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Abkommen mit Kanada und Mexiko : Trump will Neuverhandlungen über Nafta bald beginnen

  • Aktualisiert am

Donald Trump verliert keine Zeit: Auch die neuen goldenen Vorhänge hängen schon im Oval Office. Bild: EPA

Donald Trump verliert keine Zeit: Das Freihandelsabkommen mit Kanada und Mexiko will er schon bald neu verhandeln. Bekommt er keinen „fairen Deal“, hat er auch schon eine Lösung parat.

          Der neue amerikanische Präsident Donald Trump strebt baldige Neuverhandlungen mit Kanada und Mexiko über das Nordamerika-Handelsabkommen Nafta an. Das kündigte Trump am Sonntag in einer Vereidigungszeremonie mit seinen Spitzenberatern im Weißen Haus an.

          Mit seinen Kollegen Enrique Pena Nieto und Justin Trudeau wolle er an einer Überarbeitung des Abkommens arbeiten. Im Wahlkampf hatte Trump in Aussicht gestellt, bessere Bedingungen für Amerika zu erzielen. Ihm gehe es vor allem darum, die Verlagerung heimischer Arbeitsplätze nach Mexiko zu verhindern. Konkrete Vorstellungen zu einer künftigen Nafta-Vereinbarung hat er bislang nicht geäußert.

          Auf der Webseite des Weißen Hauses heißt es zu Nafta nur, Trump einen „fairen Deal“ für die amerikanischen Arbeiter  erzielen. Sollten die Partnerländer dies verweigern, werde Amerika das Abkommen aufkündigen. Auch alle weiteren Handelsabkommen sollten darauf überprüft werden, ob sie zulasten Amerikas gingen. Keine Details  wurden bislang indes zu Trumps wirtschaftspolitischen Plänen veröffentlicht. Es hieß lediglich, er wolle 25 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen und ein Wirtschaftswachstum von vier Prozent erreichen.

          Zudem wurde abermals eine Steuersenkung angekündigt. Auch eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, wurde abermals bekräftigt. Mexikos Präsident Pena Nieto und Kanadas Premier Trudeau führten derweil am Sonntag ein Telefonat. Nach Angaben der mexikanischen Regierung wollen die beiden zusammenarbeiten, um die wirtschaftlichen Verbindungen in Nordamerika zu vertiefen. Handelsexperten gehen davon aus, dass auch Kanada und Mexiko deutliche Zugeständnisse erreichen wollen. Die Verhandlungen dürften sich ihrer Einschätzung über Jahre hinziehen.

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          Quelle: bfch./Reuters

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