01.11.2007 · Spielzeug aus China ist in den vergangenen Monaten in Verruf geraten. Ob zu Recht oder zu Unrecht: Die chinesischen Behörden handeln. Mehr als 700 Herstellern wurde wegen Qualitätsmängeln die Exporterlaubnis entzogen.
Nach mehreren umfangreichen Rückrufaktionen hat China über 700 Spielzeugherstellern wegen Qualitätsmängel die Exporterlaubnis entzogen. Wie die staatliche Zeitung „China Daily“ am Donnerstag berichtete, mussten die Firmen in der südlichen Provinz Guangdong die Lizenzen bereits vergangenen Monat abgeben.
Die Behörden für Qualitätssicherung hätten insgesamt 1726 exportierende Spielzeugfabriken besucht, dies entspräche fast 85 Prozent aller Hersteller in der Provinz. Als Konsequenz sei 764 Firmen die Erlaubnis - teils dauerhaft, teils vorübergehend - entzogen worden.
Viele Hersteller müssen Auflagen erfüllen
Weitere 690 Hersteller seien aufgefordert worden, ihre Anlagen zu sanieren und die Qualität ihrer Produkte über einen bestimmten Zeitraum zu verbessern. Unter Berufung auf die Behörden hieß es jedoch, über 99 Prozent der aus der Provinz stammenden Exportprodukte entsprächen dem Standard.
In den vergangenen Monaten wurden meist wegen erhöhter Bleiwerte weltweit mehr als 20 Millionen in China hergestellte Spielzeuge zurückgerufen. Zudem gab es mehrere Skandale um Produkte wie etwa Zahnpasta und Tiernahrung.
| Name | Kurs | Prozent |
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| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.418,30 | −1,29% |
| EUR/USD | 1,2407 | −0,65% |
| Rohöl Brent Crude | 103,35 $ | −3,28% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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