26.02.2013 · Die Armutskonferenz will „soziale Unwörter“ aus dem Sprachgebrauch verbannen. Das Bündnis hat dazu eine Liste mit 23 abwertenden Begriffen erstellt. Nach Ansicht der Sprachwächter sind selbst Worte wie „alleinerziehend“ oder „arbeitslos“ diskriminierend.
Von Christoph SchäferRichtlinien für Lesermeinungen
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Man kann gar nicht glauben, wo wir inzwischen hingeraten sind.
Daß hochbezahlte "Experten" so zugleich lächerliche
und für Freiheit und Demokratie hochgefährliche
Vorschläge präsentieren würden, hätte man vor
einigen Jahren für unmöglich gehalten.
Man glaubt, in eine offene Psychiatrie-Einrichtung geraten zu sein.
Das scheint mir noch schlimmer, als das Dschungelcamp.
Solange sogenannte "Experten" mit so etwas Geld verdienen und
vor allem recht viel Raum in den Medien bekommen, geht´s uns noch
viel zu gut!
Es ist doch eigentlich recht einfach: mögen sich Einige ausdenken,
was sie wollen - während wir uns nur schlecht gegen
EU-Zwangsabgaben, EU-Zwangserweiterungen, EU-Zwangshilfestellungen
für Clown-Republiken etc. wehren können, liegt die Freiheit
der Gedanken und deren Artikulation doch beim Einzelnen selbst?! In
einem Gemeinwesen muss es immer eine linke und eine rechte Grenze geben,
um anderen nicht rücksichtslos auf die Füße zu treten -
das ist klar.
Aber die Anordnung von immer mehr "Gutmenschlichkeit" ist doch
nicht alternativlos?! Der Mainstream wird ja gerade nicht von Wenigen
vorgegeben, sondern er wird von der Masse gelebt. Man muss sich im
Gegenzug lediglich von dem Selbstbild verabschieden, der glatteste und
schmierigste Aal im Fluß sein zu wollen...
Gedankenverbrechen jetzt verboten?
Das erinnert doch stark an die Gedankenverbrechen in "1984".
Es passt zu dem gegenwwärtigen Trend von Tabuisierung und political
correctness, bei dem unangenehme Teile der Realität in der
öffentlichen Diskusssion verdrängt werden. Glaubt man
wirklich, man könnte Probleme lösen, indem man ihre
Beschreibung verbietet?
Wer zensiert endlich die "politisch Korrekten"?
Die politisch korrekten Gutmenschen links-sozialistischer Couleur wollen
durch Begriffsbesetzungen herrschen und in ihrem Sinne die Gesellschaft
verändern und alle Menschen zwangserziehen.
Damit üben sie mindestens genauso Zwang und Herrschaft aus wie die
von ihnen verachteten "Reaktionäre".
Sie sollten nicht vergessen, daß die von ihrem Vorbild, der
grünen Bewegung, sehr erfolgreich verwendeten Verfahren wie
"Sand im Getriebe", "ziviler Ungehorsam" etc. sich
auch gegen sie richten lassen. Es wird Zeit dafür.
Aus den Ohren, aus dem Sinn? Soziale Unwörter spiegeln die Realität.
Die Diskriminierung von Menschen ist in Deutschland an der Tagesordnung. Das sollte sich auch weiterhin im Sprachgebrauch niederschlagen. Es gibt schon genug geschönte Statistiken, als daß es auch noch geschönter Sprache bedarf.
Dass es immer mehr dieser "Gutmenschen" gibt, die alles besser
wissen, besser können und unsere Welt ach so gut machen wollen!
Aber, wir haben ohne diese Unzahl von Gutmenschen besser und friedlicher gelebt!
Und Neger gibt es ja auch bald keine mehr!
Armens Deutschland!
wer noch den sozialistisch verordneten Wortschwall aus der DDR im Ohr hat
der weiß, das hier nichts neues geschieht.
Uns wird verordnet, was wir sagen (und denken) dürfen. Unter
Androhung von Ausgrenzung mit den entsprechenden Folgen (Berufsverbot
und schlimmeres...)
