23.03.2008 · Warum ist Mark Zuckerberg eigentlich keine Frau? Oder Bill Gates? Die erfolgreichen Gründer unserer Zeit sind weiterhin männlich. Wieso? Am Verstand kann es nicht liegen. An der Bildung auch nicht. Vielleicht fehlt es an der Risikofreude. Nutzen Sie unsere Leserkommentar-Funktion und diskuteren Sie mit!
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Frauen in Führungspositionen, wie soll das gehen?
Ich habe einen elektrotechnischen Beruf erlernt und später ein elektrotechnisches Studium abgeschlossen. Während der Berufsausbildung hatten wir eine Mädchenquote von 10%, keine davon hat jemals einen Beruf in dieser Branche aufgenommen. Beim Studium lag die Frauenquote über sämtliche Seminargruppen bei exakt 0%. Heute arbeite ich in einem großen Unternehmen in der Entwicklung zusammen mit 350 Ingenieuren. Darunter sind ca. 5 (!) Frauen. In ihrem Arbeitsstil ähneln sie sich alle: die Arbeit wird mit Händen in den Taschen auf die Männer abgeschoben mit Bemerkungen wie: "Du bist doch ein Mann, du musst das können." Und das ist nicht im Scherz gemeint, sondern der volle Ernst.
Wie bitte, liebe Gleichstellungsbeauftragtinnen, sollen bei uns Frauen in Führungspositionen kommen?
Mit Augenaufschlag und heißer Luft ist noch kein Auto gebaut worden.
diese Aussage wollte ich hören.
Jetzt kann ich mich beruhigt wieder Wichtigerem zuwenden.
Frau Müller, ist ein Attribut, das wohl auf andere Zutrifft.
Wenn es um die angebliche Lohndiskriminierung geht, drücken sich ALLE Studien um die Frage, wie viel eine Müllfrau weniger verdient als ein Müllmann, Busfahrerin/Busfahrer, Gleichstellungsbeauftragtin/Gleichstellungsbeauftragter.
Die drücken sich auch vor der Frage, wie sich das Gequatsche von der weltumspannenden Vereinigung zur Unterdrückung der Frauen (in der Pseudo-Wissenschaft als „Patriarchat“ bezeichnet) verträgt mit der Tatsache, dass der Anteil der Männer im Knast genauso hoch ist wie in den sagenumwobenen Führungspositionen.
Im Übrigen wäre es nicht verkehrt, eine gewisse Stringenz bei der Verwendung von Quantität und Qualität durchzuhalten. Man erhält keine brauchbaren Ergebnisse, wenn im Bedarfsfall ein unendlicher Zahlensalat (beim Thema Lohndiskriminierung) präsentiert wird, man sich jedoch bei der Bewertung der Gesamtleistung auf das nichtssagende, zahlenmäßig nicht unterlegte, "auch“ zurückzieht.
Konkret auf Ihre Frage
Im Hinblick auf Reinigungskräfte ist mein Standard-Statement, dass diese ihren Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit verdienen - was sie angenehm unterscheidet von den Heerscharen der xyz-Beauftragtinnen und Pseudowissenschaftlerinnen.
Frau Müller.
Es ist in die feministische Propaganda, die alles „in einen Topf“ wirft, „Die Frauen“ (alle guten Eigenschaften und unterdrückt), „Die Männer“ (alle schlechten Eigenschaften und Unterdrücker) und konsequent jedwede Differenzierung vermeidet. Müssen die auch, denn sonst würde die Hohlheit sofort offenbar.
Mit meinen Postings versuche ich ja gerade die Dummheit dieser Entindividualisierung aufzuzeigen, wegen der Anschaulichkeit vorzugsweise mit Müllfrauen, Unternehmerinnen, Pseudo-Wissenschaftlerinnen und Knastinsassen. Diese 4 Termini reichen aus, um noch jede „wissenschaftliche“ Studie aus Gender Studies Wonderland in die Tonne zu treten; weil nämlich jede dieser Schrott-Studien eben diese Differenzierung nicht vornimmt.
