Home
http://www.faz.net/-gqg-70g13
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nicolas Berggruen „Ohne Lösung für Europa landet Deutschland in der Rezession“

 ·  Nicolas Berggruen rät im F.A.Z.-Interview dazu, die EU zu einer demokratisch legitimierten politischen Union zu machen. Deutschland müsse dabei die Führungsrolle übernehmen. Denn teuer werde es so oder so.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (47)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Holger Salvador

Berggruen hätte besser Dt.

als Beispiel genannt, das erst 1871 zum Staat wurde. So einen Bismarck brauchte es jetzt!

Empfehlen
Franz Munte

Warum biete FAZ dem Großkapitalisten B immer wieder ein Podium??

Genau wie z.B. die "Welt" fast wöchentlich die Ergüsse von Soros runterbetet?? Man möge doch ststt dessen nach Zufallsauswahl Passanten auf der Straße befragen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 07:13 Uhr
Patricia Folman

FAZ und Grosskapitalisten

Weil sie nicht die Zeit ist und immer schon einen Hang zur Foerderung von Grosskapitalisten hatte.

Empfehlen
Bernd Stäglich

Ausgerechnet Berggruen

Deutschland und Europa insgesamt sollen nun also immer noch mehr Geld für die Banken in die Hand nehmen. Ausgerechnet Berggruen, der einem Fernsehbericht zufolge sein Geld zum Reicher-Werden offensichtlich ebenfalls am liebsten mit Hilfe dubioser USA-Projekte amerikanische Steuergelder abzugreift. Mein Vorschlag zum Vorteil von uns allen wäre, genau das Gegenteil seines Ratschlags zu tun! Die Banken und ihre "Anleger" sollten endlich mal selber gerade stehen für ihre unglaublichen Zockereien - auf den Immobilienmärkten wie mit ihrer Rohstoff- und Lebensmittelspekulation auf den Finanzmärkten.
Immer wenn ich in Spanien war, war doch schon mit bloßem Auge abzusehen, dass diese Bauwut nur in Pleiteprojekten enden konnte. Und diese "Wirtschaftslenker" wollen uns erzählen, wir und der Staat könnten nicht richtig wirtschaften und mit Geld umgehen? Wie kann der Staat das denn, wenn er alle Zocker dieser Erde immerfort nur "retten" muss, auf dass sie fröhlich weitermachen wie bisher

Empfehlen
K. Peter Luecke

Dieser "Investor" sucht letztlich auch nur Staatshilfe für seine Projekte ! Und die Schweiz ...

... ist - anders als Berggruen es darstellt - geradezu ein Kontrabeispiel zur EU. Denn mit "mehr Euzropa" ist ja gerade gemeint, dass die Schulden vergemeinschaftet werden sollen und ein "Länderfinanzausgleich" institutionalisiert werden solle. Das ist aber NICHT das Schweizer Modell. In der Schweiz sind die Kantone - also die Bundesstaaten - finanzpolitisch autonom. Und die Kantone sind alle gesund. Vor allem aber: jeder Kanton bestimmt einzeln über SEINE Steuern, das geht teilweise sogar hintunter bis auf kommunale Ebenen. Eine von der EU mit intendierte Transferunion zwischen den Kantonen gibt es in der Schweiz gerade nicht !

Empfehlen
Klaus Letis

Die große Frage. Sie ist schon entschieden.

Mehr Brüssel oder mehr Eigenverantwortung und Bestimmung?

Die Wähler in Griechenland, Frankreich haben bereits entschieden.

Diese Frage kann keine Regierung und kein Rat entscheiden.

Die Folgen, wie auch immer entschieden wird, werden unangenehm sein.

Die Bürger müssen das entscheiden, weil sie auch die Konsequenzen tragen müssen. Herr Berggruen wird sich vielleicht eine Villa weniger leisten können. Die Bürger werden aber ganz andere Entbehrungen auf sich nehmen müssen.

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Das Ende der EU ist seit ihrem Anfang programmiert

Mir scheint das Argument des Herrn Berggruen
nicht stichhaltig zu sein, daß ein Austritt Deutschlands
aus der EU nur als eine furchtbare Alternativlösung
zu denken wäre:

In einer schlechten Gesellschaft
darf man auf gar keinen Fall bleiben,
und schlechter Umgang ist und bleibt immer schädlich.

Die EU ist jetzt für immer mit einem üblen Ruf verquickt
und Opfer ihrer eigenen Saat,
die wiederum aus fehlenden Volkszustimmungen
herrühren m u ß t e --- einem Mangel an Rechtschaffenheit!

Empfehlen
Marco Motta

Die Schweiz ist ein schlechtes Beispiel als Modell...

... für ein vereintes Europa. Damals vor über 150 Jahren war es das "Armenhaus Europas", eingepfercht in relativ wohlhabende, aber untereinander zerstrittene Monarchien - zum Teil auch Länder mit Kolonien, Meeranschluss und Rohstoffen.
Der relative Reichtum ist nur, weil wir uns aus diesen unseligen Kriegen heraushalten konnten und der wegen den vielen Minderheiten Staatsstruktur: die Ausgaben wurden dort gemacht, wo Geld eingenommen wurde, keine prestigeträchtige Hauptstädte.
Wenn ich aber zusehen muss, dass alleine im Monat Mai 60 Milliarden CHF (50 Milliarden Euro) für die Stützung dieser schwankenden Währung Euro gekauft wurden, sind wir sehr rasch wieder das Armenhaus Europas. Im Vergleich zu Deutschland sind dies eine halbe Billion Euro nur innert Monatsfrist ! - da können wir nur noch beten, dass diese Währung überlebt...
Solche Interventionen in dieser Grössenordnung haben nichts mehr mit Stützung von Exportindustrie und Tourismus zu tun -- das ist reine Spekulation.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 16:33 Uhr
Holger Salvador

prinzipiell haben sie recht

nur sind die 60 Mille CHF zur Stützung der Schweizer Wirtschaft da, sprich der franken soll bei 1,20 gehalten werden um noch etwas verkaufen zu können.

Das beweißt nur wir sitzen alle im selben Boot.

Empfehlen
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.06.2012 03:14 Uhr

Oh Gott oh Gott - was ein Unsinn!

Herr Berggruen: "Wenn den Deutschen bewusst wäre, dass sie ohnehin schon mit Hunderten Milliarden Euro für die anderen Länder Europas einstehen" -> Nonsens.

Die Deutschen haften nicht für "Europa". Die Deutschen haften für die Banken und deren risikofreudige Anleger, die UNBEDINGT mehr, mehr, mehr als die üblichen 5% haben wollten und Griechenland und Spanien zu hohen Zinsen Geld geliehen haben. Wer das Risiko eingegangen ist, der soll halt jetzt zahlen!!

Hier geht es doch nicht um "die Griechen". Es geht um Zinslast, die über den Umweg einmal nach Griechenland und zurück vom deutschen Bürger zu deutschen Banken überwiesen wird - anstatt das die Banken auf ihren Casino-Krediten hängenbleiben und sie abschreiben müssen.

Was in Europa seit 10 Jahren passiert, ist Banken-Pokern ohne Risiko, zumindest für die Banken. Die USA waren schlau genug, bei Lehmann die Notbremse zu ziehen, es wird Zeit dass Europa daraus lernt - es gibt keine "Systemrelevantz".

Empfehlen
Wolfgang G. Runte

Berggruen hat sein Kapital geerbt und will es nicht verlieren.

Sicher hat er verstanden es zu mehren, statt zu verprassen. Aber erst wenn er die nächsten zehn Jahre seinen Kaufhauskonzern ohne Entlassungen saniert hat, mag ich ihm glauben.

