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Plebiszit Schweizer stimmen über die „Abzockerinitiative“ ab

 ·  Mit einer Volksabstimmung möchte ein Schweizer Abgeordneter die finanzielle Selbstbedienung in Unternehmensführungen beenden. Sagen die Eidgenossen ja zu den Plänen, werden Managervergütungen in Milliardenhöhe bald radikal reformiert.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (28)
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Kurt Weiss
Kurt Weiss (Kybourg) - 11.01.2013 17:54 Uhr

Uebertriebene Erwartungen

Falls die Schweizer die "Abzocker Initiative" annehmen, werden die Managervergütungen nicht radikal reformiert wie es in diesem Artikel heisst. Grundsätzlich neu wäre nur die Auflage, dass die Firmeneigentümer, also die Aktionäre, jährlich über die Gehälter von Vorstand und Aufsichtsrat abstimmen müssen. Wenn man weiss, dass gut 2/3 der Aktien der Schweizer Grossfirmen (Novartis, Roche, Nestle, Swatch, UBS, ABB etc) im Besitz ausländischer Anleger sind, kann bezweifelt werden, dass die Aktionäre die von den Aufsichtsräten beantragten Vergütungen künftig ablehnen werden. Die Aktionäre hätten ja heute schon die Möglichkeit, Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern oder Gegenmassnahmen zu beschliessen, wenn sie mit der Salärpolitik nicht einverstanden wären. Sie tun das praktisch nie.

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Bea Meister

Was weder im Artikel noch von den Schweizer Foristen erwähnt wird

Für den Wirtschaftsverband Economiesuisse hat der Abstimmungskampf gegen die Initiative höchste Priorität. (Siehe „Wie Gegner der Abzockerinitiative die Debatte manipulieren“.) Wie und mit welchen Mitteln er das tut ist fragwürdig

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 10.01.2013 17:41 Uhr

abwarten wie die Schweizer abstimmen.

Gut ist dass diese Abstimmung keine feste Grenze setzt.
Wer feste exakte Grenzen will sollte mal nachdenken wie viele Wochen diese Grenze bestand haben könnte.

Die nächste Frage wäre bringt eine Einkommensgrenze wirklich etwas ?

Ich sage nein. Jeder Unternehmer findet Mittel und Wege bei Erfolg sich auch das Stück abzuschneiden oder seinem für den Erfolg verantwortlichen zu honorieren.

Mal sehen wie die Schweizer das lösen.

50 Vorträge zu je 20.000 € = 1 Mio € nebenbei gibts dafür Grenzen?

35 Fußballspiele im Jahr gibts dafür Grenzen ?

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Dietrich Wollheim

Auch in BRD viel zu viel!! Grenze muß her: 500'000 €

Die Leute nachher über die Steuer zu enteignen ist crual! Man nimmt nicht soviel weg! Da schreit jedes Kind! Vielmehr geht das nur über ein Verbot. Die Einkommenshöchstgrenze muß in der EU und EWR auf 500'000 begrenzt werden. Das ist immer noch genug Leistungsanreiz, würde aber erhebliche Ressourcen freisetzen um die Präkären Einkommen deutlich aufzuwerten. Ein Kanalputzer muß mindetens 50 €/Stunde verdienen, ein Gerüstbauer 25 € ebenso ein Müllmann. Die Vergütung muß sich mehr an der körperlichen Abnutzung orientieren!! Und nicht vom Reich des Bösen weich machen lassen - wer will soll in die USA abhauen. Wir haben genug kluge Köpfe - nur müssen diese besser entdeckt und gefördert werden. Till

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Toni Macheroni

Das Problem in DE, welches die Schweiz bedingt auch hat:

zuviel Bürokratie..

Der Sozialstaat DE ist sehr teuer, durch die EU wird ein riesiger Beamtenapparat aufgebaut, welcher Unmengen an Ihren Steuergeldern zerfrisst. Ich meine, sogar in der Schweiz regt sich Widerstand gegen unsere Politiker, weil diese zB kostenlos den ÖV etc nutzen können und unsere Bundesräte ein goldenes Rentenalter erwartet - nichts im Vergleich zu anderen Nationen..

Noch zum Vervollständigen, wir leben hier in der CH nicht in einer direkten Demokratie, sondern in einer halbdirekten. Den der BR wird nicht durch das Volk gewählt, sondern durch die Bundesversammlung.

Es ist wichtig einen guten Sozialstaat zu haben, doch das Ziel ist nicht (wie von Herrn Schnappe beschrieben), dass der Staat einfach so Gelder an die Bürger ausbezahlt. Sondern das Bürger etwas erwirtschaften für den Staat. Das führt automatisch zu wohlstand - sofern die Ausgaben geringer sind - über kurz oder lang..

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Toni Macheroni

als Schweizer

muss ich dazu sagen, dass dies die Wirtschaft stark eingrenzen tut. Deshalb werde ich ganz klar NEIN dazu sagen.

Leider denke ich, ist der Neid relativ gross und das ganze wird angenommen..

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 16:56 Uhr
Mario Meier
Mario Meier (Tell_me) - 09.01.2013 16:56 Uhr

Gute Leute an der Spitze kosten immer.....

Das Ziel der Initiative ist zu restriktiv und bevormundet die frei zu bleibende Wirtschaft auch bei Exzessen. Sollen die Verwaltungsräte die Verantwortung übernehmen.

Dem Gegenvorschlag des Bundesrates kann für einmal zugestimmt werden...zumal das Aktienrecht zu gunsten der Aktionäre endlich angepasst wird/wurde.

Ich bin da zuversichtlich, dass die Initiative nicht durchkommt.

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Monika Lorenz

Die Sehnsucht des deutschen Michel nach dem Schweizer Spielzeug

Das sieht vor Ort authentisch dann so aus:
70 % foutieren sich um die Abstimmung, 30 % gehen stimmen, davon oft ein Pro/Contra-verhältnis von 55 % zu 45 %.
Das heisst dann, dass effektiv 16 % der Bevölkerung (nämlich die erwähnten 55 % Pro von 30 %, die insgesamt stimmen) irgendeine "radikale Neuerung" beschliessen.
Ich weiss nicht, ab dies so erstrebenswert ist.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 20:02 Uhr
Bea Meister

Stimmt, Frau Lorenz, die Stimmbeteiligung ist leider schlecht.

Wer nicht regieren will, wird eben regiert und braucht hinterher nicht zu motzen. Manche Themen werden von vielen als eher unwichtig angesehen. Bei wichtigeren Vorlagen wie Abschaffung der Armee, Waffenaufbewahrung, Ausschaffung und Bauverbot für Minarette war die Stimmbeteiligung höher. Ich bin recht zuversichtlich, dass das auch bei der Abzocker-Initiative der Fall sein wird.

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Benjamin Kohler

Meine Meinung

Lieber 30% die sich mit den Vorlagen befassen und sachlich abstimmen gehen, als 100% Stimmbeteiligung von denen 70% nach Gefühl und Laune abstimmen.

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Hans Maier

Eigentlich weiß doch jeder

ein kleines Spielzeug ist besser als gar keins. Klein durch 0 ist nach Adam Riese unendlich.
Ich will Schweizer sein, da hilft auch kein "uns gehts auch dreckig".

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Ferdinand Bohn

Wenn in D Plebiszite eingeführt werden,

sollte man allerdings auch die Teilnahmepflicht für jeden deutschen Wahlbürger vorschreiben. Der/die WählerIn könnte im Falle, dass er/sie vom Thema keine Ahnung hat, einfach "Weiss nicht" ankreuzen.
Wahrscheinlich würden Plebiszite dazu führen, dass sich alle Wahlbürger mit den zu treffenden Entscheidungen wesentlich mehr beschäftigen. Blöd dazustehen, will ja kaum einer.

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Gordon Müller-Eschenbach

Schade, dass wir in Deutschland immernoch unter dem Joch...

