Home
http://www.faz.net/-gqg-76drw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Reserven der Versicherer SPD forciert Kompromiss

 ·  Im Streit um die Bewertungsreserven der Lebensversicherer fordert Nordrhein-Westfalens Finanzminister Walter-Borjans eine Einigung bis zum 26. Februar. Auch der Branchenverband plädiert für eine Neuregelung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hans-Dieter Rüppel

Zielgruppenmarketing

Na ja, sind ja nur 70%, die Ihre Verträge vorzeitig auflösen. Das sind natürlich nicht die typischen Bestandskunden. Die restlichen 30% ( davon wohl nicht gerade wenige in Sonderversorgungskonzepten ) sind da eher gem. Dr. Surminski ( Think Tank der Versicherungsbranche - Zeitschrift für Versicherungswesen ) schützenswert. Das von den Parteien betriebene Zielgruppenüberlegungen tut dann nur ein Übriges. Sowohl SPD als auch CDU gehen wohl davon aus, dass die eigentliche Stammwählerschaft in Ihrer Trägheit kaum Wechselbereitschaft zeigen wird. Also geht es nur noch um die Klientel der anderen Seite. Für die SPD um die sog. Gutverdiener und für die CDU um den sog. Basisverdiener . Schauen wir mal, wer letztlich mehr absahnt aus dem kleiner werdenden Topf. Die Riesterrente, wenn man Kommentatoren so glauben darf, soll ja auch eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Versicherungsangestellte und Vertreter sein. Schauen wir mal wohin das ( foucaultsche? )Pendel ausschlägt. Lechts oder Rinks?

Empfehlen
Roland Müller

Typisch SPD,

zuerst den Bürger in die private Altersversorgung locken und anschließend dafür sorgen, das nichts dabei herauskommt. Und das ganze mit einem roten Finanzminister an der Spitze, der mit Rechtsstaatlichkeit ohnehin nicht viel am Hut hat. Oh liebe Genossen, die Herren Bebel und Lasalle würden sich beim Anblick von so viel Aufrichtigkeit im Grab umdrehen, wenn sie euch sehen könnten.

Empfehlen
Paul Hansen

Bewusste Irrefuehrung oder ...? Es geht um die Zukunft der Lebensversicherung an sich.

Mal ganz abgesehen von dem Problem, dass mit der vorgeschlagenen Aenderung rueckwirkend in geltende Vertraege eingegriffen wird, (nicht gut - Rechtssicherheit geht baden) - was da gerade stattfindet, koennte sich Bankrotterklaerung des LV Modells erweisen.
Bei dem weltweiten Niedrigzinsniveau koennen mit Neuanlagen kaum die jetzigen Garantiezinsen, geschweige denn eine Ueberschussbeteiligung erwirtschaftet werden, die den "nicht bindenden Versprechen" nahekommt.

Auch wenn die Branche es nicht gerne hoert, ohne massive Steuerverguenstigungen/Einsatz in der betr. AV war das Produkt schon lange nicht mehr attraktiv. Deswegen wird Aschaffung des Garantiezinsen diskutiert, um mehr Spielraum fuer niedrigere Rueckzahlungen zu schaffen.

Soviel zum Thema "LV = sichere Anlage". Bitte alle mal in die Vertraege gucken, was wirklich garantiert, und was nur "angenommen" wird, vom Auszahlungsbetrag.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1977, Redakteur in der Wirtschaft.

Jüngste Beiträge

Einblick für Zwangsgeld

Von Joachim Jahn, Berlin

Die Bürger haben ein Anrecht darauf zu wissen, was Intendanten und Moderatoren öffentlich-rechtlicher Fernsehsender verdienen. Schließlich müssen sie für beide zahlen - auch wenn sie gar nicht fernsehen. Mehr 64

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --