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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Occupy-Demonstrationen Angst vor dem Untergang

 ·  In Deutschland geht die Mittelschicht auf die Straße: Sie protestiert gegen Banken, Politik und Kapitalismus. Der Bürger fürchtet um seine Zukunft.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (29)

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Christian Fink

Sorry, werter Autor...

....aber ich habe keine Angst. Dennoch war ich gestern ebenfalls auf der Straße. Nicht, weil ich mich um meine persönliche Zukunft sorge oder weil ich der Meinung bin, dass mich eine Krise unmittelbar betreffen könnte, sondern aus dem Glauben heraus, dass das System auf diese Weise nicht mehr funktionieren kann - und das gilt bei weitem nicht nur für den Bankensektor. Es ist einfach überfällig, dass eine gewisse Nachhaltigkeit an Stelle dieses blinden, auf Pump und Ressourcenverschwendung gebauten Verständnis von wirtschaftlichem Wachstum tritt. Wir sind jung und wissen, dass die 10 Mrd. Menschen, die wir noch zu Lebzeiten auf diesem Planeten erleben werden, kein fettwanstiges Wirtschaftswunder mehr erlauben werden. Uns ist klar, dass eine gewisse Bescheidenheit notwendig werden wird - aber die hat gefälligst auch "oben" zu beginnen.

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Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 16.10.2011 14:28 Uhr

Jammern ist kein Konzept

und Angst ein schlechter Ratgeber! Es muß etwas Grundlegendes in diesem Land geändert werden - aber sicher nicht mit den Rezepten von vorgestern. Bankenverstaatlichung: Die meisten notleidenden Banken in D sind's schon! Warum sollten Beamte besser mit Geld umgehen als Private? Es ist doch gerade der fahrlässige Umgang mit Finanzen im öffentlichen Bereich, der zu Staatsverschuldung und Bankrotten führt. Also laßt mal die Kirche im Dorf - sonst haben wir bald wieder kein Klopapier wie im r. e. Sozialismus.

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Gernot Radtke

"Der ganze Sozialstaat besteht nur noch aus Schulden"

"Die Bankenkrise zeigt wieder ihre Fratze". Wessen Fratze, oder, um mit CDU-Pofalla zu reden, wessen "Fresse"? Die Banken agieren doch überall in der Welt nur innerhalb eines (Rechts-)Ordnungsrahmens, den ihnen zuvor die Politik eingeräumt hat. Daß die Banken kein Geld dabei verlieren, sondern möglichst viel davon gewinnen wollen, ist ihnen doch wirklich nicht vorzuwerfen. Banken/Unternehmen sind keine Wohltätigkeitsveranstaltungen, wenn auch oft mit Beiträgen dazu. Nicht die Banken und die 'Finanzwirtschaft' sind das globale Übel, sondern die Staaten/deren Regierungen, die sich über jedes vernünftige Maß verschulden - in der EU für die verrücktesten Sozial-/Subventionsprogramme. Das wenigste wird in die Zukunft investiert, sondern nur wegkonsumiert. Da liegt der Hund begraben und nirgendwo sonst.
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"In Deutschland geht die Mittelschicht auf die Straße". Endlich. Nur, die Banken sind's nicht, die Rating-Agenturen auch nicht, die Finanzmärkte erst recht nicht. Das sind alles Realisten.

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Rolf Molter
Rolf Molter (Aufstand) - 16.10.2011 11:37 Uhr

Vielleicht zu Spät.!!!

Angst vor dem Untergang ?.......keine Sorge wir sind schon mittendrin anstatt nur dabei.Die Politik hat mit Ihren Klüngelschwestern den Medien und Banken/Konzernen es geschafft über Jahre die Leute zu Blenden und ruhig zustellen indem Sie dämliche Volksverdummende Shows und Polit-Talks Konstruierte.Wo gegen Geld so genannte Experten Sagen das alles in Ordnung und alles getan wird damit nix schief geht.Ja selbst Politiker bekommen aus einem Fond Geld damit Sie in solchen Talkshows auftreten.

Als unsere geliebte Kanzlerin sagte die Spareinlagen sind sicher,wurde so dreist gelogen das ich fast lachen musste ,sei das Thema nicht so ernst.Der deutsche Staat hat etwas über 2 Billionen Schulden,um aber für die Spareinlagen haften zu können müsste er aber Guthaben besitzen,was nicht der Fall ist. Also Ergo haftet nicht der Staat sondern wenn überhaupt haftet der Steuerzahler.. ups merken Sie was ?. Wie immer darf der Steuerzahler also die Masse der Völker.

Schönes Wochenende noch !!!!

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Pete Thoureau

Hilflos, unkonstruktiv und wenig selbstkritisch

Deutschlands "wut-bürgernde"-Demonstranten stecken noch sehr in dem Korsett, in dem sie Politik und auch Medien gerne belassen möchten. Gegen Banken, Atomkraft und Bahnhöfe zu demonstrieren passt zum vorgegebenen Zeitgeist, und wird von "oben" herablassend abgesegnet und instrumentalisiert. Dass aber die Banken an dieser Katastrophe mehr Schuld haben sollen als die Politik und letztlich das Wahlvolk, kann ich nicht nachvollziehen.
In Berlin haben gestern also 10000 gegen den Finanzkapitalismus demonstriert, Und was war letzten Monat. Da haben die Berliner einen der größten Schuldenmacher Europas in einer freien Wahl erneut im Amt bestätigt. Das ist doch irrsinnig.
Sicherlich gibt es im Finanzsektor sehr vieles, das dringend reguliert werden muss. Der Zustand dieser Demokratie und dieser Gesellschaft machen mir aber weit größere Sorgen.

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Andreas Oesterle

Besser denen das Geld wegnehmen satt auf die Strasse zu gehen!

Das grösste Problem und Unwesen bei den heutigen Finanzunternehmen ist, das deren Gewinne privatisiert (also den Besitzern, bzw. Aktionären der Bank zukommen), Verluste hingegen sozialisiert werden. Das bedeutet der Staat, bzw. die Sozialgemeinschaft aller Brüger springt mit deren Steuergeldern ein um schlecht geführte Banken vor dem Untergang zu retten.
Der Grund: Finanzunternehmen sind teilweise so mächtig geworden sind, das ein Konkurs eines einzigen großen "systemrelevanten" Unternehmens viele andere Banken (vielleicht sogar alle) durch deren wirtschaftliche Verflechtungen in den Abgrund reissen würden.
Aber wer hat den die Banken so stark werden lassen? Genau jene Bürger die jetzt auf die Strasse gehen. Mit deren Spareinlagen zocken doch diese an den internationalen Märkten. Wer also gegen Banken kämpfen will muss nicht demonstrieren, er muss ihnen einfach nur das Geld wegnehmen. Wenn nur 20 Millionen Deutsche (keine 99%) ihre Konten leeren haben "die Bangster fertig". Online!

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Lukas Werth

Der Artikel gibt die wirkliche Lage in Deutschland unzureichend wieder.

Wenn ich noch in Deutschland wohnen würde, wäre ich auch demonstrieren gegangen.
Ich glaube nicht, dass es sich hier nur um eine Angst um den Erhalt des materiellen Wohlstandes geht. Nein, es geht auch um Lebensqualität, um die Frage, was mache ich, was kann ich aus meinem Leben machen, und da hat sich für sehr viele Menschen in Deutschland die Perspektive in den letzten 20 Jahren sehr verengt. Sehr viele Arbeitsverträge sind immer prekärer geworden, ich habe die verschlechterten Arbeitsbedingungen für Berufsanfänger auch an den Universitäten sehr konkret wahrgenommen, und ich kenne hochqualifizierte junge Menschen, die in ausbeuterischen Praktika-Situationen hängen bleiben.
Schon lange müsste man eigentlich Volkswirt sein, um seine Zukunft materiell absichern zu können. Das Effizienzdenken der Wirtschaft hat sich in alle Lebensbereiche geschlichen und Menschen werden nur noch danach vermessen.
Es lässt hoffen, dass die Menschen dagegen aufbegehren.

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Helmut Hoff

Wer die Banken nicht retten will

Sollte konsequenter Weise sein Geld unterm Kopfkissen aufbewahren, denn die Geldautomaten werden für lange Zeit leer sein.

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Andreas Klinger

Banken und Investoren

Zitat von C.F: "Die Banken und Investoren plündern die Welt aus und die Politik steht schmiere".

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 16.10.2011 08:46 Uhr

Lukas 23,34

"Vater vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun" Tatsächlich? Bereits vor 4 Jahren vor Ausbruch der damaligen Krise war der damalige Chef der amerikanischen Notenbank, Greenspan, bei der Bundeskanzlerin um vor dem herannahenden Wirbelsturm auf den Finanzmärkten zu warnen. Es waren zu dieser Zeit 3000 Billionen Dollar, eine durch die Realwirtschaft ungedeckte Geldmenge, im Finanzkasino vorhanden. Bis heute hat die Politik die Tragweite dieser Tatsache nicht begriffen und der Lobbyismus und die Koruption der Banken hat es bis heute verhindert dass dagegen vorgegangen wird. So wurde nicht nur die Souveranität der Staaten, sondern auch die Demokratie gleich mit, am Bankschalter abgegeben. Wenn die Banken sich in ihrem Kasinospiel verzockt haben, müssen sie auch die Konsequenzen dafür tragen. Es ist an der Zeit, dass die Wertschöpfung und Geldvermehrung wieder in die Hoheit der Landes- und Zentralbanken übergeht, da wo sie hingehört.

