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Schienenverkehr Chinas Bahn nur mit chinesischer Technik

09.03.2006 ·  Die Hochgeschwindigkeitsstrecke für die Bahn zwischen Peking und Schanghai soll ohne ausländische Technik auskommen, aber ausländische Elemente integrieren. Um eine Beteiligung an dem Projekt haben sich Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und Japan beworben.

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Deutsche und andere ausländische Unternehmen können sich keine Hoffnungen mehr auf einen Großauftrag für den chinesischen Hochgeschwindigkeitszug zwischen Peking und Schanghai machen.

Ausländische Technik aus Deutschland, Frankreich oder Japan werde auf der 1300 Kilometer langen Strecke nicht zum Einsatz kommen, erklärte der chinesische Bahnminister Liu Zhijun am Donnerstag nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Die englischsprachige Zeitung „China Daily“ zitierte den Minister mit der zusätzlichen Bemerkung, die einheimischen Technik werde aber verschiedene Elemente der ausländischen integrieren. Weiter Einzelheiten dazu nannte er nicht. Damit schloß die chinesische Regierung erstmals öffentlich aus, daß der Auftrag für die seit Jahren geplante Strecke ins Ausland gehen könnte.

„Die Hochgeschwindigkeitsstrecke wird einzig auf unserer eigenen Technik beruhen“, ergänzte Liu am Rande der jährlichen Sitzung des chinesischen Volkskongresses. Genauere Angaben dazu machte er aber nicht. Auf die prestigeträchtige Strecke hatten sich zahlreiche Firmen aus dem Ausland Hoffnungen gemacht: Dazu gehörten die deutsche Magnetschwebebahn Transrapid, das deutsche ICE-Konsortium, der französische TGV sowie der japanische Shinkansen-Zug.

Für den Bau ist ein Budget von umgerechnet rund 20 Milliarden Euro vorgesehen. Der Hochgeschwindigkeitszug soll die Fahrtzeit zwischen der Hauptstadt Peking und der Wirtschaftsmetropole Schanghai von derzeit 13 auf fünf Stunden verkürzen.

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