...von regelrecht unkontrollierbaren, nicht Rechenschaft-Leistenden Politikern stehen. Natürlich hat das alles seinen Sinn gehabt 1945, doch 2013 ist nun mal 2013 und die Gesellschaft hat sich (in vielen Bereichen) erheblich weiterentwickelt. Wenn die Eliten in Politik, Kirchen und Wirtschaft weiter so versagen, kommt es noch hier zu einer "Wir statt Gier"-Revolution, da bin ich mir sicher. Die Schweizer zeigen uns, wie man maßvoll, stringent und v.a. sachlich dem Volk wieder die Stellung zurückgibt, die eine Demokratie würdig wäre. In Deutschland geht wieder nur der Gang vors Bundesverfassungsgericht

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Mario Meier
Mario Meier (Tell_me) - 09.01.2013 10:47 Uhr

Managerlöhne resultieren genau betrachtet aus der Sozialistischen Ideologie.

Waren in längst vergangenen Zeiten die Unternehmer noch Patriarchen wurden sie durch die sozialistische Bewegung zu Managern und Grossaktionären in Aktiengesellschaften wirkenden Abzockern. Unter Mithilfe und Arbitrage der Kreditgebenden Banken n.b.
Wo sind aber die Patriarchen geblieben?
Nun, einige haben in der eigenen AG/GmbH überlebt und werden von den Proletariern auch heute noch mit dem Fingerzeig geprangert und beneidet. Minder gehört dazu und bekommt trotzallem die Sympathie der Neider und Proleten, weil er vermeintlich auf die "Kapitalisten" losgeht.
Man verkennt obdem allerdings etwas fundamentales: der Patriarch hat verantwortlich das HERZ IM BETRIEB und der Manager hat grosszügig die HAND IN DER KASSE.
Wer aber trägt in dieser Konstellation die Verantwortung?
Die Antwort ist einfach: die Aktionäre! Und weil das heute vor allem die Pensionskassen sind die im Auftrag der Neider und Proleten deren Renten zu generieren haben, schliesst sich ein Kreis.

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Hans Maier

Glückliche Schweiz.

Bin für bedingungslose Beitrittsverhandlungen, sofort.

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Christian Heine

Schade das man bei uns das Volk nie befragt. Mehr direkte Initiativen wären schön.

Unsere repräsentative Demokratie kommt mir langsam unheimlich vor. Alle 4 Jahre ein Kreuz zu machen, reicht mir einfach nicht mehr.
Zumal das Kreuzchen kaum mehr eine Rolle zu spielen scheint. Wählt man die linkssoziale Arbeiterpartei, kriegt man Leiharbeit, 1 Eurojobs, einen ausgewachsenen Niedrieglohnsektor, Harz4 und einige andere nette Sachen. Wählt man die konservative Wertepartei, ist auf einmal ruckzuck die Wehrpflicht weg, an der Familie/Ehe wird gerüttelt, eine Ministerin übt sich im linkskorrekten Neusprech und es wird auch noch eine komische linksideologische Ökoenergiewende gestartet.
Irgendwie kann man als Bürger mit seinem Votum nichts mehr steuern. Zu den großen Fragen der Zeit scheinen alle Partein einen ähnlichen Standpunkt zu haben. Unterschiede gibt es nur noch in den Details.

Da ist man schon neidisch auf die Schweiz.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 12:09 Uhr
Karsten Bender
Karsten Bender (Kasmo) - 09.01.2013 12:09 Uhr

Alternativlos!

Sie vergessen, daß uns all dies unter dem Hinweis darauf verkauft wird, daß es alternativlos sei. Und solange die Mehrzahl der Wähler auch alternativlos ist und wider besseres Wissen immer wieder die gleichen Parteien in das Parlament hebt, wird sich nichts ändern. Die etablierten Blockparteien haben es sich bequem gemacht, im ungünstigsten Fall sitzt man ein paar Jahre auf der Auswechselbank, bevor man wieder im Spiel ist. Völlig klar, daß diesen Apparatschiks eine echte Demokratie wie in der Schweiz Angst macht. Am Ende würden wir sogar ein Gesetz gegen Abgeordnetenkorruption bekommen.
Gesetzlich kann man natürlich nur bedingt in die Autonomie von Firmen eingreifen. Teile der Initiative würde ich aber auch unterstützen. Insbesondere die "goldenen Fallschirme" und die Versicherungen gegen Fehler müssen begrenzt werden, denn im Moment ist Versagen im Management ein Kavaliersdelikt, ohne ernste Konsequenzen für die Manager.

