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Steuerschätzung Der Staat hat genug Geld für kleine Geschenke

 ·  Schon lange will die Bundesregierung die „kalte Progression“ abschaffen. Jetzt zeigt die Steuerschätzung: Es gibt genug Geld, um die Entlastung zu finanzieren.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (26)

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Thomas Böhm

Kretschmann liegt richtig!

Das Land Baden-Württemberg hat nichts zu verschenken dank der unglücklichen CDU-Politik von Mappus, u.a. mit dem verfassungswidrigen ENBW-Kauf. Dies hat dem Land und wird ihm noch viel Geld kosten. Die Hochschulen im Ländle sind katastrophal unterfinanziert! Stuttgart 21 wird die Schwaben noch viel Geld kosten; die geschönten Zahlen glaubt doch kein vernünftiger Mensch.
Der Staat braucht mehr Steuern und nicht weniger, um die Schuldenlast zu verringern. Wann kommt endlich die Finanztransaktionsteuer, warum wird das Firmenvermögen beim Vererben praktisch freigestellt? Da liegen doch noch riesige Ressourcen und Erben sind ja keine Leistungsträger. Die Erhöhung des Freibetrags um 134 € in 2013 ist doch lächerlich!

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"Der Staat hat genug Geld für kleine Geschenke"

Will der Staat seine Steuer zahlenden Bürger verhöhnen? Wenn der Staat dem Bürger weniger wegnimmt, soll das in den Augen unserer Bürger ein Geschenk sein? Das ist eine ähnliche Verhöhnung, wie wenn ein Straßenräuber einem alten Muttchen seine Geldbörse abnimmt und dieser 10,-€ entnimmt und diese dem Muttchen zurückgibt mit den Worten: "Die schenke ich Ihnen!"
Die kalte Progression hat die Lohn-Preisspierale über fast 3 Jahrzehnte am immer schnelleren Drehen erhalten und damit die Lebenshaltungskosten nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa nach oben getrieben.
Seit Jahrzehnten tönen Fachleute und Gewerkschaften gegen die kalte Progression und nichts tut sich. Und ich wette, auch diesmal ist es nur Wahlkampfgetöse. Nein danke auf solche "Geschenke" kann man verzichten. Der Staat sollte dies als Verminderung der Ausplünderung seiner Bürger bezeichnen. Das wäre gerecht. Käme aber bei den Wahlberechtigten sicher nicht so positiv an.

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Vincent Leclerc

Geschenke?

Bei über zwei Billionen Euro Schulden allein in Deutschland und weiteren im europäischen Währungsraum gibt es keinen Spielraum. Der Staat, der an einer mögichst langen Selbsterhaltung interessiert ist, wird seine Bürger stattdessen mit weiteren Steuern und Abgaben zur Kasse bitten - dabei ist es letztlich völlig irrelevant, wer an der Regierung ist. Verpackt wird dies meist in ein schönes moralisches Gewand ("für die ärmsten der Armen"), damit die Mehrheit dieses Modell mitträgt. Menschen, die tatsächlich zur Wertschöpfung beitragen, werden diese lebensverlängernden Maßnahmen bezahlen. In dieser Bundesrepublik wird es jedenfalls keine signifikanten Entlastungen geben und das weiß auch jeder. Gerade deshalb sollten doch wenigstens die Journalisten ehrlich sein und den Lesern den Mund nicht wässrig machen. Wir halten also fest: Die Lage ist schlecht, sie wird noch schlechter, die Einnahmeseite des Staates wird erhöht, das steuerliche Weihnachten fällt aus.

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Wolfgang Müller

Ich möcht mal sehen, was sie Sagen...

...wenn ihr Nachbar jedes Jahr sein Budget um einige Prozent überzieht und meint, er könnt' noch was verschenken. Da würden sich doch alle hier versammelten an den Kopf greifen!

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Paul Banaschak

wie grosszügig der Kretschmann doch ist

er will mit sich reden lassen, wenn es darum geht, die Bürger weniger zu schröpfen.
Bin gespannt, wie lange die SPD ihre Ablehnung aufrechterhält. Das erinnert stark an 1997/98, als die SPD aus rein wahltaktischen Gründen die Steuersenkung blockierte. Und wurde damals doch gewählt.

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Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 04.05.2012 23:35 Uhr

Nur den Bedürftigstens helfen und dann Schuldenabbau

das muss passieren. Das sind dann auch keine "Geschenke".

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Claudia Paul
Claudia Paul (Nizzre) - 04.05.2012 23:10 Uhr

18 Cent netto von einem Euro brutto

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ausgerechnet, wie viel von einem Euro Umsatz - ich bin Freiberuflerin als Alleinunternehmerin - mir tatsächlich als Netto-Warenwert-Kaufkraft überbleibt.

Ich habe also von meinem Euro, den ich meinem Kunden berechne, alles abgezogen was ich direkt durch meine Selbständigkeit bezahlen muss und dann - nachdem ich den "Rest" entnommen habe, meine Einkommensteuer, die Sozialleistungen und Versicherungssteuern abgezogen.

Dann habe ich die Verbrauchssteuern für den Rest, der dann noch überbleibt, wenn ich den Rest ausgebe abgezogen.

Übrig geblieben sind genau 18 Cent von einem Euro.

Und das, wo doch angeblich wir Freiberufler/Selbständige alles "absetzen" können....

Und von diesen 18 Cent pro Euro muss ich noch alle notwendigen Rücklagen fürs Alter, alle Neuinvestitionen für meinen Betrieb und meinen Lebensunterhalt zahlen.

Ich denke, es reicht.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 04.05.2012 20:36 Uhr

Wenn man lange genug in den Abyss guckt..........

Wie französische Medien berichten, steht Schäuble als Nachfolger von Juncker fest, egal ob nun
Hollande Präsident wird oder Sarkozy bleibt. Damit geht ein anderer deutscher "Experte" nach Brüssel, um uns den Rest zu geben. Nun soll noch einmal jemand behaupten, dass Merkel nicht gezielt auf den Untergang der ehemaligen BRD hingearbeitet hat. Was an Politikern in Berlin und
für Deutschland bleibt, sind nurmehr 3. Wahl. Auch das ist dem Prizip Merkel zu verdanken.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 04.05.2012 20:13 Uhr

"Der Staat" hat genug Geld für kleine "Geschenke"?!

Die Wahrheit ist: Den Bürgern werden min. Faktor 2 zuviel direkte und indirekte Steuern gestohlen. Dieses Geld gehört SOFORT und RÜCKWIRKEND zurückgegeben!
JEDER DEPP ist ohne weiteres in der Lage, SOFORT, innerhalb von 10 Minuten (gut aufbereitete zahlen vorausgesetzt), 20% Ausgabenkürzungen aufzuzuzeigen. Davon sind min. 10% SOFORT möglich.
Der einzige Grund, warum das nicht geschieht, ist, dass die Parteikader, die sich unverschämterweise das Machtmonopol hierüber verschafft haben, es nicht wollen, sie wollen dieses zu Unrecht gestohlene Geld schlicht und ergreifend an ihre Klientele und für schwachsinnige Projekte verprassen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.05.2012 11:30 Uhr
Andrea Mayer

Herr Neueder, es gibt so viele Subventionen, welche schon lange abgestellt sein sollten,

doch von den meisten erfährt der durchschnittlich, politisch interessierte Bürger nichts! Und von einigen liest selbst der fokussiert, politisch interessierte nichts. Jede wette, dass die Subventionen und Zusagen des einstigen Umzugs von Bonn nach Berlin, heute noch mächtig kosten - ungerechtfertigte Kosten!
Das Berlin/Bonn-Gesetz machte Bonn damals Zusagen, wie Bspw. diese: "dass der größte Teil der Arbeitsplätze der Bundesministerien (...) in Bonn erhalten bleibt.“, welche in Angesichts der heutigen Finanzkrise und all der vergangenen Jahren seither, überhaupt nicht mehr tragbar oder gerechtfertigt sind!
Und wenn ein Politiker im Bundestag dem Bürger wirklich mehr Geld im Geldbeutel lassen wollte, dann wäre - wie seit Jahren schon erwähnt von Bürgerseite aus! - es endlich an der Zeit den Solidaritätsbeitrag einzustellen und dieses Geld wieder dem Bürger zu belassen.
Der Soli kann problemlos SOFORT abgeschafft werden.
Und Subventionen abschaffen, welche Klientel bevorzugend sind...

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Wolfgang Müller

Alles einfach...

Bei den ANDEREN sparen, da können Sie gaaanz locker sogar 80% der Ausgaben kürzen!

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Benedikt Franz Neueder

Sehr geehrter Herr Hayes,

wenn es so einfach ist, wie Sie sagen, dann bitte ich Sie, an dieser Stelle die von Ihnen genannten 20% Ausgabenkürzungen, von denen mindestens 10% sofort möglich seien, aufzuzeigen. Andernfalls erinnern Sie mich stark an manche Politiker, die zwar immer wieder mal gerne von Einsparungen reden, bei Nachfragen in Interviews oder "Elefantenrunden" dann aber leider unkonkret sind.
Und wenn Ihrer Meinung nach "(de)n Bürgern min. Faktor 2 zuviel direkte und indirekte Steuern gestohlen" werden, möchte ich Sie bitten, zu erklären, für welche Staatsausgaben Ihrer Meinung nach nicht zuviel Steuern eingezogen werden.
Vielen Dank im Voraus.

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Julian Hägele

Die einzigen Geschenke...

die mir in der letzten Zeit im Rahmen der deutschen Steuerpolitik untergekommen sind:
1. Eine sinnfreie Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers durch die FDP, die sich damit endgültig als stumpfe Klientelpartei outete und
2. Das (potentielle) Steuergeschenk and die kriminellen, asozialen Mitbürger, die Milliarden am deutschen Steuersystem vorbei in die Schweiz geschleust haben, damit massiv den Sozialstaat untergraben und dafür nun im Endeffekt vom Bundesfinanzminister (der sich schön von den Schweizern hat vorführen lassen) belohnt werden. Falls man nicht belohnt werden möchte, bleibt ja auch noch genug Zeit, das Geld ins nächste Steuerparadies zu transferieren.

Die kalte Progression abzuschaffen wäre auch m.E. mehr eine Sache der Gerechtigkeit als ein Geschenk. Es wird aber eh nicht passieren.

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Harald Sulzmann

Da verschlaegt es einem die Sprach

Das ist schon dreist hier von Geschenken an die Buerger zu reden. Inflationsausgleich im Steuertarif ist eigentlich eine Selbstverstaendlichkeit. Wie aus dem Artikel hervorgeht wird die Sache im spaetestens im Bundesrat zur Makulatur. Wenn die von MP Kretschmann geforderte Aufkommensneutralitaet ins Spiel kommt, dann ist wieder ein bischen Kosmetik bei den Eingangssteuersaetzen angesagt. Der grosse Rest wird unterdurchschnittlich bis gar nicht entlastet. Dieser Moloch Staat wird immer mehr Geld benoetigen um immer mehr sich selbst gestellte Aufgaben zu finanzieren. Im Zweifel wird mit der linken Hand wieder das genommen was mit der Rechten gegeben wurde.

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Jochen Schneider

Zum Thema Finanzamt und Schenken...

...empfehle ich den geneigten und geschätzten Foristen einen Blick auf §6 der AGBs vom "Elster"-System...

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Da. Müller
Da. Müller (Danzas) - 04.05.2012 19:00 Uhr

Verfassung

Man darf drei mal raten, warum die Schweizer die Pflicht zur Ausgleichung der kalten Progression in die Verfassung gehoben haben (Art. 128 Abs. 3 Bundesverfassung).
Obwohl sie natürlich auch im Gesetz steht, dessen Änderung ja mit einem freiwilligen Referendum gestoppt werden könnte, wollte man auf Nummer sicher gehen. Nun steht sie Politiker- und Fiskusfest in der Verfassung.

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Siegfried Kellner

.......und behält sich dann doch

Wie war das noch mit der Erhöhung der Pendlerpauschale wegen der explosionsartig gestiegenen Benzinpreise ???