Nützliche Berufe, Frau Müller, sind die, die nachgefragt sind. Und in diesem Strang geht es um Pionierleistungen.
Vor 10.000 Jahren z.B. Großtiere domestizieren.
Im Spätmittelalter wurde im Erzgebirge Erz gefunden. Da haben die Männer das Erz gefördert. Irgendwann haben die gemerkt, dass das planlose draufschlagen nicht effektiv ist. Wäre gut, vorher zu berechnen. Die Hilfsmittel wurden erfunden von, nicht Eva, sondern Adam Ries. Später ... und so können wie den Geschichtsunterricht wiederholen.
Ein Aufschrei des Vergnügens und Zustimmung
durchzog mich, als ich diesen Beitrag in der vergangenen Wochen las! Ja es stimmt, wir Frauen lieben den auch so kleinen Erfolg, trauen uns nicht, zu scheitern - "Hab ich doch gleich gewusst, die übernimmt sich!", "Na ja, typisch Frau!" würde es dann wieder heissen...- Und wir sind mit unserer kleinen, überschaubaren, aber funktionierenden und beherrschbaren Welt zufrieden und richten uns ein.
Gerne würde auch ich mich an ein größeres Projekt, nicht nur die kleinen Brötchen, sondern den großen Kuchen wagen, aber da könnte ja wieder jemand von links aussen kommen und das infrage stellen. Und schwups, wäre es wieder vorbei mit dem mühsam erworbenen Mut und Aufwind. Und das soll es dann sein - ein ewig währendes Auf und Ab anstelle eines Lebens in der Komfortzone..?
Was tun? In meinen Seminaren zu Rhetorik und Präsenz, die ich an hauptstädtischen Universitäten gebe, in denen beide Geschlechter vertreten sind, empfehle ich gerne, dass wir wechselseitig voneinander lernen- die Männer auch Selbstzweifel und -kritik zulassen und wir Frauen uns mehr zutrauen und wagen.
Aber ist am Ende alle Theorie grau...???
Von Versagen zu reden ist eine Zumutung
Die Tatsachen sehen doch anders aus: ich bin als Lehrbeauftragter an einer FH tätig im Bereich Ingenieurwissenschaften. Im Schnitt sind von 50 Studienanfängern 2 weiblich. Das hat sich seit meiner Studienzeit offensichtlich nicht geändert. In anderen Wissenschaftsbereichen ist es umgekehrt. Da jeder frei wählen kann, was er studiert, sieht man hier klar unterschiedliche Präferenzen. Ich kenne viele Frauen die Unternehmen gegründet haben und erfolgreich sind.
Mädchen und Jungs sind nicht gleich. Das kann man schon im Kleinkindalter erkennen, wenn man die Wünsche auf Weihnachten vergleicht. Wichtig ist, daß man nicht ideologiebedingt Individuen ihre freie Wahl bzw. Entscheidung und Chancen vorenthält. Polarisierend von Versagen zu reden oder von Benachteiligungen anhand von Quoten ist dümmliche Propaganda.
Was aber meine eigentliche Kritik war, Herr Klier: Sie werfen Akademikerinnen und Nichtakademikerinnen immer in einen Topf. Jetzt würde ich doch mal gerne ausdrücklich von Ihnen hören, ob Sie wirklich der Meinung sind, dass Reinigungskräfte, Krankenschwestern, und Altenpflegerinnen keine "nachgefragte" Arbeit leisten. Um diesen Punkt haben Sie sich nämlich gedrückt.
Ich halte Männer keineswegs für die schlechteren Menschen. Heutzutage ist Frausein Vorteil und nicht Nachteil, gerade in beruflicher Hinsicht. Nur ist es nunmal so, dass dies noch nicht allzu lange der Fall ist, das habe ich nicht aus Studien (lese keine), sondern aus meinem Umfeld.
Dass Frauen sich leider immer noch darauf verlassen, später mal versorgt zu werden, ist sicherlich einer der wichtigsten Gründe, warum sie Fächer wählen, mit denen man später mal nichts verdienen kann, und über deren Sinn in unserer Gesellschaft (vor allem wenn von so vielen studiert) man durchaus streiten kann.
