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Vermögensvergleich Merkel: Deutsche sind reicher als EZB-Umfrage andeutet

 ·  Die EZB hat eine brisante Umfrage veröffentlicht, nach der Zyprer, Italiener und Spanier vermögender sind als Deutsche. Die Kanzlerin sagt nun, dass die Ergebnisse verzerrt sind.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (263)
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Michael  Fehlhaber

Geheimnis

Vielleicht könnte die Dame mal etwas präziser sein. Am Besten wäre es allerdings wenn sie präzise Daten vorlegen würde. Sie scheint es ja zu wissen. Allen würde es ja nutzen, wenn sie kin Geheimis daraus machen würde

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.04.2013 20:03 Uhr
Dieter Stümbke

Daten, welche Daten?

Was soll diese Frau denn für Daten vorlegen? Sie weiß es eben!
Denn allein diese gewaltigen Rentenansprüche, die wir angehäuft haben, sind schon ein gewaltiger Reichtum. Damit können wir ein Alter in absolutem Luxus verbringen.
Mehr noch: die Bezüge der reichen Rentner werden ja zudem ständig erhöht. Jetzt im Juli, vor der Bundestagswahl ist sogar schon wieder eine Rentenerhöhung von 0,25% fällig. Da können die Rentner gleich die nächste Kreuzfahrt bestellen.
Da können "wir" doch locker wieder mal ein paar hundert Milliarden in den Süden transferieren, zumal wir uns an den Zinsen für diese Kredite, die natürlich alle pünktlich zurückgezahlt werden, dumm und dämlich verdienen.
Und die Masse der Bürger, die vom staatlichen Unterschicht-Fernsehen zunehmend verblöden, glaubt ihr das.
Warum? Weil sie es doch gesagt hat.

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Albert Sommer

Frau Merkel

lässt auch wirklich keine Unverschämtheit aus um das deutsche Volk zu verhöhnen!

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mathias dumke

Was für ein krudes Weib. Reicht es nicht, die deutschen Bürger bis auf die Haut auszuplündern...

und die Kinder und Kindeskinder in die Sklaverei zu verschenken?
Muss sie die Deutschen auch noch verhöhen und für dumm verkaufen?

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Robert Frerichs

Jetzt hackt doch nicht alle auf Frau Merkel 'rum..

Sie hat sich erst kürzlich im Volk umgehört, und so aus erster Hand erfahren, wie hoch die Vermögen hierzulande wirklich sind.

Das war auf der Geburtstagsfeier für Herrn Ackermann im Bundeskanzleramt.

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wolfgang  nottebaum
wolfgang nottebaum (notti) - 21.04.2013 12:28 Uhr

Oh diese Merkel....

Frau Merkel ist eine Meisterin bei der Vertretung deutscher Interessen.
Da ermittelt und bescheinigt die EZB, dass die offensichtlich aermeren Deutschen, den offensichtlich reicheren "Failed States", mit ihren Transferzahlungen das Leben einfacher machen und Reformanstrengungen untergraben und prompt kommt Merkel mit einer "Korrektur"... Stimmt ja alles nicht, die Deutschen sind reicher und die Transferzahlungen gehen damit quasi eigentlich auch in Ordnung.
Vorher hatte sie ja schon den fordernden Stimmen in der EU Steilvorlagen geliefert, als sie fachmaennisch kundtat, dass Deutschland "ja am meisten vom Euro profitiert" haette...
Was ist in diese Frau gefahren?
Stelle mir gerade vor, wie eine Maggie Thatcher da ragiert haette.....

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Herbert Dobusch
Herbert Dobusch (habat) - 21.04.2013 11:34 Uhr

wo ist die Lösung für die Misere

sich nicht bei den Parteien welche sich für den Euro oder für Eurobonds einsetzen.
Wenn ich die vielen Kritiken lese, dann müßte AfD die Wahl gewinnen.
Aber wenns drauf ankommt, dann......

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Dirk Resühr
Dirk Resühr (resus42) - 21.04.2013 10:19 Uhr

Politik und Lüge

ein unzertrennliches Paar!
Um den Irrsinn der deutschen Transferleistungen an die kleinen südlichen Strolche zu verkaufen, werden die Deutschen reich gerechnet. Rentenansprüche! Versuchen Sie einmal, die zu verkaufen. Ergebnis o,nix. Die Renten werden schon heute von den wenigen, die arbeiten erwirtschaftet. Ob und wiebiel es in Zukunft geben wird, kann niemand garantieren, Norbert Blüm schon gar nicht. Das einzig sichere sind die 11-tausend Euro, die der kleine Mann, der half, die Rentenkassen zu ruinieren, erhält.
Merkel und Schäuble belügen uns seit Beginn der Krise, am Anfang sagte Schäuble, die deutsche Haftung sei auf 190Milliarden begrent, Lüge, der Ausgabekurs konnte um ein vielfaches höher sein, etc.etc.
Schluß damit, der Süden hat keine Gnade verdient, alles selbstgemacht, mirtgeholfen haben die Narren (Kohl), die den Euro ohne einheitliche Finanz- und Wirtschaftspolitik durchgedrückt haben. Auch deren Pensionen sind, leider, sicher.
resus42

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Friedrich Reuter

Erwartungsunterschiede...

Es ist aber auch so, dass die Immobilien der Peripherie im Vergleich zu den hiesige unglaublich hoch bewertet sind. Die Peripherie antizipiert die hohe erwartete Inflation und eine über dem normalen Zins liegende Wertentwicklung (= Asset-Inflation + "Messgröße" €). Im Gegensatz dazu verramschte Deutschland diverse Immobilienbestände und geißelte sich mit einem stoischen Glauben an den bevorstehenden demographischen Wandel. Es ist doch klar, dass diese enormen Erwartungsunterschiede innerhalb der Eurozone zu großen Problemen führen. Frau Merkel propagierte bis 2008 und innerdeutsch eher "neoliberale" Ansätze, gleichzeitig agiert sie mit der Rettungspolitik gegen jede Marktlogik...

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Günter Jäger

Medianwert

Wenn ein Professor auf einer heissen Herdplatte sitzt und die Füsse in einem Eimer voll Eiswasser hat, ist er nach Durchschnitt verhältnismässig angenehm. Da ist der Median ein besser gegriffener Wert.

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Michael Eder

Wenn man tatsächlich die Rentenansprüche zum Vermögen dazurechnen würde,

obwohl es gar kein Vermögen gibt (Umlageverfahren), müßte man es zunächst um einen Politik-Abschlag kürzen, der folgenden Risiken Rechnung trägt:
- weitere reale Kürzung der Rentenansprüche durch jährliche Erhöhungsraten,
die unter der Inflation liegen
- weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters (= Verlängerung der Einzahlungszeit
und gleichzeitig Verkürzung der Auszahlungszeit)

Ausserdem bedeutet das Umlageverfahren, dass nicht nur die Alten etwas bekommen,
sondern auch, dass die Jungen etwas geben müssen. Also müßte man konsequenterweise von seinem Renten-"Vermögen" die Renten-Schulden abziehen, die man vor dem Eintritt ins Rentenalter zu erfüllen hat und der Arbeitgeber direkt vom Lohn abzieht.

Ob nach dieser Betrachtung die gesetzlichen Rentenansprüche in D überhaupt ein positives "Vermögen" für den Einzelnen darstellen, wäre interessant zu wissen.

Überhaupt: Auf welcher Seite steht Merkel, wenn sie sowas sagt? Vertritt sie noch deutsche Interessen?

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Günter Herrmann   Prof. Dr.

Median-Werte in der EZB-Statistik völlig sinnlos!

Der für die überraschende Analyse „Die Deutschen sind die Ärmsten in Europa!“ angewendete Median-Wert ist für den angestrebten Vergleich ohne jeden Aussagewert. Der Median-Wert sagt überhaupt nichts darüber aus, wie groß die Vermögensmengen oberhalb und unterhalb dieser Mitte sind.
Nehmen wir einmal an: Das obere Viertel einer Bevölkerung besitzt durchschnittlich 200.000, das zweite Viertel 160.000, das dritte Viertel 130.000 und das vierte Viertel 110.000. Dann liegt man mit 140.000 in der Mitte.
140.000 kann der Median-Wert aber auch dann sein, wenn die vier Viertel 160.000, 150.000, 80.000 und 60.000 betragen.
Im ersten Fall ist aber das Gesamtvermögen ein Drittel höher als im zweiten Fall – und damit geht es wohl der Gesamtheit der Menschen in dieser Nation wesentlich besser!
(Signifikant und lehrreich auch das Beispiel bei Wikipedia: Der Median für die Zahlen 4, 1, 37, 2,1 ist die Zahl 2 ...)
Prof. Dr. Günter Herrmann
87642 Buching

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.04.2013 20:15 Uhr
Dieter Stümbke

Stimmt, völlig sinnlos

Sie haben da ein schönes Beispiel gebracht.

