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Politisch korrektes Deutsch Verbände wollen „soziale Unwörter“ zensieren

 ·  Die Armutskonferenz will „soziale Unwörter“ aus dem Sprachgebrauch verbannen. Das Bündnis hat dazu eine Liste mit 23 abwertenden Begriffen erstellt. Nach Ansicht der Sprachwächter sind selbst Worte wie „alleinerziehend“ oder „arbeitslos“ diskriminierend.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (153)
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Gerhard Katz

In Berlin

wird zwar weder etwas geleistet noch produziert, aber die deutsche Sprache wird auch dort tatkräftig weiterentwickelt.

Der gemeine Schulschwänzer ist dort jetzt kein Schwänzer mehr, sondern "schuldistanziert".
Diesen Ehrentitel erhält , wer mehr als zehn mal unentschuldigt fehlt.

Siehe "Tagesspiegel".

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Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 26.02.2013 17:06 Uhr

Es lebe der Euphemismus!!!

PC? Nein Danke!
Anstatt darüber nachzudenken, wie wir Mißstaände beschönigen, sollten wir mehr darüber nachdenken, wie wir sie beheben können.
udn nein, es muss nich alles immer PC sein. Schon gar nicht in der Literatur. Also lasst die Finger von den Kinderbüchern!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 17:46 Uhr
Johannes Reusch
Johannes Reusch (joreu) - 26.02.2013 17:46 Uhr

AW: Es lebe der Euphemismus!!!

Wenn wir aufhören, die Dinge beim Namen zu nennen und ihnen stattdessen immer schönere Worthülsen überstülpen, sobald die vorige Hülse auch negativ konnotiert ist, leiden wir an immer stärkerem Realitätsverlust. Wir sprechen dann in schönen, angenehmen Worten, aber irgendwann wird uns die Realität einholen.

Wenn ich einen Topf kochenden Wassers habe und meinem Nachbarn sage, es sei kalt, wird er sich, obwohl ich dem Wasser einen anderen, "positiveren" Namen gegeben habe, die Hand verbrühen, wenn er sie hineinsteckt!!!

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Heinz Wolf
Heinz Wolf (Waldemar9) - 26.02.2013 17:01 Uhr

Selten so gelacht

Haben wir denn wirklich keine anderen Sorgen??? Zigeuner ist nicht mehr, Neger ist nicht mehr,müssen wir unsere sprache jetzt neu lernen??? Haben diese Typen nichts anderes zu tun ??? Beim lesen habe ich zuerst laut gelacht, aber dann überkam mich einfach nur Zorn. Müssen wir bald irgendwelche Spinner fragen wie wir uns artikulieren dürfen??? So lange mir mein gesunder Menschenverstand sagt das ich mich nicht beleidigend ausdrücke, spreche ich so wie mir der Schnabel gewachsen ist, und dazu gehören auch Worte wie Migrationshintergrund, Neger, Zigeuner usw.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 17:30 Uhr
Sigrid Fröhlich

Gesunder Menschenverstand

Aber, aber, wo kämen wir denn hin, wenn jeder dem gesunden Menschenverstand folgen würde und wenn jeder - vor allem jeder Politiker - die Dinge beim Namen nennen würde?Das könnte ja dazu führen, daß jeder Bürger versteht, was gemeint ist und daraus seine Schlußfolgerungen zieht und sich nicht mehr durch beschönigende oder unverständliche Umschreibungen aufs Glatteis führen ließe? Das könnte doch womöglich dazu führen, daß sich die Politikverdrossenheit in Interesse an der Politik wandelt mit unvorstellbaren Folgen für diverse Politiker und Parteien. Nicht auszudenken!

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Gerhard Katz

Es gibt ja auch keine "Dummen"

mehr, sondern nur noch "anders Begabte".

Die Sozialindustriellen der "Armutskonferenz" gehören wohl auch dazu, allerdings auf hohem Niveau. Und mit Studium.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 17:26 Uhr
Dirk van Issem

dumm heisst heute

von der Intelligenz nicht erreicht. So einfach ist das.

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Dietmar Fleischhauer

Wer bezahlt diesen Schwachsinn eigentlich? (Ok, rhetorische Frage)

Auf der Seite der "Nationalen Armutskonferenz" habe ich immerhin herausfinden können, daß diese Institution offenbar nur die Spitze des Irreneisbergs ist:

"Als Teil des europäischen Armutsnetzwerkes "European Anti Poverty Network" sieht die nak ihre Aufgabe auch darin, auf europäischer Ebene Sozialpolitik mitzugestalten. Dies geschieht zum Beispiel über die Mitarbeit bei Veranstaltungen der Kommission wie dem Sozialpolitischen Forum, das von der Europäischen Kommission organisiert und finanziert wurde (1997 ca. 2000 TeilnehmerInnen aus allen EU-Ländern). oder durch die Beteiligung an Konferenzen und Seminaren des Netzwerks."

