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SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück Bankenschreck?

 ·  Mit einem Plädoyer für die Bändigung der Banken erobert Peer Steinbrück die Kanzlerkandidatur. Dabei war er es, der das teure Bündnis zwischen Staat und Finanzwirtschaft geschmiedet hat.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (49)

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fridolin hinterhuber

Sorge.

Die Banken wissen:Steinbrück ist - trotz des Etiketts "Sozialdemokrat" - einer der Ihren,so paradox das auch klingen mag.Auch er hätte,wie die Kanzlerin es getan hat,den Geldinstituten Milliarden überwiesen mit dem lapidaren Hinweis,dies sei "alternativlos".Gewinnt die SPD,wird sich in Deutschland m.E. sowohl für die Vermögenden als auch für die Nichtvermögenden wenig ändern.

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Winfried Böhme

Ackermann "empfiehlt" Steinbrück als Kanzlerkandidaten

So der Bericht von Spiegel-Online heute über den Talkshowgast Ackermann bei Günther Jauch.

Die Foristen der FAZ haben es hier längst gewusst, dass alles bloß Inszenierung ist.
Mich würde es auch nicht wundern, wenn Steinbrücks bankenkritisches Papier von den Banken (mit-)erarbeitet wurde.

Bankenkritik als reine PR-Nummer der Banken. Schließlich möchten die Banken den Status quo ihrer Privilegien verteidigen, was ihnen mit der SPD und Steinbrück am sichersten gelingen wird. Dazu muss man dem Wahlvolk die Bankenkritikernummer vorspielen, denn sonst könnte das Wahlvolk auf die Idee kommen, eine echte Oppositionspartei außerhalb der Allparteienkoalition des Bundestages zu wählen.

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Dirk  Lehmann

brillianter Artikel ! Hut ab ! Steinbrück ist ein Laieneschauspieler

.... und der Artikel zeigt wunderbar prägnant die unüberwindbaren Widersprüche - um nicht zu sagen dreisten Lügen und realitätsferne Selbstwahrnehmung - dieses arroganten und Selbstverliebten Mannes, der bereits mit seinem Job als - nie gewählter und dann sofort abgewählter - Ministerpräsident und erst recht als katastrophaler Finanzminister und Erfüllungsgehilfe der Erpresser der Finanzindustrie völlig inakzeptabel war.
Er hat also das Peter-Prinzip bereits zwei mal bestätigt - auf ein drites Mal können wir Bürger gerne verzichten.
Er kann sich sein leben ja weiterhin mit dem Erzählen witziger Anekdoten vor Bankern finanzieren - das wäre dann auch angebrachter als die erneute veruntreuung von dreisteligen Miliardenbeträgen im öffentlichen Amt.

Ja, den Clown kann er gut machen, er ist als Komiker extremst begabt !

Man möge ihm eine Comedy-Sendung Freitagsabends im Dritten Programm geben - aber bitte NIE MEHR EIN ÖFFENTLICHES AMT !!!

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Hans-Jürgen Bletz

Schröder reloaded?

Es dürfte spannend werden, wie das Projekt Geschichtsklitterung für die Sozialdemokratie im Wahlkampf aussehen wird. Wird der Michel wieder totale Amnäsie haben und erneut den Schalchter wählen? Ich hoffe auf die Freien Wähler und die Wahlalternative 2013.

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Torsten Klier

Interessant, wie sich die urban legend hält, die Sozialdemokraten wären Gegner der Bankster

Nichts ist falscher als das. Die entschiedensten Verbündeten der Banken sind die Sozis. Und das kann bei deren Geschäftsmodell (Verteilung von sozialen Wohltaten mit nicht vorhandenem Geld) gar nicht anders sein.
Der "Yes we can"-Messias hat von den pösen Bankstern mehr Wahlkampfhilfe gekriegt als der ach so reaktionäre GOP-Kandidat.
Und seit Steinbrück bei der letzten Bilderberg-Konferenz zu Gast war deutet alles darauf hin, dass er der nächste Kanzler wird - der Kanzler der Bankster.

Es ist mir unbegreiflich, warum die Leute immer noch auf die Sozis reinfallen.

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Peter Alt
Peter Alt (petera000) - 30.09.2012 08:51 Uhr

Ein Appell an alle Wähler

Ein Appell an alle Wähler. Bitte sehen Sie genau hin. Die Schuldenkrise wurde in erster Linie von den Schulden machenden Staaten, respektive von deren Volksvertretern also den Politikern verursacht. Also bitte nicht auf die Rhetorik von Herrn Steinbrück hereinfallen und nicht mit den Wölfen heulen. Herr Steinbrück versucht auf dieser "populären" Welle zu schwimmen und mit solchen Taschenspielertricks Wählerstimmen zu gewinnen. Und wie in dem Artikel richtig erwähnt, waren es auch überwiegend die staatlichen Banken, welche bisher "teuer" "gerettet" werden "mussten". Die Deutsche Bank ist ja bekanntlich ohne Staatshilfe ausgekommen bzw. hat gesagt, dass sie keine Hilfe vom Staat benötige und wurde dafür von manchen Kreisen auch noch scharf angegangen.
Welch eine verrückte Welt ist denn das?

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Dietmar Blum

Kein Wunder, daß

"die Banken gelassen reagieren", sie wissen um den Schaumschläger und Sprechblasenabsonderer mit dem Hang zu billigen "Wildwestheftchen"!

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Andrzej Styczynski

Na, was folgt denn mit Herrn Steinbrück? - Antwort: ADENDA 2020.

War er doch nicht bei der Agenda 2010 maßgeblich beteiligt?

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 30.09.2012 06:27 Uhr

Einfache Gleichung

Steinbrück = SPD = EUROBONDS

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Wolfgang Ebel

populistisches Wahlgetöse

eines K-Kandidaten, welcher ohnehin keine Chance gegen Frau Merkel hat. Glaubt denn irgendwer ernsthaft, dass sich Steinbrück Saulus zum Steinbrück Paulus wechseln und nicht auch nur mit Wasser kochen wird ?

Dazu verändert zitiert " Die Zukunft der Peer-to-Peer-Technik wird vor allem davon abhängen, ob es gelingt, einen Standard zu definieren – eine Technik welche es ermöglicht, weitere und bessere Anwendungen aufzusetzen ". Eben daran bestehen berechtigte Zweifel. Ändern wir sich nichts außer - möglicherweise - dem Namen eines Kanzlers. Selbst das ist aber höchst unwahrscheinlich.

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Fridolin Frucht

Hat jeder vergessen...

... das gerade damals noch das symbolische Scheitern lassen von Lehman Brothers erhebliche Verwerfungen erzeugt hatte? Dass ohne amerikanische Hilfen an viele US-Großbanken auch die Situation in Deutschland sich erheblich verschärft hatte? Die Hilfen an die Banken war damals genau richtig, da die Kapitaldecke extrem dünn war. Da kann die Gläubigerhaftung zu Masseninsolvenzen führen.

Das Einzige was man ihm vorwerfen kann: Er hat die miserabel wirtschaftenden Landesbanken gestützt. Wer sich aber sein 30 Seitenpapier durchliest, wird sehen, dass es viele Punkte enthält um die Kapitaldecke zu erhöhen und die Risiken der Banken zu minimieren. Dann ist eine Gläubigerhaftung auch leichter möglich. Steinbrücks Handeln war m.E. i.O., das Problem ist nur, dass unter Merkel konsequentes Nichtstun in den letzten drei Jahren zu nichts führte außer zu immer stärkeren Maßnahmen der EZB... Dabei ist die Informationslage heute viel besser als zu Steinbrücks Amtszeit...

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Hubert Appenrodt

Sozialist Steinbrück wird uns alle ein wenig retten

Aufrichtig bewundere ich jeden, dem zu Herrn Steinbrück, der eine Meinungswende nach der anderen vollzieht, noch etwas sinnvolles einfällt. Angekündigt als zukünftiger selbstbewußter Kanzler und leidenschaftlicher Europa-Politiker wie auch knalliger Sozialist, wird er uns nach der Wahl täglich mit einem neuen Beglückungserlebnis überraschen. Das Glaubensbekenntnis, Banken-Reformer, Europa-Politiker und Sozialist mit Leidenschaft sein zu wollen, sichert die unantastbare politische Trinität, um nicht von den Medien zerrissen zu werden. Ich werde ihn wählen. Ich bin für die Apokalypse – für Zeitenwende, Weltuntergang und Gottesgericht. Für die Zeitenwende - der Sozialismus mit menschlichem CDUSPDFDPGrüneLinkeNPD-Antlitz wird die Schellnhuber-Untergangs-Voraussage vermutlich noch ein wenig aufschieben. Für den Weltuntergang - was bleibt mir anderes übrig angesichts des menschengemachten Klimawandels (ich glaube nun einmal an Potsdam). Danach regelt das Gottesgericht alles andere.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 30.09.2012 04:10 Uhr

Natürlich hat Steinbrück dummerweise die IKB und die HRE gerettet und damit den Startpunkt

für eine verderbliche Entwicklung gesetzt. Nämlich das Prinzip, dass es allerdings schon vorher an anderer Stelle gab: die Gewinne bleiben privatisiert und die Verluste werden sozialisiert. Aber genauso wie er damals entschlossen gegen des Volkes Wille diese Banken rettete hat er später als erster von der Wahrheit geprochen, dass Griechenland einen Schuldenschnitt zu Lasten der Banken braucht und dieser wurde dann auch, allerdings viel zu bescheiden, durchgeführt. Auch jetzt ist ihm die geistige Unabhängigkeit und der Mut und die Fachkenntnis zuzutrauen, dass er die Banken doch noch angemessen an dem Schaden beteiligt, welchen sie selbst angerichtet haben. Also: bemühen wir uns um Steinbrück! Merkel und Schäuble schaffen es nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.09.2012 11:28 Uhr
Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 30.09.2012 11:28 Uhr

Das Thema ist doch bis dahin längst durch!

