12.06.2008 · Der Staat soll nur noch einen Grundschutz für Rente und Krankheit stellen. Was darüber hinausgeht, wollen die Versicherungen privat absichern. Das sind die Reformüberlegungen der privaten Versicherungsbranche - sie stoßen bisher auf ein kontroverses Echo.
Von Andreas Mihm und Steffen UttichRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Zu dem typischen Unionswähler: die Union ist die Partei welche ihr Klientel vor allem bei Älteren hat, das zeigen Wahlanalysen regelmäßig. Diese Menschen beziehen jetzt schon oder sehr bald größtenteils staatlich bezuschusste Rente sind also auf staatliche Transfers angewiesen. Der Anteil der Selbstständigen ist bei der Union im Vergleich zur Gesamtheit (wie insgesamt in der Bevölkerung) gering, nur bei der FDP hat er eine nennenswerte Größe und selbst da ist es eine Minderheit der Wähler. Der Pensionär in meinem Beispiel ist sehr typisch für einen Unionswähler. Zur staatlichen Rente: Sie sagen, sie könnten ihr Geld 'selber' anlegen. Sie persönlich mögen ein viel besserer Anlageberater sein als der Durchschnitt der Banken, aber dann sind sie eben eine bemerkenswerte Ausnahme. Der Normal-bürger hat in einem privaten Rentensystem keine andere Chance als den Banken zu vertrauen, was eben sehr schnell schief gehen kann. Im übrigen ist das auch eine sehr theoretische Diskussion, denn welche Generation will denn die Ansprüche der vorherigen bezahlen OHNE(!) eigene staatliche Rentenansprüche damit zu erwerben ? Der Systemwechsel ist ja gar nicht mehr möglich...zum Glück.
Eine Versicherungsgesellschaft ist dafür da Aktionäre glücklich zu machen ,nicht die Versicherten.Außerdem sollten einige mal die Rentner in den USA fragen die ihre Rente mit Aktien aufgebaut haben und enron "drin " hatten.Und die Mär das Private Unternehmer immer flexiebler sind,ist höchstens ein Gerücht ,außer im Lohndrücken. Es gibt bereiche ,wenn auch nur wenige , in denen haben Gewinninteressen keinen platz.Die Gesamtkosten des Rentensystem bleiben gleich ob aus Steuern ,oder Beiträgen ,nur der Arbeitgeberanteil fällt über kurz oder lang weg. Trau schau wem.
Na Herr Rabe, schiessen Sie mal wieder über das "Ziel" hinaus? Den von Ihnen beschriebenen Unionswähler wird es wahrscheinlich so sogar geben,nur ist er nicht die "Regel": Langjähriger Unionsschnitt an Stimmen: 40%, langjährige Wahlbeteiligung bei Bundest.wahlen:70%: Wahlberechtigte ca. 45 Mio-> macht immerhin im Schnitt 12,5 Mio Wähler für die Union! Bisschen viel pensionierteBeamte im mittleren Dienst, die auf dem Lande leben, oder? Und was die private Altersvorsorge angeht: Ja die von ihnen beschriebenen Risiken bestehen mehr oder weniger (wenn auch nicht so extrem wie von Ihnen mal wieder überzeichnet). Aber es wäre immer noch meine Entscheidung was ich mit meinen Rentenrücklagen mache, und nicht die eines nutzlosen überbezahlten BBFA Beamten !!! Zumal wenn es so weitergeht, ist bald der ganze Staat ruiniert, dann haben Sie auch nicht mehr als als nach ner geplatzten Blase, nur das die staatliche "Rentenblase" viel größer ist, als die kleine Finanzblase die wir letztens und auch jetzt hatten/haben.
@Herrn Teuber und andere - sie unterliegen einem ökonomischen Irrtum
So manch einer glaubt, daß sein Geld sich irgendwie 'von Geisterhand' selber vermehrt wenn es an private Kaptalsammelstellen (Versicherungen, Banken etc.) gegeben wird. Aber dem ist (leider) nicht so. Denn was wäre wenn die vielen Milliarden welche heute in die Rentenversicherungen fließen plötzlich auf den privaten Kapitalmarkt umgelenkt werden ? Nun, die Versicherungen ziehen davon eine ordentliche Provision ab und vom Rest kaufen sie z.B. Aktien oder Immobilien. Was passiert wenn viel Aktien oder Immobilien gekauft werden ? Der Preis steigt und wenn das massenhaft passiert nennt man das eine Spekulationsblase (die letzte hat grade, getrieben auch von privaten Rententrägern, fast das Weltfinanzsystem zerlegt) Nutzt das den zukünftigen Rentnern ? kaum, denn jede Spekulationsblase platzt auch irgendwann einmal, spätenstens dann wenn die vielen Kapitalsparer wieder gleichzeitig an ihr Vermögen wollen um es zu konsumieren. Sie haben dann, wenn es schlecht läuft, zu Boom-Blasen-Zeiten Aktien, Grundstücke, Edelmetalle etc. teuer gekauft und wenn sie ihr Geld benötigen sind diese aber nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert.