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R. Peymani

Wenn Political Correctness in Zensur umschlägt...

Wo sind wir hingekommen? Die alles verschlingende Political Correctness und die immer größere Furcht davor, jedem noch so absurd konstruierten Einzelschicksal möglicherweise nicht gerecht zu werden, erdrückt unsere Gesellschaft. Das Heer der Bessermenschen trägt mit dem Übereifer der Gleichmacherei unsere Demokratie zu Grabe und brüstet sich zynischerweise damit, zur Stärkung der Gesellschaft beizutragen...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 20:57 Uhr
Johannes Krause

Political Correctness IST Zensur!

Oft auch Selbstzensur, aber IMMER Zensur!

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Erwin Krause

klingt nach Orwell

Leute, die sich so etwas ausdenken, sollten sich tatsächlich mal mit "1984" befassen, denn genau dort wird hinreichend erklärt, warum man Sprachschätze einschränkt.
Es müssen einem nicht alle Ausdrücke unseres täglichen Sprachschatzes gefallen, aber es ist eben genau dieser Sprachschatz, mit dem wir uns nicht nur ausdrücken, sondern auch sehr wohl erkennen (wenn wir es denn wollen), wohin unsere Denke mitunter geht, und auch das muss uns nicht immer gefallen.
Mir geht immer der Hut hoch, wenn irgendwo irgendwer von außen an unsere Sprache heran will, die selbstverständlich lebt und sich entwickelt. Schon die letzte Rechtschreibreform war absoluter Blödsinn, denn die sollte offenbar die Sprache verändern, nicht Regeln der veränderten Sprache anpassen.
Wer Ausdrücke aus unserer Sprache verbannen will mit der Absicht, dass sich durch "Verschwinden" irgendwelcher Wörter auch unser Denken ändert, sollte nochmal auf der Schulbank Platz nehmen...oder auf der Couch eines Psychiaters.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 18:36 Uhr
Erwin Krause

in Schubladen...

stecken aber die Menschen, nicht die Begriffe, die man "zensieren" will, auch das ist es, was ich ausdrücken wollte und will.
Selbstverständlich benutzen Menschen Ausdrücke wie "Kopftuch-Mädchen", um z. B. zu diskreditieren; nur, der Begriff kann nichts für die Denke der Menschen, und wenn wir unterbinden, was so an derartigen Denken tagtäglich durch die Luft sausen, sind wir irgendwann außerstande, Dinge wie Menschenfeindlichkeit zu verdeutlichen, denn, wie gesagt, das Denken für sich genommen, und auch das möglicherweise daraus folgende Handeln wird nicht verhindert, es besteht gar die Gefahr, dass es durch harmlos wirkende Umschreibungen gar legitimiert wrid, denn wer nur noch "erlaubtes" oder "gelittenes" äußert, tut auch nichts unerlaubtes mehr, nicht wahr ?
Hier hat schon lange ein Entsolidarisierungsprozess begonnen, und der wird nur dadurch deutlich, dass man erkennt, wann und wer sich Begriffen bedient, die Schubladendenke offen legen.

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Sigrid Fröhlich

Couch des Psychiaters reicht nicht

es müßte langsam ein Straftatbestand "Sprachmißbrauch" eingeführt werden. Dieser Begriff würde aber vermutlich auch diesen .... zum Opfer fallen

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Nik Reinhardt
Nik Reinhardt (McMiles) - 26.02.2013 17:20 Uhr

Perspektivwechsel

Gerade bei Orwell wird ja deutlich, dass die Verwendung von Begriffen auch eine Auswirkung auf das Denken über Dinge hat. Es ist natürlich Blödsinn, einzelne Begriffe in einer Sprache quasi per Dekret verbieten zu wollen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Armutskonferenz ernsthaft mehr als eine Diskussion anstoßen will - alles andere wäre weltfremd. Trotzdem: Hand aufs Herz, so ganz unrecht hat die Armutskonferenz nicht, wenn sie sagt, dass Begriffe manchmal Menschen eben auch in bestimmte Schubladen stecken und damit diskriminieren. Ich denke da auch an so Begriffe, wie "Kopftuchmädchen". Mit solchen Begriffen sollen (positive oder negative) Assoziationen geweckt werden. Es geht auf jeden Fall nicht darum, dem einzelnen Menschen individuell gerecht zu werden. Und das sollten wir doch, oder...?

