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Volkswagen Affäre Lenz legt auch Ämter bei Volkswagen nieder

17.07.2007 ·  Vor einem Monat hat der frühere niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Günter Lenz bereits sein Landtagsmandat abgegeben. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Sexparty auf Firmenkosten in Hannover eine Art „Unterorganisator“ gewesen zu sein. Jetzt hat er auch seine Ämter bei Volkswagen niedergelegt.

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In der VW-Affäre um Lustreisen auf Firmenkosten hat der frühere niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Günter Lenz nun auch seine Ämter bei Volkswagen niedergelegt. Lenz trat am Dienstag als Betriebsratschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover sowie als Aufsichtsratsmitglied der Volkswagen AG zurück. Das teilte der Betriebsrat von VW Nutzfahrzeuge nach einer Betriebsversammlung in Hannover mit. Lenz habe erklärt, in der Affäre einen Strafbefehl zu akzeptieren. Die Rücktritte seien die Konsequenz.

Dies kommt einem Schuldeingeständnis gleich. Bisher hatte Lenz Vorwürfe, an Lustreisen auf VW-Kosten teilgenommen zu haben, stets bestritten. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig sagte, das Ermittlungsverfahren gegen Lenz sei noch nicht abgeschlossen. Es gebe auch noch keinen Strafbefehl - die Möglichkeit bestehe aber und sei bei Verfahren mit überschaubarer Strafhöhe gängige Praxis.

Beihilfe zur Untreue

Die Staatsanwaltschaft wirft Lenz in zwei Fällen Beihilfe zur Untreue vor. Er soll an Lustreisen auf VW-Kosten teilgenommen haben. Dabei sei ein finanzieller Schaden von insgesamt 600 Euro entstanden. „Damit hat er sich eines Vergehens schuldig gemacht“, erklärte der Betriebsrat. Vor einem Monat hatte Lenz unter Druck der SPD-Spitze bereits sein Landtagsmandat abgegeben.

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