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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Strategiepapier SPD will Maklergebühren neu regeln

 ·  Die SPD erwägt offenbar im Fall eines Wahlsiegs eine Bremse bei den Mietpreisen und eine Neuregelung bei den Maklergebühren. Dazu haben einem Medienbericht zufolge SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück, Fraktionschef Steinmeier und Niedersachsens Spitzenkandidat Weil ein Strategiepapier ausgearbeitet.

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Klaus Ermecke

"Die Sozis ...

... können nicht mit Geld umgehen". Und: "Sie verstehen nichts von Wirtschaft".

Das war vor 40 Jahren das Credo meines Großvaters. Seitdem habe ich versucht, für diese starken Thesen irgendwo einen Gegenbeweis zu finden.

Ich habe noch keinen gefunden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.01.2013 15:44 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.01.2013 15:44 Uhr

Eigenartig.

Wie kommt es dann, dass ein Sozi den Reformstau der Kohlschen Regierung abgebaut hat? War es nicht Schröder, der die galoppierende Staatsverschuldung und steigende Arbeitslosigkeit, die unter Kohl explodiert sind, eingedämmt hat?

Wie kommt es dann, dass die US-Wirtschaft niemals vorher und nachher so gebrummt hat wie unter Clinton?

Nicht, dass ich die SPD jetzt als exzellente Wirtschaftspartei hinstellen möchte, was aber - wieder mal - hier völlig unpassend ist, ist Ihr schwarz-weiss-Denkmuster.

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Michael Scheffler

Ich verstehe gar nicht, wie Wohnungen fehlen können

Angeblich werden wir doch so wenige, dass Hochqualifizierte importieren müssen.

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Mathias Hell
Mathias Hell (Maherow) - 09.01.2013 21:46 Uhr

Das Eine...

hat doch mit dem Anderen nichts zu tun!
Auch ich bin der Auffassung, daß die (zumindest vollständige) Bezahlung des Maklers durch den Mieter nicht richtig ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Loyalität des Maklers häufig bei seinem Auftraggeber, also dem Vermieter, liegt, während der (zukünftige) Mieter die komplette Bezahlung übernehmen soll. Das gehört geändert.
Das führt aber meiner Ansicht nach weder zu einem höheren Wohnungsangebot noch zu sinkenden (oder weniger stark steigenden) Mieten. (Eher im Gegenteil, denn der Vermieter wird die Maklergebühren sicherlich versuchen, auf die Kaltmiete umzulegen - was auch nicht verwerflich ist!)
Insofern wäre dieser Ansatz - obwohl richtig - im Sinne des sogenannten Strategiepapiers sogar kontraproduktiv.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 09.01.2013 14:22 Uhr

wer bestellt bezahlt...

Kommt dadurch nur eine einzige Wohnung mehr auf den Markt? Ist dadurch für eine einzige Wohnung die Miete geringer? Erleichtert das einem einzigen Wohnungssuchenden das Auffinden einer geeigneten Wohnung. Alles nicht - im Gegenteil, wer als Vermieter einem Mieter selbst die Schlüssel in die Hand gibt, schaut da noch etwas kritischer hin wer auf der Matte steht.

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Matthias Unger

Schön, daß auch die SPD erkannt hat, die Kosten verursachergerecht

zu verrechnen. In der freien Wirtschaft eigentlich schon lange Usus und selbst in der CDU kam man schon auf die Idee. Ich bin gespannt auf die nächste Innovation aus dem Hause Gabriel.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.01.2013 15:47 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.01.2013 15:47 Uhr

"Makler"...

...sind eben keine "freie Wirtschaft".

Auf Makler sind Sie als Konsument, der bspw. in einem Monate eine Wohnung in München braucht, um dort den neuen Job zu machen ANGEWIESEN. Und, das Beste, da der Makler vom Mieter gezahlt wird, aber vom Vermieter bestellt wird, haben Sie als Konsument keine Wahl.

Das ist sicher *KEINE* "freie Wirtschaft".

Verursachergerecht wird erst gezahlt, wenn Wettbewerb herrscht, dass heisst derjenige zahlen muss, der bestellt.

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Roland Müller

Die SPD

samt der von Ihnen vertreten Länder und Kommunen haben ja jahrlang alles dafür getan, das sich Investitionen in den Wohnungsbau nicht lohnen. Da wären die Abschaffung der Eigenheimförderung durch Herrn Eichel und Herrn Steinbrück, die Besteuerung von Zinsen, die nicht einmal die Inflation ausgleichen unter anderem durch Halbierung des Sparerfreibetrages, die eifrige Nichtausweisung von Bauland, unsinnige Parkplatzverordnungen, kostentreibende Wärmeschutzmaßnahmen mit Brandbeschleunigern(Polystyrol) und sonstige überflüssige Bauvorschriften. Liebe Genossen, schafft lieber euren alten Unsinn ab, statt mit neuen Quacksalbereien für noch mehr Chaos zu sorgen. Bitte, bitte!!!!!!!!!!!!!!

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Jens Harke
Jens Harke (jha2000) - 09.01.2013 12:21 Uhr

Show oder weltfremd? Auf jeden Fall wirkungslos.

Die Realität sieht doch im Vermietermarkt (München, Frankfurt etc.) so aus: Eigentümer bestellt Makler. Makler bietet in Sammelbesichtigungen die Wohnung an. Wer den Zuschlag bekommen möchte, bekommt den Maklervertrag vorgelegt und muss unterschreiben und bezahlen.
Im Mietermarkt (Leipzig etc) würde das ein Interessent wiederum nicht machen (müssen).
Was soll dieses Gesetzt dagegen ausrichten?

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 09.01.2013 12:18 Uhr

Da zappeln sie sich ab

und versuchen auf Teufel komm raus Themen zu finden, um einfältige Menschen zu einer Stimme für die SPD zu verführen.

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Horst Rachinger

Ablenkungsmanöver im vorgezogenen Wahlkampf

Alles schön und gut - vielleicht. Viel mehr interessieren den Bürger jedoch existenziellere Fragen, z.B. ob die SPD noch immer über Eurobonds oder ähnliche Instrumente eine gesamtschuldnerische Haftung der BRD einführen will. Ob der Euro in heutiger Ausgestaltung eine tragfähige Grundlage hat. Wie die Belastungsgrenze unseres Landes zu definieren ist. Wie die SPD zu einer neuen Verfassung gemäß Art. 146 GG steht. Wie sie es mit Volksabstimmungen zu existenziellen, staatsrechtlichen Fragen halten will.
Wenn diese Themen nicht sachgerecht und existenziell interessewahrend beantwortet werden, braucht sich diese Partei über die Finanzierung von Wahlgeschenken keine Gedanken mehr zu machen.

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