Es sind jetzt schon nahezu alle Bankenrisiken (sprich der Bad-Bank EZB) angehäuft. Und die Bad Bank EZB wird niemand anderer als der gemeine Steuerzahler begleichen (jedenfalls die, die ihr Geld nicht vor dem Zugriff des Fiskus "oasiieren" können). Damit dürfte der Schaden, den Steinbrück aus Sicht der Banken anrichten kann, nur noch eher symbolischer Art sein. Ich halte Ihren Optimismus deshalb für unberechtigt.

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Marie Louise

"Bändigung der Banken"

Vor allem die HRE hat er ja perfekt gebändigt und damit gemeinsam mit der großen Koalition einen Weg eingeschlagen, der nicht mehr schadensbegrenzend verlassen werden kann, das war wohl auch das Ziel.
Eine Bändigung dieses Herrn sieht so aus: Anteilseigner enteignen, Bank verstaatlichen (unter Verwendung von ganz viel Steuergeld, denn der Staat musste ja die Mehrheit der Anteile erst kaufen für diesen Coup) und alle Schulden in eine Bad Bank auslagern. Die Bad Bank verschwindet mit der angestrebten Geldentwertung wie von selbst und die restliche Staatsbank ist wieder in der Lage Staatsanleihen zu kaufen und die Riesterrente zu bedienen.

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Ulla Nachtmann

Sie haben eine Wahl!

Sie müssen nur den ausgetretenen Pfad verlassen.
wa2013 bietet sich zB an. Lohnt sich mal nachzuschauen und zu lesen, mitzeichnen.
Dazu gibts zB die PdV, Die Freiheit etc.
Wir sollten uns zum Wahlspruch machen: Nie mehr Blockparteien CDUCSUFDPSPDGrüne, denn sie
haben gemeinsam das Volk verraten und verkauft (manche würden sogar sagen: verschenkt ohne dafür etwas zurück zu bekommen).

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Achim Lau
Achim Lau (alau) - 29.09.2012 23:22 Uhr

Wer 30 Milliarden an Steuergeldern versenkt hat,

sollte eigentlich vor Gericht gestellt werden. Wie lange wollen aufrechte SPD-Mitglieder sich von ihren Königsmachern eigentlich noch verbiegen lassen?

Jedenfalls vielen Dank an Herrn Seidenbiedel für seinen Bericht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 15:25 Uhr
Closed via SSO

Herr Lau: für lau haben Merkel u. Schäuble bereits das 10-fache versenkt.

Unter der Aera Maerkel und Schäuble werden nachfolgende Generationen noch leiden und
schmachten. Steinbrück war nur "Ausführender Merkels"!! Oder ist der Angestellte verantwortlich für die Führung des Unternehmens Merkel???

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Jürgen Dannenberg

Danke an die FAZ

für diese Informationen.

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Samuel  Lang
Samuel Lang (Orendel) - 29.09.2012 22:42 Uhr

Sehr gut FAZ, sehr gut C. Siedenbiedel!

Der Autor hätte bestimmt noch gerne eine Schippe draufgelegt, aber alles in Maßen. Doch muß man die Ansage stehen lassen: "Gut gemacht!"

Sehr, sehr freundlich wurde hier ein doppelzüngiger Herlod enttarnt. Wie lange läßt sich eigentlich eine Sozialdemokratische Partei noch gefallen, vor allen Augen ständig ihrer Prinzipien beraubt zu werden. In de SPD soll keiner die Rote Flagge auf dem Reichstag hissen und die Internationale gackern, aber etwas Arbeitnehmer.- und Volksvertretung darf es dann schon wieder sein.

Insgesamt hat sich hier eine Politbonzentruppe angesammelt, welche parteienübergreifend nicht mehr das Volk vertritt, sondern dieses zertritt. Bald brennt die Bude, auch Deutschland braucht es demnächst harte Einschnitte, zur Stabilisierung von irgendwas, dann macht der Michel eventuell einen auf Jakobiner.

Die Bundeswehr wurde bestimmt nicht für die Terrorabwehr im Inneren aktiviert. Da ist demnächst was geboten.

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Bernd Winkler

Bitte liebe FAZ

Ich wünsche mir von der FAZ, dass dieser Artikel, von heute bis zum Wahltag, jeden Tag auf Seite eins der Online- sowie der Druckausgabe veröffentlicht wird. Politiker sollen ausschließlich an ihren Taten gemessen werden. Worte sind wie Schall und Rauch!

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Moses Steinhausen

Unterm Strich-gegen den Strich!

Wenn Peer Steinbrück wirklich Kanzler würde-Martin Blessing würde bestimmt sein Finanzminister!

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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