Dennoch: von Europa und europäischer Politik scheint er nicht sehr viel zu verstehen und eine politische Union Europas wird es m.E. nie geben. Schon überhaupt nicht mit den vorhandenen bürokratisch, statisch, unfähigen Politikern, die immer noch nach einer Verwaltungsrichtlinie suchen, selbst wenn Europa schon abgesoffen ist. In unserem Militärhandbuch stand immerhin noch, daß bei Grundverlust im Wasser selbständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen ist. Aber: können die Berufspolitiker in Europa überhaupt schwimmen? Beim Militär war es Voraussetzung.

Empfehlen
Wolfgang Richter

Irrelevant

Nach Joschka Fischer (powered bei Albright), Obama, Hollande, Monti, etc. muß noch der linke Multimilliardär Berggruen seine vorhersehbare Meinung abgeben:
Deutschland soll natürlich seine Souveränität vollkommen aufgeben und all seine Güter brüderlich mit seinen europäischen Freunden teilen.
Kein Mensch und kein Volk, das noch im Besitz seiner geistigen Kräfte ist, würde so etwas Irrationales tun.
Herr Berggruen könnte mit positivem Beispiel vorangehen und 50% seines Vermögens dem notleidenden Spanien stiften. Warum nur tut er das nicht?

Empfehlen
Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 09.06.2012 22:24 Uhr

Berggruen übersieht nur, das Europa

im Gegensatz zu Schweiz und den USA, die beide funktionierende Föderalismussysteme haben, eine Bürokratie-Ebene mehr hat bzw. hätte, was eine Funktsfähigkeit eigentlich ausschliesst. Eventuell wäre es noch möglich, wenn die verdoppel-, drei- oder vierfachung von Kompetenzen und Funktionen abgeschafft werden könnte, aber das ist ja nicht einmal innerhalb Deutschlands möglich, wie wir alle sehen. Bei seinen düsteren Ausblicken hat er aber vermutlich recht.

Empfehlen
Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 09.06.2012 20:00 Uhr

Ob Berggruen mehr ist als das Aushängeschild eines Betreibernetzes von Briefkastenfirmen ?

Berggruen konnte einem beinahe leid tun, als er in einem TV-Interview zum Karstadtkomplex unabgesprochen auf beteiligte amsterdamer Briefkastenunternehmen angesprochen wurde. Dem armen Mann wollten operative+ formale Hintergründe so gar nicht mehr in den Sinn kommen, er wähnte sich gar von einer Mitwirkung ausgenommen ...
Deutlich auskunftsfreudiger breitet Lobbyist Berggruen hier seinen Forderungskatalog an die Politik aus - garniert mit hübschen Demokratiephrasen (aber auch die Drohung mit dem Rezessionshammer fehlt nicht ).
Welche Meisterschaft lobbyistische Wortverdrehung erreichen kann, zeigt Berggruens Missbrauch des Begriffes "Führungsrolle" . Was da schmeichelhaft nach Anführerschaft klingt, bedeutet nichts anderes als die wirtschaftliche Selbstentmündigung Deutschlands.
Wie schief Berggruen und seine Co-Finanziers wohl mit ihren Investitionen in den Subventionsstaaten liegen ? Allein "sein" Engagement im spanisches Mediensektor erreichte 2010 die Milliardengrenze.

