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Reserven der Versicherer SPD forciert Kompromiss

 ·  Im Streit um die Bewertungsreserven der Lebensversicherer fordert Nordrhein-Westfalens Finanzminister Walter-Borjans eine Einigung bis zum 26. Februar. Auch der Branchenverband plädiert für eine Neuregelung.

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Hans-Dieter Rüppel

Zielgruppenmarketing

Na ja, sind ja nur 70%, die Ihre Verträge vorzeitig auflösen. Das sind natürlich nicht die typischen Bestandskunden. Die restlichen 30% ( davon wohl nicht gerade wenige in Sonderversorgungskonzepten ) sind da eher gem. Dr. Surminski ( Think Tank der Versicherungsbranche - Zeitschrift für Versicherungswesen ) schützenswert. Das von den Parteien betriebene Zielgruppenüberlegungen tut dann nur ein Übriges. Sowohl SPD als auch CDU gehen wohl davon aus, dass die eigentliche Stammwählerschaft in Ihrer Trägheit kaum Wechselbereitschaft zeigen wird. Also geht es nur noch um die Klientel der anderen Seite. Für die SPD um die sog. Gutverdiener und für die CDU um den sog. Basisverdiener . Schauen wir mal, wer letztlich mehr absahnt aus dem kleiner werdenden Topf. Die Riesterrente, wenn man Kommentatoren so glauben darf, soll ja auch eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Versicherungsangestellte und Vertreter sein. Schauen wir mal wohin das ( foucaultsche? )Pendel ausschlägt. Lechts oder Rinks?

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Roland Müller

Typisch SPD,

zuerst den Bürger in die private Altersversorgung locken und anschließend dafür sorgen, das nichts dabei herauskommt. Und das ganze mit einem roten Finanzminister an der Spitze, der mit Rechtsstaatlichkeit ohnehin nicht viel am Hut hat. Oh liebe Genossen, die Herren Bebel und Lasalle würden sich beim Anblick von so viel Aufrichtigkeit im Grab umdrehen, wenn sie euch sehen könnten.

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Paul Hansen

Bewusste Irrefuehrung oder ...? Es geht um die Zukunft der Lebensversicherung an sich.

Mal ganz abgesehen von dem Problem, dass mit der vorgeschlagenen Aenderung rueckwirkend in geltende Vertraege eingegriffen wird, (nicht gut - Rechtssicherheit geht baden) - was da gerade stattfindet, koennte sich Bankrotterklaerung des LV Modells erweisen.
Bei dem weltweiten Niedrigzinsniveau koennen mit Neuanlagen kaum die jetzigen Garantiezinsen, geschweige denn eine Ueberschussbeteiligung erwirtschaftet werden, die den "nicht bindenden Versprechen" nahekommt.

Auch wenn die Branche es nicht gerne hoert, ohne massive Steuerverguenstigungen/Einsatz in der betr. AV war das Produkt schon lange nicht mehr attraktiv. Deswegen wird Aschaffung des Garantiezinsen diskutiert, um mehr Spielraum fuer niedrigere Rueckzahlungen zu schaffen.

Soviel zum Thema "LV = sichere Anlage". Bitte alle mal in die Vertraege gucken, was wirklich garantiert, und was nur "angenommen" wird, vom Auszahlungsbetrag.

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07.02.2013, 17:40 Uhr

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