Und wie war das noch mit den Überschüssen bei den Krankenkassen ???

Dukatenminister Schäuble denkt nicht im entferntesten daran, auch nur einene Teuro dem Steuerzahler zurück zu geben und das mit Frau Merkel die ihn sofort unterstützt " weil sie nichts davon hält" Orginalzität vor drei Wochen...

Wenn hier von der Beseitigung der kalten Progression die Rede ist, kann das nur ein verspäteter Aprilscherz sein und nicht mehr.

Die Abzockerei geht weiter, für die nächsten griechischen Milliarden !!!

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 04.05.2012 18:31 Uhr

Nur eine Inflationsindexierung des Einkommensteuertarifs wäre fair

Die huldvolle Verteilung von "Steuergeschenken" ist ein Hohn, da der Staat nicht nur durch die Steuerprogression, sondern auch durch die Entwertung seiner Verschuldung übermäßig von der Inflation profitiert. Eine halbwegs faire und nachhaltige Lösung wäre, den Einkommensteuertarif mitsamt seinem Grundfreibetrag und Spitzensatz dauerhaft automatisch an die Inflation zu binden. Wenn das nicht geschieht und die Inflation in ein paar Jahren so anzieht, wie das angesichts der uferlosen Gelddruckerei zur Bewältigung der Euro- und Schuldenkrise zu erwarten ist, werden wir noch alle unser gesamtes Einkommen zum Spitzensteuersatz versteuern dürfen.

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Paul Rabe

Geschenke auf Pump ?

Mancher scheint vergessen zu haben, daß Deutschland immer noch eine signifikante NettoNeuVerschuldung hat.
Jedes "Geschenk" würde also nur auf Pump finanziert. Ob das der richtige Weg ist ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 20:02 Uhr
patrick hermsdorf

Entschuldigung,


eine Neuverschuldung würde es auch bei 120 oder 3 Mio Prozent Steuerbelastung auf Arbeitseinkommen in Deutschland geben. Rechnen lernen kann nämlich nur der, der auch rechnen muss. Heißt es sonst nicht auch so blumig "fordern & fördern"?

Und nein, es sind nicht die Ärmsten, die dem Staat wirklich auf der Tasche mit "leistungslosem Einkommen" (Hartz4/ < 10% Bundeshaushalt) liegen, es liegt auch nicht grundsätzlich an der Demographie (Rente), wir haben in der BRD ein wachsendes institutionelles Sozialismus-Problem! Matsch- und Planwirtschaft, Vetternwirtschaft und eine sich stetig etablierende Zombikultur nutzloser Bürokraten.

Entschuldigung, ich konnte es gerade nicht feiner (bürgerlicher) ausdrücken.
Aber die DDR ist genau daran zugrunde gegangen, was hier nun wieder wie Unkraut gedeiht.

Im Übrigen, an die Freunde und Schwätzer der SPD-Fraktion:
Es geht bei der kalten Progression nicht um Steuersenkung.

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Edda Kuhlmann

Schenken, neu definiert

Der Dieb, der nicht das gesamte Haus auraeumt; der Bully, der nur ¾ vom Inhalt der Schultasche mitnimmt; der Staat, der dem Buerger noch ein paar Groschen zum selber ausgeben laesst – alles Geber, die grosszuegige Geschenke machen, weil sie weniger nehmen als sie koennten. Das ist wahre Naechstenliebe!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 23:04 Uhr
Benedikt Franz Neueder

Sehr geehrter Herr Kuhlmann,

ich bin mit Ihren Vergleichen nicht ganz einverstanden.
Der deutsche Staat stellt seinen Bürgern z. B. eine Infrastruktur zur Verfügung, die laut Wettbewerbsvergleich des World Economic Forum die zweitbeste der Welt ist, und z. B. unter Kriminalitätsaspekten einen der sichersten Staaten der Welt organisiert, während weder der Dieb noch der Bully irgendeine aktive Gegenleistung leistet, von der der Bestohlene profitieren könnte.
Sollte Ihrer Meinung nach der Staat kein "Dieb" sein und kein "Bully" sein, d.h. sollte der Staat Ihrer Meinung nach gar keine Steuern, Abgaben und Gebühren erheben? Wie sollten da Ihrer Meinung nach Infrastruktur u. Ä. organisiert werden?
Auf einem anderen Blatt steht natürlich, ob es die Leistungen des Staates denn nicht mit geringeren Leistungen des Bürgers geben könnte.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 04.05.2012 20:01 Uhr

