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Steuerwettbewerb Söder will niedrigere Steuern für Bayern

 ·  Wenn es nach dem bayerischen Finanzminister Markus Söder geht, sollen die Bayern künftig weniger Einkommensteuer zahlen. Auch das Erben will er billiger machen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Dr. Jörg Wössner

Herr Söder

Natürlich ist er provozierend - und das ist auch gut so! Besser als dieses unsägliche "arm aber sexy"-Gefasel. Etwas Konkurrenzdenken sollte einem selbstbewussten Föderalismus nicht schaden, im Gegenteil.

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Marco Motta

Man kann schon vertraeumt durch die Luefte schweben....

... und fuer kleine Jungens wie den Nils Holgerson - bei dieser herrlichen Melodie - auch eine tolle Sache, nur fuer Erwachsende ist dieses Szenario nicht zielfuehrend. Ein Glueck, musste die Gans in Ihren Traeumen nie in der Schweiz "notlanden", sonst haetten Sie in JEDEM Schweizer den boesen Fuchs gesehen. Aber keine Panik, die Gans ist klug genug, denn sie weiss um die hohen Berge dort und dass sie bei ihrem relativ schweren Koerpergewicht dieses Gebiet umfliegen muss. Sie macht dies aus Instinkt - aber bei Ihnen fallen mir nur diese "pawlowschen Hunde " ein ! -der Nils Holgerson passt gar nicht zu Ihnen ;-)

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Horst Müller

Schritt für Schritt bereitet sich Bayern auf den Austritt aus dem Bund vor.

Zug um Zug - es begann mit der Energie. Jetzt packen Sie die Synergie zwischen Wirtschaft und Steuern an. Das Target 2 Debakel, das Deutschland um hunderte von Milliarden beraubt ist keine Grundlage. Das alleine reicht aus, um zu wissen, dass der Euro und damit die politische Kaste (mit dem Ziel, die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, unter dem Tarnmäntelchen eines EU Internationalsozialismus) scheitern werden. Zug um Zug. Schritt für Schritt....

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Nils Kuhs

Kann man vielleicht versuchen sachlich weiter zu diskutieren?

Vielleicht kann man erreichen, dass man wieder sachlich argumentiert. Die Schweiz ist eben kein gutes Beispiel. Solange die z.B. keine vergleichbaren Fall wie unsere Wiedervereinigung haben, solange die sich zum Teil über Ihr "Bankensystem" finanzieren, kann man keine Vergleiche anstellen.
Und vielleicht ist es möglich nicht auf dem Niveau eines Stammtisches zu argumentieren. Sicher es gibt genug einfache Menschen, die allen Politiker Unfähigkeit unterstellen und für alles eine Verschwörungstheorie haben. Aber ist das das Niveau hier?
Und auch diese überhebliche Art hier, immer zu glauben, die Politiker der "reichen" Länder hätte den großen Durchblick und alle anderen keine Ahnung, ist doch wirklich lächerlich. Das die Populisten gerade in Bayern die Leute aufhetzen ist, ja bekannt, aber wer fällt denn darauf rein?

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K Letis
K Letis (odysseus_9) - 17.11.2012 12:44 Uhr

Die Ausgaben wirden nur geringer, wenn man durch Senkungen Druck macht

Welche Regierung kann sich heute noch gegen die rot/grüne Propaganda von ARD, ZDF, DRadio, BR, Gewerkschaften, Umwelthysteriker durchsetzen?

Man muss sich nur mal das Theate rum die Studiengebühren anschauen.
Keine Meldung, dass 30% der Studentendavon befreit worden sind.
Hier bereichern sich auch diejenigen, die es sich leisten könnten auf kosten des Staates

Herr Söder bietet einen Hebel.

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Nils Kuhs

Dies ist eine ganz schlechte Idee

Erstmals nicht das kindische Beispiel Schweiz zitieren. Wir leben in Deutschland in einem Rechtsstaat. Wir "sammeln" z.B. nicht die weltweiten Steuerbetrüger ein um unsere Gesellschaft damit zu finanzieren.
Weiterhin ist dieser Vorschlag vollkommen sinnfrei. Fakt ist, unsere Ausgaben (ja weil wir alle der Staat sind) sind höher als die Einnahmen. Wer also Steuern senken möchte, muss erklären, wie er diese Finanzierungslücke schließen möchte.
Weiterhin hat Söder wohl nicht zu Ende gedacht. Wenn Bayern die Steuern senkt, dann haben die niedrigere Steuereinnahmen. Wird dies durch "Steuerflüchtlinge" aufgefangen, erhöht dies den Anteil am Länderfinanzausgleich.
Andersherum werden doch "arme" Bundesländer noch niedrigere Sätze festlegen. Entweder sie bekommen genug "Steuerflüchtlinge" oder die anderen Länder müssen die Lücke schließen.
So oder so, Sinn ergibt dies nicht. Komisch nur, in der EU hat man gerade festgestellt, dass u.a. das Steuerdumping der Länder falsch ist...

