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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Vereinigte Staaten Verhandlungen im Haushaltsstreit stocken

 ·  Die Verhandlungen im amerikanischen Fiskalstreit sind am Sonntag ins Stocken geraten. Der Senat verfehlte eine selbstgesetzte Frist für eine Einigung. Demokraten und Republikaner machten sich gegenseitig verantwortlich dafür.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)

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Joachim Schroeder

Glückliche U.S.A., du hast es besser!

So sind die U.S.A. noch in der vorteilhaften Lage für ihr im
eigenen Land angerichtetes Desaster aufkommen zu müssen,
während im ''Vereinten Europa'' mit ELA - OTM - LTRA - Target II -
ESM - T-Bills ect. die Deutschen Steuerzahler für die Mißwirtschaft
der PIIGS-F Staaten, in letzter Konsequenz, aufzukommen haben!

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Klaus Letis

Beide Seiten müssten erhebliche Kompromisse eingehen

Wenn eine Seite einen dogmatischen ideologischen Kurs fährt, wird man es denen Nachtragen.
Das gilt auch für Europa, wo zwar zurecht an bestimmten Stellen gespart wird, aber es keine Impulse gibt. Es fehlen wirtschaftsorientierte Fachleute, die nicht auf Parteitagen nach oben gespült worden sind.

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Art Bleiglass

Ein Fiasko oder ein abgekartetes Spiel?

Wenn links und rechts sich nicht einigen treten automatisch Massnahmen in Kraft, die von beiden Seiten ja so abgesprochen waren, diese knallharten Sparmassnahmen sind nicht durch Zufallsgenerator definiert worden. Sie mögen gar notwendig sein, bedeuten aber so schmerzliche Eingriffe, dass kein Politiker direkt dafür verantwortlich sein will. Beim Scheitern der Verhandlungen können alle schön die Schuld den anderen in die Schuhe schieben, ich habe aber irgendwie das Gefühl, links wie rechts wollen die radikalen Massnahmen, zumindest fuer einige Zeit.

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Alfred Vomberg

Die Lösung des Problems

ist, das fehlende Geld irgend jemand wegzunehmen.
Ob das die Reichen oder die Mittelschicht ist, dürfte den Märkten egal sein.
Für ein paar Firmen geht es rauf, für andere runter.

Am Ende wird sowieso neues Geld gedruckt, und alle zahlen die Zeche.

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Jann Derrenbach

Wohin kann ich meine Spende schicken ?

Zitat aus dem Artikel: "Präsident Obama fürchtet, dass die Finanzmärkte Schaden nehmen könnten".

Ja, um Gottes Willen ! Die Finanzmärkte könnten "Schaden nehmen" - das wäre ja unerhört ! Das ist für mich die schlimmste Vorstellung von Katastrophe im Moment. Die armen Finanzmärkte - und dann auch noch "Schaden nehmen" - das ist die Hölle ! Wohin kann ich meine Spende schicken ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.12.2012 11:58 Uhr
Torsten Klier

Ach, ich glaube es geht dem Präsidenten nicht primär um die Banken

Aber dass im Schadensfall die Spenden aus dem Bankenbereich vermindert werden könnten, das macht dem Multimillionär Obama (bekanntlich der Interessenvertreter der kleinen Leute) zu schaffen.

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Edda Kuhlmann

Was immer gerne vergessen wird ist

dass die jetzt moeglichen Steuererhoehungen lediglich ein Auslaufen der 2002 von Bush gegen erbitterten Widerstand der Demokraten eingefuehrten Steuersenkungen sind- Steuersenkungen, die von den Demokraten seit Jahren als "Steuergeschenke an die Reichen" verteufelt werden. Es sei auch festzuhalten dass die Steuersaetze dann wieder auf Clinton Niveau waeren und die Clinton Jahre werden von den Demokraten ja immer gerne als die goldenen Jahre hingestellt.

Im uebrigen geht es nicht nur darum, ob ein paar Leute nun etwas hoehere Steuern zahlen oder nicht, es geht auch um die Verweigerung des Praesidenten, dringend noetige Einsparungen vorzunehmen, noch vor zwei Wochen hat Obama nicht nur zusaetzliche USD 1.6 Billionen fuer weitere Ausgaben gefordert, sondern auch darauf bestanden, dass er das Recht bekommen soll, die Schuldengrenze selber erhoehen zu koennen. Dass die Republikaner da nicht mitmachen, ist logisch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 19:14 Uhr
Harald Sulzmann

Clinton Jahre

Die Clinton Jahre werden gerne von den Demokraten als Beispiel dafuer hergenommen, dass die Wirtschaft damals, trotz hoeherer Steuersaetze, erfolgreich war. Uebersehen wird dabei gerne und auch beabsichtigt, dass das wirtschaftliche Umfeld ein anderes war. Totgeschwiegen wird, dass gerade die Clinton Jahre den Grundstein fuer die spaeter Finanzkrise legten, durch Housing Boom und die daraus folgende Credit-Orgie. Der Haeusermarkt erholt sich 2012 nur langsam und die Amerikaner reduzieren ihre Credit Card Schulden. In diesem Umfeld wirken hoehere steuerliche Belastungen wie Gift. Die ohnehin gedaempfte wirtschaftliche Aufwaertentwicklung wird vollends ausgebremst und in eine rezessive Entwicklung, zumindest fuer das erste Halbjahr 2013 eingeleitet. Trotz hoeherer Steuersaetze werden dann die Steuereinnahmen ruecklaeufig sein, gleichzeitig aber die Staatsausgaben auf ein noch hoeheres Niveau klettern. Dahinter droht noch Obama Care. Kein Unternehmer investiert in solch einem Umfeld.

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Joachim Schroeder

Lektionen!

So sieht es ganz danach aus, daß man dem ''Yes we can'' Prä-
sidenten von republikanischer Seite, nach der verlorenen Wahl,
erst einmal eine Lektion erteilen möchte, um Stärke zu zeigen.
Einigen wird man sich allemal!

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Closed via SSO

Die "Finanzmärkte" sind für die Staaten sehr viel gefährlicher als umgekehrt.

...

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Jahrgang 1965, Wirtschaftskorrespondent in Washington.

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