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Überschuss von 100 Millionen Euro Pflegeversicherungsbeitrag bleibt bis 2017 stabil

 ·  Nach F.A.Z.-Informationen hat die gesetzliche Pflegeversicherung 2012 einen Überschuss von 100 Millionen Euro erzielt. Nun herrscht Zuversicht, dass die Beiträge bis 2017 stabil bleiben können.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)
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Alfred Paul (chiefa) - 26.02.2013 06:50 Uhr

Ist das wirklich Sinn und Zweck ...

... einen solchen Überschuss zu erzielen ... Aus welchen Summen setzt er sich denn zusammen? Aus den nichtbewillgten und somit vermeindlich gesparten Beträgen ja wohl nicht - wenn doch, haben sie das Geld veruntreut, weil nicht richtig eingesetzt !!!

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Gert Flegelskamp

Herr Junggeburt,

Bevor Sie solche Äußerungen von sich geben, sollten Sie sich mit der Thematik befassen. Der Arbeitgeberbeitrag zu den Sozialsicherungen ist im Grunde nichts als zusätzliche Lohnleistungen, man könnte auch von vorenthaltenem Lohn sprechen. Er findet sich in Produktionsbetrieben in den Lohnstückkosten, der Kalkulationsbasis der Unternehmen wieder und macht dank fortschreitender Automatisierung nur einen geringen Teil dieser Kosten aus. Das mit den höchsten Renten ist ein schlechter Scherz. Der so genannte Eckrentner wird politisch als Durchschnittsrentner gewertet. Die so ermittelten Renten betragen bei 45 Jahren Vollzeitbeschäftigung für den Rentner West brutto 1.263,15 € und für den Rentner Ost 1.121,40 €. Demgegenüber liegt die durchschnittliche Beamtenpension bei 2.540,00 €, ohne eigene Beitragsleistung. Der Anspruch von Politikern erreicht bereits nach 6 Jahren ohne eigene Beiträge einen Betrag wie Rentner nach 45 Jahren, plus zusätzlicher Versorgungsansprüche.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 13:42 Uhr
Thomas Junggeburt

War irgendwie abzusehen:

Sie schreiben hier: "Der Arbeitgeberbeitrag zu den Sozialsicherungen ist im Grunde nichts als zusätzliche Lohnleistungen, man könnte auch von vorenthaltenem Lohn sprechen."

Sie schreiben unten: "Wie angemerkt wurde der Beitragssatz der Pflegeversicherung um 0,1% angehoben. ARBEITNEHMER ZAHLEN DAVON DIE HÄLFTE, Rentner hingegen tragen den vollen Beitragssatz" (Hervorhebung durch mich).

Also entweder oder: Entweder Arbeitnehmer zahlen alles (AG-Beitrag ist "vorenthaltener Lohn", oder Ihre Rente ist nur zur Hälfte durch Sie finanziert (weil Sie früher nur den hälftigen Beitrag gezahlt haben). Wer die Thematik behauptet zu kennen, sollte sich nicht selbst widersprechen.

Kleine Anmerkungen am Rande: Natürlich ist Ihre Rente weder zur Hälfte noch in Gänze durch Sie finanziert, die wird von den jetzigen Arbeitnehmern gezahlt.

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Sehr guter Beitrag H. Flegelskamp

Sehr gut beschrieben!
Nur leider scheint das keinem der Rentner zu interessieren.
Und so geht der Rentenklau weiter.
Ich sage weiter, lass uns endlich auch über die "Pensionen" reden, DIE fliegen uns nämlich auch bald um die Ohren. Aber hier: Schweigen im Walde.
STÄNDIG wird von Politikern (Beamten!) über die Rente geredet und daran gedreht, bin es wirklich leid.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:35 Uhr
Thomas Junggeburt

So gesehen...

...wird wohl ein Schuh daraus.

Die Pensionen sind unstrittig absurd. Ich würde Herrn Flegelskamp bloß nicht folgen, wenn er Privilegien der Arbeitnehmer gegenüber den Rentnern unterstellt.

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Gert Flegelskamp

Auswirkungen für Rentner

Wie angemerkt wurde der Beitragssatz der Pflegeversicherung um 0,1% angehoben. Arbeitnehmer zahlen davon die Hälfte, Rentner hingegen tragen den vollen Beitragssatz, was bedeutet, dass die für 2013 prognostizierte Rentenanhebung von 1% bei genauer Betrachtung auf 0,8% abgesenkt wurde, weil der PV-Beitrag ab Januar gestiegen ist, die Rentenanpassung aber erst ab Juli wirksam wird.
Auch wenn das Stat. Bundesamt versichert, dass die Inflation „nur“ 1,7% betrüge, wird aus den dort aufgeführten Teuerungsraten ersichtlich, dass das, was Rentner schwerpunktmäßig für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen (Lebensmittel, Strom/Gas Miete) weit über 4% ausmacht. Wenn ich hier von Rentnern spreche, meine ich nicht Beamte, Rentner in Ständischen Rentenversicherungen oder in den Ruhestand gegangene Politiker, sondern die Rentner der GRV, das einzige Rentensystem, das der Gesetzgeber ständig in direkter und indirekter Weise kürzt und als Grund nachweislich unhaltbare Behauptungen anführt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:13 Uhr
Thomas Junggeburt

Nicht das Opfer spielen.

Die höchsten Renten, die es in Deutschland je gegeben hat und geben wird, "erdient" mit Beitragssätzen weit unterhalb desssen, was heutige Beitragszahler zahlen, das sind auch Aspekte der Realtität der heutigen Renter.

Rentner zahlen ja vielleicht den vollen Beitragssatz, aber auf Basis einer Rente, deren Beiträge nur zur Hälfte von ihnen selber finanziert wurde. Entspricht im Resultat der gleichen Situation wie bei den Arbeitnehmern.

Also bitte nicht jammern, die heutigen Rentner hatten mehr Netto vom Brutto und eine höhere Kaufkraft, da war genug Spielraum für private Altersvorsorge.

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Hannes Wadehn

Das sollte reichen...

Wohoo, 1,25 Euro je Einwohner. Aber nicht gleich wieder alles verprassen!

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Überschuss - wie lange?

Jetzt bloß hoffen, dass nicht Rotgrün die Macht ergreift und wieder einmal sämtliches Geld für sozialistische Projekte aus dem Fenster wirft.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 22:16 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 22.02.2013 22:16 Uhr

Auf welcher Grundlage fußt Ihr Kommentar?

Rotgrün hat mit seinen Arbeitsmarktreformen doch die Grundlagen für unseren jetzigen Aufschwung gelegt.

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Thomas Bayer
Thomas Bayer (bayerth) - 22.02.2013 21:53 Uhr

So lange bis

die Sozialversicherung europäisiert wird.

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22.02.2013, 20:25 Uhr

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