Empfehlen
Harald Sulzmann

Keine Staat in Europa will seine Souveraenitaet aufgeben

So lange alles nach Wachstum und Wohlstand aussah, konnte man wunderschoene Sonntagsreden ueber ein Zusammenwachsen Europas halten. Jetzt wo es ans Zahlen geht ist sich Jeder selber der Naechste. Insbesondere ausserhalb Europas wird gerne uebersehen, dass die europaeischen Staaten in ihrer Geschichte und Kultur so unterschiedlich sind, dass hier schwerlich ein Gebilde nach Art der Schweiz oder USA entstehen kann. Jede Regierung, jedes Parlament weiss zudem, wenn es die Souveraenitaet ueber die Finanzpolitik und das Budgetrecht abgibt mittel- bis langfristig an Bedeutung verlieren wird. Bis heute hat man es ja auch nicht mal geschafft ein wirklich demokratisches Gesamteuropa zu schaffen. Bruessel ist eine riesen Ministerialbuerokratie voll mit abgehalfterten Politikern aus allen Staaten, beim Parlament sieht es nicht anders aus. Ich sehen einfach den Willen fuer ein Gesamteuropa nicht. Insoweit waere ein Rueckfuehrung der nationalen Wirtschaften mit eigener Waehrung nur konsequent.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 14:56 Uhr
Goetz Kaufmann

Ja, aber...!

Das seit Kohl eher zoegerliche Vorgehen der Hauptakteure zur Erzielung einer politischen Union ist aergerlich, reflektiert aber auch die jahrelange EU-Muedigkeit der Buerger - denken Sie etwa an das Theater um die Ratifizierung des Lissabon-Vetrags. Die Waehler sind mitunter recht ambivalent: Kommt eine Krise, rufen sie nach durchgreifenden Massnahmen, deren daran gebundene Instrumente sie aber, zumal in wirtschaftlich ruhigen Zeiten, nach Belieben ablehnen zu koennen glauben.
Die Bedeutung des Spruchs von Wilhelm Busch, wonach einer bloss tut was er tun muss, kehrt sich in Krisenzeiten allerdings um - soll heissen, die Politiker sind nun in der Pflicht, mit einer Loesung aufzuwarten. Und weniger als die Einigung auf eine politische Union wird diesmal nicht mehr reichen.
Ich stimme Ihrer Betrachtung um die derzeitigen Bruesseler Verhaeltnisse durchaus zu - aber wir sollten uns vor lauter Kleinstaaterei und Behoerdenwirtschaft nicht den Blick auf das Grosse, Ganze verstellen lassen

Empfehlen
Gerhard Dünnhaupt

Die Einschläge kommen näher

Voriges Wochenende war es das Gespenst des Grexit, dieses Wochenende ist es die Spanik. Langsam merkt man sogar in Deutschland, das bislang immer noch munter auf dem Vulkan tanzte, dass bei einer gemeinsamen Währung keiner ausgenommen ist. Es gibt nun mal keinen griechischen oder spanischen Euro, nur den unseren.

Empfehlen
Matthias Rimkus

Woher ein demokratisch legitimiertes Europa?

Nicolas Berggruen wäre zu empfehlen, einmal zu schauen, was in der EU los ist. Spanien zerfällt, in die Mehrsprachigkeit und unabhängige Autonomien, Griechenland ist überhaupt nicht nach Europa zumute, Frankreich ist die Grande Nation ... - und Großbritannien freut sich, dass es den Euro nicht hat. Wie soll da ein legitimiertes Europa entstehen - ein schöner Traum; den hatte ich auch einmal. Deutschland bezahlt so und so. Deutschland hat auch profitiert, weil seit Jahrzehnten der überwiegende Exporte in die EU geht. Das wird vermutlich auch so bleiben, auch wenn manche Nachfrage sinken wird - schließlich sehen gerade in den am stärksten getroffenen Ländern bessere Straßen als hierzulande. Dort muss in einigen Bereichen über Jahre hinweg nicht mehr investiert werden. Machen wir uns klar, dass unser volkswirtschaftlich gewünschtes Wachstum ein Ende hat, bzw. viel flacher laufen wird als wir es gewohnt sind. Kümmern wir uns bitte um Aufgaben wie die Energiewende. Wir haben genug zu tun.

Empfehlen
stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 09.06.2012 18:31 Uhr

Welch Überraschung

Ein totaler Think Tank Globalist aus den USA will den Bankern helfen mehr Kohle aus der BRD zu pressen und ihre Souveränität zu vernichten.Ist ja ganz neu.
Die Skrupellosigkeit mit der gandenloses Ausbeuten hier als Hilfsmassnahme propagiert wird ist schon erschreckend u es wird natürlich ebenso hilfreich sein wie jede bisherige fruchtlose Massnahme-aber hauptsache die Banker bekommen was sie wollen.

