Home
http://www.faz.net/-gqg-78u0b
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Wegen 2,5 Stunden mehr EU-Beamte drohen mit Streik

Weil sie nun 40 Stunden in der Woche arbeiten und außerdem später in den Ruhestand gehen sollen, wollen die Beamten der Europäischen Union streiken. Dabei verdienen sie sehr gut.

© dpa Vergrößern Gebäude der EU-Kommission in Brüssel

Die Beamten der Europäischen Union drohen zu streiken. Der Grund: Sie sollen 2,5 Stunden länger arbeiten in der Woche - insgesamt 40 Stunden - und außerdem später in Pension gehen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Mit massiven Protesten gedroht haben demnach die diese Arbeitnehmer vertretenden Gewerkschaften. Sie sollen sich an die Institutionen der EU gewandt haben und auch an Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Am Mittwoch der kommenden Woche sollen die Streiks beginnen.

Rente mit 67

Die 27 Mitgliedsländer der Europäischen Union hatten sich unlängst darauf verständigt, die Wochenarbeitszeit ihrer Beamten zu erhöhen. Zudem sollen das Renteneintrittalter auf 67 Jahre angehoben werden und der Rentenbeitrag auf 15,7 Prozent klettern.

Mehr zum Thema

Ein möglicher Streik der EU-Beamtenschaft dürfte vorwiegend mit Unverständnis in den Mitgliedsländern aufgenommen werden. Denn viele Beamte beziehen auch in mittleren Führungspositionen schon monatliche Einkommen, die sich beispielsweise mit denen deutscher Bundesminister oder gar der Kanzlerin messen lassen können.

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Bundeswehr Von der Leyen will Geld für gescheiterte Projekte behalten

Die Verteidigungsministerin will Mittel für abgebrochene Rüstungsprojekte nicht mehr an den Bundeshaushalt zurückgeben. Vergangenes Jahr sind der Bundeswehr so 1,2 Milliarden Euro verloren gegangen. Mehr

30.09.2014, 04:51 Uhr | Politik
Merkel mischt mit

Am 25. Mai wählt Europa das neue Parlament der Europäischen Union. In Bremerhaven unterstützte nun Bundeskanzlerin Angela Merkel den CDU-Spitzenkandidaten David McAllister. Mehr

29.04.2014, 21:16 Uhr | Politik
Pkw-Maut und Kfz-Steuer Die Maut ist nicht genug

Die Regierung einigt sich auf die Details der Pkw-Maut. Doch die Union hat vielleicht schon neue Pläne, was Steuern und Gebühren für Autofahrer angeht. Mehr

21.09.2014, 11:26 Uhr | Wirtschaft
Germanwings-Piloten drohen mit Streik am Freitag

Alle Germanwings-Flüge am Freitag zwischen 6.00 und 12.00 Uhr mit Abflügen von allen deutschen Flughäfen sollen bestreikt werden, wenn es zu keiner Einigung kommt. Germanwings ist die Billigtochter der Lufthansa. Mehr

28.08.2014, 13:20 Uhr | Wirtschaft
Neuer EU-Kommissar Oettinger Gespür für den richtigen Augenblick

Erst Energie, künftig Digitales: Der CDU-Mann Günther Oettinger ist in Brüssel aufgeblüht. Nicht als biederer Technokrat, sondern als Ordnungspolitiker. Am Montagabend steht der neue EU-Kommissar für das Internet den Europaabgeordneten Rede und Antwort. Mehr Von Thomas Gutschker

27.09.2014, 19:40 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 02.05.2013, 08:38 Uhr

Wen die Portoerhöhung am meisten kostet

Von Helmut Bünder

Die Deutschen schreiben immer weniger Briefe, daher regt sie die verbraucherunfreundliche Portoerhöhung kaum auf. Aber für manche kostet sie auch Millionen. Mehr 11 7


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Die Maklerschwemme

Immobilienmakler haben’s auch nicht leicht. Es gibt immer mehr davon - ihre Anzahl hat sich verdoppelt. Ihre Blüte hat erstaunliche Parallelen zum Aufstieg der Immobilienportale im Internet. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden