27.12.2012 · Verbraucher zahlen laut einer Studie bei der privaten Altersvorsorge und anderen Finanzprodukten jährlich 50 Milliarden Euro zu viel. Der Grund: schlechte Beratung, mangelnde Kundenorientierung, keine wirksamen Verbraucherschutzregeln.
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Wenn der Politik diese Produkte fördert, signalisiert er, dass das
gute Produkte für die Menschen sind. Es sind aber Schrottprodukte.
Sie sind auch total unsinnig, selbst wenn sie lukrativer wären als
heute. Es ist nämlich unsinnig, heute an die Rente im Jahre 2040
zu denken, wenn man nicht weiß, was in den nächsten
dreißig Jahre auf einen zukommt. Vielleicht will man ein Haus
bauen und dann ist jeder Euro Eigenkapital Gold wert. Mit der Zeit lernt
man auch besser seinen Körper kennen und weiß
abzuschätzen, für wie viele Jahre man überhaupt eine
Vorsorge benötigt. Die Rentenversicherung ist genauso wie die
Risikolebensversicherung eine Wette auf die Restlebenszeit, nur mit
vertauschten Rollen bei den Wettparteien. Das muss man sich klar machen.
Wer jung ist und Geld übrig hat, sollte es wie Zunker machen:
Aktien, Aktien, Aktien. Ich habe in diesem Jahr schon über 1500
€ an Dividenden eingesackt.
Wenn man sich die hilflosen Kommentare der Menschen und die
verzweifelnden Wasserschläge, wie eines Ertrinkenden, der
Politiker ansieht, kommt einem unweigerlich die Erkenntnis, die sind am
ertrinken. "Die", das ist unserer Gesellschaft. Als
Negativalternative fällt denen dann nur der 'Sozialismus' ein,
womit der gesamte Mist eines aus den Fugen geratenen kapitalistischen
Systems gerechtfertigt werden soll. Mehr fällt den Menschen und den
Politikern nicht ein.
Die Anbieter tuen nur ihren Job, ...
.. und das machen sie gut. Es wurde von der Politik nicht von ihnen
verlangt dies umsonst zu tun.
Beispiel 10€ Artztgebühr: "Ihr Arztpraxen kassiert das
und baut die erforderliche Logistik auf, bekommen tut ihr aber nichts dafür"
Warum nicht auf diese Weise mit der Privaten Altersvorsorge???
Den armen Banken und Versicherungen kann man das wohl nicht zumuten? Die
muss man ja sogar retten, weil sie ihr Geld sonst verbrennen würden.
Ich werde versuchen...
... mich künftig klarer auszudrücken.
Es ist von mir angedacht, dass die Anbieter die Kosten übernehmen
sollen, und nicht alles auf die Sparer abgewälzt wird.
Ja, ja, die Karnevalszeit ist ja noch im Gange
"die tun nur ihren Job"? Solch menschenverachtende
Sprüche hat man schon einmal in der deutschen Geschichte
gehört, ich glaub von einem gewissen (Herr schreib ich nicht)
Eichmann.
Auch damals taten alle nur ihren Job.
Konsequenzen sind gefragt - vom Kunden
Offensichtlich sind Banken und Versicherungen lediglich am eigenen
Gewinn , in keinster Weise jedoch am Kunden und dessen Zufriedenheit
interessiert. Diese sollte zur Kenntnis genommen werden, die
entsprechenden Konsequenzen ziehe jeder für sich.
Die Vorsorge ist zu vergessen, da bleibt nur zu hoffen, dass es in
Zukunft Produkte gibt, die den Kunden nutzen, anstatt die Provisionen
und Gewinne der Finanzmafia ins Unermessliche steigen zu lassen.
Was ist das für eine Altersvorsorge-Politik,
wenn man einer geschiedenen, alleinerziehenden jungen Mutter sagt, sie
müsse erst einmal die von den Eltern seit 20 Jahren bezahlte und
zur Absicherung gegen Altersarmut abgeschlossene Lebensversicherung
aufbrauchen, bevor sie eine staatliche Unterstützung beantragen
könne! Unsere sogenannten "Volksvertreter", die sich ja
ach so klug dünken und finanziell sorgenfrei, sind jedoch nicht in
der Lage Gesetze zu verabschieden, die auch die Widrigkeiten des Lebens
bedenken. Warum kann man nicht eine Klausel in der LV verankern, die
eine Auszahlung vor dem offiz. Rentenbeginn in bestimmten Fällen
verhindert?! Wenn der Staat hier auf das
"Verfrühstücken" der Altersvorsorge besteht, dann
ist dieses Verhalten kontraproduktiv und die spätere Altersarmut
gewollt und vorprogrammiert!!!
Es sei denn, die junge Mutter besinnt sich nach dem
"Flüggewerden" des Nachwuchses, auf ihre Fähigkeiten
(da sie jetzt ja auch mehr Zeit hat) und hält top-honorierte
Vorträge über Themen die sie beherrscht...
