Home
http://www.faz.net/-gqg-74bw3
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Parlament und Regierungen Verhandlungen über EU-Haushalt 2013 geplatzt

 ·  Da die EU-Regierungen zu keiner Lösung für einen Nachtragshaushalt beigetragen, setzt das Parlament die Verhandlungen über den Etat 2013 nicht fort. Die Beratungen galten als Gradmesser für die schwierigen Beratungen über den Haushalt von 2014 bis 2020.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Joachim Schroeder

Seltsame Haushaltsführung!

Abgesehen davon, daß der EU-Kommissar Janusz Lewandowski nicht
weiß, wie er mit den von Brüssel nicht erwirtschafteten Milliarden um-
zugehen hat und mit Irrsinnsinvestitionen inzwischen ganze Volkswirt-
schaften zerstört wurden, sollten sich diese EU-Verschwender einmal
Gedanken über Einsparmöglichkeiten in ihrer ''Animal Farm'' machen.
So sitzen doch, laut Helmut Schmidt, 20.000 gelangweilte Bedienstete
in Brüssel herum die Anwesenheitsbezüge kassieren und neben ihrer
körperlichen Präsens eigentlich keine Aufgaben haben, dafür aber die
tagsüber angesammelte Energie im Brüsseler Nachtleben so richtig
krachen lassen um ihre üppigen Bezüge unter die Leute zu bringen,
während in den PIIGS+F Staaten die Menschen aus Existenznot auf
die Straße gehen müssen!
So hat Angela Merkel sicherlich nicht unrecht wenn sie behauptet:
''Das der Euro weit mehr als eine Währung ist'', und offensichtlich
in der Lage ist, ein Europa in eine Schuldenunion zu verwandeln!

Empfehlen
Marcel Meier

Gott sei Dank!

Kein Geld für die EU und alle EU Institutionen! Ein geordneter Rückbau der EU wäre zum Wohl aller Europäer. Nicht das ich falsch verstanden werde, ein freier Handel und Warenaustausch ist wünschnswert sowie ein Gewinn für alle Nationen. Nur es nutzt nicht, wenn die Nachfrage deutscher Produkte und Dienstleistungen zuvor mit deutschen Kapitalexport bezahlt wären. --> Geld weg --> Ware weg!
Eine Wiedereinführung von Grenzkontrollen könnte Schmuggel und besonders Armutsimport stoppen.

Glück auf!

Empfehlen
Wolfgang Richter

Diät ist angesagt

Es ist wie überall in Wirtschaft und Politik: Nicht alles Wünschbare kann und muß umgesetzt werden.
Die Eurokraten müssen lernen, daß ihnen nicht einfach Geld zusteht, sondern daß sie mit dem auskommen müssen, was ihnen die Einzelstaaten zukommen lassen wollen und/oder können.
Parkinson-mäßiges Bürokratiewachstum paßt nicht in die Zeit. Diät ist angesagt.

Empfehlen
Thomas Schneider

Haushalt 2020?

Das nenne ich mal optimistisch.

Eventuell ist ein EU-Etat dann nicht mehr erforderlich.

Empfehlen
Ulla Nachtmann

Kein einziger der bisherigen 18 EU "Haushalte"

ist jemals von einem Prüfunternehmen für ok befunden und mit Stempel und Unterschrift abgenommen worden!
Roger Bootle schrieb im Telegraph
"We've been on the back foot with the EU ever since we joined
EU referendum: Can we agree to lead separate lives – or must it be divorce?"
.
"Our discomfort is not atavistic. It is one thing to give up sovereignty to a body which is honest, efficient and prosperous; it is quite another to give it up to one which is riddled with corruption, incompetence and failure. That would be like shackling yourself to a corpse."
.
Während viele Menschen in EU Ländern bereits hungern und die allermeisten den Gürtel enger schnallen müssen und sollen. verlangt eine parasitäre Bürokratentruppe immer mehr Geld und das obwohl das totale Versagen TÄGLICH mehr zum Vorschein kommt und immer mehr Menschen klar wird.
Das darf nicht länger sein.
Deshalb: weg mit der EU in ihrer heutigen Form.

Empfehlen
wolf haupricht

Mit dem immer weiter so.....

muss Schluss sein. Wenn die Nationalstaaten weniger Geld zur Verfügung haben und das Defizit wächst (s.GR), kann doch die Kommission nicht den Weihnachtsmann spielen. Speckt die unnötigen Subventionen ab und ihr habt Geld im Überfluss.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 19:20 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

was glauben Sie, was los ist ....

... wenn sie die EU-Agrarsubventionen antasten? Dann werden Frankreich und Polen alles blockieren, was sonst noch so ansteht .... was aber vielleicht nicht schlecht wäre: alles, was den wahren Charakter dieser "Union" offenbart, ist hoch willkommen.

Insofern wollen wir hoffen, dass nicht Deutschland mal wieder seine Partnerländer am eigenen Wesen genesen lassen möge ....

Empfehlen
Edda Kuhlmann

Zwoelftelregelung!

Ich bin dafuer, dass die Zwoelftelregelung in Kraft tritt - die Parlamentarier koennen sich freuen, dass der Haushalt nicht gekuerzt wird, die Steuerzahler darueber, dass ihnen nicht noch mehr Gelder aus der Tasche gezogen werden. Und waehrend sich alle freuen, machen wir einfach das Parlament bis zum naechsten Jahr dicht und sparen so auch noch Reisekosten und Spesenabrechnungen. DAS waere endlich mal eine gute Nachricht.

Empfehlen
Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 13.11.2012 17:37 Uhr

Brüsseler Krabbelgruppe beherrscht die hohe Kunst der Erpressung...

... ist wohl nur in der Politik möglich, dass Inkompetenz bis ganz nach oben gespült wird. Aber immerhin, Drohungen beherrschen sie.

Wofür braucht die EU mehr Geld? Ist Herr Schulz mit seinem Lohn unzufrieden?

Empfehlen
harald schneider

und?

Wer genau in Deutschland hat auch nur einen Funken Achtung vor "unseren" Politikern im EU-Parlament (Verheugen, Schulz, Koch-Merin ectr.) oder glaubt daran, dass sie etwas Wichtiges bewegen?
Das EU-Parlament ist doch im Ansehen eines Altersheims für abgehalfterte Politiker, die dringend in eine Versorgungsstelle vermittelt werden müssen, aber keine mehr im öffentl. Dienst oder woanders gefunden werden konnte.
Zum Haushalt: wir sollten die Haltung von UK nachahmen und unterstützen. Eine Kürzung des Haushaltes 2013 ist das Mindeste bei der Situation in der Eurozone. Zum Nachtragshaushalt 2012 sollte die EU erst mal die Einsparmöglichkeiten im Budget überprüfen.
Letztendlich gehört das gesamte Konstrukt EU überprüft, können und wollen wir uns das noch leisten?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 17:59 Uhr
Gabi  Straka
Gabi Straka (Ethiopia) - 13.11.2012 17:59 Uhr

@Herr Schneider,

"letztendlich gehört das gesamte Konstrukt EU überprüft, können und wollen wir uns das noch leisten?"
Nein! Wir wollen und können es uns nicht mehr leisten!
Nur wer zieht den EU Konstrukt den Stecker? Dieses ist schon längst überfällig.
Die Versklavung der Steuerzahler an das EU Konstrukt ist doch so offensichtlich, wie lange müssen wir denn noch warten.
Spartacus † 71 v. Chr. wird keinen Aufstand mehr organisieren können. Wer wird der neue Spartacus sein?

Empfehlen
Otto Meier

Erste Anzeichen einer gewissen EU-Überdrüssigkeit?

Die Streitereien um den EU-Haushalt scheinen auf eine nationale Rückbesinnung hin zu deuten. Das wäre auch wenig verwunderlich, geht es doch um die Frage der Macht und damit um den Verlust an Souveränität. Der Streit um die paar Milliarden für den EU-Haushalt ist da wohl nur sichtbares Zeichen eines sich andeutenden Rückzuges aus EU und Euro. Zuviel Gemeinschaft will dann wohl doch niemand.

Wenn das so ist, sollte das Ende schnell kommen, denn es wird täglich teurer.

Empfehlen
Closed via SSO

Die Grossverdiener der EU mucken auf...

Das leistungsscheue EU Parlamentarier Ges...el muckt auf. Eine versehntlich veroeffnete Email koennte lauten: "Wir wollen noch mehr Geld, denn nur unter dem Deckmantel von noch mehr Geld fuer die EU koennen wir unser leistungsloses Dasein verstecken. Ansonsten wuerde den Buergern noch mehr auffallen, wie viel wir verdienen - fuers Nichtstun - wie selten wir im Parlament sind und wie grosszuegig wir Sitzungsgeld und Reisespesen abrechnen. Dass wir die Gespraeche nicht fortsetzen, dennoch aber die Kosten dafuer in voller Hoehe in Rechnung stellen, ist selbstverstaendlich. Es wage jemand einen Nachtragshaushalt von nur Euro 9 Mrd. in Frage zu stellen. Das verbrauchen wir Parlamentarier ja schon in einem halben Jahr, um unseren grosszuegigen Lebenswandel zu finanzieren. Jedem steht naemlich ein Aufzug in den Weinkeller zu! Und nicht nur das. Dort muessen auch die besten Weine Europas lagern"

Empfehlen

13.11.2012, 16:57 Uhr

Weitersagen
 

Der neue Kampf um die 35 Stunden

Von Ralph Bollmann

Väter sollen künftig weniger arbeiten, aber Mütter sollen mehr arbeiten: In Deutschland wird über die Familienarbeitszeit debattiert. Ein neuer Verteilungskampf hat begonnen. Mehr 29 8


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --