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Währungskrieg-Debatte Bundesregierung warnt Japan vor Missbrauch der Geldpolitik

 ·  Japans Notenbank hat gerade beschlossen, die Druckerpresse noch schneller laufen zu lassen. Deutschland pocht wiederholt darauf, dass zwischen den großen Wirtschaftsmächten vereinbart ist, keine Exportvorteile mit der Geldpolitik zu schaffen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (34)
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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 06.04.2013 12:56 Uhr

Gerade Deutschland hat sich mit seiner Geldpolitik unfaire Geldvorteile verschafft.

Z.B. durch den die Einführung des Euro, dessen Gegenwert von den südlichen Staaten nie aufgebracht werden konnte. Dadurch war deren Wirtschaft von Anfang an nicht konkurrenzfähig und wurde nur eine Zeitlang durch massive Zahlungen Deutschlands und anderer europäischer Geberländer schlecht und recht am Leben erhalten. Nachdem nun das Geld selbst Deutschland ausgeht funktioniert das nicht mehr.
Lösung: Die deutsche Industrie muss im Interesse der schwächeren Länder ihre Löhne entsprechend ihren immensen Gewinnen erhöhen und damit ihre Produkte für die schwächeren Länder annähernd unbezahlbar machen - und damit gleichzeitig die Binnennachfrage in Deutschland deutlich erhöhen. Und die südlichen Länder müssen ihre Unabhängigkeit und ihre Ehre wieder finden, zu ihren alten Währungen zurückgehen, eventuell Schutzzölle einführen und ihre Probleme im eigenen Land ohne neue Schulden bei der Troika und ohne Europa und ohne Schäuble und Merkel lösen.

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Denise-A. Langner-Urso

Ich lach mich schlapp

Niemand versteht was die Bundesregierung wirklich sagen will...
"Die Bundesregierung hat nach dem Kurswechsel der japanischen Notenbank gemahnt, dass sich kein Staat über die Geldpolitik Vorteile für seine Exporte verschaffen dürfe"... Richtig, Exportvorteile verschafft man sich über Niedriglöhne und die Agenda, Minijobs und Hartz:)

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Dieter Zorn

Missbrauch aller Orten.


Ist das ernst gemeint? Der Euro-Raum lässt die Druckerpresse auf Hochtouren rotieren und wir warnen Japan, wenn sie dasselbe tun wollen? Seit mindestens zwei Jahren missbrauchen wir Europäer doch die Geldpolitik zur Regelung unserer Strukturprobleme. Unser Weidemann wirft das seinen EZB Kollegen doch immer vor. Die Crux ist: Alle westlichen Volkswirtschaften haben enorme Strukturprobleme durch Überalterung, zu wenig Binnenkonsum, Spekulationsblasen, zu hohe Staatsverschuldung, Erosion der industriellen Basis, etc. Und sie wagen es nicht die Probleme an der Wurzel zu packen, weil das keine demokratische Regierung überlebt. Stattdessen flüchten sie in Reflationierung, finanzielle Repression, Gelddrucken und Währungskriege. Und natürlich sind immer die anderen Schuld und man selbst hat eine reine Weste.

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Ruth Teibold-Wagner

Ich glaube nicht an den Erfolg der japanischen Strategie.

Sie meinen, sie könnten dadurch, dass sie den Yen entwerten, ihre Exportchancen steigern.
Das stimmt schon.

ABER: Sie erkaufen sich den Export-Vorteil durch zwei schlimme Folgen, die sie vielleicht noch schwer bereuen werden:

1. Die eigenen Sparer werden ENTEIGNET!

2. Japan ist existentiell auf IMPORTE angewiesen, die sich durch eine Abwertung des Yen immens VERTEUERN!!! Dadurch konterkarieren sie ihren Export-Vorteil wieder, denn die Rohstoffe brauchen sie, um ihre Export-Waren zu produzieren.
Japan besitzt z.B. keine eigenen Energieträger. Alle Rohostoffe müssen importiert werden, auch das Uran für ihre Atomkraftwerke, vor allem natürlich Öl. Außer vielleicht seltene Erden, die jetzt in Japan in größerer Menge entdeckt wurden. Aber das macht den Braten auch nicht fett.

Japan zahlt für den vermeintlichen Export-Vorteil einen hohen Preis. Ob das so klug ist... Wir werden es sehen. Ich glaub nicht daran. Intuitiv glaube ich nicht, dass solche Tricks auf Dauer tragen.