Der Linksfaschismus greift uns, dank Herrschaft in den Medien, an.
Wenn wir den Angriff nicht zurückweisen, bestimmen andere, was wir
sagen dürfen und was nicht.
Das wars dann mit Demokratie uns Meinungsfreiheit.
Das kenne ich noch aus der DDR : Der Begriff Russe war negativ besetzt und wurde durch Freunde ersetzt , Chemnitz musste Karl Marx Stadt heißen, der Westen war der Klassenfeind oder das nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet, mit dem schwarzen Kanal war das Erste deutsche Fernsehen gemeint und der Weihnachtsengel wurde zur Jahresendfigur mit Flügeln. Wer die neuen Begriffe nicht benutzte wurde zum Aussenseiter, weil er noch kein entwickeltes sozialistisches Bewußtsein hatte und damit dem Klassenfeind nahe stand. Das ganze Theater hat 40 Jahre gedauert . Heute gibt es andere Prioritäten der Gedankenerziehung. Russe ist kein Schimpfwort mehr dafür aber Zigeuner und Karl Marx Stadt heißt heute wieder Chemnitz. Das sollte den linken Sprachvergewaltigern eigentlich eine Lehre sein. Vielleicht sollte man ja den diskriminierenden Begriff Migrant einfach wieder durch das ursprünglichen Wort ersetzen - ist mir leider gerade entfallen - ich glaub die Gerhirnwäsche hat schon gewirkt .
Ich würde Ihnen gern zustimmern,
aber die 'Gleicheren' bei Orwell waren die Schweine. Soweit bin ich,
noch, nicht.
(In meiner vorherigen Überschrift muß es natürlich 'zu
sehen' heißen.)
In diesen stürmischen Zeiten gibt es noch sonnige Plätzchen,
an denen der Biedermeier Stammtisch gedeiht und seine
weltstürzenden Ergebnisse einer verzückten Öffentlichkeit mitteilt.
Wo leiten diese Leute ihre vermeintliche Berechtigung her, alle anderen
belehren und schurigeln zu dürfen?
Wo die das hernehmen ?
Zitat : "Alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher".
Die Berechtigung kommt dadurch das man nach außen hin vermeintlich
"Gutes" tut (bzw es so darstellt), aber im Sinn hat das Denken
mittels der Sprache langfristig umzugestalten, um kritisches Verhalten
zu unterbinden. Motto : Wenn alle gleich (nach unseren Vorstellungen)
denken haben wir einen besseren Menschen "geschaffen". Alles
nachzulesen bei George Orwell.
Mit doppelplusschnell in den Abgrund. Und der rot-grünen Brille
auf, damits auch politisch korrekt ist.
"Verweigern Sie sich der Wortdiktatur!"
"Sprechverbote bringen die offene Gesellschaft in Gefahr. Setzen
wir uns gemeinsam gegen die Gedankenpolizei zur Wehr."
Zwei treffende Zitate aus Roland Tichys lesenswertem Artikel
"Dämonen drohen" in "Wirtschaftswoche" online.
Am besten, man liefert dem Leser dieser Berichte ein Wörterbuch mit, um das "Neusprech" zu verstehen. Oder man bringt gleich einen neuen Duden heraus, wo alle neuen Wortungetüme aufgelistet und erläutert werden; Titel: Deutsch - Poltically Correct bzw. Politically Correct - Deutsch. Dieses Buch dürfte bei allen Personen des öffentlichen Lebens, die ihre Karriere nicht wegen einer falschen Formulierung beenden wollen, der Renner sein.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.02.2013 08:29 UhrNoch einfacher
Eine Liste der noch erlaubten Worte.
Dann ist nur noch denk- und ausdrückbar, was dem neuen
gutmenschlichen System genehm ist. Das vereinfacht das Denken und
schützt vor folgenschweren Gedankenverbrechen.
Wieso geht eigentlich nicht schon lange ein Aufschrei der Wut und Emporung durch die gesamte Presse (inklusive Funk und Fernsehen) angesichts dieses unerträglichen grün-linken Gesinnungsterrors?
