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OECD-Berechnung Deutschland verliert immer mehr Arbeitskräfte

 ·  Der demographische Wandel macht sich am deutschen Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren so stark bemerkbar wie in keinem anderen Industrieland. Um neue Arbeitskräfte zu gewinnen, könnte Arbeitsmigration ein hilfreiches Mittel sein.

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Ole Maidag
Ole Maidag (Maidag) - 05.11.2010 15:34 Uhr

Weichen grundlegend falsch gestellt

Schon vor langer Zeit haben unsere Steuerleute die Weichen auf geradezu abenteuerliche Weise falsch gestellt. Im wesentlichen waren, bzw. sind dies die wirtschafts- und finanzpolitisch vermasselten Wiedervereinigung, eine über Jahre völlig überzogenen Lohnzurückhaltung, die Einführung des Niedriglohnsektors und, das größte Fiasko, die des EURO, eine geradezu zwanghafte Fixierung unserer Wirtschaft auf den Export, eine Familienpolitik, die man wirklich nur als Gedöns bezeichnen kann, eine immer mäßiger werdende Bildung und Ausbildung, usw. Jetzt werden die eigentlich vorhersehbaren Folgen allmählich sichtbar: Wie soll jemand eine Familie gründen und Kinder großziehen, wenn der Job unsicher ist und das Einkommen nicht reicht? Und wenn jemand eine große Familie hat, wieso soll er dann überhaupt noch arbeiten, wenn er mehr Stütze kriegt, als er je verdienen könnte? Warum soll jemand überhaupt viel verdienen wollen, wenn der Staat ihm alles wegnimmt? Und wie soll der Staat Abgaben und Steuern senken, wenn er jetzt dann doch die schwachen EURO-Länder über Transferleistungen stützen muß? Wenn unser Land alle diese Probleme mal gelöst hat, werden auch genügend Menschen nach-kommen, eigene oder fremde.

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Stefan Rubens

@heidelpaul - Immer noch nicht in der Realität angekommen

Ob das Rententrittsalter 60, 65, 67 oder 70 ist, ist Makulatur, da seit mehr als 30 Jahren, die Chancen zu arbeiten für 50-Jährige sinken, um dann ab 55 vollgehens unterzugehen. Wie kann so etwas sein? Entgegen permanenter Horrormeldungen Ihrer Glaskugel haben wir für den Arbeitsmarkt eben nicht zu wenig junge Menschen, sondern zu viele. Ein Musterbeispiel war gestern mal wieder im ZDF zu sehen. Junge Frau (Achtung: In Deutschland aufgewachsene Türkin) hat internationales Marketing studiert, über 500 Bewerbungen geschrieben, aber kein Arbeitgeber benötigt sie. Aber jammern Sie ruhig weiter mit den Demographieexperten, die mit ihren Aussagen schon in den letzten Jahrhunderten falsch lagen, als einfach die Realität anzuerkennen. Und noch was Pflege: Da fehlt es nicht an Pflegepersonal, sondern daran, daß man Alten-und Pflegeheime eben nicht nach dem Shareholder-Value-Prinzip betreiben kann. Wenn man das kapiert, klappt es auch wieder mit dem Personal.

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Paul Rabe

@Bryan Hayes Erhöhung Renteneintrittsalter ist reine Theorie

theoretisch haben Sie natürlich recht, praktisch funktioniert die Erhöhung des Renteneintrittsalters aber nicht.
Wenn nur eine kleine Minderheit schon heute nur die 65 Jahre schafft, wie soll man dann in Zukunft sogar 70 Jahre schaffen ?
Nur die Anwerbung von jungen, ausländischen Kräften welche eine deutlich überdurchschnittliche Geburtenrate mitbringen, kann das Problem der Demographie in Deutschland zumindest etwas lindern.
Da gut ausgebildete Kräfte aber wenig Motivation haben werden in Zukunft ihre Heimat zu verlassen (Sprache, Familie, Freundeskreis, Kultur etc.) werden wir die ohne Ausbildung nehmen MÜSSEN....

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Rupert Reiger
Rupert Reiger (RuRei) - 04.11.2010 22:23 Uhr

Ich hatte in meinem Umfeld 3 Fälle von jungen ausländischen Studenten:

China, Frankreich, Rumänien und alle sind nach ihrer Diplomarbeit oder Promotion wieder aus Deutschland weg.
Der Grund?
Zu viele Abgaben, es bleibt zu wenig ... sie haben verglichen was sie kriegen und was sie bezahlen, z.B. für Miete, so sind sie wieder weg, einer in die USA, 2 in die Schweiz.
Der hohe Arbeitgeberanteil ist ein Arbeitskräftevernichter.
Wenn wer was kauft bezahlt er den Arbeitgebernteil. So wenn jemand sein Auto von der Werkstatt abholt, bezahlt er den Arbeitgeberanteil von den Angestellten, die das Auto repariert haben. Der Arbeitgeberanteil ist schon nach einer Umlage bei den Kunden.
> 1. Erkenntnis: Den Arbeitgeberanteil zahlen alle, blos nicht der Arbeitgeber!
Bei allem was man kauft, bezahlt man als Käufer mindestens Brutto + Arbeitgeberanteil + Mehrwertsteuer - von seinem Netto!
somit zum Thema:
> 2. Erkenntnis: für hohe Lohngruppen: Je höher der Arbeitgeberanteil, umso weniger Leute können sie sich selbst ihre eigenen Produkte leisten, ihr Wohlstand sinkt, beste Leute wandern ab!

Übrigens:
> 3. Erkenntnis: für niedrige Lohngruppen: Jeder muss für seine Firma Brutto + Arbeitgeberanteil reinarbeiten, schafft er's kriegt er Netto, schafft er's nicht fliegt er!
Daher die 1 Eurojobs.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 04.11.2010 22:12 Uhr

"Potential an Konsumenten wird auch schrumpfen" @Andreas Müller (abumachuf)

Ja, das wurde bedacht.
Das Problem ist aber vor allem woanders, nämlich im Verhältnis von Nicht-Arbeitenden zu Arbeitenden. Erstere werden im Verhältnis dummerweise stärker zulegen (Rentner), was erhebliche Probleme bei der Finanzierung der Renten mit sich bringt. Daher muss dieses Verhältnis dadurch stabilisiert werden, dass das Renteneintrittsalter entsprechend erhöht wird.
Anders ausgedrückt: Der Anteil der Arbeitsstunden an den Gesamtlebensstunden muss in etwa konstant bleiben.

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Andreas Müller

Potential an Konsumenten wird auch schrumpfen

Hat eigentlich schon jemand bedacht, daß bei schrumpfender Bevölkerung auch die Zahl der Konsumenten schrumpft, somit auch die Wirtschaftsleistung zurückgeht und automatisch weniger Arbeitskräfte benötigt werden?

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Tobias Brueggendick

Dies ist doch wieder nur eine Ausrede für die Politiker?

Die Politiker sollten endlich mal anfangen ihre Arbeit zu machen. Es fehlt nicht wirklich an Fachkräften. Den aktuellen Mangel könnten wir locker mit Deutschen wieder besetzen. Aber die Ausbildung in Deutschlnad wird in den Betrieben und an den Hochschulen vernachlässigt. Darüber hinaus wird durch die Politik und einige Unternehmer versucht die Löhne der Facharbeiter zu drücken. Darüber hinaus hat man zu wenig von seinem Bruttolohn. Gute Fachkräfte verlassen aus verschiedenen Gründen die hier schon genannt wurden und die deutschen Politiker würden das mit ihren Versuchen nur verstärken. Denn das was die Politiker vorhaben würde nur den Lohn drücken. Wirklich ausländische Facharbeiter kriegt man in Deutschland nicht in dem man den Lohn dieser senkt sondern indem man diesen erhöht. Wir müssen auch die älteren mit einbeziehen. Hier in der Schweiz arbeitet ein 60 jähriger Kollege als Architeckt in der Softwareabteilung und er hat mir noch sehr viel vorraus. Warum nutzen wir nicht die Erfahrung der älteren Arbeitnehmer. Es ist doch leider kaum möglich wenn man älter als 55 ist in D zu arbeiten. Es gibt hier soviele Probleme und die Regierung doktort wieder am falschen Ende herum.