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Thomas Gehrenberg

Die Bundesregierung ist nur neidisch

das ist alles. wenn keiner hinsehen würde, würden sie es selbet gerne so und noch schneller und aggressiver vorantreiben

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Christian Duus

Monetisierung der Staatsschuld in Japan dürfte später einmal

als Beginn vom Ende des bisher bekannten Papiergeldsystems interpretiert werden.

Draghi und die EZB werden geradezu gezwungen diesem und dem Beispiel der USA zu folgen. Die Konjunktur in Euroland ist ohnehin im freien Fall und das wird durch den crashenden Yen noch schlimmer.

LONG GOLD !!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.04.2013 09:21 Uhr
Klaus Letis

Gold ist wertlos

Man kann es nicht essen.

Der industrielle Bedarf wird durch einen Bruchteil der jährlichen Förderung gedeckt.

Der Wert liegt allein in Auges des Betrachters.

Genausogut könnte man sagen LONG "was weiß ich"

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Christian Duus

Herr Krause

Sehe D nicht so dramatisch. Bundeshaushalt nahezu ausgeglichen, die Wirtschaft wächst und der Zins- und Kapitaldienst ist mikroskopisch klein. Hinzu kommt, dass der Überwachungsstaat perfekt funktioniert. Man kann so den Bürgern das Maximale abpressen, anders als in Club Med. Der Mechanismus Target2 ist für D m.E. das größte Insolvenzrisiko.

In Italien stellt sich die Situation so dar, dass das akt. Defizit bei 130% liegt. Hinzu kommen 9% unbezahlte Lieferantenrechnugen, macht 140% aktuell. Bei nominalem Nullwachstum und einem Zinsniveau von 5% erkennt man schnell die Dynamik. Um wieder wettbewerbsfähig zu werden, wären aber noch stärkere Einschnitte erforderlich. D.H. kurzfristig noch weniger Wachstum und noch höhere Arbeitslosigkeit, was die Verschuldungsspirale noch weiter verschlechtern würde.

Fazit: Italien ist insolvent, zumal es wohl keinen Politiker dort geben wird, der die eigenen Sparer zur Sanierung des Staatshaushalts zur Kasse bittet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 19:14 Uhr
Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 05.04.2013 19:14 Uhr

Da verstehen wir uns doch, Herr Duus - 100 Milliarden Kapitaldienst p.a. ist in Italien nicht mehr

politisch durchsetzbar; entweder es gibt einen faktischen haircut- da sitzen dann auch deutsche und franzoesische Banken und Versicherungen in der ersten Reihe - oder es gibt, in einem relativ kurzen Zeitfenster, Euro-Bonds; ich halte die Euro-Bonds fuer unzweckmaessig, weil sie nur das Siechtum einer Zone verlaengern, die zumindest industriepolitisch nicht zusammengehoert; aber unsere Eurokraten-Kaste ist sich ja quasi einig, das Siechtum auf diesem Wege zu verlaengern. Mit den Euro-Bonds endet aber auch fuer D die Phase des mikroskopisch kleinen Kapitaldienstes ... dann setzten Euch Wall Street & Co auch auf den Zinsschlitten - und dann werden wir sehen, wie es um den sozialen Zusammenhalt in D bestellt ist, wenn das Geld knapp wird und weniger zu verteilen ist. Erinnern Sie sich an die Strassenschlachten in den fanzoesischen banlieue ?

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Johann Otto

Beklagt wird…

…daß die japanische Notenbank bis Ende 2014 die Geldbasis verdoppeln will. Darüber regt sich der deutsche EU-Heini aus diesem komischen Schäuble-EU-Euro-Rettungsschirm-Ministerium auf? Eine einzige Unverschämtheit in Anbetracht der in Europa heißlaufenden Geldruckmaschinen!

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 05.04.2013 17:17 Uhr

Ein Beispiel der Ohnmacht

Durch eine Vergrößerung der Geldbasis erhöht sich die Umlauf-Geldmenge im Mindestreservesystem nicht. Sie erhöht sich allein, wenn die japanischen Geschäftsbanken den japanischen privaten Haushalten, Firmen und Institutionen wachsend Kredit erteilen. Hierfür braucht es Geber und Nehmer. Die japanischen Haushalte sind immer noch, mehr als 20 Jahre nach Platzen der enormen Immobilien-Spekulationsblase über beide Ohren verschuldet, im Durchschnitt etwa 5 Jahreseinkommen. Die japanische Hausfrau, traditionell die Verwalterin des Geldes, hat in 20 Jahren zu sparen gelernt und hält daran fest, die Familie von der als unerträglich empfundenen Schuldenlast zu befreien. Insofern kann die japanische Zentralbank die Geldbasis noch einmal verdoppeln, die Leitzinsen noch einmal herabsetzen, den Banken noch mehr Wertpapiere abkaufen, es wird nichts an der Deflation, nichts dauerhaft am Wechselkurs ändern. Vorweggenommen: Europa wird bald in derselben Situation sein, bei höherer Arbeitslosigkeit.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 23:51 Uhr
Ulla Nachtmann

"Japan's Debt Crisis Visualized"

ein treffendes und einleuchtendes kurzes Video bei zerohedge.

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Björn Palazzo

Wenn jemand während des Spiels die Spielregeln ändert

muß er mächtig genug dafür sein. Da Japan vor allem bei seinen eigenen Bürgern verschuldet ist, ist eine mutwillige Inflation nichts weiter als eine Enteignung.
Außerdem muß sich erst zeigen, ob das jetzt Angefangene kontrollierbar bleibt. Schließlich ist Japan ein Land fast ohne Rohstoffe und Importe werden somit auch teurer...

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Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 05.04.2013 17:06 Uhr

Nee, Frau Merkel, denen koennt Ihr nicht drohen, die sind selbstfinanziert ; interessant waere es zu

sehen, wie sich deren Netto-Kapitalexporte entwickeln und vor allem, wohin die zusaetzliche Liquiditaet fliesst: Zielmaerkte und Zielbranchen. Die sind ja weniger Vasall und mehr Alliierter in ihrem Verhaeltnis zu den USA, da koennten die Strategien der beiden durchaus kompatibel sein - denn, keine Frage, China-USA-Japan und einige andere kaufen sich jetzt die geopolitische Machtbasis der naechsten 50 Jahre zusammen ... und das sind vorrangig Rohstoffquellen. Europa schaut da nur aus der Ferne zu und kuemmert sich um seinen Euro - richtig lustig wird es, wenn die Waehrung der europaeischen Schwachstaaten, D eingeschlossen, in einigen Jahren nicht mehr konvertibel mit China-USA & Co ist - dann findet sich Europa nicht mehr mit der DM wieder, sondern mit einer Art Kuba-Peso oder Ost-Mark, wie immer wir den Murks dann auch nennen wollen.

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Edda Kuhlmann

"Man hat was vereinbart"

Naiver geht es nicht. China betreibt seit Jahrzehnten Wechselkurspflege, die Fed, die EZB und die BoJ drucken Geld als gaebe es kein Morgen und die Bundeskanzlerin meint, man koenne das Problem durch eine "Vereinbarung" loesen. Liebe Dame, die Laender stehen am Abgrund, da kaempft jeder fuer sich. Wie die EZB, die ja auch gerade mit weiteren Zinssenkungen gedroht hat, was ebenfalls einer Abwertung gleichkommt. Schade nur, dass die BoJ schneller war.

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Michael Krämer

Abwerten

Japan macht doch damit offensichtlich genau das, was den überschuldeten Ländern der Eurozone ständig empfohlen wird: raus aus dem Euro und die Währung Abwerten. Japan ist nicht in der Eurozone, muß also nicht austreten und durch Gelddrucken werten sie den Yen ab. Das mag im eigenen Markt andere Effekte haben, als eine förmliche Abwertung gegenüber anderen Währungen, aber für den Rest der Welt ist es dasselbe. Warum sollen sie nicht das tun, was allerorts für Zypern und Griechenland empfohlen wird. Wahrscheinlich weil Währungspolitik eben doch ein Hütchenspiel ist.

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Christian Duus

Bottom Line: Japan ist insolvent !

Deshalb werden die Käufe von japanischen Staatsanleihen durch die BoJ nicht aufhören können. Anders nämlich könnte die Regierung ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.