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 17:05 Uhr
Stefan Wender

Es ist der einzige Weg

Der Staat wird immer so viel Geld ausgeben, wie er durch Steuern einnimmt, plus noch einiges dazu. Dh. ist der einzige Weg, die Ausgaben wirklich zu senken, dem Staat die Einnahmen wegzunehmen. Und Steuerwettbewerb führt eben ähnlich wie der Wettbewerb zwischen Firmen dazu, dass keiner überproportional viel für seine Leistung fordert.

Natürlich kann das zu Steuerdumping führen, muss es aber nicht. Und dass die EU feststellt, dass Wettbewerb etwas schlechtes ist, ist doch nichts neues. Sie möchte am liebsten eben alles überall vorgeben und vereinheitlichen ("harmonisieren").

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Nils Kuhs

Herr Motta ich sehe in Ihrer Kommentar nicht neues

Was schreiben Sie nur? Sicher eine interessante Darstellung des schweizer Systems. Nur wo ist der Zusammenhang mit meiner Aussage? Und was soll der sinnfreie Hinweis auf den "pawlowschen Reflex"? Wollten Sie diese Worthülse mal sinnfrei einfügen?

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Nils Kuhs

Herr Kobler, danke für den Lacher

Zwischen einem Gesetz und deren Anwendung liegen Welten. Wie gesagt, wenn Sie mir Vorhalte in Geschichte machen wollen, erklären Sie doch bitte die Nazi Gelder, die Weigerung den Juden ihr Vermögen auszuzahlen, den Umstand das Dorgenbosse bzw. Diktatoren so häufig ihre Konten in der Schweiz haben, den Umstand, dass die Schweiz der Weltmeister im "einsammeln" von Geldern aus Steuerhinterziehungen ist.....
Wie gesagt, auch mit dem Steuerwettbewerb liegen Sie daneben. Fakt ist, jede Regierung macht doch Schulden. Ergo, niemand kann sich doch einen Steuernachlass leisten. Außer man macht diesen so hoch, dass man auf "Steuerflüchtlinge" hofft und so den anderen Ländern die Einnahmen "vorenthält". Was aber aufgrund des Länderfinanzausgleichs ein "Schuss in den Ofen" ist.

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Marco Motta

Der pawlowsche Reflex verhindert eine objektive Sichtweise ...

Zu Ihrer Information noch eines vorgängig: die Steuerkonkurrenz ist in der Schweiz auch innerhalb der Gemeinden, d.h. in der Stadt Zürich ist der Steuersatz anders als in einer Landgemeinde des Kantons Zürich...
Sie denken sicher an die Banken, UBS, CS , sonstige Privatbanken und andere "Geldsäcke" , welche ihre Gewinne so an einem günstigen Ort optimieren. Richtig geraten, diese haben in den Städten Zürich, Basel , Zug und Genf ihre Hauptsitze und Steuerdomizile. Die Städte - und da fällt auch die Schweiz nicht aus dem Rahmen - sind wie überall fest in der Hand von Rot-Grün. Sie verfehlen also das Ziel, wenn Sie von Schweiz ganz allgemein sprechen, aber bei einem pawlowschen Reflex ist eine objektive Sichtweise sowieso nicht möglich.

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Dietmar Fleischhauer

"ja weil wir alle der Staat sind"

"Fakt ist, unsere Ausgaben (ja weil wir alle der Staat sind) sind höher als die Einnahmen. Wer also Steuern senken möchte, muss erklären, wie er diese Finanzierungslücke schließen möchte."

Gegen diesen Unfug möchte ich mich verwahren. Wir sind definitiv nicht alle der Staat. Der Staat, den Sie meinen, besteht in erster Linie aus einer breiten Klasse von Monopolrentnern, die auf Kosten ihrer produktiven Mitbürger leben. Ausschließlich hierin besteht Ihre sogenannte "Finanzierungslücke".

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Thomas Kobler

Kleine Geschichtslektion, Herr Kuhls,...

...die Schweizer Bundesverfassung datiert aus dem Jahre 1848 - das Grundgesetz? Nebenbei, die moderne Türkei hat sich für ihre Zivilgesetze weitgehend auf das schweizerische Zivilgesetzbuch gestützt. Kleine Wirtschaftslektion, Herr Kuhls, jedes Finanzinstitut auf der Welt ist eine Kapitalsammelstelle und auch die Allianz Versicherung würde einen Kunden aus Burundi nicht wegschicken, wenn der eine Lebensversicherung abschliessen wollte und könnte.