@Marcel Meier "Rechts versus Links"
"Links" oder "Rechts" sind schon lange keine besonders aussagekräftigen Begriffe mehr um die Mehrdimensionalität heutiger politischer Interessenlagen zu beschrieben. Der 'typische' Unionswähler (dazu gibt es massenhaft Wahlanalysen) ist z.B. ein männlicher Beamter, mittlere Laufbahn, lebt auf dem Land, Hausbesitzer, heute im Ruhestand. Welche Interessen hat der ? Auf jeden Fall ein Interesse an einem starken, zahlungsfähigen Staat, er lebt schließlich von einer steuerfinanzierten Pension. Er hat aber auch Interesse an an geringer Erbschaftssteuer, er will nämlich sein Häusschen, daß er mal durch ein gutes staatliches Gehalt bekommen hat nicht seinem jetzigen Versorger (dem Staat) sondern seinen Kindern übergeben. Ist der jetzt "links", weil er vom Staat abhängig ist oder "rechts" weil er, wenn es um persönliche Vorteile geht, dem Staat möglichst wenig Einkünfte gönnt ?
Als Jemand der die Weisheit für sich gepachtet glaubt, schreiben Sie heute aber sehr stammtischhaft . Mit den hier zu lesenden Kommentaren ist es kein Wunder wie stark Deutschland nach links zu kentern droht.
Es ist tatsächlich so, dass man in Deutschland marktwirtschaft und soziales immer als Gegensätze ansieht. Alles womit man Profit macht kann nicht sozial sinnvoll sein und alles was sozial sinnvoll ist, darf keine Profite machen. Damit wird auch begründet warum "soziale Berufsgruppen" wie (Alten)-Pfleger , Arzt usw. so gering wie möglich zu bezahlen sind, immerhin haben diese die "Ehre" soziales leisten zu dürfen und das muss reichen. Ich vermute, dass diese Einstellung eine Folge einer nahezu wahnhaften Falschinterpretation der Kantschen Moralphilosophie ist. Ich bin mal gespannt was stärker ist. Die realen wirtschaftlichen Zwänge oder die romantische Träumerei. Ich befürchte , wie bei so vielem in Deutschland, letzteres.
"Der Einzelne müsse mehr Eigenverantwortung übernehmen. Damit die Bürger dazu – in Form von privaten Zusatzversicherungen – auch in der Lage seien, müsse der Staat die entsprechende Förderung ausbauen." Man könnte es auch so übersetzen: Der Einzelne soll zusätzlich zu dem, was ihm schon heute zwangsweise für die liebe Solidargemeinschaft abgeknöpft wird, noch mehr an Versicherung für xyz abdrücken. Das Geld dafür treibt "unser" Staat per Gesetz in direkter Form von den Arbeitgebern ein und gibt es uns Versicherern zur guten Verwahrung. Ich lebe heute, und nicht nur für die Zukunft. Prost!
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." Das mit den Zitaten ist immer so eine Sache. Sie lassen sich immer gerade so interpretieren, wie man sie interpretieren möchte. Dennoch habe ich hier auch einige meiner Lieblingszitate zum Thema "Freiheit": -------> "Der Geist der Freiheit hat die Industrialisierung schaffen helfen - und diese Industrialisierung ist zu einer schweren Bedrohung der Freiheit geworden." (Walter Eucken) - "Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann." (Otto von Bismarck) - "Es gibt kein Wort heutzutage, mit dem mehr Missbrauch getrieben wird als mit dem Wort »frei«. Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für sich." (Otto von Bismarck) - "Das Übermaß der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität mehr gibt, so ist der Starke unumschränkt, und der Schwache verfällt dem Rechte der Faust. Die Überspannung der Freiheit führt nicht allein zur Knechtschaft, sondern ist selbst schon Knechtschaft." (Heinrich von Treitschke).
Der Spatz in der Hand,die Taube auf dem Dach !
