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Tarifverhandlungen vertagt : Warnstreiks im öffentlichen Dienst geplant

  • Aktualisiert am

Verdi-Chef Bsirske macht ernst: Bald soll es Warnstreiks geben. Bild: dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat für den Montag Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt. In Berlin sollen vor allem die Schulen betroffen sein. Zuvor waren die Länder-Tarifverhandlungen vertagt worden.

          Nach der Vertagung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Bundesländer sind von Montag an Warnstreiks geplant. In Berlin sollen vor allem Schulen betroffen sein, wie der Landesverband der Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) mitteilte.

          Die GEW nimmt in den Tarifverhandlungen eine Sonderrolle ein. Denn neben der Auseinandersetzung um 6,5 Prozent mehr Geld für die etwa 800.000 Angestellten der Länder will sie für die Lehrer einen bundesweiten Tarifvertrag durchsetzen. Dabei geht es vor allem um die unterschiedliche Eingruppierung je nach Bundesland.

          Auch Verdi plant Warnstreiks

          Auch die Gewerkschaft Verdi will nach der Vertagung der Verhandlungen auf den 7. und 8. März mit Warnstreiks für Druck sorgen. Nähere Angaben, welche Bereiche betroffen sein könnten, gab es von ihr am Donnerstagabend aber zunächst noch nicht.

          Die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) war zuvor in Potsdam ohne Ergebnis abgebrochen worden, nachdem die Arbeitgeber abermals kein Angebot vorgelegt hatten. Ein ursprünglich für diesen Freitag angesetzter zweiter Verhandlungstermin wurde gestrichen.

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