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Neue Vereinbarung in Moskau : Russland baut acht Atomreaktoren in Iran

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Auch das iranische Atomkraftwerk Buschehr soll neue Blöcke aus Russland bekommen. Bild: dpa

Iran steht im Verdacht, sein Atomprogramm für militärische Zwecke zu missbrauchen. In diese Spannungen fällt ein neuer Vertrag mit Moskau über weitere Kernkraftwerks-Blöcke.

          Inmitten des andauernden Streits über das iranische Atomprogramm haben Russland und Iran den Bau von acht neuen Reaktoren in dem Land am Persischen Golf vereinbart. Es gehe um den Ausbau des bereits aktiven Kernkraftwerks Buschehr sowie um den Bau von vier weiteren Reaktoren an einem noch nicht bestimmten Ort.

          Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom in Moskau mit. Während eines Treffens in der russischen Hauptstadt unterzeichneten Vertreter beider Seiten ein Abkommen, der Preis wurde nicht genannt.

          „Der Bau von acht Blöcken in Iran ist ein ehrgeiziges Programm für die Erweiterung unserer Zusammenarbeit auf Jahrzehnte hinaus“, sagte Rosatom-Chef Sergej Kirijenko der Nachrichtenagentur Tass zufolge.

          Sowohl der Bau der neuen Reaktoren als auch die Lieferung von Ausrüstung und Brennstoff würden „voll und ganz“ unter Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) stehen, betonte Kirijenko nach einem Treffen mit dem iranischen Atomchef Ali Akbar Salehi. Russland hat in der iranischen Hafenstadt Buschehr bereits ein 1000-Megawatt-Atomkraftwerk gebaut.

          Der Westen will verhindern, dass Teheran sein ziviles Atomprogramm heimlich dazu missbraucht, Atomwaffen zu entwickeln. Die Führung in Teheran beteuert dagegen, ihr Nuklearprogramm diene nur dem friedlichen Zweck der Stromgewinnung. Eine Lösung des Streits soll einem aktuellen Aktionsplan zufolge bis zum 24. November stehen.

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