07.05.2007 · Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi startet heute mit der Urabstimmung über einen Streik bei der Deutschen Telekom. Die Telekom-Beschäftigen haben drei Tage Zeit, ihr Votum abzugeben. Am Donnerstag soll das Ergebnis verkündet werden.
Die Diensleistungsgewerkschaft Verdi will heute mit der Urabstimmung über einen Streik bei der Deutschen Telekom beginnen. Die Telekom-Beschäftigen haben drei Tage Zeit, ihr Votum abzugeben. Das Ergebnis der Urabstimmung soll am Donnerstag unmittelbar nach Bekanntgabe der Telekom-Quartalszahlen verkündet werden. Für die Arbeitsniederlegungen ist eine Quote von 75 Prozent Zustimmung notwendig. Die Deutsche Telekom will 50.000 Mitarbeiter zum 1. Juli in Service-Gesellschaften ausgliedern. Die Löhne sollen dabei binnen zweieinhalb Jahren um neun Prozent sinken und die Wochenarbeitszeit von 34 auf 38 Stunden erhöht werden. Dafür will die Telekom die Stellen bis 2010 garantieren. Die Gewerkschaft lehnte dies ab. Nach erfolglosen Verhandlungen hatte Verdi am Freitag beschlossen, die Urabstimmung einzuleiten.
Die Gewerkschaft hat bereits angekündigt, im Falle eines Streiks „keinen wilden Rundumschlag“ vorzunehmen, sondern „empfindliche Prestigeprojekte“ zeitweise lahm zu legen. Große Versicherungen, Banken oder Industriebetriebe müssen laut Verdi mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten rechnen. Privatkunden hingegen klammere die Gewerkschaft bewusst aus, „um die Solidarität der Bevölkerung mit uns nicht aufs Spiel zu setzen“, erläuterte ver.di-Arbeitskampfleiter Wilhelm.
Hintergrund des Streits zwischen Telekom und Verdi ist die geplante Auslagerung von rund 50 000 Stellen bei der Festnetzsparte T-Com.
| Name | Kurs | Prozent |
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| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
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| Rohöl Brent Crude | 103,37 $ | −3,26% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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