Die Kommentare hier zeigen es wieder : In Deutschland glaubt man nach wie vor,es sei besser,sein Geld dem Staat zu geben.Dieser verwaltet und vermehrt es ganz toll und garantiert steigende Renten und fortdauernde soziale Wohltaten. In Deutschland ist die Staatsglaübigkeit eben nicht tot zu kriegen. Sehr geehrte Damen und Herren Gutgläubige : Die sog. oder angeblichen "Rentenkürzungen",die die gesetzliche Rentenversicherung derzeit vornimmt , vornehmen muß,kommen ja gerade aus der Tatsache,daß "der Staat" und seine Institutionen nicht in der Lage sind,Geld so zu verwalten,daß es wenigstens wertbeständig bleibt.Von einer Kapitalmehrung durch "den Staat" wissen nur Träumer! Die gesetzliche Rentenversicherung hat nur aufgrund zweier Faktoren überhaupt funktioniert : Ein anhaltendes Wirtschaftswachstum von den 50er bis in die 70er Jahre.Und die Tatsache,daß in diesen Jahrzehnten viele Beitragseinzahler in die gesetzliche Rentenversicherung zwar viel eingezahlt aber wenig aus ihr herausgenommen haben!Weil die meisten Rentenbezieher in diesen Jahren mesitens spätestens zwischen 5 und 10 Jahren nach Eintritt ins Rentenalter gestorben sind! Es wurde viel eingezahlt und wenig entnommen.NUR SO funktioniert eine gesetzliche Verischerung!
Es gibt vier wesentliche Fakten, die unsere sozialen Sicherungssysteme ruinieren: 1) Massive Schädigung des Vertrauens in die Systeme durch gezielte Negativpresse seitens der Versicherungswirtschaft, gekaufte Verräter wie H. Riester und Pseudofachleute wie Prof. Raffelhüschen und Prof. (Un)Sinn. 2) Riesige Entnahmen von Mitteln aus den Systemen für eine immer größer werdende Gruppe von Menschen, die nie einen Cent in diese Systeme einzahlte und dies auch weiterhin nicht tun wird. Zahl geometrisch steigend ! 3) Desolate politische Führung und massive Verschwendung von Beiträgen durch Verkomplizierung, Desorganisation und Selbstbedienungsmentalität. 4) Aufrechterhaltung der Systeme nur mit Beiträgen aus unselbständiger Arbeit, nicht aus Unternehmertätigkeit, Zinsgewinnen, Veräußerungsgewinnen Würden diese Punkte beseitigt, hätten wir ein nahezu perfektes System. Es hat sich über viele Jahrzehnte hervorragend bewährt und ist nachweislich kapitalgedeckten Systemen weit überlegen.
... auf welch geringe positive Resonanz -selbst unter FAS Lesern - der Vorschlag findet. Dass offensichtlich - in enormer Breite - immer noch geglaubt wird, das ginge immer so weiter mit unserem unfreien, ineffizienten + massenweise UNGERECHTIGKEITEN produzierenden "System". Die Vermutung , dass wirtschaftliche Interessen ( = von vorne herein MÜSSEN die ja schlecht sein ) dahinter stehen könnten, reicht offensichtlich aus, reichlich Aversionen zu wecken. Dass WETTBEWERB + FREIHEIT die Menschen voran bringt, dass ist offensichlich vergessen. Benjamin Franklin: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
Sie haben das Problem sehr zutreffend beschrieben. Wer bei seiner Rente und Krankenversicherung von dem 'Welt-Kapitalmarkt-Kasino' abhängig ist, sollte lange gesund und arbeitsfähig bleiben oder früh sterben...
Nachtigall, ick hör dir trapsen ...
... da macht sich also die private Versicherungswirtschaft Gedanken um die Zukunft Deutschlands. Ein Schelm, der böses dabei denkt. Hier geht es um die finanzielle Zukunft der privaten Versicherungswirtschaft und um nichts anderes. Diese einfache naive Formel "Staatlich = schlecht, Privat = gut" (darauf kann man ja dieses ganze Papier weitgehend zurückführen) spielt dann auch rein zufällig(!) den Gewinninteressen der Privatversicherer in die Hände, die just dieses Papier vorstellt. Soziale Grund(!)sicherungen von der Weltwirtschaft abhängig zu machen ist entweder a) total naiv, oder b) vorsätzlich grob fahrlässig. Ich tippe mal auf letzteres. Milliarden an staatlichen Sozialabgaben auf private Mühlen umzuleiten, da bekommt natürlich so mancher bei den Privatversicherern glänzende Augen. @Michael Vorwerk, @Peter Schwarz Ich bin froh, dass ich ja offenbar nicht der einzige bin, der sich eine gesunde Skepsis erhalten hat.