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Tomas Schweigert

So betreibt man soziale Spaltung

Das ist schon ein grotesker Widergänger. Man fühlt sich glatt in die Endphase des 19 Jahrhunderts versetzt, wo ein saturiertes Bildungsbürgertum sich eine eigene Sprachwelt schuf. Semiten statt Juden, Ultramontane statt Katholiken. So konnte man auf akademischem Niveau die deutsche Studentenschaft stramm deutschnational indoktrinieren ohne dass es dem gemeinen Volk aufgefallen wäre. Das grausame 1000 jährige Ergebnis dieser Sprachverhunzung ist bekannt. Und nun passiert das gleich wieder. Was glauben denn die herren Sprachzensierer, wie lange das akademisch gebildete und mit Fremdwörterduden ausgerüstete Bürgertum braucht, um die hier inkriminierten Begriffe gleichwertig zu ersetzen? Maximal eine Woche (Facebook und Twitter machen es möglich). Der Arbeiter mit Bildzeitungshintergrund ist da völlig abgehängt, sagt er doch noch so Unwörter wie "Dieb" "Asozialer" oder "Ausländer". So macht man also die Unter- und Mittelschichten sprachlos und bleibt gepflegt rechts unter sich. Ekelhaft

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 26.02.2013 16:38 Uhr

Die Armutskonferenz ist/war

inhaltlich genauso ergiebig wie andere Konferenzen bzw. "Gipfeltreffen" auch; (z.B. G8 bis G..n, Klimagipfel, etc.

Sie folgen alle dem gleichen Muster: "Wenn du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis." (bzw. Ausschuss, Konferenz, Treffen, Gipeltreffen und was weiß sonst noch)

Getreu diesem Motto arbeiten aber nicht nur die Sozialverbände, sondern auch die Politik, die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Gewerkschaften.... Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen.
Regional. national, europäisch, transatlantisch, international, supranational.

Und alle, ausnahmslos alle dieser Konferenzen/Gipfeltreffen erzielen keine konkreten Ergebnisse, lassen aber in PR-Sprech verlautbaren, Daß "man sich näher gekommen sei, daß man einen gewaltigen Schritt nach vorne getan habe", daß man ...
Vor allem aber, daß man "sich wiedersehen wolle, um den Dialog fortzusetzen."
Das ist der Zweck der Übung, das ist des Pudels Kern. Alles andere ist WischiWaschi. Volksverdummung in Vollendung.

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Dirk van Issem

"Mörder" ist auch ein gemeines Wort...

und grenzt eine ganze Gruppe von grundsätzlich bestimmt sympathischen Burschen sozial ganz schlimm aus. Da ohnehin jeder einmal sterben muss, könnte man das doch nun wirklich auch anders formulieren. Wie wäre es mit "proaktive Zeitbegrenzer"? Oder noch positiver als "umgekehrte Lebensspender" . Und erst das Wort "Kinderschänder". Also nein, hier hört der Spaß nun wirklich auf. Mein Vorschlag wäre "Menschen, die ihre tiefe Kindesliebe unkonventionell zum Ausdruck bringen".

Wenn das bei uns mit der PC so weitergeht, hören wir diesen Ausdruck in 10 Jahren in der Tagesschau. Und keiner weiß mehr, was Sache ist. Aber wahrscheinlich gehts ja genau darum...

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Christoph Schröder

Lächerlich

Haben wir denn schon den 1. April? Weil das kann doch nur ein schlechter Scherz sein.
Wie kann diese Zensur denn soziale Ungleichheiten bekämpfen.
Und wo sind wir denn gelandet, dass verlangt wird, dass wir nciht mehr ,,arbeitslos" sagen dürfen.
Alleine das man an solch eine Zensur denkt finde ich trautig.

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Paulo Post
Paulo Post (PostPaulo) - 26.02.2013 16:06 Uhr

Das unsozialste Wort

- ich weiß nicht, was ein "Unwort" sein soll - jedenfalls das unsozialste Wort ist ja wohl "arm". das ist ja schlimmer als "arbeitslos", "alleinerziehend" und "ausländisch" zusammen. Um nur mal bei A zu bleiben.

arm, Armut, Arme: Die müssen sofort auf die schwarze Liste. Ich schlage vor, sie durch "minderreich" oder "Menschen ohne Vermögenshintergrund" zu ersetzen.