Der Trick den der Herr hier übrigens Vorschlägt ist quasi derselbe den Berggrün und die seinen schon bei Karstadt angewandt haben:
Erst nimmt die eine Gruppe(oppenheim/esch) ein gesundes Unternehmen auseinander u lässt es ausbluten u dann kommt die andere Gruppe(Berggrün) und übernimmt alles für nen Appel und ein Ei und lässt sich unverschämterweise auch noch als Retter feiern.

Barbara Spectre (auch aus den USA) erklärt ihnen auf Youtube indirekt wer dahintersteckt.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.06.2012 19:41 Uhr
Johannes Schreckenberger

Barbara Spectre? Theoretikerin der jüdischen Verschwörung gegen die Nationen

Glauben Sie das wirklich?

Empfehlen
Heinrich Moser

Deutschland ...

... kann keine Führungsrolle in einem vereinten Europa übernehmen. Denn da herrscht Demokratie. Italien, Frankreich, Spanien und Polen sind die mehreren.

Empfehlen
Edda Kuhlmann

Haette, sollte, muesste

Die EU war grundsaetzlich eine gute Idee - ein lockerer Wirtschaftsverbund benachbarter Staaten. Dann kamen Strukturfonds, Aufbauhilfen, die vorgeschriebene Kruemmung der Gurke, der gemeinsame Verzicht auf die Gluehbirne. Hehre Ideale unter haette, wuerde, muesste. Als naechstes der Euro- es sollte eine starke EZB unter Vorbild der deutschen Bundesbank sein, Deutschland haette eine Fuehrungsrolle uebernehmen muessen. Der Vertrag von Maastricht - alle Laender haetten sich an Defizitgrenzen halten muessen. Der Vertrag von Lissabon - die Einhaltung der no-bail-out Klausel sollte selbstverstaendlich gewesen sein. Und heute? Transfer von Vermoegen zur Erhaltung des Status Quos muesste unter deutscher Fuehrungsrolle erfolgen, die Rotweinlaender sollten durch asiatische Konkurrenz zur Aenderung gezwungen werden. Haette, sollte, muesste. Nichts davon wird eintreten. Wuensch-Dir-Was war eine TV Serie, Zeit, dass man sich der Realitaet stellt.

Empfehlen
Michael Arndt

Die einzige Führungsrolle,

die uns die anderen Europäer zugestehen, ist die des reichen Onkels, der alle Rechnungen bezahlt.
Wie auch schon von anderen häufiger postuliert: für das, was im Moment mit Deutschland gemacht wird, mussten früher Kriege geführt werden. Heute gibts das alles freiwillig...

Empfehlen
Theodor Wedel

Natürlich will der Mann mehr Europa

Je kleiner und föderaler ein Land ist, desto transparenter, wirtschaftlicher und demokratischer ist sein Staatswesen. "Mehr Europa" bedeutet schlichtweg die Zentralisierung von Macht. Und je weniger Menschen in einem Staat das Sagen haben, desto größer wird der Einfluss gut vernetzter Einzelpersonen, wie etwa dem Milliardär Berggruen, aber auch bedeutenden Journalisten.
Es ist im Übrigen ziemlich ironisch, dass Herr Berggruen als Beispiel für die VSE jenes Land anführt, das der EU am wenigsten beitreten möchte.

Empfehlen
Weitersagen

Hoffnungswert Konsum

Von Philip Plickert

Den meisten deutschen Kosumenten scheint die Euro-Krise weit weg. Sie geben ihr Geld mit vollen Händen aus. Doch kann der private Konsum die entscheidende Stütze der Konjunktur werden? Mehr 1 3

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --