31.10.2007 · Nach Nullrunden und Mini-Erhöhungen können die Rentner 2008 auf eine etwas üppigere Anpassung hoffen. Der Schätzerkreis zur Rentenversicherung hält eine Erhöhung von 1,03 Prozent in den alten und von 1,13 Prozent in den neuen Bundesländern für möglich.
Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland können 2008 mit einem kräftigeren Aufschlag rechnen als bislang gedacht: Der Schätzerkreis zur Rentenversicherung hält 2008 eine Rentenerhöhung von 1,03 Prozent in den alten und von 1,13 Prozent in den neuen Bundesländern für möglich.
Weiter teilten die Vertreter des Bundessozialministeriums, des Bundesversicherungsamts und der Deutschen Rentenversicherung Bund mit, dass sie zum Jahresende eine Nachhaltigkeitsrücklage von rund 11,5 Milliarden Euro oder 0,72 Monatsausgaben erwarten.
Beitragssenkung wohl erst 2011 möglich
Die Rücklage liegt damit um rund 1,8 Milliarden Euro über der von 2006. Gegenüber den letzten Berechnungen vom Sommer haben sich die Erwartungen um rund 850 Millionen Euro erhöht, insbesondere wegen besserer Einnahmen aus Pflichtbeiträgen.
Laut den neuen Modellrechnungen erscheint eine Absenkung des Beitragssatzes frühestens im Jahr 2011 möglich. Bis 2010 sei davon auszugehen, „dass der Beitragssatz von 19,9 Prozent zunächst beibehalten werden kann, da der Korridor zwischen 0,2 und 1,5 Monatsausgaben bezüglich der Nachhaltigkeitsrücklage nicht verlassen wird“.
Arbeitsminister Franz Müntefering hatte bislang für 2008 eine Rentenanpassung wie in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Zum Juli 2007 stiegen die Renten um 0,54 Prozent.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.413,20 | −1,33% |
| EUR/USD | 1,2409 | −0,64% |
| Rohöl Brent Crude | 103,27 $ | −3,35% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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