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johannes moll

Ich weiß nicht was ein Arzt oder Apotheker zur Linderung der Schmerzen die dieser Artikel

hervor ruft empfiehlt. Ich empfehle den Film-Klassiker "LIFE OF BRIAN". U.a. die Szene in der Brian mit seiner Mutter zu der Steinigung des alten Mannes geht, der zum Tode durch eben diese verurteilt wurde, weil er den Namen Gottes "Jehowa" mehrfach und entgegen der Erlaubnis öffentlich genannt hatte.
Diese Szene vor dem geistigen Augen: ..... sind hier etwa Frauen anwesend?, ... was wird Ihm denn vorgeworfen .... , und viele Details mehr lassen mich ob dieses Wahnsinns lächeln. Hoffe es kann noch jemand mit lächeln!
Im Übrigen, besser als Monty Phyton es in diesem Film getan haben kann man den Finger nicht in die Wunde legen .....

Und hier noch zu Erheiterung die erste Stroffe des feinen Liedes
" Always look on the bright side of life"
Some things in life are bad,
They can really make you mad,
Other things just make you swear and curse,
When you're chewing on life's gristle,
Don't grumble,
Give a whistle
And this'll help things turn out for the best.
Keep whisteling

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Martin Hofmann-Apitius

uns geht ....

... in erschreckendem Tempo die Befähigung verloren, die Dinge beim Namen zu nennen.

Es ist ganz egal, welches "label" man an eine Klasse dranhängt (ob das eine Klasse von Dingen ist, oder eine Klasse von Zuständen, ist dabei vollkommen egal), die Menschen werden immer Klassen bilden und sie werden immer Namen dafür haben.

Ich habe es noch nie erlebt, dass neue Bezeichnungen neues Bewußtsein schaffen. Die politische Umsetzung der Annahme, dies könnte möglich sein (indem man die Dinge "verordnet"), hat im letzten Jahrhundert zu mehreren Genoziden mit Millionen von Toten geführt.

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Closed via SSO

Grundrechte:

"Artikel 5.(1) ... Eine Zensur findet nicht statt."

Von p.c. steht da nichts.

"Artikel 20. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."
"Artikel 38 (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen."

Von Kommisonen, Räten und dergleichen, die die Gesetzgebung gestalten, steht da nichts

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Na dann...

Alleinerziehende, Arbeitslose, Neger, Mohammedaner, Bürger und Studenten: Wehrt Euch.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 26.02.2013 15:48 Uhr

Suizid ist kein Selbstmord, der Versuch kein Mordversuch.

Selbstmord ist in meiner Hitliste weit oben, alternativ gibt es noch den Begriff der Selbsttötung die eigentliche Übersetzung von Suizid(bei Freitot bezweifle ich die "Freiwilligkeit" aufgrund der eingeschränkten Denkmuster der Betroffenen).
Sexueller Mißbrauch liegt an zweiter Stelle. Schließlich gibt es auch keinen sexuellen Gebrauch von Kindern sonder wir reden von sexualisierter Gewalt an Kindern.
Die Leute haben offensichtlich andere Schwerpunkte.

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Rüdiger Kuhnke

Ärgernis

Wenn Flaschensammler den Leergutautomaten mit Einkaufswagen voller Leergut blockiern, fällt mir immer ein: "Aha. Hartz IV bei der Arbeit."
Politisch korrekte Menschen würden so etwas zwar denken, aber nie sagen.

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Jim Zu

Ein perfekter letzter Satz, Danke Herr Schäfer

"Korrekterweise sei darauf hingewiesen, dass auch vom Bildungswesen Erreichte bisweilen an geistiger Armut leiden."

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Franz-Josef Wilde

Gibt's auch ne Reichtumskonferenz?

Da hätte ich auch ein paar diskriminierende Wörter: Milliardär - igitt. Selbst Millionär diskriminiert (was wird aus Jauch's Quiz) - Besserverdiener - Steuersparer - Leistungserbringer - Manager - Unternehmer etc etc. Frei nach Asterix und Obelix: Die spinnen, die Deutschen. Und solange jene Konferenz nix Wichtigeres zu sagen hat, kann es wohl nicht so schlimm sein und man sollte die dort verprasste Knete besser sozialen Einrichtungen spenden.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 26.02.2013 15:30 Uhr

Wenn man sonst keine Probleme hat...

Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich, wes Geistes Kind so jemand ist. Was ist an "alleinerziehend" oder "erwerbslos" diskriminierend? Es ist halt so. Diskriminierend ist weder die Sprache noch die Tatsache an sich, sondern höchstens der Umgang der Gesellschaft mit diesen Tatsachen.
Sonst haben wir bald tatsächlich einen Job für Winston Smith.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 16:01 Uhr
thorsten bredberg

Der Vater des Kindes..

..ist der Sozialismus!

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26.02.2013, 09:23 Uhr

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Von Georg Giersberg

Wenn Deutschland seinen Wohlstand halten will, muss es alle Reserven mobilisieren: Schüler, Auszubildende, Studenten, Rentner - jeder ist gefragt. Mehr 44 18


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