07.05.2012 · Der Club of Rome hat mit seinem Buch „Die Grenzen des Wachstums“ die Welt verändert. Jetzt legt er nach: 40 Jahre später erkennt er an, dass auch das Bevölkerungswachstum Grenzen hat.
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Was kommt denn nun wirklich auf uns zu?
Die Umweltproblematik ist schön und gut. Niemand kann ernsthaft
bestreiten, dass es eine globale Erwärmung gibt. Inwieweit wir
daran beteiligt sind? Das ist Ansichtssache. Doch was macht es aus und
wie weit wird es gehen - das ist die entscheidende Frage.
Wenn ich Klimaerwärmung höre, dann wird von steigenden
Temperaturen, vom steigenden Meeresspiegel (langsam steigend, daher wird
es zur Anpassung der Bevölkerung an den Küsten kommen) und von
Fluten, Dürren und heftigen Stürmen. Das Alles sind für
mich keine Weltuntergangs-Szenarien sondern unangenehme Nebenwirkungen.
Die Ausströmung von Methan aus der Tundra ist auch noch nicht tot,
genauso wie die steigende UV-Belastung (hierzu kenne ich keine
aussagekräftigen Werte).
Der Club vergisst außerdem wie immer wieder den technischen
Fortschritt und die Anpassungsgabe des Menschen. Unsere Erde wird sich
radikal(er) ändern, aber vom Untergang kann noch nicht die Rede
sein. Ich freue mich auf Fusionsreaktoren und künstliche Fotosynthese.
Klar, unseren Planeten wird das nicht umwerfen,
bei der Spezies Homo sapiens wäre ich mir da nicht so sicher!
Im Übrigen kann man durch Isotopenuntersuchung sehr wohl auch
analytisch feststellen, welcher Anteil des CO²-Anstiegs
anthropogenen Ursprungs ist.
Die Lösung aller Probleme...(ist ernst oder witzig)
...die Totale Vernichtung der Menschheit löst das Problem.
Zumindest kann dann keiner mehr das Gegenteil oder das Urteil bestätigen!
Und den Tieren und Pflanzen ist es eine willkommene Gelegenheit sich
erneut auszubreiten und den Globus in Beschlag zu nehmen. Das freut alle
Tierfreunde u8nd Pflanzenliebhaber, zumindest bis kurz vor ihrem letzten
Atemzug. Dieser wiederum ist der letzte Versuch der CO2 Verursacher,
noch schnell der Umwelt einen Haken zu versetzen. Kann auch sein,
daß die verzweifelten CO2 Leugner schnell noch
Hülsenfrüchte zu sich nehmen um schnell noch etwas Methangas
zu produzieren vor dem letzten Gang, als Rache für den Fortschritt
und die Evolution!
Nachdem der Club of Rome wieder mal den Weltuntergang prophezeit hat,
sei hier auf die ebenso schöne wie bestrickend simple Lösung
aller menschengemachten Probleme verwiesen, die Erich Kästner
Anfang des 20. Jahrhunderts schon angeboten hat:
Am zwölften Juli des Jahres zweitausenddrei
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.
Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.
"Bis zum Jahr 2052 werde die Erderwärmung viel Leid erzeugen"
Soviel zur Glaubwürdigkeit des Club of Rome.
Zur Info:
Seit 1997 sind die CO2-Emissionen um 50% gestiegen, die globale
Oberflächentemperatur ist konstant geblieben.
Was die "Experten" des Club of Rome dazu sagen? Gar nichts
natürlich. Denn sobald dieses Thema Gegenstand der
öffentlichen Debatte wird, bricht deren Lügengebäude zusammen.
Tatsächlich?
"wenn man bedenkt, dass es vor tausend Jahren ca. 1 grd wärmer
war als heute"
Äh, nein. Keine Proxydaten können ihre Aussage belegen! Es gab
damals zwar einige lokale Gebiete (Nordamerika, Island, Grönland,
England), in denen es in der Tat wärmer war als heute, im globalen
Maßstab trifft dieses aber nicht zu!
Man weiss heute auch ziemlich genau, warum das "Mittelalterliche
Klimaoptimum" relativ warm war und konnte es anhand von
Computermodellen reproduzieren. Genauso wie heute auch.
Manche Leute sind halt lernresistent. Aber zum nachplappern reicht es noch.
Na ja, Herr Wrobel
wenn man bedenkt, dass es vor tausend Jahren ca. 1 grd wärmer war
als heute, dann muss man schon sehr fest sein im Klimaglauben, um immer
noch das Märchen vom menschengemachten Klimawandel zu glauben.
Was sagen Sie eigentlich dazu? Nichts natürlich. Denn sonst
würde ihre Vorurteile in sich zusammenstürzen!
