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SPD im Wahlkampf Was kostet Steinbrück den Steuerzahler?

 ·  Die SPD will durch die Einführung neuer Steuerpläne die Reichen schröpfen. Doch anders als Kanzlerkandidat Peer Steinbrück behauptet trifft das Konzept auch die Mittelschicht.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (99)

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Otto Kaldrack

Den anständigen

Steuerzahler auf jeden Fall viel zu viel.

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Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 18.03.2013 14:38 Uhr

Was kostet Steinbrück dem Steuerzahler, nach dem 22. September 2013?

Nur eine Politiker-Pension. Alternative wählen!

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Teito Klein

SPD steht für: Steuererhöhungs Partei Deutschlands

Das war schon immer so, und das wird auch immer so bleiben.
Etwas anderes kennen sie nicht.
Der Staat muß mehr Geld einnehmen, um es dann umverteilen zu können.
Und deshalb wurde Steinbrück von Gabriel/Nahles "umprogramiert".

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 17.03.2013 22:50 Uhr

Meine Prognose: schwarze-gelbe Regierung wird fortgesetzt.

Der Grund: Die öffentliche Meinung ist etwas anderes als die veröffentlichte Meinung. Während die Medien kaum ein gutes Haar an der - meiner Meinung nach - besten Regierung seit Jahrzehnten lassen, rumort es in der Bevölkerung. Die Menschen durchschauen doch, was da gespielt wird und spätestens seit den "Affären" um Brüderle und Hahn habe ich den Eindruck, dass der Wendepunkt erreicht ist und mehr und mehr Menschen die unfaire Berichterstattung gegenüber dieser Regierung und insbesondere gegenüber der FDP durchschaut haben. Und die Menschen zeigen auch Mut, wenn sie gegen den Medien-Gau Fukushima Stellung beziehen.

Außerdem macht Steinbrück keine gute Figur und die Menschen wissen zu schätzen, was sie an Merkel haben. Und sachliche Gründe wie geplante Steuererhöhungen sprechen auch gegen Steinbrück. Hoffentlich fliegt die Linkspartei raus aus dem Parlament, Piraten und NPD kommen gar nicht erst rein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.03.2013 09:33 Uhr
Leonhard Schmidt

"Die beste Bundesregierung" seit Christi Geburt

... tut doch nichts um dieses Land irgendwie voranzubringen. Sie ruht sich auf dem Momentum der guten Wirtschaftslage aus das ihr die Agenda-Politik Schröders beschert hat, poliert für den Wahlkampf ordentlich das steuerliche Füllhorn indem sie Mütterrenten, Steuersenkungen und ein Betreuungsgeld verspricht - während sie andererseits immer noch neue Schulden aufnimmt. Nachhaltig und seriös geht anders Herr Zunker.
Die Leute wissen in der Tat was sie an Frau Merkel haben, nämlich das was sie nachweislich zu leisten im Stande ist: Nichts !

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Christoph Weber

Soziale Gerechtigkeit? Klientelpolitik!

Als die FDP die Mehrwertsteuer für Hotelbetriebe gesenkt hat, wurde ihr - zu recht - der Vorwurf der Klientelpolitik gemacht. Leider sehen zu wenige, dass SPD und Grüne genauso schamlos ihre Klientel bedienen und das dann auch noch als soziale Gerechtigkeit verbrämen...

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Leonhard Schmidt

Werte Foristen

Diese Mitleidstour für die deutsche Oberschicht finde ich ehrlich gesagt zum K...en. Keiner der im Spitzensteuersatz landet muss morgen zum Amt und aufstocken. Das müssen nämlich nur die armen Teufel die wenig bis hat keine Steuern zahlen. Die egoistische Ellbogen-Bourgeoisie ist absolut nicht auszuhalten. Unter Kohl herrschte hier real existierender Sozialismus mit 53% Spitzensteuersatz. Ist hier das Abendland untergegangen???
Höhere Steuern für alle sind früher oder später unausweichlich.

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Klaus Demota

Natürlich wird es die Mehrheit treffen...

...das sieht man doch schon an der Gaussverteilung. Der untere und obere Schwanz sind uninteressant, weil da von der Masse her gar nicht soviel reinkommen KANN.

Wenn 1 Milliardär 500Mio Steuern zahlt (was er natürlich nicht tut), was ist das schon bei einem Gesamtaufkommen von 600Mrd? Genau - es ist der 1200ste Teil.

Lohn-, Kfz-, Öko-, Strom-, Mehrwert-Steuern sind _die_ Massensteuern. Da spielt die Musik und da muss man als Finanzamt ansetzen, vor allem, weil es für die Steuerzahler keine Möglichkeit der Nichtzahlung gibt.

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Edda Kuhlmann

Es ist ein Zeichen der Zeit

wenn sich die Argumentation nur noch auf statistische Werte stuetzt und viel von "Schere zwischen Arm und Reich", dem "Median" und "Ungleichgewichten" die Rede ist, aber niemand mal fragt, warum einige mehr haben als andere. Auch interessiert es scheinbar keinen dass dieses "warum" mit zunehmenden Steuern seinen Anreiz verliert und dieser dann fehlende Anreiz volkswirtschaftliche Konsequenzen hat. Wenn wir alle in der sozialen Haengematte liegen ist da keiner mehr, der sie hoch haelt. Aber wenigstens ist dann der Boden fuer alle gleich hart.

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Detlef Schust

Was kostet Steinbrück dem Steuerzahler


Die angekündigten Steuererhöhungen reduzieren nicht nur die Nettoeinkommen, sie senken auch die Leistungsbereitschaft.
Es wundert mich nur, dass Abgeordnete freiwillig aus Gründen der Parteidiziplin eine Senkung des eigenen Einkommens beschliessen? Das wird doch nicht etwa über diskrete Erhöhungen von Sitzungsgelder usw. ausgeglichen?
Die Abgeordnetendiäten sollten aus einem Fixum in Höhe des Durchschnittsverdienstes aller Arbeitnehmer - also auch 450,00 € Kräfte - in der in der Bundesrepublik und einem Jahresbonus bestehen. Der Jahresbonus wird durch einen Volksentscheid festgelegt, nachdem die Abgeordneten ihre Jahresarbeitsleistung für das Volk in einem öffentlichen Jahresbericht dokumentiert haben.

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Christian Wolff

wie in den 30-er Jahren?

... wenn einer der Hochbesteuerten nun keine S-Klassen-Limousine mehr kauft bzw. kaufen kann: allein wieviel MWst entgeht dem Fiskus dadurch? Wieviel Lohn- und Einkommenssteuer? Neid ist teuer; er hat ein ernormes Zerstörungspotential, bis hin zur Destruktion der wirtschaftlichen Grundlage des Sozialsstaates. Dann wird er unbezahlbar, erfüllt aber trotz des hohen Preises, den man für ihn zahlen muss, keinerlei erstrebenswerten materiellen oder ideellen Wert, im Gegenteil. Man sollte lieber die Psychiater zur Hilfe rufen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 19:59 Uhr
Leonhard Schmidt

Keine Sorge

Von einer 4% höheren Einkommensteuer werden Spitzenverdiener nicht so arm dass Daimler morgen Insolvenz anmelden muss.
Wie kann man sich nur den Kopf über die Luxusprobleme der anderen zerbrechen?
Ich kann mich wirklich nur wundern über das große Mitleid mit den "armen" Reichen. Als wenn wir nicht genug wirklich arme Menschen im Land hätten um die man sich eher sorgen müsste.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 17.03.2013 15:27 Uhr

Es wird nur die Mitte treffen

Selten so einen Unfug gehört. Das überfrachtete Steuerrecht in Deutschland mag sich dem Wortlaut danach anhören, als würden große Vermögen besonders stark besteuert. Real werden Reichen unzählige Möglichkeiten der Steuervermeidung offeriert - aus welchem Grund auch immer von der Fiklmföderung, dem Schiffbau bis zur Enmergiewende. An dme Irrsinn werden höhere Sätze nichts ändern und selbst wenn die SPD es wollte, ab einer gewissen Summe lohnen sich auch Verlagerungen. Der normale Angestellte kann das nichgt und wird daher mehr oder minder dier gesamte Last tragen müssen. Also höhere Versteuerugen in der Mitte zur Finanzierung von EU-Lasten und dem abgekoppelten Prekariat

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Christoph Niessen
Christoph Niessen (1956) - 17.03.2013 15:25 Uhr

Augenwischerei.

Hier wird wieder nur der reine Einkommensteuersatz genannt. Rechnet man den Soli hinzu, sind es nicht angepeilte 49%, sondern 51,7%.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 17.03.2013 15:12 Uhr

Was meist übersehen wird:

Steuersatz von 49 % ab 100 000 Einkommen müßte heißen: "Zu versteuerndes Einkommen" d.h.
jemand der 10000 € brutto (nicht gerade wenig) im Monat hat, hat mit Sicherheit so viel Absetzungsbeträge, daß sein zu versteuerndes Einkommen unter der magischen Grenze liegt, also kein einziger Euro mit diesem Satz belegt wird. Das ganze ist Gejammere auf hohem Niveau

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Thomas Kobler

Die rot-grüne Unverfrorenheit hat Methode...

..., weil sich schon jetzt abzeichnet, dass die Kanzlerin im Sattel bleiben wird, rüstet man sich bereits für eine mögliche Koalition. Wenn ein Zusammengehen mit den politischen Antipoden nicht unwahrscheinlich ist, weil die FDP sich selbst in Grund und Boden gestritten hat, kann man auch schon mal am möglichen Koalitionsvertrag in Teilen arbeiten. Je enger der Wahlausgang, desto grösser die Chancen, dass man einige seiner Forderungen als politisch notwendigen Machtkompromiss durch die Hintertüre durchbringen kann, und somit trotz Wahlniederlage nicht der totale Gesichtsverlust droht. Bezahlen tun es ja sowieso in erster Linie die da draussen, die nicht im warmen Bundestag mit seinen Absprachen und Kantine arbeiten.

Auf den Konter der Union darf man gespannt sein. Perfekt wäre ein Programm aus Haushaltsdisziplin ohne weitere steuerliche Belastungen und ohne Abstriche am ausgebauten Sozialstaat. Nicht einfach, aber auch keine Quadratur des Kreises, wenn man sich geschickt darstellt.

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Simon Sturm
Simon Sturm (Simson87) - 17.03.2013 15:00 Uhr

Steuern ab 53,000€ Einkommen

Für einen Geringverdiener klingt das viel. Aber man darf die selbständigen Kleinunternehmer nicht vergessen. Wenn man die auch noch schröpft, haben sie doch garkeine Chance sich zu vergrößern. Und genau das sollte man doch verhindern. Kleinunternehmen sollten gefördert werden. Die Frage ist: Sind diese davon betroffen oder betrifft es "nur" Arbeitnehmer?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 17:54 Uhr
Klaus Demota

Unternehmer sind böse!

Egal ob klein oder gross - die Sozen kennen nur Arbeitnehmer und natürlich den ÖD.

Ausserdem sind Unternehmer definitionsgemäss irre reich. Da gibts was zu holen!

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Justus Becker
Justus Becker (jubeck) - 17.03.2013 14:34 Uhr

Warum soll ich mich da noch engagieren?

Ich kann mich ja mal outen. Ich verdiene knapp über 200.000 pro Jahr und gehöre somit zu den Reichen (theoretisch; gefühlt eher nicht). Mir geht's ja nicht schlecht, gebe ich gerne zu. Ich zahle auch alle meine Steuern ohne Murren. Für diesen Reichtum arbeite ich zwischen 60 und 80 Stunden pro Woche, mache nur ca 20 Tage Urlaub pro Jahr und opfere jedes zweite bis dritte Wochenende. Damit garantiere ich ca. 15 Arbeitsplätze in meiner kleinen Firma. Kann mir jetzt bitte jemand erklären, warum ich mir das weiter antun soll, wenn ich noch mehr Steuer-geknüppelt werde. Warum sollte ich nicht einfach nach der Idee der Linken 30 Stunden pro Woche bei gesicherter Existenz arbeiten?

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Claudia Otlo

Durchaus sinnvolle Ansätze

Einige Punkte finde ich durchaus richtig:
Ehegattensplitting nur für niedrige Einkommen (Grüne): dies ist sinnvoll, da laut Vermögensstatistik bei hohen Einkommen mit Vermögensbildung das Eheeinkommen praktisch nicht hälftig gesplittet wird und damit das Splitting nicht der Lebensrealität entspricht.

Der einzige Grund, warum Erwerbsarbeit höher besteuert wird als Kapitaleinkünfte ist, das Kapital leichter fliehen kann. Mit Gerechtigkeit hat das ganze wenig zu tun.