Vom Generationenvertrag bei der Rente gibt es kaum ein Zurück - denn sonst müsste die aktuelle Beschäftigten-Generation doppelt zahlen: Für die schon existierende Rentner-Generation und für die Rentenansprüche der eigenen Generation, für die ein Kapitalstock erst aufgebaut werden müsste. Mit anderen Worten: Aus der Riester-Rente, die in diese Richtung geht, aber nur als Sahnehäubchen auf die gesetzliche Rente, müsste eine 100-Prozent-Sache gemacht werden. --- Das kann doch nie und nimmer funktionieren. Außer die Privatversicherer bekommen eine Lizenz zum Geldselberdrucken. --- Oh, das wollen sie ja eigentlich auch. Na dann...
Die Rente als Glücksspiel undQuelle für weitere, gigantische Spekulationsblasen
Die private Wirtschaft will sich als gigantische Kapitalsammelstelle positionieren und hofft, daß sie dann von dem riesigen Topf selber einiges abzweigen kann. Der Effekt für die Finanzmärkte aber wäre fatal. Schon heute erzeugen die amerikanischen Rentenversicherer eine Spekulationsblase nach der anderen, weil sie in dem Wettlauf um Rendite für diese gigantischen Summen gar nicht genügend stabile Anlagemöglichkeiten finden. Man stelle sich vor, daß auch noch Europa hier einsteigt und damit noch weitere Billionen an Rentenkapital auf den privaten Finanzmarkt strömen. Die Märkte würden noch weitaus volantiler und die Höhe der Rente würde für die Menschen ein reines Glücksspiel, abhängig von den unkalkulierbaren Kapitalmärkten.
Der Politik ist es wahrscheinlich nicht mal mehr peinlich, das solche mutigen, fundierten Reformvorschläge aus der Wirtschaft kommen, weil alle wesentlichen politischen Kräfte nur noch hoffen, daß das Schiff zu ihren Regierungszeiten noch nicht sinkt und fleißig weiter ihre jeweilige Klientel mit Wohltaten beglücken. Jeder, der sich mit den "Sozialversicherungen", die keine Versicherungen sind, beschäftigt, kann sehen, daß das jetzige System mittelfristig zahlungsunfähig wird oder aber die noch Arbeitenden dermaßen schröpfen muß, daß sich das Arbeiten nicht mehr lohnt (das tut es heute schon in vielen Fällen nicht mehr). Die Vorschläge sind auch nicht deswegen abzulehnen, weil sie von einem Wirtschaftszweig kommen, der natürlich auch sein Eigeninteresse hat (das wird jedoch das einzige wirkliche "Argument" dagegen sein).
Weg mit den sozialen Sicherungssystemen
Wieder mal ein neuer Anlauf zur Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme. Es soll alles so wunderbar "frei" sein wie in den USA. Die Armen sollen so "frei" sein, ohne Zähne herumzulaufen und so "frei" sein unter Brücken zu schlafen. Die Reichen sollen so "frei" sein in erstklassigen Kliniken behandelt zu werden und vom Chefarzt persönlich die Hand gereicht zu bekommen. Die Beiträge sollen Versicherungskonzernen überlassen werden. Wenn diese sich in irgendwelchen Subprime-Krisen verspekulieren und bankrottieren, na hoppla, das ist schließlich das Risiko des Kapitalismus. Immer weiter so, meine Herren Neocons, ihr werdet unsere Gesellschaft bald an die Wand gefahren haben.
Natürlich muss das Sozialsystem "rückgebaut" (was für ein schreckliches Wort!) werden, wenn ganze Berlin Stadtteile voller .... "mit Migrationshintergrund" auf Sozialhilfe leben und auch nicht vor haben, infolge Ausbildung (nicht vorhanden), Deutschkenntnisse usw. einen Beitrag für die Gesellschaft, in der sie oftmals infolge von Falschangaben geduldet leben, zu leisten. Dieses Problem wird ja auch nicht geringer, sondern nimmt von Jahr zu Jahr zu, da jeden Moant immer neue Leute kommen und so steigen natürlich auch die Ausgaben für Mutter mit 7 Kindern, Sozialarbeiter, die die Kinder auf die recht Bahn bringen müssen, Dolmetscher, Rechtsanwälte usw. So ist es in Berlin, in den anderen deutschen Städten sieht es bestimmt nicht anders aus.
bezugsquelle des Positionenpapiers?
Hat irgendwer einen Link wo man dieses Positionspapier „Soziale Sicherung 2020: Angebote der deutschen Versicherungswirtschaft“, von beziehen kann?
| Name | Kurs | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |