08.01.2013 · Experten und Wirtschaftsführer sehen laut einer neuen Umfrage des Weltwirtschaftsforums die Einkommensunterschiede weltweit und die wachsende Staatsverschuldung als die größten globalen Risiken.
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All die Untersuchungen zum Thema 'Armut', 'Sozialer Unterschied' usw basieren auf EINKOMMEN. Das ist grundsaetzlich falsch, da dieses langfristig nicht bestaendig zu sein braucht und auch nicht vererbt werden kann. (Der zweite Punkt ist wesentlich: Die Geschichte zeigt, dass grosse Werte Katastrophen (wie Kriege) ueberdauern und weitergereicht werden koennen. ) Die richtige Groesse zur Messung des langfristigen individuellen Wohlstandes (und der ihn begleitenden potentiellen gesellschaftlichen Einflussnahme) ist daher BESITZ. Die Groesse 'Einkommen' kann als Spezialfall der Groesse 'Besitz' verstanden werden wenn seine kumulativen Beitraege mit den diskontierten Werten ('present value') als 'Besitz' Beruecksichtigung finden. (Dadurch wird es durchaus moeglich, auch statistische Schwankungen zu modellieren.) Eine Bestandsaufnahme der Gesellschaft auf dieser Basis waere wohl noch duesterer als die, die zur Zeit in Umlauf sind. Wahrscheinlich gibt es sie aber gar nicht.
Gewonnene Einsichten oder PR Geschwafel?
Wenn Wirtschaftsführer die Einkommensunterschiede in den
Gesellschaften als globales Risiko erkennen, dann könnnten sie
a, dies ändern, indem sie anständige Löhne zahlen und
eigenen Gewinn ein wenig herunterfahren
b, die Mittelschicht der volkswirtschaftlich starken Länder weiter
auspressen lassen, damit ihre Gewinne stabil hoch bleiben können.
Für was werden sie sich wohl entscheiden?
Da die Staatsverschuldung auch ein globales Risiko darstellt, muss also
die Steuerleistung der Mittelschicht angehoben werden um diese
*Ehrenschulden* zum Wohle der Kreditgeber zurückzuzahlen
und sollten die Bürger doch noch ins Grübeln geraten, ob das
alles noch mit rechten Dingen zugeht, hält man die Klimakatastrophe
und deren Kosten in der Hinterhand!
Auf lange Sicht bleibt zwar die Frage, wer sich den Konsum der zu den
Gewinnen der Wirtschaft führt, eigentlich noch leisten können
wird, aber die Wirtschaftsführer haben ja schon genügend Geld
wundersam vermehrt.
Alles kein Problem .-)
Dieses Weltwirtschaftsforum ist ein reiner Lobbyistensaftladen, wo sich Konzernchefs und Politbonzen
treffen, um zu überlegen, wie sie die Bürger noch mehr
ausplündern und sich selbst Vorteile verschaffen können.
Dort treffen sich ausschließlich an Macht und Geld interessierte
Angehörige von Ausbeutungssyndikaten sowie deren Hilfskräfte.
Und was die "Ungleichheit" etc. angeht: Das ist alles so etwas
von oberverlogen. Denn nicht nur sind genau diese Leute die
Hauptversacher eben dieser Ungleichgleichkeit (genau genommen: Des
Teiles der Ungleichheit, für den die Betroffenen nicht selbst
verantwortlich sind), sondern diese Thematik wird mit genau dem Ziel
propagandistisch hochgekocht, um die Bürger noch mehr auszubeuten,
um den Bürokratie- und Umverteilungswahn noch mehr auszubauen, den
Konzernen noch mehr Privilegien zuzuschanzen.
Die Staatsverschuldung ist eine der Ursachen für die
Einkommensunterschiede. Die Reichen kassieren die Zinsen für die
Staatsanleihen und die Mehrheit muss diese Zinsen erwirtschaften. Wer
also mit neuen Schulden Einkommensunterschiede ausgleichen möchte,
macht den Bock zum Gärtner. Schulden wirken wie Rauschgift -
inzwischen wie Heroin.
Eine weitere Ursache für Einkommensunterschiede ist die Einbildung,
dass man das Klima steuern könnte. Deshalb wurde das EEG
geschaffen. Im letzten Jahr wurden 17 Mrd. Euro umverteilt, im
Wesentlichen von arm nach reich. Die wohlhabenden Hauseigentümer
kassieren die Umlage von ihren weniger wohlhabenden Mietern für
Solardächer. Der ganze Klimazirkus kostet inzwischen Milliarden
für nichts und wieder nichts. Trinkwasserknappheit gibt es
tatsächlich. Dagegen hilft aber kein EEG.
Wenn ich schon das Wort "Experte" höre, wird mir
schlecht. Egal ob es Wirtschafts- oder Klimaexperten sind. Es handelt
sich um Büttel der Finanz- oder Klimamafia.
Diese Meldung wird aller Erfahrung nach nichts bewirken
Dazu hat die feudal strukturierte Macht des globalen Geldadels dank der ihr dienenden übergroßen Zahl der Funktions-, Wissens- und politischen Eliten (s. Krysmanski) das Steuer (noch?) zu fest in der Hand. Und dass die "Mitte der Gesellschaft" (s. Erwin Pelzig) sich davon beeindruckt zeigen könnte, "dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Aufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern und schreckt gemeiniglich von allen ferneren Versuchen ab." (Kant)
Wie, Weltwirtschaftsforum plötzlich gegen das Wesen der Globalisierung??
Bereicherung der Reichen/Banken bei gleichzeitiger Verschuldung der
Gemeinwesen ist doch der Kern der Globalisierung, siehe
EURO-Land/USA/JAPAN...., und jetzt wird gewarnt, dass die Arabellionen
sich über Arabien hinaus entwickeln könnten etwa z.B. nach
USA; Spanien-Griechenland und Rest-EURO-Land; VRChina; Indien...?
Wie sagte Kanzler Bismarck in 1873 schon zu Berlin: "Gegen
Demokraten helfen nur Soldaten!"
Zum Glück haben die betroffenen Staaten durch den "Kampf gegen
den Terrorismus" den Sicherheitsapparat schon auf Stand der Technik
gebracht, so dass ein Umsturz des Systems ins Land der Träume
verbannt werden konnte.
- Ich möchte hier jetzt nicht einen Kolumnisten resp. einen der
schlimmsten Antisemiten aus SPON zitieren, aber es wird so oder so alles
wie bisher weiter gehen ! -
Frohes Neues Jahr den Aktivisten des Weltwirtschaftsforums !
Der Hinweis auf weltweite Einkommenunterschiede gleich praktisch gebuendelt mit dem Klimawandel und einer unsichtbaren aber sehr deutlich aufgehaltenen Hand fuer Dollar/Euro Finanzspritzen der westlichen Welt. Plumper geht es nicht mehr.
Das größte Risiko ist der Mensch selbst! Der gierige, der fertile, der korrupte, kriminelle Mensch!
"Experten und Wirtschaftsführer sehen laut einer neuen Umfrage
des Weltwirtschaftsforums die Einkommensunterschiede weltweit und die
wachsende Staatsverschuldung als die größten globalen
Risiken." [Zitat Ende]
Die Weltentwicklung hakt an allen Ecken und Enden. Es ist in so vielen
internationalen Foren so viel vereinbart worden, nur keine Sau hält
sich daran.
Compliance ist das Problem! Die Einhaltung von verbindlich gemachten
internationalen Regeln.
Das fängt mit Steuerhinterziehung als Volkssport an! Die
Wirtschaftsführer, die die Spreizung bei den Einkommen beklagen,
möchte ich mal kennenlernen. Davor würde ich aber gerne mal
einen Blick in die Gehaltsstrukturen der von diesen
Wirtschaftsführern geführten Unternehmen werfen.
Das ist pure Heuchelei!
"Das größte Risiko ist der Mensch selbst"..., da hilft nur eins:
Abschaffung des Menschen!
Was sollen solche Rundumschläge? Da kann man doch gleich eine
SAT1-Beschimpfsendung einschalten!
…da muß Herr Barroso ran!
Je nach Perspektive ist eine Gefährdung der Weltwirtschaft auch
eine gute Sache.
Erhöht sie doch die Bereitschaft, einschneidende Maßnahmen zu akzeptieren.
Wenn man nach den Schuldigen der Krise sucht, sollte man sich unter den
Profiteuren solcher Maßnahmen umsehen.
... gleich nach Weihnachten im Schaufenster stehen, steht die Hilfsindustrie und ihre Krisenlobby auch nach Weihnachten gleich auf der Matte. Man hört förmlich die Schnüffelnase des Krisenspürhundes. Nun steht also - wieder einmal - das weitweite Ungleichgewicht der Einkommen und endlich die Staatsverschuldung auf dem Podest. Und man darf vermuten, dass das Ungleichgewicht mit weiteren Hilfsgeldern bekämpft werden soll. Dass die Verschuldung vielleicht gerade etwas mit der Verhinderung des Ungleichgewichts zu tun hat - egal. Es soll beides bekämpft werden. Dabei zeigt Ostasien gerade, dass es nur ein Mittel gibt, Armut zu bekämpfen. Wirtschaftlicher Druck. Also keine Transferleistungen mehr. Ja, gerade das Ungleichgewicht ist Ansporn, es besser zu machen. Gegenbeispiel: 4 Jahrzehnte Entwicklungshilfe für Afrika haben dort nur eines bewirkt: Dass es weiter abwärts geht, man sich in Europa aber auf die Brust klopft, ob der eigenen steuerlich absetzbaren Hilfswilligkeit.
Überbevölkerung kein Risiko für die Welt?
Sollte eigentlich an Nummer 1 stehen. Der Euro fehlt unter anderem auch
in der Aufzählung.
Das Weltwirtschaftforum selbst scheint ein Beispiel für die
fehlende Ehrlichkeit im Umgang mit den aktuellen Risiken zu sein. Wozu
also die Warnung?
Seltsam - was hier beschrieben wird...
deckt sich 1:1 mit der wirtschaftlichen Lage der USA (im weiteren natürlich auch Griechenlands, Spaniens, zunehmend auch gesamte EU und Japan). Für die USA ist dieses Problem zum Jahreswechsel besonders eklatant zum Ausdruck gekommen. Nur da hielt sich die wirtschaftswissenschaftliche Elite noch weitgehend zurück und ließ Obama im Regen stehen.