Aber ein Grund, der nunmal auch nicht von der Hand zu weisen ist, ist nun mal die Erziehung. Kennen Sie auch nur ein einziges Mädel, dass als Kind/Jugendliche eher zum am Löten/Autorumschrauben/Am Fahrrad/Kleine Maschinchen basteln etc. angehalten wurde statt zum Klavierspielen/Tanzen/Reiten?
Ich kenne keins.
Deshalb würde ich uns Frauen einfach noch ein bisschen Zeit lassen. Medizin studieren inzwischen übrigens schon mindestens so viele Frauen wie Männer. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, das einzige Fach, dass wirklichen Wert bei Ihnen hat, ist das Ingeniersstudium?
Danke an die Autorin für diesen polarisierenden Artikel. Ich bin der festen Überzeugung - Wissenschaft und (manipulierbare) Statistik hin oder her - dass Frauen willens und in der Lage sind, Großes zu leisten, Pioniere auf einem Gebiet zu sein usw. Eine Orientierung an Männern, die ihrerseits unbestritten Großes geleistet haben, taugt dabei nicht unbedingt. Es geht vielmehr um das Denken und auch das Behaupten des eigenen Weges. Letztlich führen wir hier eine Wertediskussion. Ist Facebook mehr "wert" als der Friseursalon um die Ecke... Sie haben Recht, Herr Katholnig, es gibt deutlich mehr menschliche Maßstäbe als die des Innovationsgrades und des wirtschaftlichen Erfolgs. Ganz nebenbei bemerkt, lieber Herr Borré, auf viele "geniale" männliche Erfindungen hätte die Menschheit gut und gerne verzichten können; eine entsprechende Aufzählung entfällt leider an dieser Stelle aufgrund von Platzmangel.
Aus demselben Berich über die Intelligenzstudie: "Zahlreiche andere Tests haben aber bewiesen, auf welchen Gebieten die Frauen überlegen sind. Sie sind besser im Schreiben, Lesen und in der Grammatik. Sie finden schneller Synonyme (Wörter gleicher Bedeutung) und lösen schneller Aufgaben wie "Nennen Sie fünf Wörter, die mit ,S' beginnen." Frauen neigen außerdem nicht so zur Selbstüberschätzung wie Männer. Während "er" seine Intelligenz eher überbewertet, fällt "sie" dadurch auf, den eigenen Intellekt zu unterschätzen."
Es ist zu erwarten, dass ihre Vorurteile jetzt entgegnen, dass sie diese Fähigkeiten nicht also so nützlich erachten, wie gewisse klassisch männliche. (Was wollen sie hier eigentlich beweisen?) Doch zum Glück liegt die Wahrheit ja im Blickwinkel des Betrachters.
Wenn Ihnen schon meine kleine Tirade,
die weltweit von maximal 40 Menschen gelesen wird, auf die Nerven geht, Frau Müller, was soll ich dann sagen bei dem medialen Trommelfeuer männerfeindlicher Hetze?
Denn, auch wenn das nicht in Ihr Weltbild passt, ich bin kein Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder, häuslicher Gewaltierer oder Konzernchef; erst recht nicht seit 3000 Jahren. Und ich habe weder meine noch irgendeine andere Frau jemals am beruflichen oder sonstigem Fortkommen gehindert!
In unserer Firma liegt das Verhältnis Ingenieure:Ingenieurinnen bei 15...25:1. Und bei ALLEN Geschäftspartnern (egal ob Kunden oder Lieferanten) ist das ganz genauso!
Die Wirtschaft brummt, zur Zeit wird jeder Bewerber eingestellt. Und es würde auch jede Bewerberin eingestellt, wenn die Alphamädchen sich nur bewerben würden.
Tun die aber nicht. Können die auch nicht, denn die Mehrzahl der Powerfrauen kriegt es nicht mal hin einen Beruf zu lernen. Kein Wunder, die sind ja schon voll ausgelastet mit dem „erobern der Männerbastionen“, da bleibt halt keine Zeit zum Arbeiten.
Wie meinen - meine kleine Welt?
Kennen Sie eine Firma, wo es anders ist, so in der großen Welt?
Nein? Wie schade. Dann lesen Sie schön weiter die „wissenschaftlichen“ Studien zum Thema. Viel Spaß.
Es ist unterhaltsam, wie unfähig manche Kommentatoren sind, etwas im Kontext zu lesen.
"Versagen" bezieht sich in diesem Text eindeutig auf die Feminstischen Ansprüche, dass Frauen die Männer in allen Bereichen ebenbürtig sind und ins besondere bei den Wirtschaftlichen, Technischen und Wissenschaftlichen Eliten gleichermasßen vertreten sein werden, oder gar übertreffen, sobald sie nichtmehr benachteiligt werden.
Da junge Frauen heute auf keine Art und Weise mehr Bachteiligt wird, nicht in der Schule und schon garnicht bezüglich der Wehrpflicht und da es zwar allgemein geduldet wird wenn Männer allgemein als faul, vergesslich, dumm, etc. dargestellt werden (selbstüberschätzung...) bei Frauen dies allerhöchstens dann gestattet ist, wenn man sich auf ein ausdrücklich realitätsfernes und nicht verallgemeinertes Blondinen-klishee bezieht. Ansonsten gibt es einen kleinen Aufstand. Unter diesen Bedingungen sollten für diese Generation die Feminsistischen Ziele erreicht worden sein. Sie wurden nicht erreicht, und darauf bezieht sich das "Versagen", und nicht darauf ob Frauen unter normalen Gesichtspunkten versagt haben.
Reichlich sinnfreie Diskussion
Was man da nicht alles an Klischees aus beiden Richtungen zu lesen bekommt.... Es ist schon erstaunlich, wie da mit einem isolierten Blick und lokalisierten Erfahrungen aus Ausbildung, Studium und Beruf waghalsige Verallgemeinerungen getroffen werden. „Frauenfächer“, „feministische Wissenschaft“, „kreative Gehirnhälfte“, „Nachahmung“, „Egomanie“, „Machtwillen“, „Gier“ und und und... Für und wider alles gibt es x Beispiele. Gibt es dann auch statistische Signifikanz?
Und dann kommen auch noch die schwachsinnigen IQ-Tests hinzu, die z.B. einer Sharon Stone genauso viel Intelligenz wie einem Albert Einstein (dummerweise ein Mann, sorry) zuwiesen. Auch so ein Vehikel, um - vermeintlich wissenschaftlich fundiert - Macht über andere Menschen zu erlangen.
Können wir nicht jedem Menschen - Männlein oder Weiblein - selbst überlassen, womit er in seinem Leben zufrieden ist und womit nicht und wofür er ein Risiko eingehen möchte oder nicht? Wer unzufrieden ist, der soll halt mehr wagen: eine Ausbildung, eine Geschäftsidee, einen Medienauftritt, eine Familiengründung,.... So einfach ist das. Aber Vorsicht bei Höhenflügen: oben ist’s kälter!
Die Angst der Männer vor den Frauen
Wieso haben noch so viele Männer
Angst vor starken, ehrgeizigen,
intelligenten und kompetenten Frauen,
die es nun mal gibt?
Alles Leugnen hilft nichts!
Dass dieser Kommentar negativ bewertet werden wird
versteht sich auf grund oben beschriebenen Sachverhalts von selbst.
Die Zeit der Pionier-Frauen kommt erst noch…
Es ist noch nicht lange her, da lebten Frauen noch in der klassischen zwischen Männern und Frauen aufgeteilten Welt. Erst Ende der 60er Jahre waren die jungen Mädchen öffentlich bereit eine Emanzipation zu wagen. Schon vorher – sogar im „finsteren“ Mittelalter – wurde die Gewalt der Patriarchen immer wieder gebrochen. Und wie so vieles in der Weltgeschichte, braucht die reale Durchsetzung der Gleichberechtigung seine Zeit. Als erstes steht sie auf dem Papier und erst langsam – sehr langsam – beginnt sie Teil der Alltagsmentalität zu werden. Doch dafür müssen Generationen kämpfen. Man bedenkt, wie lange die Menschenrechte gebraucht haben, bis sie anerkannt wurden (noch heute sind sie für viele Menschen nur Rechte, die auf Papier stehen) oder man bedenke, wie viele Male die Sklaverei abgeschafft wurde (normalerweise hätte einmal genügt).
Eine andere Frage ist, ob die Frauen in die Rolle der Spielerinnen passen. Nehmen wir einmal an, Frauen seien durchschnittlich weitsichtiger als Männer. Träfe dies zu, wären sie bei weitem nicht so risikofreudig – und das wäre gut so. Frauen landen schneller wieder auf dem Boden der Tatsachen. Gerade mit dem Gefühl für Sicherheit und Verantwortung kann man in führende Positionen gelangen.
Die Diskussion scheint mir bisher zu sehr von grauen, theoretischen Überlegungen über das Wesen von Mann und Frau, über die Diskriminierung der Frau oder des Mannes (!) und überhaupt von zuviel Polemik durchsetzt zu sein. Lassen wir alle ideologischen Blenden aber weg, so ergibt sich bei einem einfachen Blick in Geschichte und Gegenwart auf allen Ebenen, ob Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, dass Frauen stets gute Leistungen zuwege gebracht haben.
Die Vielzahl bedeutender Schriftstellerinnen wie Jane Austen, Politikerinnen wie Angela Merkel, Forscherinnen wie Marie Curie ist ein Beleg dafür. Ein anderer Beleg ist die jedem jungen Menschen bekannte Klassenbeste, die jeden Autor, jeden Text, jedes Komma kannte, die ihr Abitur selbstverständlich mit einem Schnitt von 0,8 abschloss...
Nette, nachdenkliche Bücher; ordentliche, ausgereifte politische Konzepte; fleißiges und genaues Forschen - alles das können Frauen offenbar leisten.
Aber vielleicht. Nur vielleicht. Vielleicht ist es doch so, dass alle diese Leistungen nur Mittelmaß sind, nein: hervorragendes Mittelmaß!
Das nie zuvor Gedachte, das mit ganzer Seele Erlebte, der maßlose Traum aber und nicht handwerkliche Fleißleistungen machen das Genie aus.
Ist Genie männlich?
"Simone de Beauvoir verglich einst die Situation der Frauen mit denen anderer benachteiligter Gruppen, wie den schwarzen in Amerika Mitte des 20. Jahrhunderts." Was will man von einer Frauenrechtlerin auch anders erwarten? Als Beleg für eine angebliche Frauenunterdrückung ist die persönliche Meinung dieser Dame kaum geeignet.
"'Bis zum 14. Lebensjahr gibt es beim IQ keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen.' Wer einem Kind einredet, dass es dümmer sei, wird sein Ziel wohl erreichen." Da stimme ich Ihnen zu. Wenn die Jungs von heute immer nur zu hören bekommen, sie seien dümmer, gewalttätiger, asozialer oder fauler als die Mädchen, dann sind die erschreckenden Ergebnisse diverser Studien durchaus zu erklären.
Trotzdem hängen Jungen ab dem 14. Lebensjahr die Mädchen bei der Intelligenz ab. Dafür dürfte es Erklärungsversuche geben, die nachvollziehbarer sind als Ihrer.
"Die Wissenschaftler räumten ausserdem ein, dass beim klassischen IQ-Test durchschnittliche Stärken der Frauen nicht berücksichtigt werden. Er stammt zudem aus einer Zeit (1904), als fast alle Dinge von für Männer gemacht wurde."
Gut, und wo finde ich die Ergebnisse von modernen Intelligenztests, die belegen, dass Frauen tatsächlich intelligenter sind als Männer?
Als (fast fertige) Studentin eines typischen Männerfaches bin ich von Ihren Kommentaren, Herr Klier, immer wieder genervt.
Die Anzahl der Studentinnen in "männlichen" Fächern ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen.
In der Generation meiner Mutter war es noch keine Frage, wer das Recht hatte, zu studieren: Die Brüder. Angesichts dessen haben die Frauen schon ganz klar aufgeholt.
Was übrigens Ihren immer wieder angeführten Vergleich angeht, Frauen arbeiten nicht, das sehe man ja an den fehlenden Müllfrauen: Ich habe noch nie in meinem Leben eine männliche Reinigungskraft gesehen, der öffentliche Toiletten saubergemacht hätte. Das ist keine Arbeit? Achso, Sie können ja im Stehen...
Männliche Pfleger gibts auch eher selten. Achso, Erbrochenes wegwischen ist ja auch keine Arbeit.
Abgesehen davon lohnt sich vielleicht mal ein Blick über die Landesgrenzen: Im selben Arbeitsbereich, in dem hier an unserer Uni fast ausschließlich Männer beschäftigt sind, arbeiten an unserer Partneruni viele Frauen, meines Wissens ohne Quote und das auch noch erfolgreich. Kinder haben viele von Ihnen auch noch. Aber das passt wohl nicht in Ihr Weltbild.
Als (fast fertige) Studentin eines typischen Männerfaches bin ich von Ihren Kommentaren, Herr Klier, immer wieder genervt.
Die Anzahl der Studentinnen in "männlichen" Fächern ist in den letzten Jahrzehnten ganz klar gestiegen.
In der Generation meiner Mutter war es noch ganz klar, wer das Recht hatte, zu studieren: Die Brüder. Angesichts dessen haben die Frauen schon ganz klar aufgeholt.
Was übrigens Ihren immer wieder angeführten Vergleich angeht, Frauen arbeiten nicht, das sehe man ja an den fehlenden Müllfrauen: Ich habe noch nie in meinem Leben eine männliche Reinigungskraft gesehen, der öffentliche Toiletten saubergemacht hätte. Das ist keine Arbeit? Achso, Sie können ja im Stehen...
Männliche Pfleger gibts auch eher selten. Achso, Erbrochenes wegwischen ist ja auch keine Arbeit.
Abgesehen davon lohnt sich vielleicht mal ein Blick über die Landesgrenzen: Im selben Arbeitsbereich, in dem hier an unserer Uni fast ausschließlich Männer beschäftigt sind, arbeiten an unserer Partneruni viele Frauen, meines Wissens ohne Quote und das auch noch erfolgreich. Kinder haben viele von Ihnen auch noch. Aber das passt wohl nicht in Ihr Weltbild.
Die feministische „Wissenschaft“ hat in tausenden Studien
"bewiesen", dass die hochemanzipierten und hochqualifizierten Akademikerinnen, Powerfrauen mit ihrer Frauenpower, die Alphamädchen, die mit ihren besser vernetzten Gehirnhälften vielfältigere Perspektiven integrieren und Krisen viel besser zu meistern
- alles besser können und
- alles besser machen als Männer.
Und wenn die Praxis die Theorie nicht bestätigt – nu, dann hat sich die Praxis eben vor der Theorie total blamiert. Denn die Praxis zeigt nun mal, dass die Powerfrauen in ihrer Mehrzahl nicht besser oder schlechter als Männer arbeiten - sondern überhaupt nicht.
Können die auch gar nicht, denn die Mehrzahl der Alphamädchen hält es ja nicht mal für nötig einen Beruf zu lernen.
Maribel Pazo (26.03. 21:35) versteigt sich gar zu der Behauptung, Chrstioph Becker wäre „zu Studi- Zeiten arg von seinen besseren Kommilitonen genervt“.
Von Kommilitonen vielleicht. Jedoch nicht von Kommilitoninnen. Denn in den nützlichen Studienfächern gibt es keine besseren oder schlechteren – sondern schlicht gar keine Kommilitoninnen (das nervt wirklich).
Und so sind wir in der absurden Situation, dass diejenigen, die sich nicht mal an den Start gehen - DISKRIMINIERUNG rufen wenn sie keine Medaille abkriegen.
Bettina Weiguny Jahrgang 1970, freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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