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Brandenburg : Streit um Nachtflüge - der Sonderausschuss tagt

  • Aktualisiert am

Irgendwann sollen nicht nur Besucher, sondern auch mal Kunden kommen. Bild: dpa

Der neue Hauptstadtflughafen ist eine Großbaustelle: Das Nachtflugverbot bleibt Thema. Und natürlich die Frage, woher 1,1 Milliarden Euro kommen sollen.

          Die für Brandenburg enttäuschende Abstimmung zu Nachtflügen im Aufsichtsrat des Hauptstadtflughafens wird an diesem Montag auch ein Thema im Sonderausschuss des Landtags sein. Die Abgeordneten werden über den letzten Stand der Verhandlungen mit dem Bund und dem Land Berlin informiert.

          Am vergangenen Freitag waren Anträge Brandenburgs an die Gesellschafterversammlung verwiesen worden. Das Land will nach einem erfolgreichen Volksbegehren das von null Uhr bis fünf Uhr geplante Flugverbot mindestens um eine Stunde am Morgen ausdehnen.

          Im Sonderausschuss geht es unter anderem auch um Baufortschritte am neuen Großflughafen, den Stand zur Realisierung des Schallschutzprogramms und die finanzielle Situation der Flughafengesellschaft.

          Zur Diskussion steht, wie der zusätzliche Finanzbedarf für das Projekt gedeckt werden kann. Flughafenchef Hartmut Mehdorn bezifferte ihn auf 1,1 Milliarden Euro.

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