05.03.2013 · Um mindestens 7,5 Prozent Wirtschaftswachstum zu erreichen, nimmt die Regierung in China eine Erhöhung des Etatdefizits um 50 Prozent in Kauf. Anleger in aller Welt honorieren das - und treiben die Kurse in die Höhe.
Von Christian Geinitz, PekingRichtlinien für Lesermeinungen
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Chinas Regierung dürfte indes kaum Maos Wirtschaftsdummheiten wiederholen
Gewiss, es könnte auch sein, daß in China mal wieder der
Amtsschimmel sein Unwesen treibt und die Behörden viel unsinniges
und unnötiges bauen lassen, um das Wachstum aufrechtzuerhalten;
eben ganz so wie man zu Kaiser Mao überall im Lande Hochöfen
errichten ließ, damit die Bauern Stahl herstellen mögen, was
freilich ein ziemlicher Schlag ins Wasser war.
Doch sollte man niemals vergessen, daß man China nicht allein
unter kurzsichtigen Wirtschaftsgesichtspunkten betrachten darf, sondern
immer auch die höheren politisch-militärischen Gesichtspunkte
mit in Betracht ziehen sollte; und dann ist eine Überkapazität
von 300 Mio. Tonnen bei der Stahlproduktion nicht unnütz, da ja im
Kriegsfall der Bedarf stark anzusteigen pflegt und China zudem so seine
Konkurrenten durch niedrige Preise kann. Wie China überhaupt
gegenwärtig große Mengen an allerlei Rohstoffen, Gold und
Nahrungsmitteln aufkaufen und einlagern soll, was auf Vorbereitungen
für schwere Wirtschaftswirren und Kriege hindeutet.
Wegwerfdreck in so derben Massen ausschütten, daß der Planet
ob dieses Zustandes irgendwann den Arsch zukneift. Wenn das ein
nachhaltiger Wachstumsmotor sein soll, dann kann die Pharmaindustrie
demnächst Lepra in Tuben verkaufen, um die sichtbaren Folgen von
Akne zu vermindern. Gratulation! :D
Es stellt sich die Frage, warum Europa das Kreuz aufladet, Wohlstand
nach Asien zu transferieren und die eigene Wirtschaft zu schwächen.
Müll können wir auch selber produzieren, dann zahlen wir eben
den Arbeitern mehr und erhalten einen internen Kreislauf. Auf einen
Porsche oder eine Industrieanlage "Made in China" hingegen,
wäre ich aber dann schon gespannt.
Einen Vorteil des derzeitigen Globalen Handels haben wie auch schon
damals bei den Ost/Westindien Kompanien nur seeeeeehr wenige. Aber gut
vermarktet kann dieser Blödsinn auch noch den geistig Seichten
verkauft werden, die dies dann auch freiwillig auf ihren Schultern tragen.
Die Chinesen SIND der Motor der Weltwirtschaft
ansonsten ist das westliche Speichelgelecke unsererseits schwer zu erklären. Die Art wie man den Markt umwirbt, macht die Abhängigkeiten mehr als deutlich.
Vermutlich sind die offiziellen Wirtschaftsdaten von China noch krasser verlogen als die Daten der
EU-Südländer . Das Erwachen wird heftig sein, insbesondere für unsere Exportbetriebe.
Dazu fällt mir ein chinesisches Sprichwort ein
Zwischen dem Wort und der Tat, liegt das Meer.
(Verfasser - mir unbekannt)
Was man mit Zahlen so alles machen kann. Nach dieser gigantischen Steigerung des chinesischen Verteidigungsetats ist dieser gerade einmal halb so gross wie der Frankreichs, Deutschlands und Grossbritanniens zusammen. Und das sind Länder, die gar keine Konflikte mit ihren Nachbarn haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 15:21 UhrDie USA....
Die USA behaupten der wirkliche Militärhaushalt wäre 2-3 mal so hoch wie der ausgewiesene.
Christian Geinitz Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Peking.
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