Noch absurder wird der Median bei folgender Verteilung
Nehmen wir an, wir haben 3 Leute, von deren Vermögen der Median berechnet wird:

Der erste hat 1.000.-Euro
Der zweite hat gar nichts.
Der dritte hat eine Million Euro.

Der Median ist 1.000.- Euro.

Wie Sie sagen, völlig sinnfrei.

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 20.04.2013 19:09 Uhr

„Median-Werte völlig sinnlos“ (@G. Herrmann)

Daß diese Medianwerte wenig aussagekräftig sind, ist bei den Ungleichverteilungen der Vermögen in den verschiedenen Ländern klar. Die Euro-Statistiker haben diese Darstellung gewählt, die Presse berichtet entsprechend. Eine tiefer gehende Darstellung wäre leicht zu realisieren, ist aber offensichtlich nicht gewünscht.
Selbstverständlich wäre die graphische Darstellung der Vermögen im Vergleich wesentlich aussagekräftiger, oder zumindest die vergleichende Histogramme aufgeteilt nach Dezilen oder gar Perzentilen. Wäre das aber für die Öffentlichkeit verständlicher?
Die Unterschiede würden dadurch nicht verschwinden. Tatsache ist, der deutsche Staat hat Jahrzehnte Reparationen geleistet und die Wiedervereinigung finanziert, was den Aufbau von Vermögen verhinderte. Er verteilt auch heute mehr um, weshalb der Mittelstand weiterhin kein Vermögen aufbauen kann. Die Aussage der Euro-Statistiker beschreibt die Lage richtig.

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Hellmut Koch
Hellmut Koch (825630) - 20.04.2013 17:03 Uhr

Vertritt die Regierung noch unsere Interessen ?

Unser Land steht unter Druck für die Schulden anderer Länder aufzukommen, da die Deutschen ja so reich sind. Nun kommt eine neutrale Studie der EZB, die beweist, dass wir bezüglich Reichtum im Euroland die rote Laterne halten. Wie jeder weiss gilt die EZB nicht unbedingt als Gralshüter Deutscher Interessen. Was macht unsere Kanzlerin ? Sie stellt sich auf die Gegenseite, argumentiert gegen unsere Interessen und scheut sich nicht sogar falsche Argumente zu benutzen. Damit setzt sie eine lange Tradition unsere Volksvertreter fort: Wenn von irgendeiner Seite Aüsserungen bekannt werden, die angebliches Deutsches Fehlverhalten oder Deutsche Schuld relativieren oder an Tabuthemen rütteln, werden diese Quellen sofort zurechtgewesen und zur PC ermahnt, selbst wenn sie von ausländischer Regierungsseite kommen. Dieses Phänomen wird als Nationalmasochismus bezeichnet, ein Alleinstellungsmerkmal Deutscher Politik

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.04.2013 18:34 Uhr
Michael Eder

Nationalmasochismus

Deutschland schafft sich ab

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Gerhard Katz

"...oder Vermögen, das Deutsche im Ausland haben“

Meint sie damit die Schwarzgeld-Konten?

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Otto Meier

Wer traut all diesen Zahlen denn wirklich noch?

Ein einziger Blick auf die Nachbarschaft reicht doch wirklich in den meisten Fällen aus, um den Unsinn zu entlarven. Erstaunlich, daß die Menschen immer noch so ruhig bleiben. Aber die Mehrheit glaubt wohl immer noch an Wunder.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.04.2013 20:30 Uhr
Dieter Stümbke

Die Wahrheit?

Umgekehrt wird ein Schuh daraus, lieber Herr Meier.

Die Verkündigung der "Wahrheit" ist Sache der Religionen. Wer, außer diesen, wäre im alleinigen Besitz der "Wahrheit".Die AfD ist natürlich keine Religion und braucht daher auch nicht zu "manipulieren".

