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Thilo Sarrazin Was treibt diesen Mann?

 ·  Er will die Welt nach seiner Vorstellung gestalten. Das klingt nach viel Selbstvertrauen und noch mehr Arroganz. Was treibt Thilo Sarrazin dazu, ein Jahr nachdem sein Interview über Kopftuchmädchen riesigen Wirbel erzeugte, wieder in die Öffentlichkeit zu treten?

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (95)

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 06.09.2010 00:22 Uhr

Fleißig oder Faul

Herr Sarrazin sollte in der Kategorie fleißige oder faule Menschen denken und nicht die Volksgruppen gegeneinander aufhetzen.
Mir ist ein fleißiger türkischer Fordarbeiter in Deutschland lieber, als ein fauler deutscher Beamter oder Hartz IVer !
PS: ich bin Deutscher (was das auch immer ist)

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Daniel Gebauer

Cherchez la femme!

Es darf nicht wahr sein! Frau Sarrazin ist also schuld bzw. es ist ihr zu verdanken, dass ihr Ehegatte auf solche gescheiten Gedanken kommt! Gerhard Schröders Einstellung zu Lehrer/inne/n lässt grüßen!

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Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach (artio) - 05.09.2010 21:56 Uhr

Statistik

"Vielleicht hat Herrn Dr. Sarrazin auch diese Statistik getrieben:
Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund
Nürnberg: 36,1 %
Stuttgart; 38,9 %
Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von 5 und jünger:
Nürnberg: 67%
Stuttgart: 63,9%
Quelle: Netzwerk Migration in Europa"
Lebe in einer Stadt, die für schweizerische Verhältnisse als sehr "ausländisch" empfunden wird durch bestimmte Statistiken. Aber Probleme in einzelnen Quartieren müssen trotzdem vor Ort konkret betrachtet werden, da kommt niemand darum herum, das habe ich auch erfahren, wenn z.B. junge Kurden meinten, sie müssten unsere junge, türkische Nachbarin belästigen, weil sie im Konflikt sind mit ihrem Vater sind, also der ganze Konflikt Türken-Kurden fand eine Entsprechung, wo wir wohnten. So aber geht das nicht, dass diese Konflikte 1:1 bei "uns" weitergeführt werden, niemand muss doch den sog. Feind aus seinem Lieblingsland lieben, aber man kann sich auch einfach mal in Ruhe lassen, vielleicht ist das ab und zu in der kleinräumigen Schweiz noch einfacher zu vermitteln und klarzustellen, die jungen Kurden sind jedenfalls danach nie mehr aufgetaucht.

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Horatio Frisch

Die dringende Notwendigkeit, die von ihm sachlich und nachvollziehbar aufgeführ-

ten Missstände und Fehlentwicklungen aufzuzeigen und deren Beseitigung anzustoßen!

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Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach (artio) - 05.09.2010 21:25 Uhr

Matthias Boos schrieb:

"...auch das ein untrügliches Zeichen dafür, worum es in dieser Auseinandersetzung zwischen Bürgern und der Politiker-Kaste im Verbund mit 90% der Politiker-Journalisten tatsächlich geht: wir haben es satt, von Ihnen bevormundet zu werden! Wir möchten uns unsere eigene Meinung bilden dürfen. Und vor allem sind wir der Heuchelei (Schauspielerei) überdrüssig."
Steht doch jedem frei, ein eigenes Forum oder eigenen Blog zu eröffnen. Jedoch: Die Sache mit "Wir da unten, die da oben", die finde ich etwas seltsam, also bin weder Journalistin, noch besässe ich ein politisches Amt. Trotzdem aber nervt mich dieses wie selbstverständliche "Wir" oft, zumindest ich mag nicht einfach so ungefragt zu einem diffusen Volks-Wir gezählt werden, sei es ein schweizerisches oder deutsches.

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Ingo Steidl

Was triebt diesen Mann - Zahlen wie diese?

Vielleicht hat Herrn Dr. Sarrazin auch diese Statistik getrieben:
Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund
Nürnberg: 36,1 %
Stuttgart; 38,9 %
Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von 5 und jünger:
Nürnberg: 67%
Stuttgart: 63,9%
Quelle: Netzwerk Migration in Europa

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aleks merkur
aleks merkur (amkns) - 05.09.2010 20:31 Uhr

JA ich habe dort gelebt,Frau Orti!! Was nun?

