17.02.2013 · Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hält eine Entlastung der Stromkunden für geboten. „Eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, wie wir sie brauchen, ist nicht in wenigen Wochen möglich, eine Senkung der Stromsteuer schon“, sagte der CDU-Politiker im Interview mit der F.A.Z.
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Wenn man das Meinungsbild hier und anderswo so liest
fragt man sich, wie lange es wohl noch dauert, bis der zivile Widerstand einsetzt gegen diese landschaftsverschandelnden, lebensmittelvernichtenden, gemeinschaftsspaltenden, lebensqualitätszerstörenden, preistreibenden - mit einem Wort: asozialen "Ökostrom"-Anlagen.
Fakt bleibt die gewollte übermäßige Förderung aller die den Zug zum leichten, 20 Jahre
sicheren Gewinn besteigen und natürlich auch die Kommunen,
Genossenschaften u Banken u Versorgungskonzerne nehmen nur wegen des
Gewinns des reichlichen Ertrags teil.
Diese Blase, die Gier und Goldgräberstimmung ohne Risiko wurde
so organisiert.
Von Grünen u allen Demokraten.
Durch die Umlage auf die Verbraucher interessierte es die Politik kaum
weil man sich mit der Finanzierung nicht beschäftigen musste.
Ja man erfand ja zu Anfang die Stromsteuer, die Brennellementsteuer und
am Ende kassiert man auf Steuern noch einmal Steuern.
Nun aber droht die von der Politik den Verbrauchern zur Zahlung
auferlegte Förderungslast den Grundgedanken ins Gegenteil zu verkehren.
Die staatliche und öffentliche Last ist erheblich größer
und potenziert sich wenn nicht schon /noch 2013 eine andere Regelung
gefunden wird.
Nicht die gleichbleibenden Elemente wie Stromsteuer sind das Problem.
Nein die unaufhörliche Steigerung der Förderanreize für
20 Jahre.
Liebe Frau Gruber
War das Ironie: "von Grünen und allen Demokraten"?
Er benennt wichtige Fehlsteuerungen des EEG mit den fatalen Folgen
Wenn die Industrien abwandern, werden die Menschen zusätzlich
weniger Geld haben um den immer teurer werdenden Strom zu bezahlen.
CDU-Politiker wie Tillich werden niemals die Förderung der
Offshore-Windparks beenden. Diese Anlagen belasten die Stromkunden in
der Summe mehr als alle anderen EE. Die Ausfallrisiken und der
zusätzliche Netzausbau werden komplett auf Stromkunden und
Steuerzahler umgelegt. Der Grund für diese Privilegierung ist der,
dass Offshore-Windparks nur von den großen Ernergiemonopolisten
(oder Tochterfirmen) gebaut werden. Und das sind dann wieder Tillichs
Braunkohlefreunde aus der Lausitz.
Auch bemerkenswert ist, dass die Schaffung von Speichkapazitäten
oder verbrauchernahe Energieerzeugung für Tillich offenbar
nebensächlich sind.
CDU-Politiker wie Tillich werden niemals die Förderung der
Offshore-Windparks beenden. Diese Anlagen belasten die Stromkunden in
der Summe mehr als alle anderen EE. Die Ausfallrisiken und der
zusätzliche Netzausbau werden komplett auf Stromkunden und
Steuerzahler umgelegt. Der Grund für diese Privilegierung ist der,
dass Offshore-Windparks nur von den großen Ernergiemonopolisten
(oder Tochterfirmen) gebaut werden. Und das sind dann wieder Tillichs
Braunkohlefreunde aus der Lausitz.
Auch bemerkenswert ist, dass die Schaffung von Speichkapazitäten
oder verbrauchernahe Energieerzeugung für Tillich offenbar
nebensächlich sind.
Herr Tillich hat sich ja einmal geschämt
für seine Tätigkeit in der DDR.Ich glaube, dass
Thema,Subventionen und Fördermittel abgreifen
hat er damals ausgespart. Dafür schämt er sich wohl nicht.
Wichtig ist, dass dasThema nun für alle auf der Tagesordnung ist.
Die Diskussion ist mit einer Wucht und einer für alle erkennbaren
Brisanz im Fokus, dass es wohl niemand einfach abtun kann.
Egal was Herr Tillich , Herr Gabriel , Herr Trittin nun auch von
sich geben.
Sie werden die extreme Kostensteigerung 2013 - 14 von mehr als 3
Milliarden € ( auf 23 Milliarden €) verhindern müssen,
weil sonst der höhere Sockel das komplette Kartenhaus zum Einsturz bringt.
Also warten wir ruhig ab.
wo sollen sie denn stehen? An der Westküste S-H kommt mittlerweile nicht mehr ein Vogel durch, so dicht stehen diese visuellen Umweltverschmutzer.
zu DDR-Zeiten habe ich eine Menge Menschen wie Sie kennen gelernt. Alle wollten nur unser Bestes. Wir wissen, wo das hinführte.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 10:28 UhrLieber Herr Scheffler,
Naja, ohne Menschen, die -wie ich- für Ihre Positionen und für
freie Meinungsäusserungen offen einstehen, damals bspw. in
sogenannten Montagsdemonstrationen, würden Menschen wie Sie, lieber
Herr Scheffler, immernoch in der DDR leben.
:-)
Insofern sollten Sie eigenltich Menschen wie mir etwas mehr Dankbarkeit
entgegenbringen, meinen Sie nicht?
"Wir haben in Sachsen Investoren aus der Chemiebranche,
die in Amerika investieren, weil dort der Strom billiger ist".
Unglaubwürdig.
Erstens zahlen Chemieunternehmen als stromintensive Unternehmen ohnehin
keine EEG-Umlage, zweitens ist Strom auch für solche Unternehmen in
der Regel nur ein sehr kleiner Kostenpunkt - es sei denn das Unternehen
stellt absolute Grundchemikalien her (Schwefelsäure, Chlorgas oder
ähnliches). Solche Unternehmen wandern aber dann eher nach Indien,
China oder Brasilien aus. Nicht in die USA.
Gruss, ein Betriebswirt und Chemiker.
Liebe Mitforisten,
Sie haben also auch keine belastbaren Quellen, welche Chemieunternehmen
wegen den Strompreisen denn nun aus Sachsen in die USA ausgewandert
sind, oder?
Ach Frau Gruber, "Strom" ist für ziemlich alles
"unverzichtbar". Selbst fürs posten von
Allgemeinplätzen in Onlineforen. :-)
Nach Bericht des American Chemistry Council: shale gas offers a new era of greater investment
als Betriebswirt und Chemiker könnte man doch von Ihnen erwarten,
dass Sie sich mit einfachen Wirtschaftsnachrichten aus Ihrem
"Fach" zumindest auskennen. Aber das ist wohl nicht der Fall.
Vielleicht liegt es daran, dass man US-Zeitungen oder ACC(American
Chemistry Council )-Berichte lesen müsste, damit man etwas
über die insgesamt steigenden Investitionen von (Chemie)Konzernen
wie Hanwha Chemical erfährt.
Der Strom in Deutschland ist mit 6 Cent plus Stromsteuer für die Chemische Industrie
nicht mehr konkurrenzfähig.
In der Chemischen Industrie ist Strom für fast alle
Produktionsprozesse unverzichtbar.
Auch Bayern darf nicht durch Hunderte oder gar Tausende
häßlicher Windspargel verschandelt werden.
Setzt sie bitte ausschließlich in die rot-grün regierten
Bundesländer, die wollen es so.
Das Staatsfernsehen ist nicht neutral sondern grünlastig!
Während des Fukuschima Unglücks gabs es im Staatsfernsehen ein derart extreme links-grüne Atompanik Propagandakampagne das die Wende wackeln.Ich dacht damals nicht das soetwas in Deutschland möglich wäre.Die Berichterstattung war hochgradig manipulativ und einseitig. Man konnte nur noch abschalten.Bis heute hat das keine Konsequenzen gehabt. Es ist jedoch unträglich dass das staatl.Zwangsgebührenfernsehen derart krass seinen verfassungsauftrag verfehlt. Entlassungen im Staatsfernsehen sind dringend notwendig.Der Anteil grüngefärbter Journalisten sollte in etwa dem Anteil der Grünen bei Wahlen entsprechen d.h. 8 % bis 14 % und nicht gefühlte 80%.Dies ist notwendig um das funktionieren der Demokratie zu gewährleisten.Die nicht linksgrüne Mehrheit der Bevölkerung sollte angemessen im Staatsfernsehen und in seiner Berichterstattung berücksichtigt werden. Dieses Übermass an Medienmacht einer extremistischen Minderheit gehört hart reduziert um Chancengleicheit bei Wahlen zu gewährleisten.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 22:23 UhrSie sprechen mir aus dem Herzen!
Mir ist das auch aufgefallen, insbesondere beim ZDF, da ich das meistens
schaue. Ich vermute, dass die z.T. blutjunge Leute in den
Redaktionsstuben sitzen haben, die entsprechend zuarbeiten. Ich kenne
praktisch keinen jungen Menschen, der nicht, zumindest in der
Atomwahrnehmung, extrem grünlastig ist. So ist es auch bei meinen
Kindern. Unsere jungen Leute leben in einer Scheinwelt; sie fliegen
für 30 Euro nach Rom, aber wollen alles abschalten was Schmutz
macht. Nur sollte so eine Schitzophrenie nicht stilprägend sein
für unser Fernsehen. Da erwarte ich schon mehr Differenzierung.
Letzteres wird erst dann wieder kommen, wenn den Leuten die Strompreise
um die Ohren fliegen. Und das wird kommen!
Meine volle Zustimmung Herr Gingemeyer
Die Zeit nach Fukushima war das erste mal wo ich mich was Nachrichten betraf bei der BBC informierte. Gut dass es Satellitenfernsehen gibt.
... und vor allem die ehemals wunderschöne Oberlausitz mit Windenergieanlagen vollgepflastert ist, kommt die Einsicht von Herrn Tillich reichlich spät. Die Öko-Mafia hat mit Billigung und Mitwirkung der sächsischen Politik eine der schönsten Landschaften Deutschlands regelrecht ruiniert. Hunderte Anlagen kann die Oberlausitz nicht verkraften. Aber der allmächtige Öko-Wahn reißt alles nieder.
Falsch, Herr Ministerpräsident!
Von denen, die jetzt klagen, war niemand beteiligt. Das Staatsfernsehen ist ein Instrument zur Sicherung linker Macht. Es hat auch erheblichen Anteil an dem Dilemma der Energiewende, weil es nicht sachlich informiert, sondern irrationale Ängste schürt. Und zwar vorsätzlich. Quoten für Technologien vorzugeben, ist natürlich kompletter Unsinn, aber nehmen wir das mal als erstes Eingeständnis des Scheiterns der "Energiewende".
Europäischen Strommark endlich liberalisieren
"Damit werden Sie zum Totengräber der Photovoltaik-Industrie
und der Stromerzeugung Offshore, weil dort die höchsten Kosten
anfallen." Um Himmels Willen, warum denn eigentlich nicht?
Ich mag diesen Ökostrom nicht, warum darf ich meinen Strom nicht
z.B. von einem französischen Lieferanten ordern? Warum mag der
EU-Musterknabe Deutschland keinen liberalisierten europäischen
Strommarkt? Weil er dann seine Verrücktheiten nicht mir so einfach
ausleben kann?
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