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Von 1,33 auf 1,37 Frauen bekommen wieder mehr Kinder

20.08.2008 ·  Erstmals seit drei Jahren steigt in Deutschland wieder die Geburtenrate. 2007 betrug die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau 1,37 - nach 1,33 im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 685.000 Kinder geboren, 12.000 mehr als 2006, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

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Frauen in Deutschland bekommen nach der Einführung des Elterngeldes wieder mehr Kinder. Die durchschnittliche Kinderzahl stieg 2007 auf 1,37 nach 1,33 im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das ist der erste Anstieg seit drei Jahren. Zuletzt war die Zahl 2000 höher (1,38). Insgesamt wurden etwa 685.000 Kinder geboren, das sind 12.000 mehr als im Vorjahr.

Erstmals seit 1991 gebaren Frauen in Ostdeutschland nach Angaben der Statistiker genauso viele Kinder wie im Westen. Unmittelbar nach der Wende war die durchschnittliche Zahl von Geburten deutlich eingebrochen und hatte sich danach schrittweise erholt. Im Westen erreichte die durchschnittliche Kinderzahl das Niveau von 2004, lag aber unter den Werten, die in der zweiten Hälfte der 90er Jahre erreicht wurden.

Jüngere Frauen mit weniger Kindern

Vor allem Frauen ab Ende 20 entschieden sich für Nachwuchs. „Besonders ausgeprägt war diese Zunahme 2007 auch im Vergleich zu den Vorjahren bei den Frauen von etwa 33 bis 37 Jahren“, schrieben die Statistiker. Jüngere Frauen brachten dagegen weniger Kinder zur Welt. Das 2007 eingeführte Elterngeld soll Berufstätigen eine bessere Kinderbetreuung ermöglichen.

Bei der Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau werden alle Kinder berücksichtigt, die im Laufe eines Jahres geboren werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht. Auch die Frage, ob es sich um das erste, zweite oder ein weiteres Kind der Frau handelt, ist für die Statistik unerheblich.

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29.05.2012 17:45 Uhr
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