http://www.faz.net/-gqe-8joxj

Rechnungshofbericht : Tote Seelen unter Spaniens Rentnern

  • -Aktualisiert am

Rentnerin in Madrid Bild: Reuters

Griechische Verhältnisse in Spanien? Laut einem Bericht des Rechnungshofes haben fast 30.000 verstorbene Spanier weiterhin Renten bezogen.

          Fast 30.000 verstorbene Spanier haben nach einem aktuellen Bericht des Rechnungshofes weiterhin Renten bezogen. Der Bericht bezieht sich auf das Jahr 2014 und kommt auf Kosten von rund 300 Millionen Euro.

          Die Sozialversicherung des Landes hat unterdessen dieser Darstellung widersprochen und darauf hingewiesen, dass die Daten der Rentenbezieher laufend mit denen des Nationalen Statistikinstituts abgeglichen würden.

          Offenbar gibt es aber doch eine Dunkelziffer, weil in Spanien – anders als etwa in Deutschland – von den Pensionsempfängern keine jährlichen Lebensbescheinigungen verlangt werden. So kann es zumindest zu Überschneidungen und überzogenen Fristen kommen.

          Der Rechnungshof empfiehlt nun schärfere Kontrollen, während Vertreter des Statistikamtes davor warnen, die 1,2 Millionen Rentner über 85 Jahre und ihre Familien unter „Generalverdacht“ zu stellen.

          Vor einigen Jahren hatte Griechenland für Schlagzeilen gesorgt, als bekannt wurde, dass die griechische Rentenkasse Geld an tausende bereits verstorbene Rentner auszahlte.

          Quelle: F.A.Z.

          Weitere Themen

          Im Luxuszug durch Andalusien Video-Seite öffnen

          Nostalgie pur : Im Luxuszug durch Andalusien

          Ein „Palast auf Rädern“ nennt die spanische Bahngesellschaft ihn in aller Bescheidenheit: den Tren Al Andalus. Nicht mehr als 64 Gäste pro Fahrt können darin den Süden Spaniens in Salon-Wagen der 20er Jahre erkunden.

          Topmeldungen

          Regierungsbildung : Steinmeier will Gipfel mit Merkel, Seehofer und Schulz

          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. In der SPD soll es danach Vorgespräche über eine mögliche große Koalition geben – eine formelle Entscheidung dürfte so schnell aber nicht fallen.
          Die Proteste mit Tibet-Fahnen erzürnte die chinesische Delegation beim Spiel in Mainz.

          Proteste : DFB sagt Chinas U-20-Spiele vorerst ab

          Nach dem Eklat beim ersten Spiel von Chinas U 20 in Deutschland wird die Serie an Tests unterbrochen. Die Partien in diesem Jahr sind abgesagt. Wie es danach weitergeht, ist offen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.