Steuerwettbewerb ist nicht gleich Steuerdumping, auch wenn es im ungünstigen Fall natürlich dazu ausarten kann. In der Regel erlaubt Steuerwettbewerb Standorten, die es sich leisten können, ihre Vorzüge in einer weiteren Weise anzubieten. Keiner ist gezwungen dabei mitzumachen oder darauf anzuspringen, wenn es für ihn keinen Sinn macht. Oft genug führt dieser Wettbewerb regional dahin, mehr zu aus den vorhandenen Möglichkeiten zu machen. Als Steuerzahler fährt man damit am Ende meist etwas besser.

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Thomas Kobler

Vermehrter Steuerwettbewerb ist...

... an sich begrüssenswert, aber die Nachteile dürfen dabei auch nicht übersehen werden. Wie es gehen kann, zeigt ein Blick auf die schweizerischen Verhältnisse, wo nebst Positivem eben auch einiges an Negativem zu Tage tritt, wenn auch erst mit ordentlich zeitlicher Verzögerung. Ganz allgemein kann man aus den dortigen Beispielen lernen, dass harter Steuerwettbewerb Neuzuzügern mehr bringt als den Alteingesessenen, wenn diese nicht zu den vermögenden Grundbesitzern oder den sehr gut verdienenden Mitbürgern gehören.

Dennoch, es lohnt sich den Gedanken weiter zu verfolgen, da in Deutschland nur allzu gerne etwas gar sorglos mit dem Steuersubstrat umgegangen wird - siehe dazu nur die jüngsten Pläne der grünen Spitzenkandidatin.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:49 Uhr
Dietmar Fleischhauer

@Hr. Kuhs "Die Bürger könnten ja heute schon jederzeit eine Regierung wählen, die mehr spart"

Können Sie nicht, weil sie größtenteils durch jahrzehntelange Umverteilungspraxis durch und durch korrumpiert sind und sich wie Sie ein Leben ohne selbstverständlichen Griff in die Tasche des Mitbürgers nicht mehr vorstellen können.

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Nils Kuhs

Das bringt eben keine Vorteil

Nochmals, es ist doch witzig, man hat doch gerade festgestellt, dass das Steuerdumping innerhalb der EU nur Nachteile mit sich gebracht hat. Wieso soll dies dann in Deutschland ein Vorteil sein?
Und welchen soll es bitte geben? Die Bürger könnten ja heute schon jederzeit eine Regierung wählen, die mehr spart. Nur macht man dies nicht. Warum soll man dann ein Steuerdumping durchsetzten? Durch den Länderfinanzausgleich würde die Gelder doch sowieso wieder "verschoben" nur die Masse würde kleiner und dann müsste man "sparen" oder woanders die Steuern erhöhen.
Wie gesagt, die ganze Sache ist ein Witz, wenn man weiterdenkt. Warum fordert denn der Söder nicht eine allg. Steuersenkung? Ganz einfach, weil die nicht finanzierbar wäre. Deshalb einen sinnfreie Forderung stellen, weil man weiß, die wird niemals kommen.

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Alexej Konowalov

Wahlen in Sicht..

Der "Fischer" Markus Söder wirft Netze aus, mit Blick auf die nächsten Wahlen. Die Abweichler unter den konservativen Wählern müssen heimkehren in den Schoß der CSU/CDU.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.11.2012 12:50 Uhr
Dietmar Fleischhauer

Da ist schon was dran

Allerdings macht tut das der großartigen Idee des Steuerwettbewerbs keinen Abbruch.

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Marco Motta

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr ...

... als ein Steuerwettbewerb in Deutschland. Aber er würde garantiert funktionieren, denn in der Schweiz funktioniert dies seit 1848 so. Gewisse Gegenden mögen dadurch wohlhabender sein, aber es verarmt keine andere Region, weil es den Steuerausgleich nicht ausschliesst. Aber ein ganz grosser Vorteil wäre bei der Ausgabenkontrolle, weil das Geschehen näher beim Bürger wäre. Allerdings hätte es auch einen Wermutstropfen für die Beamtenschaft in Berlin, weil diese dann in die Regionen umziehen müsste. Es wäre auch eine Gegenbewegung zur Tendenz : Alles nach Brüssel !!! - Da wird sich rot-grün schon wehren.

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Protektionismus nach Brüsseler Art

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Die Europäische Kommission will Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben. Zahlreiche Unternehmen warnen vor der Reaktion Chinas. Davon darf sich die EU nicht beeinflussen lassen – trotzdem sollten die Mitgliedsstaaten alles daran setzten, die Kommission von ihren Plänen abzubringen. Mehr 26 12

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