Ich habe sogar in zwei der genannten Stadtteile gelebt,und in anderen sogenannten "Problemviertel",ich bin später beruflich zudem sehr viel unterwegs gewesen,und Mieten in einer Großstadt in Citylage zu bezahlen,fast unmöglich.Jahrelang dort gelebt,und was nun??? Habe ich Ihre Absolution zur freien Meinungsäusserung?? Und noch einmal zur Erinnerrung:ICH besitze NICHT die deutsche Staatsbürgerschaft,und denke nicht,sondern WEISS daß es Probleme gibt mit der Integration.Und ich gebe keine Inhalte wieder,wenn ich das Buch nicht mal ansatzweise gelesen habe wie so viele.Sie haben mich nicht verstanden,glaube ich.
Wäre schöner einen tiefgründigeren Kommentar von Ihnen zu lesen,als mich zu fragen,ob ich dort gelebt habe.

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Carmen Leticia

Was treibt die SPD ihre eigene Politik zu verleugnen?

Kann das sein, dass ein Teil der FAZ-Leserschaft hier etwas missverstanden hat?
Ich hatte jedenfalls nicht die Absicht, Renate Schmidt zu kritisieren, sondern auf die Absurdität hinzuweisen, dass Renate Schmidt bereits im Jahre 2001 eine Politik vertreten hat, die den BEDENKEN SARRAZINS ENTSPRICHT!!
Schon Renate Schmidt (SPD) sah nämlich hier AUCH ein DEMOGRAFISCHES BILDUNGSPROBLEM: „Zur Zeit bekommen gerade die Paare wenig oder keine Kinder, die traditionell Wert auf Bildung legen. Wen wundert es deshalb, wenn die Zahl der Studierenden immer weiter zurückgeht.“ (Renate Schmidt, in „Vorwärts“, 2001) und „Kinderreichtum bei den Benachteiligten, Kinderarmut bei der restlichen Bevölkerung hat GRAVIERENDE AUSWIRKUNGEN auf die Zusammensetzung der Bevölkerung“ Renate Schmidt: Familienpolitik für das 21. Jahrhundert, 2001, S.127/

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Matthias Boos
Matthias Boos (veselaj) - 05.09.2010 19:39 Uhr

Leserbeiträge werden zensiert!: 10:05 und 13:26 nicht veröffentlicht

...auch das ein untrügliches Zeichen dafür, worum es in dieser Auseinandersetzung zwischen Bürgern und der Politiker-Kaste im Verbund mit 90% der Politiker-Journalisten tatsächlich geht: wir haben es satt, von Ihnen bevormundet zu werden! Wir möchten uns unsere eigene Meinung bilden dürfen. Und vor allem sind wir der Heuchelei (Schauspielerei) überdrüssig.
Jeden Tag müssen wir uns anhören, was (vermutlich 68-er) Journalisten oder deren Kinder, die den totalen Marsch durch die Institutionen in diesem Lande geschafft haben, zu wichtigen Zukunftsfragen in dieser Republik zusagen haben. Und wie sie mit Ihrer manipulativen, statt berichtenden Journalismus versuchen, selbst Politik zu machen oder diese Politik zumindestens entsprechend ihrer "Alles-ist-Gleich-gültig-Couleur" inszenieren. Ein gefährliches Schauspiel, weil von Heuchelei (das Wort ist aus dem Griechischen: heuchlera = Schauspielerei) und inzwischen von Difamierung von Personen und Diskriminierung geprägt.

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Michael Seip
Michael Seip (Mike63) - 05.09.2010 19:35 Uhr

@Sophia Orti

Wenn sich die Integrationsunwilligen nicht integrieren wollen, weil die Deutschen so "pöse" sind, warum ziehen sie nicht die Konsequenzen? Es wird niemand gehindert, dieses Land zu verlassen. Die Antwort kennen Sie selbst und Th. Sarrazin hat sie auch schon gegeben: Unser gut ausgestaltetes Sozialsystem verhindert die Rückwanderung in die Herkunftsländer, nicht wahr?

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Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach (artio) - 05.09.2010 19:29 Uhr

Heimatlos:

"Wer wird aber das Problem an sich selbst sehen wollen? Ich würde mich nie bei Menschen integrieren wollen wie die Mehrheit jener, die hier Kommentare schreibt und sie bewertet. Bei wem liegt das Problem?" - S.O.
Geborgenheit ist in der Tat ein rares Gut.

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Horst Johnson

Aus den Löchern gekrochen...die Totschlagargumente

Und da kommen sie wieder aus den Löchern gekrochen. Die Totschlagargumente: wie Hitler, ein Nazi, er spaltet, er schadet dem Land...ich kann es nicht mehr hören. Täglich vernehmen wir von den Medien, von pseudo intellektuellen Sendungen wie Illner, Plasberg, Will usw.und leider auch in diesem unsäglichen Artikel versucht auf Linie gebracht zu werden.
Dabei beschreibt Sarrazin nur die Spitze des Eisberges. Wenn damals von 3,5million. Ausländern 1,8million.beschäftigt waren und heute die Ausländerquote auf 7,5million.dermaßen steigt, aber weiterhin nur 1,8million. arbeiten. Ja wie soll man denn dies beschreiben??? Dies ist eine deutl.Einwanderung in unsere Sozialsysteme und sonst nichts! In Schulbüchern finde ich dutzendfach türk. Namen, warum keinerlei ital./griech./yugosl. oder asiat. Kindernamen?
Warum geht keiner der hiesigen Journallie mal auf die Themen ein. Wir werden immer nur vollgemüllt von stattskonformen Plattitüden, Vorzeigetürken im 0,1% Bereich, Pseudokriege gegen Taliban in weiter Ferne. Dann erwachen unsere Lakaien und wollen nun eine Integrationsdebatte. Das die sich noch in den Spiegel schauen können.Wäre es nicht so traurig ich könnte nur noch lachen über solch leere Geister. Wer wählt sowas noch?

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Michael B. Flöter

Was treibt diesen Mann? Was treibt uns? (Die II.)

Liebe liebe Frau Amann, MitleserInnen, MitschreiberInnen,
beim Lesen der vielen (unserer) Zuschriften ist mir aufgefallen, dass wir hier doch sehr tolerant mit einander umgehen. Auch hier, in diesem Leserforum, finde ich es richtig Grenzen zu überschreiten. Und sollte sich wirklich jemand "verletzend" äußern, so muss sich ja noch lange niemand gleich verletzt fühlen. Letztendlich können wir oft doch nur vermuten, denn, davon bin ich überzeugt, die sogenannte Wahrheit ist doch die Tatsache oder das Ding nur selbst. Und schon die Interpretation dessen kann schon wieder sehr unterschiedlich sein. Ich finde die kommentierte Lebenslaufdarstellung durch Sie Frau Amann (und ich glaube wirklich, dass Sie Sympathie für Sarrazin hegen) sehr kritsch und anregend zugleich und ich hoffe, dass Sie all die Beiträge die hier zum Thema verfasst wurden auch als ersthafte Anregung verstehen. Allerdings frage ich mich, ob man die Fülle unserer geistigen Ergüsse überhaupt alle am Ende lesen kann ;). Aber das gehört sicher auch zum Job?!

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 05.09.2010 18:43 Uhr

@Frau Orti - schön

Danke, auch wenn wir wohl leider Einzelmeinungen vertreten.

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Paul Banaschak

@S. Orthi - man muss nicht in Wedding, Kreuzberg oder Neukölln wohnen

um die Probleme zu kennen. Es genügt ein Dorf, welches einen erheblichen Anteil an Türken hat.
Und ich habe einige nette Türken kennengelernt. Das erste mal, als ich vor 37 Jahren nach der Hauptschule für 6 Wochen in einer Fabrik gejobbt habe. Aber die Türken haben damals sehr schlecht deutsch gesprochen und als ich vor ca. 10 Jahren das letzte mal mit ihnen gesprochen habe, noch immer. Manche der Kinder sprechen fliessend deutsch und sind auch sehr sympathisch. Das wird niemand bestreiten. Hat auch Herr Sarrazin nie getan. Aber integriert sind die Türken in meinem Dorf nicht.
Dieses Integrationsproblem gibt es weder bei Italienern, Portugiesen, Brasilianern Vietnamesen,... Und diese arbeiten auch sehr oft nur als Hilfsarbeiter in der Fabrik. Das ist doch sehr merkwürdig. Oder haben sie eine schlüssige Erklärung dafür.

