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Regionale Unterschiede Viele junge Hartz-IV-Empfänger in Berlin

 ·  Fast ein Fünftel der 15 bis 24 Jahre alten Berliner bekommen Hartz IV; in München dagegen sind es nur etwas mehr als fünf Prozent. Das ergab eine Studie des DGB zu regionalen Unterschieden bei der Jugendarbeitslosigkeit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (24)

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Henk Nijmeijer

Evolutionärer neuer Finanzkreislauf als Lösung der Rezession UND ihrer Folgen!

von Henk Nijmeijer, unveröffentlichter Philosoph, Berlin

Dreisatz:

1. die EZB druckt variabel das zehnfache ihrer normalen Geldmenge.

2. Dieses "Mehr-geld" wird KOMPLETT an die KOMPLETTE Einwohnerschaft als JEWEILIGE Zehnfache Erhöhung ihrer jeweiligen Bezüge WEITERGEREICHT!!!

3. Folge: Der Staat nimmt das Zehnfache an Steuern ein.
Der Handel ( insbesondere das prekäre Luxussegment) nimmt das Zehnfache an Einnahmen ein
genauso wie
Theater, Wochenendhäuser, Restaurants, Bars, Discotheken, Einzelhändler, Handwerksbetriebe, etc...
+ Die Kriminalität sinkt in den nahe-null-Bereich.
WEIL: Die Kaufkraft steigt, steigt der Warenhandel, der Geldverkehr.

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Otto Kaldrack

junge hartzer

nicht immer gleich nach noch mehr staat rufen. jeder der hier lernen will,
kann das auch. und wenn er, sie vernünftig gelernt hat, bekommt dann
auch einen arbeitsplatz. aber wenn bei einer vorstellung bei einem mgl.
arbeitgeber dann betrunken angetreten wird, oder auch nur allereinfachs-
te fragen nicht beantwortet werden können oder wollen, dann hilft einfach
keine weitere staatl. hilfe mehr, nur die abschaffung der finanziellen. denn
wer für sein leben selbst sorgen muss, wird begreifen, daß man dafür auch
lernen muss, und das kann man in "D" ohne zweifel. aber sich anstrengen,
ist ja nicht jedermanns sache, und deshalb haben ja die sozis die ausgewei-
tete stütze erfunden. denn die gibt sichere stimmen bei der wahl.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 27.12.2012 22:04 Uhr

20% Jugendarbeitslosigkeit in Berlin????

Und da will die SPD den Kanzler stellen??? Was sagt Steinbrück denn dazu? Oder sagt er etwa nichts? Ist er mit Wowereit solidarisch? Sucht er Ausflüchte? Sind die anderen wieder schuld? Das nach 10 Jahren SPD? Sieht so das SPD Programm aus? Unterstützt der DGB immer noch die SPD, eine Partei, die 20% Jugendarbeitslosigkeit hinnimmt?

Und was machen die Berliner? Wählen wohl wieder Wowereit oder SPD.

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Marcel Meier

Hilfsbedürftig?

Ist es nicht einfach nur eine Konzentration von Faulen in einem dafür prädestinierten Umfeld- der"Hauptstadt" ?
Würde man die Stütze streichen, gäbe es a) mehr Kriminelle und b) mehr Arbeitnehmer.
Gegen/für die Kriminellen kann man die Polizei aufstocken!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 21:41 Uhr
Ferdinand Bohn

Wen meinten Sie, Herr Meier?

Die Regierung, die Oppostion, die Abgeordneten? Wollen Sie unsere Politiker derartig hart bestrafen?

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Matthias Müller

Zweifel

Bei einigen Diskutanten bin ich mir nicht sicher, ob die Großhirnrinde mitspielt oder nur das Stammhirn für die Beiträge verantwortlich zeichnet.
Wenn nur dumpfe, regional bedingte Emotionen die Oberhand gewinnen, ist es schwer, niveaugerecht zu antworten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 23:29 Uhr
Matthias Müller

Ja, kommt darauf an:

Was wollen Sie wissen?