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 22:31 Uhrhier noch mal die Zahlen
über 80 % der Journalisten sind stramm links. Allein 47 % sind
Anhänger der linksextremen Grünen (Studie Uni Bremen, ebenso
focus-online und Uni Berlin).
Man nennt das Monopolstellung.
Die im GG geforderte ausgewogene Berichterstattung ist längst Asche.
Der links-grüne Gesinnungsterror geht von dort aus.
Weil, wie in einigen Studien bereits nachgewiesen,
...die Presse zum Großteil genau diesen links-grünen Gesinnungsterror unterstützt! Anders ist auch nicht zu erklären, warum eine Partei, wie die B90/GRÜNEN, zweistellige Wahlergebnisse einfahren können. Eine Partei die ganz öffentlich an der Zerstörung Deutschlands arbeitet, was allerdings durch die Presse nicht verbreitet wird.
2 + 2 ? Ich weiß es nicht ... Lange kanns nicht mehr dauern bis die ersten Bücher Brennen und die ersten Meinungen wegen "Gedankenverbrechen" (dieses Wort wäre dann aber erlaubt, schließlich muß man Andersdenkende ja brandmarken, und wenn der Rest der Sprache weichgepültkuschelt wurde wären das quasi "Alarmwörter") weggesperrt werden. Ich frag mich wirklich wo das noch hinführen soll. Einige Ideologen aus der Vergangenheit dürften feuchte Träume in ihren Gräbern bekommen wenn man sich anschaut wie sehr ihr Geist doch heute noch weiterlebt und weiterentwickelt wird.
Selten einen größeren Bockmist gelesen, als diese "Wünsche". Frei nach dem Motto: Alles schöner reden! Es ändert doch nichts an der Tatsache. Armutskonferenz? Wohl eher ein Armutszeugnis ... und sowas verdient auch noch Geld damit.
dann bitte auch das Unwort Frau streichen. Denn damit werden ja öfter körperliche Schwäche assoziiert (im gegensatz zu Männern), obgleich es ja auch einzelne Frauen gibt, die körperlich stärker als einzelne Männer gibt!!
wie unfähig diese organisationen und verbände sind zeigt
wieder mal dieser artikel.
statt programme zu entwickeln, wie man die armut in der eu in den griff
bekommt-werden solche ideotischen debatten geführt.....einfach NUR
PEINLICH !!!!
Ein Wort fehlt: Armutskonferenz....
Ein Wort fehlt: Armutskonferenz.... Es suggeriert man kümmere sich
hier um die Armut von Menschen, in erster Linie geht es aber darum die
hochbezahlten hauptamtlichen Sozialjobs zu sichern und das eigene fette
Einkommen zu sichern.
Armutskonferenz ist daher ein Euphemismus, denn um Armut geht es nicht.
Würde man wirklich Armut bekämpfen, wären die Damen und
Herren arbeitslos äh erwerbslos.
Wir kommen Orwells Buch immer näher
Die Atmosphäre in unserem Land wird immer stickiger und enger. Proportional zu der wachsenden Enge wird der Pfad zum „Gedanken- und Meinungsverbrecher“ immer breiter. Ich denke hier an die sprachliche „Säuberung“ von Kinderbuchklassikern und die Umbenennung von Straßen, die historischen Persönlichkeiten gewidmet sind. Immer häufiger und immer heftiger erfolgen auch Kampagnen gegen Abweichler von den Sprachreglungen der Politischen Korrektheit wie Martin Hohmann, Eva Herrmann, Professor Michael Vogt oder Sarrazin. Sie haben niemanden geschadet, sondern sich ihres Rechtes auf Meinungsfreiheit bedient und haben dabei die gängigen Sprachtabus verletzt. Wer sich so eines „Verbrechens“ schuldigt macht, muss um seine soziale Existenz fürchten, da er als Nazi diffamiert wird. Das trifft auch nonkonforme Gruppen wie die Burschenschaften, die, bis heute basisdemokratisch organisiert, an der Wiege der deutschen Demokratiebewegung standen, nur weil sie linke Denk- und Sprachtabus verletzen.
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