http://www.faz.net/-gqe-78u0b

Wegen 2,5 Stunden mehr : EU-Beamte drohen mit Streik

  • Aktualisiert am

Gebäude der EU-Kommission in Brüssel Bild: dpa

Weil sie nun 40 Stunden in der Woche arbeiten und außerdem später in den Ruhestand gehen sollen, wollen die Beamten der Europäischen Union streiken. Dabei verdienen sie sehr gut.

          Die Beamten der Europäischen Union drohen zu streiken. Der Grund: Sie sollen 2,5 Stunden länger arbeiten in der Woche - insgesamt 40 Stunden - und außerdem später in Pension gehen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

          Mit massiven Protesten gedroht haben demnach die diese Arbeitnehmer vertretenden Gewerkschaften. Sie sollen sich an die Institutionen der EU gewandt haben und auch an Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Am Mittwoch der kommenden Woche sollen die Streiks beginnen.

          Rente mit 67

          Die 27 Mitgliedsländer der Europäischen Union hatten sich unlängst darauf verständigt, die Wochenarbeitszeit ihrer Beamten zu erhöhen. Zudem sollen das Renteneintrittalter auf 67 Jahre angehoben werden und der Rentenbeitrag auf 15,7 Prozent klettern.

          Ein möglicher Streik der EU-Beamtenschaft dürfte vorwiegend mit Unverständnis in den Mitgliedsländern aufgenommen werden. Denn viele Beamte beziehen auch in mittleren Führungspositionen schon monatliche Einkommen, die sich beispielsweise mit denen deutscher Bundesminister oder gar der Kanzlerin messen lassen können.

          Weitere Themen

          Das beste Baguette backt... Video-Seite öffnen

          Die Königsdisziplin : Das beste Baguette backt...

          Die Bäcker traten im Rahmen des sogenannten „Brot-Festivals“ gegeneinander an. Sie hatten sechs Stunden Zeit, um gleich Dutzende der traditionellen und weltberühmten französischen Weißbrote zu backen.

          Topmeldungen

          DFB-Pokalfinale : Die Bayern sind gefrustet, traurig und wütend

          Die Bayern enttäuschen sich selbst und verkrümeln sich – ohne Sieger Eintracht Frankfurt die Ehre zu erweisen. Müller ist angesäuert. Trainer Heynckes nimmt die Niederlage zum Abschied wie ein Gentleman.

          Trumps Anwalt : Michael Cohens riskante Geschäfte

          Michael Cohen war jahrelang Trumps Mann fürs Grobe. Seinen Zugang zum Präsidenten versuchte er, zu Geld zu machen. Nicht nur gegenüber privaten Unternehmen.

          Deutsche Bank : Achleitner in Abstiegsangst

          Champions League adé! Die Deutsche Bank wird nach unten durchgereicht. Vor der Hauptversammlung bekommt der Aufsichtsratschef den Gegenwind zu spüren. Spielt die Bank bald in einer Liga mit dem FC Aschheim?

          Streit um Katalonien : Neuer Regierungschef brüskiert Madrid

          Der neue katalanische Regierungschef Quim Torra will in seinem Kabinett auch solche Politiker haben, die noch in Untersuchungshaft sitzen. Die Zentralregierung spricht von einer „Provokation“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.