Sie ist, wie der Name sagt, eine Alternative zu der derzeitigen unsäglichen Politik, die den Bürgern mit Hilfe der Mainstream-Medien und des Staatsfernsehens ihre Handlungen als "alternativlos" aufschwatzen will. Da nämlich wird die Masse (offensichtlich auch Sie) mit einigem Erfolg manipuliert.

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Otto Meier

Und Sie glauben wirklich, die Politiker der AfD sind die Verkünder der Wahrheit?

Das kann ich mir nicht vorstellen. So gut kann die Manipulation durch die AfD doch hoffentlich nicht sein, oder?

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Horst-Georg Marks

Besser wäre die Frage: "WEM trauen wir denn wirklich noch?"

Für mich gibt es nur diese beiden Antworten:

Ich traue
MERKEL nicht, weil sie sich für ein - Küßchen links und rechts - vom jeweils amtierenden Präsidenten Frankreichs (wahlweise links oder rechts) um dessen kleinen Finger (wahlweise links oder rechts) wickeln läßt,
und ich traue
SCHRÄUBLE nicht, weil er sich, ebenso wie der der sog. Premierminister des sog. Großherzogtums Luxemburg, schon mehrfach beim ungenierten Lügen hat ertappen lassen.

Schlußfolgerung: Ertappte LügnerInnen sind mit neuen Besen auszukehren. Es bietet sich als Besenlieferant die Alternative für Deutschland an.

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leopold mansk

Wer hat unserer Kanzlerin...



...nur das gesunde Halbwissen eingeflösst oder die Brille aufgesetzt, mit der sie uns Deutsche reicher sieht als wir in Wirklichkeit sind. Ich war`s bestimmt nicht.


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Closed via SSO

Hat jemand erwartet, ...

... dass Merkel etwas anderes sagen würde ???

Dank an Holger Stelzner für seinen erhellenden Kommentar "Armer reicher Rentner" in der heutigen Print-Ausgabe der F.A.Z. !!!

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Bernd A. Wohlschlegel

schlägt dem Fass den Boden aus

Kanzlerin Merkel rechnet also mit den Renteneinzahlungen, den unsere Kinder und Enkel Heute und in Zukunft jeden Monat aufgrund Generationenvertrag hoffentlich brav einzahlen. Sollen wir eigentlich immer weiter verdummt werden, anscheinend alternativlos!

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Closed via SSO

Ach so, im Süden haben die Menschen viel mehr Häuser.....

das ist natürlich unfair und darf nicht in die Berechnung einfließen.

Eine RentenANWARTSCHAFT ist also jetzt gleichzusetzen mit reellem und bezifferbarem Vermögen? So oft, wie an der Rente rumgeschraubt wurde ist da nichts sicher, vor allem vor dem Hintergrund des mit Sciherheit kommenden Euro Crashes.
Die betrieblichen Rentensysteme sind meines Wissens auch nicht gerade flächendeckend und sind stark abhängig vom Geldmarkt. Dessen Zustand und Verlässlichkeit kennen wir ja.
Und glücklicherweise haben z.B. Griechen oder Zyprioten keine Vermögenswerte im Ausland...

Entschuldigung, Frau Kanzler: Diese Äußerungen sind dreist und unverschämt. Sogar Ihre Ausreden sind richtig schlecht geworden.

Merke: Bleibt der Oiro, scheitert Europa!

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heinz herzing
heinz herzing (heinz48) - 20.04.2013 07:48 Uhr

Nein Frau Merkel

es ist noch viel schlimmer als die EZB Umfrage es darstellt . Ein anspruch auf Rente die Leistungserbringer kaum erreichen ( Arbeiter Handwerker ) ist real kein vermögen . Die unverschämte Abzocke der kleinen Leute über Inflation ( die tatsächliche aber hauptsächlich den kleinen Otto treffende ) Energie MWS plus rückstellung für eine Pensionsbombe usw haben grosse teile der Bevölkerung in die Armut getrieben . Arm durch Politische entscheidungen oder Politlobbyisten . Das kann man nicht mehr herunterreden ohne dem Volk die Zornesröte ins Gesicht zu treiben .

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Juergen Inhof
Juergen Inhof (jinhof) - 20.04.2013 04:47 Uhr

Vollidioten -

schlimmer geht's nimmer: Die EZB zoegerte die Berichtsveroeffentlichung hinaus (Nach der Zypernrettung) und Frau Merkel redet uns hinterher reich(er).

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19.04.2013, 12:39 Uhr

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