Die Krankenversicherungen finanzieren sämtliche Personen mit, die überhaupt nicht oder nur teilweise erwerbstätig sind (ähnlich wie auch die Rentenversicherung und Sozialversicherung). Da dies aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, sollte auch die gesamte Gesellschaft für die Kosten verantwortlich sein und nicht nur primär die Vollzeiterwerbstätigen.

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Willi Wiberg
Willi Wiberg (Wiberg) - 17.03.2013 14:07 Uhr

Macht nichts

Jemand, der in der Lage ist, allein von seinem laufenden Gehalt innerhalb weniger Jahren den Kaufpreis für ein Einfamilienhaus anzusparen, kann auch ruhig 1300 Euro mehr Steuern bezahlen.

Außerdem sind die Reichen selbst schuld: Wer weder Ausgaben, noch persönliche Risiken auf sich nehmen will, um dem herrschenden Parteienkartell etwas entgegenzusetzen, darf sich nicht wundern, daß dessen politischer Kurs - Geldverschwendung und Staatsdirigismus - weiter gefahren wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 21:16 Uhr
Justus Becker
Justus Becker (jubeck) - 17.03.2013 21:16 Uhr

Genau!

Genau! Ich hoffe sehr auf Ihre ironische Ader!

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Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 17.03.2013 16:37 Uhr

Genau, und so ein Reicher, dessen Hobby es ist, 15 Arbeitsplätze zu erhalten...

...der gehört gehörig abgestraft!

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Friedrich Damm
Friedrich Damm (mnfrd) - 17.03.2013 14:06 Uhr

Steinbrück rückt immer mehr in den Hintergrund, Steinmaier in den Vordergrund

Es ist schon auffallend, wie sich die SPD still heimlich, aber eben doch nicht unbemerkt, auf Schwarz - Rot vorbereitet. Wenn bei großen Veranstaltungen der SPD, z.B. bei der Gedenkveranstaltung zur AGENDA 2010, neben Steinmaier die Herren Schröder und Stoiber sitzen und Steinbrück die Gelegenheit nicht nutzt, sich öffentlich zu zeigen, spricht das Bände. Gabriel und Nahles waren auch nicht zu sehen. Da tut sich was.

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Wolfgang Richter

Haß auf die Erfolgreichen

Die Bildungsoffensive der 1970er Jahre hatte das Ziel, möglichst Viele möglichst gut zu qualifizieren und ihnen damit eine gut bezahlte Arbeit zu ermöglichen. Für die wenigen Unglücklichen, denen es wirklich an Talent fehlt oder die viel Pech haben, soll dann das Sozialsystem sorgen.
Und da dort Viele einzahlen und Wenige Leistungen erhalten, kann man die Wenigen gut versorgen, ohne die Vielen stark zu belasten.
Heute dagegen will die SPD die Unterschicht aller Welt in unser Sozialsystem importieren, ob aus ideologischen Gründen oder als neue Stammwähler, und haßt dafür die erfolgreiche, oft durch ihre Bildungsoffensive hervorgebrachte Mittelschicht als "Reiche".
Diese sollen jetzt massiv geschröpft werden, um immer mehr Arme und Beladene in unser Hartz IV-System als globale Suppenküche aufzunehmen.
Die Mittelschicht muß diesen Mechanismus endlich bemerken und Rot/Grün ihre Stimmen entziehen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 15:02 Uhr
Udo Schott
Udo Schott (softer) - 17.03.2013 15:02 Uhr

Das die Mittelschicht "massiv geschröpft" werden soll ist ein Märchen oder pure Ideologie

Der Hauptbestandteil der Mittelschicht besteht zu 80 Prozent aus Einkommensbeziehern mit einem Einkommensanteil von 60 bis 150 Prozent des sog. Medianeinkommens (nachzulesen beim Institut der Deutschen Wirtschaft). Diese 80 Prozent sind von einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes überhaupt nicht betroffen. Nur 20 Prozent der Mittelschicht (also nur ein Fünftel aller Mittelschichtler) betrifft die Erhöhung des Spitensteuersatzes und das auch nicht voll, sondern in Abhängigkeit der Progression.

Im übrigen, wer gegen Suppenküchen ist sollte für anständige Löhne eintreten. Dann braucht es keine Suppenküchen. Die allermeisten Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als eine Beschäftigung in Würde.

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Gordon Morgenstern

Auf den Punkt gebracht

Sie verdienen mehr Empfehlungen, Herr Richter.

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Jahrgang 1969, Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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