Tja, money, money, ...
Das ist einfach nur Kapitalismus pur. Alles ist eine Ware und kostet Geld, aber das hirnrissigste, selbst das Geld selber ist eine Wahre. Tja da kann man nix machen, die Welt ist nun mal so, sagen die die davon profitieren.
Milliarden verschenkt durch Vorsorge
Noch zu DM-Zeiten habe ich in einem Beratungsgespräch zwischen meinen Töchtern und einer Bankangestellten den Abschluß einer Alterssicherung ""verboten"".... Damals, noch selbst beruflich mit Bankgeschäften betraut, hatte ich gute Gründe für eine grundsätzliche Ablehnung. Diese haben sich zwischenzeitlich alle bestätigt. Durch die massive Werbung und eine verlogene, politische Zusicherung gegen Altersarmut wurde vielen Bürgern mittlerweile das Geld aus der Tasche geangelt.
Mittlerweile gibt es die Studie beim Handelsblatt als Download und eine Lektüre bestätigt alle Vorurteile bezüglich hanbüchener Argumentation.
Politisch gewollte Kapitalvernichtung
Bei der Geldflutung durch die Staatsbanken und die extrem niedrigen Kapitalzinsen wird jede Vorsorge über Finanzprodukte unmöglich. Die Staaten entschulden sich durch die Inflation und schaffen sich weitere Verschuldungsmöglichkeiten durch die marktunüblichen Niedrigzinsen. Da ist doch der Wunsch nach bessere Beratung und wirksame Verbraucherschutzregelungen kontraproduktiv.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 00:59 UhrWieso Vernichtung?
Taler, Taler, du mußt wandern,
Von dem einen zu dem andern,
Das ist herrlich, Das ist schön,
Taler laß dich nur nicht seh'n
Sonst holt dich die Deutsche Bank
und gibt dich nie wieder her.
Verraucherschutz - was ist das
wozu und warum soll man denn die Verbraucher schützen. Die sollen froh und stolz sein, damit sie den überversorgten Politikern und Beamten ein sorgenfreies und gut finanziertes Leben bezahlen können. Auch bieten diese ja keine Berater- und Aufsichtsratsposten, wenn der schnoddrige steuerzahlende Verbraucher sich erdreistet hat dieser Kaste bei der nächten Wahl keine Stimme zu geben.
Erst die private Altersversorgung,
... die die Rentner reich machen soll, mit der SPD so dilettantisch
zusammenflicken und einführen, dass sich Banken und
Versicherungsmakler damit reich machen können und dann beklagen,
dass die Anleger 50 Milliarden – in einer anderen Zeitung lese ich
gar „bis zu 98 Mrd.“ verlieren.
Das hört man gern.
Werde mich bei den nächsten Wahlen daran erinnern.
Wo sind die 50 Mrd. € geblieben?
Der Verlust des einen, ist der Gewinn des anderen.
Die 50 Mrd. € sind jetzt bei anderen und dieses ist seitens der
Bundestagsabgeordneten geplanter, legalisierter Betrug.
Die Betrüger schweigen, genießen und geben
"staatsbürgerlich begründete Spenden" an Parteien
und Abgeordneten.
Eine Ansammlung von Betrügen, bis in die Spitze der GRV, die diese
Machenschaften noch stützen.
Kleine, große und ganz große Fische
Halten Sie die Inflation, mit der den Sparern für die
Altersversorgung noch viel mehr
aus der Tasche gezogen wird als durch die Gestalter von Finanzprodukten,
auch
für legalisierten Betrug? Oder wollen Sie da mit einem anderen
Maßstab messen, weil
durch die Inflation insbesondere Staaten profitieren? Auch bei der
Inflation gilt natürlich,
der Kaufkraftverlust des Sparers der Gewinn des anderen. Kleine,
große und ganz große
Fische: der größte frisst am meisten...
Die Grünen wollen eine Art Renten GEZ? Und die bisherige Rentenversicherung dann abschaffen?
Maisch forderte zugleich ein einfaches und öffentlich organisiertes
„Basisprodukt“ für die private Altersvorsorge. Klingt
für mich nach Zwangsbeglückung für alle.
Die öffentliche Altersvorsorge ist vermutlich dann die
Grundsicherung im Alter, die ich nicht brauche wenn ich privat
vorgesorgt habe. Welche Klientel bedienen die Grünen in diesem Fall?
Lassen sie mich raten, sie wollen in die Verwaltungsgremien der
öffentlichen Institute.
verlieren ein Mehrfaches bei der gesetzlichen Rente.
DAS wäre mal ein Thema für eine Studie. Da gibts nur
Bruchteile der eingezahlten Beiträge zurück...