Ich möchte den Satz: Das ist wahre Nächstenliebe einmal aufgreifen

Liebe deinen nächsten mehr wie dich selbst(Nächstenliebe) setzt voraus das man sich selbst auch ein bischen lieb hat. Wenn nun unser Staat sich aber eher selbst nicht ausstehen kann sich vielleicht aufgrund seiner Geschichte sogar einwenig hasst ist es schon Nächstenliebe wenn er auf die Idee kommt seine Bürger weniger zu hassen als sich selbst.
Da er seine Bürger, genauer sein Personal, sie haben ja keinen Bürgerausweis, sind also nicht Staatsbürger sondern sie haben, sie wissen es ja, einen Personalausweis.Dieses bedeutet das der Staat sie als Personal ansieht oder noch genauer als persönliches Eigentum betrachtet. Deshalb ist es folgerichtig das er glaubt alles was sie erarbeiten gehört ihm und er überläßt ihnen großzügig wie er nun einmal ist etwas zum überleben. Warum macht dies der Staat nun?
Der Staat besteht aus dem Staatsgebiet und dem Staatsvolk!Wenn das Staatsvolk davonläuft bleibt nur noch das Staatsgebiet und die Bundesflagge übrig und wer kümmert sich um Krötenwanderung?

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Rolf-Dirk Maehler

Ob ein Kurieren am Symptom wirklich weiterhilft, darf man auch bezweifeln

Meine Erfahrung besagt, daß unser Gemeinwesen immer mehr Staat will und sich im Zweifel das Geld für derartige "Geschenke" an anderer Stelle wiederholt. Und wenn man klug wäre würde man aus der Situation anderer Schuldenstaaten lernen: Plötzlich sind dort nämlich überzogene Sozialleistungen auch nicht mehr heilig. Was soll das sagen: Eine Neuordnung unseres Gemeinwesens ist überfällig. Der Weg muß in Richtung auf einen schlankeren Staat gehen und dazu muß den Bürgern soviel Geld aus ihren Einkommen gelassen werden, daß sie die gewünschten Absicherungen selbst vornehmen können. Sozialleistungen müssen wieder zu dem werden als was sie einmal gedacht waren: Wirkliche Nothilfen für Menschen, die unschuldig in Schwierigkeiten geraten sind. Leider ist es Deutschland so, daß immer mehr Zeitgenossen der Wille zur Selbsthilfe abhanden gekommen ist und man sich in der sozialen Hängematte gemütlich einrichtet. Auch Zuwanderung ins soziale Sicherungssystem ist unsinnig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.05.2012 09:14 Uhr
Holger Baade

Vernunft, Zweckmäßigkeit, Machbarkeit sind Begriffe,

die Politikern fremd oder spätestens mit der Mandatsaufnahme vergessen sind. Ich teile Ihre Ausführungen, fürchte indessen, dass die Rückbesinnung vergebenen Liebesmüh ist. Mit der Begrenzung der Solidarität auf die Hilflosen uns Schwachen gewinnt man in diesem Land, in dem die soziale Marktwirtschaft nur noch ein Lügengebilde darstellt, keine Wahlen.

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Benedikt Franz Neueder

Sehr geehrter Herr Maehler,

bitte sagen Sie doch an dieser Stelle, um welche Absicherungen sich der Bürger Ihrer Meinung nach selber kümmern sollte, und für welche Absicherungen der Staat für die Bürger sorgen sollte (falls Ihrer Meinung nach vorhanden).
Und bitte konkretisieren Sie " überzogene Sozialleistungen": Welche Sozialleistungen sind Ihrer Meinung nach überzogen, welche sind Ihrer Meinung nach nicht überzogen, d.h. an welchen Stellen soll der Staat konkret schlanker werden?
Vielen Dank im Voraus.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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