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Peter Gorski

Direkte Demokratie

Das wird vielen deutschen abwanderungswilligen Leistungsorientierten aber gar nicht gefallen!
Es wurden Grenzen überschritten und vieles ist aus dem Ruder gelaufen.
Jeglicher Versuch der Regulierung durch die Politik wird in D. als *Sozialismus* verschrien,
Wie nennt man das in der Schweiz?
Volkssozialimus?
Letztlich ist es egal wie, wichtiger ist dass so einiges wieder eingeholt werden muss für ein friedliches Miteinander aller Menschen!
Und für zu viele abwanderungswillige, deutsche Eliten hätte das Schweizer Volk bestimmt auch bald eine Initiative parat

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 14:51 Uhr
Mario Meier
Mario Meier (Tell_me) - 09.01.2013 14:51 Uhr

Nicht unbegründeter Fingerzeig Herr Gorski

Seit zehn Jahren wird die Schweiz überrollt. Auch von Hochqualifizierten Menschen aus Deutschland (Uni Zürich z.B.) die zudem bevorzugt, weil sie auch in der Kompetenz dazu berechtigt sind ihre Kollegen aus D animieren ihnen nach CH zu folgen.

Es entsteht die Problematik, dass Sippschaften entstehen welche anderen Nationalitäten mit äquivalenter Ausbildung Arbeitsstellen dadurch verwehren. Die moderne Schweiz ist aber ein Produkt einer Multinationalität und eine dominante Nationalität in zu schnellem Wachstum ist in der Wahrnehmung störend. Jeder soll die Möglichkeit und Freiheit haben sich integrieren zu können.

Es könnte tatsächlich eine Initiative entstehen um sowas zu unterbinden. Der Ausgeglichenheit wegen und nicht gegen eine Nationalität, wohlverstanden. Viele Schweizer haben ihre Wurzeln in Deutschland. Heute hat fast jeder vierte Bewohner in CH einen ausländischen Pass und Sie finden kaum eine Schweizerfamilie, die nicht ab 1900 eine "Auslandsvermischung" vorweist.

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Fionn Huber
Fionn Huber (fionn) - 09.01.2013 08:44 Uhr

In der Schweiz sagt man....

"Das VOLK hat das letzte Wort!"

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 19:48 Uhr
Bea Meister

Frau Lorenz, wenn Sie glauben, das wir einfach so nach Lust und Laune abstimmen,

irren Sie sich gewaltig. Mindestens drei Monate vor der Abstimmung wird man mit Stellungnahmen in den Zeitungen buchstäblich bombardiert, Leserbriefe werden verfasst, die Parteien verteilen haufenweise Papier, Plakate werden aufgehängt, im Fernsehen wird ausgiebig diskutiert, ca. vier Wochen vor dem Abstimmungsdatum werden Stimmzettel verschickt, und diesen sind ebenfalls Unterlagen beigelegt.

Auch die Regierungen können sich irren, und wer immer sich irrt, der Bürger muss bezahlen. Wenn das Resultat den Bundesräten und Parlamentariern nicht gefällt sind sie oft nicht unglücklich darüber, dass sie die Schuld den Wählern zuschieben können. Man denke nur, wie Eveline Widmer-Schlumpf die Minarett-Initiative kommuniziert hat (als Justizministerin musste sie in den sauren Apfel beissen). Gegenüber dem Ausland konnte sie nicht oft genug betonen, dass sie persönlich dagegen gewesen sei.

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Alex Grendelmeier

Schlecht gelauntes Volk

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein ganzes Volk sich "gewaltig irrt" oder "einfach schlecht gelaunt" ist, scheint doch relativ gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein paar elitäre Entscheidungsträger gewaltig irren oder einfach schlecht gelaunt sind, scheint doch wohl vergleichsweise relativ höher.

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Mario Meier
Mario Meier (Tell_me) - 09.01.2013 11:36 Uhr

Irrtum ist menschlich...

Frau Lorenz. Über die Zeit gesehen hat sich allerdings gezeigt, dass der Souverän sich nie geirrt hat.
Das System mit den Volksentscheiden trägt zur Konstanz und dem Volksfrieden (über vier Landessprachen und Mentalitäten n.b.) bei.

Es ist das direktdemokratische System das den Irrtum korrigiert...vor allem korrigiert es die Feudalpolitik!

Mit dieser Volksinitiative wurden die Politiker aufgerüttelt und der Bundesrat (7 Minister) wurde gezwungen eine in der Abstimmung vorliegende Alternativ-Lösung zu präsentieren. Es gibt also zwei Möglichkeiten für ein verbindliches Resultat.
Gäbe es die Initiative nicht hätte man den status-quo und keinen Diskurs.

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Mario Meier
Mario Meier (Tell_me) - 09.01.2013 11:09 Uhr

Staatshilfe?

Ist in CH vepönt auf Teufel komm raus!
Wenn die UBS als einzige Firma kurzfristig aus Gründen der "to big to fail-Problematik" eine Staatsgarantie benötigt, freut das auch in der Schweiz natürlich die Linken Keynesianer.

Das gleiche Szenario ist in den 1930/37 der Schweizerischen Volksbank passiert die sich von diesem Schock nie erholt hat und 1993 in die CS integriert wurde.

Staatshilfe für private Betriebe kennt man in CH nicht.... zum Glück, denn wo käme man da hin?

P.S. mir ist nicht bekannt, dass der Pharmaindustrie je staatliche Hilfe zugekommen ist. Die haben bei Schwierigkeiten einfach fusioniert oder liquidiert. Was eigentlich das normalste ist.

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Miklas Ross

Klar,

die UBS wäre längst Geschichte, ohne Staatsfrösche.

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Rolf Huchthausen

Vielfach hat in CH das Volk auch das "erste" Wort!

Viele Dinge laufen in der Schweiz einfach anders, sehr häufig besser! Das liegt nicht an der Größe des Landes. Ich meine, es liegt am politischen System. In DE hat man nach Kaiserzeit, NAZI-Terrorregime (NSDAP = Parteidiktatur) scheinbar nicht viel gelernt.

Auch heute richten sich Parteien mit parteipolitisch verbundener Verwaltung gemütlich in einer unabgestimmten Struktur ein! Den Bogen zum Subjekt des Artikels stellt der gesetzliche Eingriff in die Gehaltsstruktur von Privatunternehmen dar!

Auch Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen müssen erst verdient werden, bevor sie ausgegeben werden, es sind auch nur Personalkosten! Der Druck auf Personalkosten scheint ja - in der öffentlichen Wahrnehmung - vorgenannte Vergütungen auszuschließen.

Kitzelig wird es an der Stelle, wenn diese Unternehmen nach Staatshilfen schreien. Das ist die Schnittstelle! Frage in die Schweiz: schreien die Unternehmen nach Staatshilfen (Pharmazie, Banken)?

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Monika Lorenz

Das Volk hat das letzte Wort,

auch nicht immer, selbst in der Schweiz, und vor allem: das letzte Wort ist nicht unbedingt Gottes Wort. "Das Volk" kann auch gewaltig irren .... oder einfach schlecht gelaunt ein.

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Norbert Regin

Vorbildliche Schweiz!

Wenn man sieht, wie in der Schweiz die Probleme angegangen und gelöst werden,
muss man feststellen, dass sich in Deutschland die Demokratie ad absurdum entwickelt hat.
Die Politik in Deutschland ist unfähig, irgendwelche Veränderungen zum Positiven
anzustossen und dies umzusetzen. Demokratie ad absurdum,
Deutsches Staatsschmarotzertum.

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09.01.2013, 07:13 Uhr

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