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Helga Zießler

@ W. Müller, @ Irina Albrecht

@ W. Müller,
welche Diskussion meinen Sie, wenn sie schreiben, die habe "ein erschreckend niedriges Niveau"? Diese hier auf FAZ online? Dann ist allerdings unverständlich, worüber Sie sich beschweren. Denn nach dem "Warum" für Auswanderung aus D. fragen hier fast alle und versuchen, diese Frage zu beantworten.
Frau @ Irina Albrecht
Es ist richtig, wenn Sie schreiben "Solange die Bevölkerung die Politik gewähren lässt, rollt alles die eingefahrenen Schienen runter". Das ist zweifellos so.
Die Frage aber, was tun dagegen, stellen Sie erst gar nicht. Was könnten die Bürger denn tun? Wir haben, anders als die Amerikaner, nicht die Möglichkeit, bei Zwischenwahlen nach der halben Legislaturperiode über die Regierung und ihre Politik abzustimmen. Und selbst dann würde man sich doch fragen: Was nützt das. Unsere Parteien (wir haben ja keine echte, sondern eine reine Parteien-Demokratie, in der wir die wichtigsten Personen nicht direkt wählen können - nur die Abgeordneten), die Parteien also ähneln sich doch alle fast wie ein Ei dem anderen. In Deutschland wäre so etwas wie eine Tea-Party-Bewegung dringend nötig! Damit ließe sich vielleicht etwas bewegen.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 04.11.2010 16:14 Uhr

@Herr Fries - Der Eindruck täuscht

Auch wenn hier im FAZ-Forum sich anscheinend nur diejenigen zu Wort melden, die wegen des Geldes auswandern (und dass zu einer Zeit, die man eher mit Arbeitszeit als mit Freizeit verbindet), so ist meine persönliche Erfahrung, dass diejenigen die auswandern ganz andere Gründe haben. Natürlich ist es häufig der Job, der sich im Ausland auftut, aber da ist das Ziel eher die Karriere und wenn einen die Karriere zurückführt, dann ist man auch ganz dankbar (bei der Höhe der Gehälter, in denen sich dieser Leute bewegen, sind weder Steuern, noch Sozialleistungen höher als in anderen Ländern), die anderen sind aus Neugier, weil sie das Land so toll fanden, weil es ihnen Deutschland zu unentspannt ist oder aus Abenteuerlust oder weil sie hier wegen ihres Alters keinen adäquaten Job bekommen haben, in andere Länder gezogen.
Für die Hiergebliebenen, die die 240 Mrd. an Renten und 180 Mrd. Ausgaben für Kranke von denen auch noch ein gutes Stück für die Eltern dieser Auswanderer aufgewandt werden, dazu die vergeblich aufgewandten Ausbildungskosten, ist es schon hart. Und dann ständig lesen zu müssen, dass man doof ist, weil man hier bleibt, ist bitter.

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Hans Werner Hort

Unfähig

Unsere Wirtschaft ist nicht fähig mit den vorhandenen fachkräte umzugehen, immer noch bestimmt der Preis das Denken und handeln solange in den Köpfen der dafür
Verantwortlichen sich nichts ändert , ändert sich auch nichts an dem Problem, die
Allgemeinheit soll es mal wieder richten, wieder wird wie immer alles aus der Sicht der Kosten gesehen, solang wir hier diese Unfähigen sitzen haben werden wir hier auf dauer gesehen das Nachsehen haben.

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Fred Schaub

Politik für Deutsche Familien?

Man kann es nur wiederholen.wie wäre es denn mit einer gescheiten Familienpolitik für Deutsche? Wie wäre es denn mit mit einer gescheiten Einwanderungspolitik? Das würde helfen die massenhafte Abwanderung von Deutschen in das Ausland zu stoppen und dieses Land auch geburtentechnisch wieder auf Kurs zu bringen.Ich will nicht in einem Land leben in dem in 20 Jahren die Deutsche Kultur bestenfalls noch Folklorewert hat weil es so gut wie keine Deutschen mehr hier gibt und es kann ja wohl nicht angehen, dass Milliarden Euro in die Migrationsthemen gesteckt werden und gleichzeitig über finanzielle Anreize für ausländische Facharbeiter nachgedacht wird, während jene die bereits hier sind und dies alles bezahlen dürfen nicht mal als potentieller Empfänger solcher Leistungen in Betracht gezogen werden.Stattdessen wird alles getan um auch noch die letzte Frau in Arbeit zu pressen.Bravo

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Gerhard Dünnhaupt

"Nur wenige fühlen sich gerufen"

Solange man im Ausland sogar Touristen vor Reisen nach Deutschland warnt, sehe ich vorerst keinen Massenandrang von Arbeitswilligen. Zuerst müssen wir den weithin grassierenden Fremdenhass und die ständigen Attacken gegen Ausländer unterdrücken, ehe wir als attraktives Einwanderungsland für hochqualifizierte ausländische Fachkräfte gelten können.

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Paul Rabe

Nettoauswanderung beträgt nur 0,02%

2005 betrug die Nettoauswanderung aus Deutschland (ausgewanderte deutsche Staatsbürger minus wieder eingewanderte deutsche Staatsbürger) ca. 17.000, was ungefähr 0,02 % der Bevölkerung entspricht. (Quelle: Financial Times vom 26. 10. 2006).
Selbst wenn sich seit dem die Zahl vergrößert haben sollte, so reden wir doch nur von einer irrelevant kleinen Nettoauswanderung.
Migration ist ein Armutsphänomen und hat nicht die Ursache darin, daß besonders Qualifizierte sich weltweit den besten Job suchen. Wer zu Hause einen Job findet der wandert nicht aus. Also braucht sich Deutschland keine Hoffnungen auf indische, polnische oder marokkanische Ingenieure machen. Die finden auch zu Hause einen Job.
Genauso wie deutsche Ingenieure kaum dauerhaft auswandern (Die Schweiz ist ein Sonderfall, weil dort deutsch gesprochen wird)
Man geht ggf. für ein paar Jahre ins Ausland (was für eine Exportnation gut und wichtig ist) aber die allermeisten kommen dann auch wieder zurück.

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Dieter Kroeger

Wir haben genügend deutsche Fachkräfte

aber diese arbeiten zur Zeit alle im Ausland , was ich aus eigener Erfahrung weiss. Warum sind meine Kinder in den USA: 1. die Nettogehälter sind höher als in Deutschland, 2. es gibt genügend Kinderberteuung und Vorschulen bereits für 3-jährige...
3. dadurch können beide Ehepartner problemlos einen gut bezahlten Job nachgehen
4. die sozialen Abgaben sind geringer
5. die Möglichkeit den Job zu wechseln ist einfacher usw.
Außerdem werden Ihre Renten, wie ich jetzt schon aus eigener Erfahrung weiss, nicht sicher sein. Also sorgen sie jetzt schon privat für die eigene Rente vor und das können sie auch im Ausland. Fazit: Die Arbeitsbedingungen in Deutschland für Fachkräfte müssen verbessert werden. Aber wir führen scheinbar lieber eine Migrationsdebatte was für die Arbeitskräftesituation nur der "Tropfen auf dem heissen Stein" wäre.

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Horatio Frisch

Ich habe meine 5 Kinder ab 1989 lieber in der Schweiz aufwachsen lassen/gezeugt!

Gebären ist das hilfreichste Mittel [60]
Andreas Müller (abumachuf)
Um neue Arbeitskräfte zu gewinnen, ist Gebären und Erziehen ein weitaus hilfreicheres Mittel. Nicht Migration mit allen damit verbundenen Katastrophen, sondern Familienpolitik tut not. Warum zahlen Familien, welche Kinder, die Steuerzahler der Zukunft großziehen, überhaupt Steuern?

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Horatio Frisch

Leider fühlen sich in Deutschland die Leistungsträger nicht dazu aufgerufen;

dafür sind aber die Leistungsempfänger um so emsiger am Werk!
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Gebären ist das hilfreichste Mittel [60]
Andreas Müller (abumachuf)
Um neue Arbeitskräfte zu gewinnen, ist Gebären und Erziehen ein weitaus hilfreicheres Mittel. Nicht Migration mit allen damit verbundenen Katastrophen, sondern Familienpolitik tut not. Warum zahlen Familien, welche Kinder, die Steuerzahler der Zukunft großziehen, überhaupt Steuern?

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 04.11.2010 12:41 Uhr

@ Rüdiger Noll, Sie haben den Nagel...

...auf den Kopf getroffen! Die Deutschen sind ein merkwürdiges Volk, sie lieben das Parodoxon. Einerseits Rente mit 67 (Eine unumgängliche Maßnahme für jeden der rechnen kann) andereseits diese Mär, dass man (und Frau) über 50 ein unbrauchbarer Arbeitsmarktteilnehmer ist. Wenn wir hier in Süd-Kalifornien wären und die Medien/Unterhaltungsindustrie dominieren würde, hätte ich ja ein gewisses Verständnis dafür. Ich weiss nicht wie sich diese Wahnvorstellung in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. Ich fürchte, das Einzige was hilft sind drakonische Anti-Diskriminierungsgesetze und klagewütige Arbeitnehmer, so wie in den USA - inkl. Kalifornien- die Millionenabfindungen erstreiten. Vielleicht wachen dann die Ärmelschonerträger in den Personalabteilungen Deutschlands mal endlich auf!

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Theo Schönburg

typische auswandererhaltung, herr potthoff

erst nutzt man bereitwillig die vielfältigen und zumeist kostenlosen angebote in bildung und ausbildung, die dieser staat bzw. die solidargemeinschaft zur verfügung stellt, um sich eine anständige existenz aufbauen zu können, doch wenn es darum geht, etwas zurückzugeben, nämlich zu den (sozialen) kosten der hervorragenden infrastrukturellen rahmenbedingungen für die persönliche entwicklung beizutragen, dann sind die koffer schnell gepackt, um den rest seiner zeit in staatsfernen gefilden zuzubringen oder zumindest sein geld außer landes zu schaffen. Zumeist gehen die betreffenden dann noch in länder, wo man sich üblicherweise fragt, was der einzelne für sein land tun kann, und nicht das land für den einzelnen. Ob das der richtige ort für derartig unpatriotische gesellen ist? wohl kaum! Im extremsten falle denken sie an rückkehr, wenn sie irgendwann einmal auf gute und kostengünstige gesundheitseinrichtungen angewiesen sind. Bis dahin aber begnügt und vergnügt man sich mit heuchlerischen grüßen in unseren online-zeitungen...
Das ist tatsächlich eine art von parasitentum, das bei uns leider viel zu weit verbreitet und natürlich ein produkt unseres sozialstaats ist.

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Axel Mahler
Axel Mahler (klaatu) - 04.11.2010 12:31 Uhr

Ich bin des Gejammers müde

Gestern noch Millionen Arbeitslose - das Ende naht!
.
Kaum sinken die Arbeitslosenzahlen auf einen erfreulich niedrigen Stand (selbst bei Abzug der Schönrechnungsprämie), schon gehen uns die Arbeitskräfte aus - und wieder naht das Ende!
.
Das ist doch alles nichts als Propaganda für immer mehr Zuwanderung!
.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören!

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Fred Schaub

Ab Ende diesen Jahres

tritt die Reisefreiheit für Albaner in Kraft.Nach aktuellen Schätzungen sitzen 1,3 Millionen von 3,2 Millionen Albanern auf gepackten Koffern.Wir dürfen einen ähnlichen "Run" erleben wie aktuell mit Serben und Mazedoniern.Ich bin sicher , dass sich unter den Albanern auch reichlich "Fachkräfte" befinden.Alles wird gut.

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Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

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