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Torsten Klier

Wie halten Sie das nur aus, Herr Müller

so als einziger Intelligenter unter lauter Dummen?

Sie haben übrigens eine tolle Vorrede geschrieben. Nun warten wir auf das Argument.
Ob da noch was kommt?

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Matthias Jehn

Einwohnerzuwachs

Berlin hat in den letzten Jahren massiv Einwohner hinzugewonnen, scheint also sehr attraktiv für Zuwanderer zu sein. Die Frage ist nur: aus welchem Grund ziehen Menschen nach Berlin, wenn sie dort kaum Chancen auf ein auskömmliches Einkommen haben? Vermutlich zieht sie das coole Image Berlins in die Landeshauptstadt. Wowi scheint mit seinem Slogan "Arm aber sexy" doch nicht ganz unrecht zu haben. Allerdings finde ich es wenig cool, wenn dieser Lifestyle von weniger coolen Regionen subventioniert werden muss.

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Torsten Klier

Das ist doch was für unsere Sozial"wissenschaft"

Wenn in München weniger von Hartz IV leben als in Berlin, kann es nur daran liegen, dass München Berlin diskriminiert.
Dass es auch andere Ursachen geben könnte, ist in unserem korrupten Wissenschaftsbetrieb nicht nur nicht vorstellbar, sondern auch unzulässig.

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Marilla Slominski

Ein Problem der Hauptstadt

Woran liegt das nur, dass die schlimmsten Nachrichten immer aus der Hauptstadt kommen. Kann mal jemand den Bürgermeister fragen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 18:13 Uhr
Torsten Klier

Am Bürgermeister liegt es nicht

Der ist in der SPD und macht also immer alles richtig.
Unfehlbar ist ja das Markenzeichen dieses Milieus.

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Frank Dietrich
Frank Dietrich (Fradie) - 27.12.2012 17:29 Uhr

Almosen sind kontraproduktiv

Ob Politik, Presse, Öffentlichkeit irgendwann nochmal lernt, dass Geldspenden kontraproduktiv zur Armutsbekämpfung sind? Gerade in Berlin lebt es sich von H4 dermaßen gut, dass kein Anlass besteht für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz umzuziehen.

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Ferdinand Bohn

Gäbe es eine Möglichkeit

Berlin mitsamt Landes- und Bundesregierungen und Parlamente Polen zu schenken? Auch paar Milliardchen könnte man als Anreiz dazu geben. Wäre viel billiger und für unsere Nerven sehr heilsam.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 18:15 Uhr
Torsten Klier

Oh ja, das wäre dringend nötig

Die Polen sind bekanntlich immer noch sehr einem mittelalterlichen Aberglauben, dem sog. "Christentum" verfallen. Mit Berlin würden die endlich Bekanntschaft schließen mit der Fortschrittsideologie, die sog. "Frieden", dem *unaussprechlich".

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.12.2012 16:49 Uhr

Zunächst heißt es die Eltern würden ihre Kinder wegen des Geldes nicht auf weiterführende Schulen

schicken.
Wie wäre es denn wenn man statt Hartz IV Aufstockung das Kindergeld auf exakt den selben Satz erhöhte. Dann nämlich könnten die Kinder ohne Probleme jede Schule bis zum Abschluss besuchen. Dann nämlich würde mehr für die Familien getan und viele ja sehr viele Eltern bekämen einen Anreiz von eigener Erwerbsarbeit plus Kindergeld besser zu leben als in Hartz IV.

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Edda Kuhlmann

Berlin als Vorbild?

Berlin hat die hoechsten Bildungsausgaben, eine der hoechsten Schulabbrecherraten und die hoechste Anzahl jugendlicher Hartz IV Empfaenger. Bayern dagegen bildet bei Bildungsausgaben, Schulabbrecherrate und jugendlichen Hartz IV Empfaengern eines der wenn nicht das Schlusslicht. Und doch wird Bayern belaechelt und das Berliner Modell des immer mehr an Bildungs- und Sozialausgaben als erstrebenswert angesehen. Berlin ist das beste Beispiel dafuer, wie sehr ein ueberfuersorglicher Staat die Menschen erdruecken und verknechten kann.

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Bernd Buerschaper

... und die S-Bahn Berlin findet kein Personal...

...ja, so sieht es aus in und um Berlin! Skandalös aber wahr. Hauptsache Berlin macht im U-Bahn Fernsehen Werbung (pünktlich zum Einlaufen der weihnachtl. Touristenströme) Werbung, dass Lesben bei der Wohnungssuche nicht diskriminiert werden dürfen.

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 27.12.2012 15:26 Uhr

Und dennoch

wundert man sich in der Politkaste warum die jungen Menschen hier so wenig Kinder bekommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 15:59 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 27.12.2012 15:59 Uhr

Sie bekommen doch Kinder!

Es sind nur die falschen Eltern, welche die falschen Kinder bekommen. In der SPD denkt man bei der 30 Stundenwoche für Eltern ja auch nicht an H4-Empfänger vermute ich.
Bei vielen jungen Damen mit Kinderwagen denke ich das Vater Staat (alternativ: Das Amt) als wichtigste Einkommensquelle dient.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 27.12.2012 14:31 Uhr

Arm aber sexy? Kann mir jemand verraten wie hoch der Anteil der Neuberliner ist?

Ich habe den ein oder anderen H4-Empfänger kennengelernt der unbedingt in diese tolle Stadt wollte. Gibt es hierzu Daten? ggf wäre es ja vernünftiger für H4-Empfänger in solche Landstriche zu ziehen in denen die Arbeitslosigkeit ehr niedrig ist. Bei Berlin habe ich den Eindruck man wirkt auf viele anziehend aber nicht unbedingt für Arbeitssuchende.

PS wenn ein junger Mensch in eine angesagte Stadt möchte kann ich eine Ausbildung in der Krankenpflege empfehlen. Jedes größere Krankenhaus hat eine Krankenpflegeschule und oft ist auch ein preiswertes Personalwohnheim vorhanden. Ich habe einige Kollegen kennengelernt die es so gehalten haben. Die Vergütung in der Ausbildungszeit ist m.E.ausreichend.
(ggf läßt sich mit einer 50%Stelle anschließend ein Studium finanzieren).

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Helene Schmidt

die abgehängte Generation

Wenn uns die Politiker schon bei einem harmlosen Armutsbericht so dreist mit ihren angeblichen Erfolgen kürzlich dreist täuschten wie einst Honecker und Co. in der früheren DDR die Bürger, wie sieht es dann erst bei der Arbeitslosenstatistik der jungen Leute in der BRD aus?
Trotz guter Konjunktur und obwohl allmählich die geburtenschwachen Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt kommen, landen 300.000 Jugendliche zunächst im sogenannten Übergangssystem statt in einer Lehre. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Expertise des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. 2011 waren das rund 29 Prozent aller Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchten.

Fast jeder Dritte hat auch nach zwei Jahren keinen Ausbildungsplatz, laut DGB. Noch immer hätten 2,2 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren gar keinen Berufsabschluss. “Dieser `abgehängten Generation` droht ein Leben in Arbeitslosigkeit oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen”, so der DGB.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 18:19 Uhr
Torsten Klier

Frau Schmidt

Erstens hat die Bundesregierung beim Armutsbereicht nicht getäuscht.
Und zweitens gibt es Lehrstellen für alle Ausbildungsfähigen. Es bleiben sogar tausende Lehrstellen unbesetzt. Und wenn das Downbreeding weiter gefördert wird, werden immer mehr Lehrstellen unbesetzt bleiben.

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Hans henseler

Der DGB sollte m. E. staerker die Interessen der Arbeitenden, die Beitraege zahlen, vertreten

als die derjenigen, die auf Kosten der Arbeitenden leben, und nicht arbeiten (wollen).

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