkturellen Perspektiven der Weltwirtschaft