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Vertragsverlängerung fraglich Arbeitsagentur-Mitarbeiter könnten bald selbst arbeitslos werden

20.03.2007 ·  Zwar hat die Bundesagentur für Arbeit im vergangegen Jahr einen satten Überschuss erwirtschaftet. Trotzdem müssen tausende Mitarbeiter nun um ihren Job bangen.

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Rund 5000 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) müssen um ihren Job bangen. Wie ein Sprecher der Behörde am Dienstag in Nürnberg sagte, laufen insgesamt 9000 befristete Stellen in den Job-Centern zum Jahresende aus.

Für 4000 davon, deren Vertrag nicht mehr auf Zeit verlängert werden könne, habe die Bundesregierung Planstellen zur Verfügung gestellt. Bleibe ein Rest von 5000 befristet eingestellten Mitarbeitern. „Es hängt vom Geld ab, ob wir diese weiter beschäftigen können“, sagte der Sprecher. Die Bundesagentur befinde sich in Gesprächen mit der Bundesregierung wie die Verträge ab 2008 verlängert werden könnten.

Es sei aber noch nichts entschieden, teilte die BA mit und widersprach damit einem Bericht der „Bild“-Zeitung. Das Blatt hatte unter Berufung auf eine BA-Sprecherin berichtet, die Bundesagentur baue rund 5.000 Stellen ab, weil das Geld fehle, um die befristet Beschäftigten auf Dauer anzustellen.

BA will Weiterbeschäftigung

Die BA setze sich auch deshalb für die Weiterbeschäftigung ein, da die Arbeit in den Job-Centern und die Probleme im Zusammenhang mit dem Arbeitslosengeld II sich nicht massiv verringert hätten, sagte der Sprecher. Arbeit sei für die Mitarbeiter in den Arbeitsgemeinschaften von BA und Kommunen genügend vorhanden. Vor allem drohe erheblich Know-how verloren zu gehen, wenn die Verträge nicht verlängert würden. „Das ist nicht in unserem Interesse“, fügte der Sprecher hinzu. „Wir arbeiten mit der Bundesregierung an einer Regelung, um das Problem lösen zu können.“

Die Grünen-Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer warnte in der „Bild“-Zeitung vor Streichung der Stellen „Die Leidtragenden sind die Langzeitarbeitslosen. Sie müssen mit massiven Verschlechterungen bei der Arbeitsförderung rechnen.“

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters und AP
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Von Heike Göbel

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