Im Übrigen wurde die "Riester-Rente" weitgehend von der
Politik (SPD und Grüne!!!) entworfen. In typischer
Grünenmanier tut diese Partei jetzt so, als wäre sie nie dabei
gewesen. Warum, liebe FAZ und andere, kommt diese Gruppierung mit ihrer
Strategie eigentlich immer durch???
...in dem Artikel weist darauf hin, dass der Staat, der uns in die private Altersvorsorge zwingt, durch Abgeltungssteuer und weitere Steuern noch wesentlich mehr an der privaten Vorsorge verdient, als die Anbieter, und somit (quasi Allein-)schuld an den mikroskopischen Renditen hat.
Wann verstehen die Sklaven Deutschlands endlich,
dass die Damen und Herren der Finanz-Politik nur daran interessiert
sind, wie man das monatl. eingezahlte Sklavengeld Profitorientiert am
Markt einsetzt. Private Altersvorsorge ist ein
Geschäftsmodell,dabei nicht kundenorientiert.
Die Riester Produktgruppe habe „große Schwachstellen
hinsichtlich Transparenz“,
Mister AWD hat alles dafür getan um aus Transparenz, absolute
Undurchsichtigkeit zu gestalten.
W. Riester warnte vor Altersarmut, neben dem Wort sozial noch so ein
Unwort des Jahres 2012.
Altersarmut , wenn man es nur oft genug suggeriert , verfallen die
Menschen die auf Hartz 4 in Deutschland angewiesen sind noch mehr in
Lethargie oder Depressionen und fügen sich ihrem unausweichlichen
Schicksal , das dann genauso sinnlos erscheint, wie das Leben eines
Parasiten. Dabei ist Altersarmut nach vierzig Jahren Arbeit in
Deutschland Normalität und keine Seltenheit.
Die Deutschland GmbH ist ein Unternehmen und die verbuchen eben nur
ungern SOLL anstatt HABEN auf ihrem Betriebskonto.
Da will also diese Grüne den armen Finanzdienstleistern jetzt
auch die paar Brösel wehgnehmen! Wo soll denn das alles
hinführen?
Haben denn die angehenden Rentner kein Fernsehgerät mehr auf dem sie
sich irgendeine Seifenoper ansehen können?
Durch die trügerische Inflation verlieren Verbraucher bei der
privaten Altersvorsorge noch
viel mehr!
...auch nicht um die Altersvorsorge der Kunden, sondern um die der Berater, 'gesponsert' durch die Kunden!
Maisch forderte zugleich ein einfaches und öffentlich organisiertes „Basisprodukt"
Mal scharf nachdenken, da fällt mir die gesetzliche Versicherung
ein, die ist öffentlich, hat geringe Verwaltungs- und gar keine
Provisionskosten.
Leider ist der Diebstahl aus dieser ehemaligen Versicherung so
groß geworden, dass sie eine Sondersteuer für Normal- und
Geringverdiener geworden ist.
Das Problem Ihres Favoritensystems ist
der Anlagezwang des Kapitals. Wie denken Sie ständen viele private
Rentenversicherer heute da wenn ihnen ihre Staatsanleihen nicht mit
unser aller Steuergeld abgekauft worden wären?
Fragen Sie mal US-Bürger wie sich ihre Pensionsfonds basierende
Alterssicherung in der letzten Zeit entwickelt hat.
Und ja, die GKV ist auch nicht richtig berechnet. Die Einzahlungen, auf
deren Grundlage der eigenen Anspruch berechnet wird, sind ja nichts
anderes als die Rentenzahlungen an die eigenen Eltern und
Großeltern. Wer keine zahlenden Kinder hat, hat eigentlich keinen
eigenen Anspruch. Bei wenigen kann man das solidarisch lösen, bei
der aktuellen Geburtenrate nicht mehr.
Natürlich hat die GRV geringe Verwaltungskosten...
...liegt zum einen an ihrer Größenordnung
(Fixkostendegression), die sie ohne Versicherungszwang nicht hätte
und zum anderen daran, dass sie ja praktisch keine Leistung erbringt.
Wenn private Anbieter nur Inkasso- und Exkasso betreiben würden
(und dabei noch Arbeitgeber und Steuerberater zwangsverplichten
würden, ein Punkt, der bei der Kostenbetrachtung meistens
geflissentlich übersehen wird) würden die Kostenquoten
natürlich auch niedriger sein.
Trotz allem Gemeckere wird in der privaten Versicherungswirtschaft
Kapital gebildet, in der GRV nicht.
Geld von Beitragszahlern zu kassieren, um nachfolgenden Generationen
Zahlungsverpflichtungen aufzuhalsen ist ein inflations-, konjunktur- und
demografieanfälliges System, wie so langsam auch den Letzten klar wird.
Da nützen niedrige Kosten gar nichts, das ist geschenkt noch zu teuer.
Richtig : Verbraucher sollten Milliarden verlieren bei Vorsorge
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