Ein Zustand, den wir in nicht allzu weiter Zukunft auch in Italien, Spanien und Frankreich erleben werden. All diese Länder sind unter der Prämisse stabilen Geldes insolvent!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 17:11 Uhr
Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 05.04.2013 17:11 Uhr

Herr Duus, ich teile Ihre Einschaetzung; aber glauben Sie etwa, das Deutschland besser

dasteht als Frankreich oder Italien ?

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otto kaldrack

und warten ganz

dringend auf einen SPD-grünen Wahlsieg, damit "D" durch EURO-Bonds
dann für alle Schulden aufkommt.

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Jürgen Becker

Was kommt nach erfolgloser Reflationierung ?

Japan gibt die Antwort: Schubweise und immer stärkere Impulse, die eigene Währung abzuwerten.
Der Yen ist für Japan nur noch eine Last und mehr noch: Weil unter ihm die Deflation weitergeht, wird er für Japan zur existentiellen Gefahr - jedenfalls wenn man Anhänger des neokeynesianischen Mainstreams ist.

Die deutsche Regierung warnt vor Missbrauch der Währungspolitik ? Irgendwie rührend, wenn Heuchler andere Heuchler der Heuchelei bezichtigen, nicht wahr ?

Japans neue Geldpolitik ist ein Fanal ! Man gibt die Politik der Reflationierung wie auch der "Financial Repression" im Grunde (wegen Ineffektivität) auf. Nun gibt es ein anderes Ziel: Die vollständige Entwertung und nachfolgende Abschaffung des Yen durch Hyperinflationierung.

Geht Japan diesen Weg konsequent weiter/zu Ende dann wird es in nur 1-2 Jahren keine einzige der heute auf dem Planeten existierenden, nennenswerten (Papier)währungen mehr geben. Und das schließt auch die damit hinterlegten Vermögen ein !

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Mike Hennecke

Japan, USA , Asien , Europa and no way out?

Richtig so geht es nicht weiter Geld muss die Märkte fluten, generelles Einkommen für alle!
Das was wir momentan in Spanien, Portugal, Griechenland usw. sehen ist Stillstand, Hunger, Selbstmord keine Zukunft. Der Finanzkrieg ist global und muss gewonnen werden. Mal sehen wer länger Geld drucken kann?Die Deutschen müssen endlich ihre Urängste vor einer Inflation ablegen - oder auch nicht. Denn alles muss umverteilt werden ein Währungsschnitt wird kommen und auch der Krieg, in welcher Form auch immer. Wachstum um jeden Preis geht nicht, die Zinsen kann bald keiner mehr zahlen. Klar erst stirbt der Kommunismus, aber dann muss auch der Kapitalismus mit der neuen Struktur ohne Gegenpol humanisiert werden. Wobei wir wieder bei den Fliehkräften sind.

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Erich Heini

Hausaufgaben machen

Die Warnung hätte schon längst an die EZB gerichtet werden sollen. Hausaufgaben machen, bevor man anderen die Leviten lesen will. War früher so üblich. Aber Deutschland will offenbar lieber seine Wirtschaftspolitik mit Frankreich harmonisieren. Welch ein Schmierentheater !

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Chris Taylor

Illustration

Würde ich in einer japanischen Zeitung einen Bericht über die Geldpolitik der Bundesbank illustriert sehen mit dem Bild fingerhakelnder Trachtler, würde ich das als recht einfältiges Klischee werten....

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Carla Canova
Carla Canova (pradult) - 05.04.2013 14:02 Uhr

Krieg der Währungen - nächste Phase. Pardon: "This time is different - realllly, truellly!"

wir konstatieren -
(1) wozu eine Notenbank über kurz oder lang verkommt, nachdem die Politiker ihr die Unabhängigkeit genommen haben (über Personalpolitik bekommt man auf Dauer immer die Leute mit dem erwünschten Persönlichkeitsprofil und den erwünschten Ansichten),
(2) die nächste Eskalationsstufe im globalen (Abwertungs-)Krieg der Währungen. ---

Was sagt uns das für die EZB und den Euro?
Und was kann jeder von uns tun? Welche Alternative gibt es für Deutschland?

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Werner Busch

Klare Vereinbarungen

müssen also eingehalten werden,Verträge dürfen jedoch gebrochen werden?Und was ist mit dem Vertrag von Maastricht?Und den vielen anderen? Die EZB hat doch längst die Geldpresse angeworfen.
Merke:Wer im Glashaus sitzt,sollte nicht mit Steinen werfen.

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05.04.2013, 12:58 Uhr

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