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Carmen Leticia

Was trieb Renate Schmidt (SPD)? DEMOGRAFISCHES BILDUNGSPROBLEM

Schon Renate Schmidt (SPD) sah nämlich hier auch ein DEMOGRAFISCHES BILDUNGSPROBLEM: „Zur Zeit bekommen gerade die Paare wenig oder keine Kinder, die traditionell Wert auf Bildung legen. Wen wundert es deshalb, wenn die Zahl der Studierenden immer weiter zurückgeht.“ (Renate Schmidt, in „Vorwärts“, 2001) und „Kinderreichtum bei den Benachteiligten, Kinderarmut bei der restlichen Bevölkerung hat GRAVIERENDE AUSWIRKUNGEN auf die Zusammensetzung der Bevölkerung“ Renate Schmidt: Familienpolitik für das 21. Jahrhundert, 2001, S.127/

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Treibsatz

Diesen Mann treibt, was jeden Bürger treibt, wenn Erkenntnisse und Zweifel über die Funktionsfähigkeit eines politischen Systems aufgekommen sind und man selbst noch dazu im administrativen Räderwerk eines solchen Systems funktionieren soll.
Ein Masochist ist dieser sicherlich nicht!
Aber ein Mensch mit Zivilcourage!
CK

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 05.09.2010 17:30 Uhr

Ist mangelnde Intergation der Ausländer das Problem?

Wer wird aber das Problem an sich selbst sehen wollen? Ich würde mich nie bei Menschen integrieren wollen wie die Mehrheit jener, die hier Kommentare schreibt und sie bewertet. Bei wem liegt das Problem?

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Martin Hofmann-Apitius

@ Pascal P (lepetitpuce)

Sehr geehrter Pascal P
Sie weisen in Ihrem Beitrag auf einen ganz wichtigen Aspekt hin, der vermutlich der Mehrzahl der Teilnehmer an der öffentlichen Diskussion gar nicht in dieser Weise bekannt ist: der selektive Umgang mit Statistiken und die selektive (zweckorientierte) Nutzung von Zukunftsprojektionen. In der Tat wird mit zweierlei Maß gemessen, wenn es um die Nutzung von Modellrechnungen und Szenarien geht. Während bei Sarrazin die Nutzung von Statistiken und deren Extrapolation verdammt wird, darf bei den für die Klima- oder Umwelt-Hysterie verwendeten Szenarien munter der worst case angenommen werden (ich persönlich warte ja noch immer darauf, dass der Wald stirbt ...).
Bei Projektionen und Modellrechnungen, die angestellt werden, um die vermeintliche Fähigkeit von Windenergie und Photovoltaik zu "belegen", den Energiebedarf der Bundesrepublik zu decken, wird umgekehrt dann wieder vom "bestmöglichen" Szenario ausgegangen.
Ich bin davon überzeugt, dass es die frappierende, inzwischen unerträgliche Diskrepanz zwischen derartigen "offiziellen" Wahrheiten und der eigenen, alltäglichen Wahrnehmung ist, der hier und in anderen Foren die Mitbürger auf die Barrikaden treibt.

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Ulrich Hanisch

Jeder Künstler hat Sendungsbewusstsein

Warum um alles in der Welt ist es anmassend, die Welt ein Stück weit so zu gestalten, wie man sie sich vorstellt ?? Dazu braucht es kein "unerschütterliches Selbstvertrauen", keine "ordentliche Portion intellektueller Arroganz" und kein "ausgeprägtes Sendungsbewusstsein" !! Jeder Künstler, jeder Architekt und jeder Politiker verändert die Welt. Jeder Mensch wird geprägt durch die Welt um ihn herum, und im Umkehrschluss gestaltet er selber ununterbrochen die Welt um ihn herum.

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Jahrgang 1978, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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