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NSA-Affäre Datenverwerter in Erklärungsnot

 ·  Es widerstrebt der freiheitsliebenden Kultur des Silicon Valley, sich vor den Karren der Regierung spannen zu lassen. Aber die Zusammenarbeit ist trotzdem gewaltig.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (8)
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Joachim Adamek

@ Rohlfs: Vielleicht gibt es eine bessere Lösung

Lieber Herr Rohlfs,
ich fürchte, auszuwandern hilft in diesem Fall nicht sehr. Wir brauchen einen verbindlichen, umfassenden internationalen Schutz der digitalen Strukturen, um die anlasslose Datenabsaugung durch die Sicherheitsdienste oder die Datenweitergabe ohne detaillierten Gerichtsbeschluss zu unterbinden.
Der Weg ist lang, das Ziel aber durchaus erreichbar. Die IT-Branche wird dies sicher bald begreifen, wenn sie erfährt, welchen Vertrauensverlust sie aufgrund der bestehenden
Praktiken erleidet.

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Otto Meier

Es gibt weder Datensicherheit noch Datenschutz im Internet und in der Cloud.

Und für jedes Netzwerk mit Internetzugang gilt dasselbe, insbesondere im Rahmen der kommenden Umstellung auf IPv6.

Wer anderes behauptet, hat eigene Interessen, insbesondere finanzielle.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 13.07.2013 18:49 Uhr

@Herr Rohlfs, -- Wie überall, der Gesang wird bezahlt

und von Konkurrenz und Transparenz, keine Spur, Helphand dirigiert in nationalem Interesse. Die IDEEN konkurrieren, was verwertbar ist, wird gebaut, unterstützt von Finanziers, die einen Sinn für Bucks haben. Dazu gibt es seit Bernays eine Werbemaschine, die beschliesst, was für Amerika gut ist
Ausserdem ist noch die DARPA existent, die aufpasst, dass keine Lücken entstehen.

Kein Land hat eine derartig tief angelegte strategische Produktentwicklungs- und Vermarktungsstruktur wie die VSt,, die sich gegenwärtig auf den Mainstream konzentriert und das ist der digitale.
Er bietet die grösste Anzahl an Möglichkeiten und lässt sich flexibel einsetzen. Dank Moore und anderen durchdringt er sämtliche Lebensbereiches, wer sich wehrt, geht unter.
Weshalb sollten die Herren dort das Land wechseln?
Um sich andernortes mit Geschwafel abspeisen zu lassen?

Es gilt, Ihr habt die Tittel, wir die Mittel, Period.
Das alleine gefällt nicht jedem, verständlich.

zum Grusse

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Christiane Wolf

Erklärlich

Die Such- und Analysealgorithmen, die eine Firma benutzt um seine Kunden nach Ihren Bedürfnissen und Handlungen zu analysieren, sind die gleichen, die die Geheimdienste benutzen um Leute zu überwachen und aus zu forschen.
Wahrscheinlich hat sich Google das Analysetool von der amerikanischen Regierung bezahlen lassen.
Dafür darf die NSA wohl die Datenbanken nutzen.
Und die Idee mit den Android-Smartfones dürfte auch auf dem Mist der NSA gewachsen zu sein.
...

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 13.07.2013 17:53 Uhr

Liste von Veträgen des FBI mit Telekomanbietern

Bei "publicintelligence.net" unter dem Stichwort "us-nsas" findet man eine Liste von Verträgen des FBI und des Department of Justice mit diversen Telekomanbietern - unter anderen ein Vertrag mit der Deutschen Telekom AG.

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Johann Pfeiffer

Deutsche Bank ist in USA gehostet

... ebenso wie das Tochterunternehmen Postbank, jedenfalls, wenn ich der Anzeige meines Browsers glauben kann. Da frage ich mich, ist das nur ein Zufall, oder gibt es möglicherweise gewisse Erleichterungen für Unternehmen, die ihre Kunden gleich freiwillig der NSA ausliefern?

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Gerhard Rohlfs

Wenn die Computerleute in Silicon-Valley so freiheitsliebend sind, dürften sie woanders hingehen

In ein Land, wo es Datenschutz gibt. Das heisst, sie würden dann nicht in den USA bleiben. Ob es den grossen Konzerne passt oder nicht, würde keine Rolle spielen, denn was sind diese ohne gute Mitarbeiter?
Keine unwichtige Frage also: Sind die Computerleute nun wirklich so freiheitsliebend, oder doch nicht?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.07.2013 00:41 Uhr
Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 14.07.2013 00:41 Uhr

Mmhhm

Wohin also? Wo gibt es Datenschutz?

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14.07.2013, 15:26 Uhr

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