Home
http://www.faz.net/-gqg-wejm
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Freitag, 17. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Trotz Machtwort der Kanzlerin Koalitionspolitiker fordern weiter Stopp des Gesundheitsfonds

13.01.2008 ·  Bundeskanzlerin Merkel hat die Debatte um den Gesundheitsfonds nicht stoppen können. Trotz ihres Machtwortes fordern zahlreiche Koalitionspolitiker weiter laut, den Fonds zumindest auszusetzen. Zu viele Fragen seien nicht beantwortet

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (2)

Ungeachtet des Machtworts von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fordern Politiker der großen Koalition, die Gesundheitsreform auszusetzen. Der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Ottmar Schreiner, sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“, es sei besser, die Gesundheitsreform vorübergehend auszusetzen und nach der Bundestagswahl neu zu diskutieren.

„Es bringt doch nichts, 2009 den Gesundheitsfonds einzuführen, wenn die Beiträge deutlich steigen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“, betonte er.

Bürokratisches Monster

Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union, Josef Schlarmann (CDU), nannte den Gesundheitsfonds „ein bürokratisches Monster“ und forderte: „Wer den Weg in die Staatsmedizin stoppen will, muss endgültig auf den Fonds verzichten.“

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Theodor zu Guttenberg sagte dem Blatt: „Der Gesundheitsfonds und seine Auswirkungen sind und bleiben undurchsichtig. Bevor wir mit einem unausgegorenen Konzept Schiffbruch erleiden, sollten wir es aussetzen.“

Wichtigste Fragen ungeklärt

Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU) sagte der Zeitung, Qualität gehe vor Schnelligkeit. „Der Gesundheitsfonds kann nicht starten, wenn nicht die wichtigsten Fragen geklärt sind: Wie groß ist die Belastung für die Bürger? Was müssen die Bundesländer zahlen?“, sagte sie.

Quelle: FAZ.NET mit Material von ddp
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Abschied ohne Schock

Von Holger Steltzner

Der griechische Staatspräsident hat sich in Rage geredet: Wolfgang Schäuble habe sein Land beleidigt. Was genau meint Papoulias damit? Mehr 3 49

16.02.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.751,96 −0,09%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

17.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.751,96 −0,09%
FAZ-INDEX 1.505,26 −0,19%
TecDAX 772,73 −1,05%
MDAX 10.296,70 −0,54%
SDAX 4.989,81 −0,62%
REX 423,38 +0,51%
Eurostoxx 50 2.489,35 −0,18%
F.A.Z. EURO INDEX 80,46 −0,11%
Dow Jones 12.904,10 +0,96%
Nasdaq 100 2.592,29 +1,42%
S&P500 1.358,04 +1,10%
Nikkei225 9.238,10 −0,24%
EUR/USD 1,3129 0,00%
Rohöl Brent Crude 120,05 $ +0,85%
Gold 1.713,00 $ −1,15%
Bund Future 138,72 € −0,24%