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Eugen Gärtner

In Frankfurt sind es 8001 Demonstranten

ich wäre auch dabei gewesen, hätte ich nicht einen wichtigen Termin gehabt. Ich solidarisiere mich 1000% mit den Demonstranten weltweit !!!!!

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Marion Solowski
Marion Solowski (Jeron) - 16.10.2011 08:26 Uhr

Bankenrettung ist bitter, aber erforderlich

Der Artikel schildert die gegebene Situation sehr gut und enthält etliche Tatsachen, was den Wohlstand betrifft. Ich vermisse nur die Anmerkung, dass die Bankenrettung (und die der Versicherungen) nicht in erster Linie den angeblichen Schurken, also den Bankern selbst, dient. Vielmehr bleibt so das Geld der Sparer erhalten, man denke nur an Kaupthing. Da haben auch deutsche Bankkunden ihr Geld verloren. Und der Einlagensicherungsfond, der das Geld der Kunden im Fall der Insolvenz einer Bank erhalten soll, kann im Ernstfall nicht den Zusammenbruch des gesamten Systems auffangen. Und leider werden schlechte Manager, auch bei den Banken, nach wie vor nicht empfindlich finanziell zur Verantwortung gezogen. Daher geht die Mittelschicht aus gutem Grund auf die Straße und es ist auch höchste Zeit geworden, dass wir, die wir einen großen Teil dieser Republik finanzieren, wahrgenommen werden. Und zwar nicht nur als Zahler.

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Gerold Keefer

Der deutsche Mittelstand kapiert langsam ...

dass es sein Geld und seine Zukunft ist, die mit aktiver Unterstützung der deutschen Politiker im globalen Finanzcasino verspielt wird. Die Vernebelug des größten Raubzuges aller Zeiten mit Argumenten, wie "Deutschland hat am meisten vom Euro profitiert", "Wir vertreten deutsche Interessen" oder "Wir vemeiden Ansteckungsgefahren", taugt nicht mehr. Die Realitäten sind mittlerweile unübersehbar. Heuchler der Woche ist Sigmar Gabriel, der im Bundestag die Plünderung mitorganisiert und nun zu Protesten aufruft ...

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 16.10.2011 08:20 Uhr

Die bösen Marsmännchen

"Deutschland protestiert. Nach den Demonstrationen in New York und Los Angeles marschiert die Republik gegen die Macht der Finanzmärkte." Das liebt man doch so, solche infantilen und verarschende Aussagen, wenn möglich natürlich nicht personalisiert. Wer sind die "Finanzmärkte"? Seit Jahren ist zu beobachten wie sich die Gedsumme abseits jederwelcher produktiven Tätigkeit im Kasino(Börsen) der Eitelkeiten und der Dummheit vermehren, wie ganze Staaten und Regionen ihre finanzielle Souveranität am Bankschalter abgeben. Die Väter der D-Mark wussten noch was solide Wertschöpfung bedeutet. Heute hat man es erlaubt den Banken ein "Kettenbriefsystem" zu etablieren, mit welchem sie die Gewinne aus der Realwirtschaft abschöpfen, aber noch schlimmer, diese Werte inflationär zu misbrauchen. Als vor 20 Jahren das komunistische System zerbrach wurde mir Angst und Bange, denn ich wusste, nun ist der Kapitalismus dran.
>
Jede uneingeschränkte Macht trägt den Keim des Verderbens bereits in sich.

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Sven Dormeyer

Sehr gut! :-)

Ich bin froh, dass etwas passiert. Jeder/jedem, die/der unser Finanzsystem nicht versteht und für die/den sich Fragen stellen wie: "Warum genau wird jedes Jahr ein jeweils höheres Wachstum benötigt?" oder "Wo und wie entsteht unser Geld?", sei der folgende Film ans Herz gelegt: "Geld als Schuld". Einfach bei youtube.com eingeben.

Wir müssen unser Geldsystem reformieren. Es darf nicht länger auf Kredittilgungsversprechen (Schulden) sondern muss auf echt vorhandenen Gegenwerten basieren. Jeder sollte sich darübe rnatürlich seine eigene Meinung bilden, aber für mich ist klar: Dieses Geldsystem und Nachhaltigkeit schließen sich logisch aus!

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wolff auer
wolff auer (drauer) - 16.10.2011 05:46 Uhr

Angst vor den Bankvorstaenden

Tatsaechlich sind es nicht die 99% Bankangestellten, die uns in diese Misere gebracht haben, sondern die 1% selbstgefaelligen Fuehrungskraefte der Banken sowie die Unachtsamkeit der Finanznaufsichtsbehoerden . 99% der Bankangestellten kennen den Grundsatz Nummer 1: Kleine Marge - kleines Risiko - grosse Marge - grosses Risiko - wie es jedoch aussieht gilt diese Leitlinie nicht fuer die Vorstaende und Vorstandsvorsitzende deutscher (und auslaendischer) Banken. Sie setzen mit ihrem fahrlaessigen, unverantworlichen Handeln die Finanzhaeuser in den Sand - mit der Folge, dass zehntausende rechtschaffende Baenker "freigesetzt werden" - die eigentlichen Verursacher aber mit dicken Abfindungen davonziehen. Was heutzutage fehlt ist die gemeinschaftliche Verantwortung der Vorstaende fuer Verluste der Finanzinstitute. Es gilt nicht mehr :mitgehangen mitgefangen.

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Peter Slater

Ein Massenprotest gegen die Brusseler Willkurlichkeit ware besser gewesen und ...

... der deutsche Mittelstand geht/ging nicht floten, weder gestern noch heute> Es ist naturlich durchaus moglich, das der Burger mehr uberlegen muss, wofur ich mein Geld ausgebe, aber deswegen heisst es doch noch lange nicht< das der Mittelstand zusammen bricht. Das die Opposition glaubt, es sei jetzt die Stunde der sozialen Gerechtigkeit gekommen. der wird sich tauschen, denn die Sozialdemokraten reden ja immer von "vergemeinschaften" und davor kann ich nur warnen, denn das wurde bedeuten, das Deutschland Zahlmeister bleibt und Deutschland die Rolle des Erpressbaren verwirklichen will und das kann nicht das Interesse der Steuerzahler Deutschlands sein. Davon ganz abgesehen, wird ja immer gleich von einem Szenario gesprochen, der sich entwickelt und eine Untergangsstimmung verbreitet< die unertraglich ist. Wahr ist, gehen Banken pleite, verliert der Burger sein Geld und wurde den Staat dafur verantwortlich machen und da haben wir ein Zwickmuhlensystem, der Staat muss also zahlen ...

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Peter Slater

Endlose Rettungsaktionen sind unvereinbar ... Gegenleistungen sind unabdingbar ...

CONTRA : weil es nicht sein darf, das andere Lander, also Schuldner vollig bewusst und schonungslos von anderen Beitragszahler bedingungslos unterhalten werden mussen, nur weil sie sich geweigert haben, die Voraussetzungen zu erfullen, die zu den Aufnahmen gegeben waren. Es ist unbestreitbar, das wir mit Griechenland ein Beispiel haben, das mit unendlicher Korruption und mit unertraglichen Schummelspielchen Geld und Finanzhilfen verlangt und auf EU-Vertrage verweist und dann sich in den vielen Gegenzugen sich der EU verweigert und von anti-griechischer Haltung spricht. Irland hat gezeigt, das man mit harter Arbeit und Verzicht und ohne Korruption sich Respekt und Vertrauen erarbeiten kann und damit ist der Weg zu Finanzhilfen frei und solange Griechenland nicht alle Karten auf den Tisch legt, durfen keine unendlichen Belohnungen ausgezahlt werden, auf Kosten anderer Staaten, die nach EU-Richtlinien ...
PRO : KEINE, denn es gibt keine Verlassungen unendliche Leistungen zu gewahren !

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 16.10.2011 00:32 Uhr

Falsch!

Hier wird alles in einen Topf geworfen: Bürgerprotest und Linkenprotest.
Das Bild von der Frau mit der TEURO-Brille stammt aus München, heute am Stachus.
Ich war dort und was ich sah, waren die Fahnen von Attac, Die Linke und der unvermeidlichen Antifa.
Das sind nicht die normalen Bürger, sondern Linke, die versuchen, das Thema und den Unmut auf ihre Mühlen zu lenken. Damit es ja keine D-Mark-Bewegung und keine nationale Selbstbesinnung gibt. Ablenkungsmanöver.

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Thomas Lindenmeyer

Mittelschicht versinkt im Mittelmaß

Wogegen eigentlich protestiert diese saturierte Mittelschicht? Mittelmäßig informiert, mittelmäßig gebildet und sehr mittelmäßig in ihrer verbalisierten Angst gehen sie an einem schönen Herbsttag auf die Straßen und fühlen sich wohl sehr politisch. Da kann man doch nur ganz vorsichtig fragen, warum denn all die Jahre zuvor, in denen es gut lief, jene mittelmäßigen politischen Kräfte aufsteigen konnten und das System so unbehelligt agieren konnte? Dieser jetzige Protest ist in seiner unreflektierten, gefühligen und gutmenschelnden Attitüde allenfalls graues Mittelmaß.

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Jahrgang 1978, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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Jahrgang 1981, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

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