Liebe Frau Holtmann
Das Klimasystem ist kein monokausales System. Es wird durch eine sehr
große Anzahl Parameter angetrieben. Einige davon sind die von
Ihnen angesprochenen Milankovich Zyklen (im Prinzip
Positionierung/Orientierung der Erde zur Sonne). Ein weiterer ist aber
das CO2. Dessen Zusammenhang mit der Temperatur ist seit Mitte des 19
Jhd bekannt und wird auch von den allermeisten Klimaskeptikern nicht
geleugnet, da ohne ihn nicht erklärbar ist, warum wir Schnitt NICHT
-15°C haben. CO2 und Milankovich sind also KEIN entweder oder,
sondern zwei wichtige Komponenten desselben Systems. Sie können
sich das etwa so vorstellen: welche Temperatur Sie fühlen,
hängt nicht nur davon ab, wie nah sie am Ofen stehen (Milankovich)
sondern auch, wie viel Holz Sie in den Ofen werfen (CO2).
Dinge wie die Eiszeiten sind damit KEIN Gegenargument gegen die
CO2-"Lüge". Sie können z.B. vom IPCC durchaus
erklärt werden, eben durch bestimmte Faktorenkombinationen.
Milankovich ALLEINE reicht dafür übrigens nicht aus.
Sehr geehrter Herr Klier,
Sie haben vollkommen recht. Mich überzeugen schon seit langem die
Wissenschaftler, die von der CO2-Lüge sprechen und die
Klimaschwankungen in ganz anderer Weise erklären.
Der Winkel der Erdachse zur Sonne z. B. ist nicht konstant.
All die Anhänger der CO2-Theorie sollten damit beginnen, z. B. die
Eiszeiten zu erklären.
"Die globale Oberflächentemperatur ist konstant geblieben"
Wenn sie das Jahr 1998 herausgegriffen hätten, hätte diese
Aussage sogar gestimmt. Allerdings war das Jahr 1998 ein Ausnahmejahr
und Momentaufnahmen sagen nichts über den weiter bestehenden
Erwärmungstrend aus!
Die erste Dekade dieses Jahrhunderts war die wärmste seit dem
Beginn der Klimaaufzeichnungen! Dabei lagen neun der insgesamt zehn
wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert [Goddard Institute for Space
Studies (GISS)]. Nur ein Jahr aus dem 20. Jahrhundert - 1998 - schaffte
es dagegen in die Top-Ten der wärmsten Jahre.
Was sagen Sie dazu? Nichts natürlich. Denn sonst würde ihre
Vorurteile in sich zusammenstürzen!
Erstaunlich, dass dieser Verein, hinter dessen Quacksalberei und bewusst
in die Welt gesetzten Aberglauben allein und ausschließlich eine
kommunistische Agenda steckt, überhaupt noch wahrgenommen wird.
Prognosen sind bekanntlich schwierig, besonders dann, wenn es um die
Zukunft geht. Nun wollen sie ihren falschen Vorhersagen aus den
Siebzigern noch einige weitere hinzufügen. Etwas Wichtiges haben
sie dabei allerdings übersehen: Am 21. Dezember 2012 geht die ganze
Welt unter ;-).
Falsch?
Was war denn so genau falsch an der Studie von 1972? Haben Sie die Studie überhaupt gelesen?
"Hinter der FAZ steckt immer ein kluger Kopf"
So ging mal eine Werbekampagne der FAZ. Die Kommentare hier zeigen, dass
das leider nicht immer der Fall ist. Naturwissenschaftlich ungebildet
posaunt man seine Inkompetenz stolz hinaus.
Zur neuen Prognose: wahrscheinlich tritt dies so nicht ein, weil schon
vorher Peak Oil den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch
hervorrufen wird. In 2052 leben wahrscheinlich weniger als 2 Milliarden
Menschen. Jeder kann sich ausrechnen, was das für ihn und seine
Nachkommen bedeutet.
natürlich liegt der Club meistens daneben. Seiner Meinung nach
dürften wir schon kein Erdöl mehr haben. Denn eines ist klar:
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“
Die Ankündigungen des Club of Rome markieren aber IMHO eine
Zäsur im Wissenschaftleben. Seither lassen sich immer häufiger
Wissenschaftler für politische Zwecke missbrauchen, ohne dass der
Öffentlichkeit - wie etwa bei der Atobmbome - Finanziers und
Stoßrichtungen bekannt gemacht werden. Beispiel sind Legion:
Veröffentlichungen von Greenpeace zeigen dies immer wieder oder
z.B. Bildungsstudien von Bertelsmann. Die Ergebnisse solcher
"Studein" werden als vermeintlich objektiv in die
Öffentlichkeit gegeben, aber wer beauftragt diese demokratisch
nicht legitimierten Organisationen?
Kein Erdöl mehr
Können sie mir die Stelle in der Studie von 1972 zeigen in der behauptet wird es gäbe in 2012 kein Erdöl mehr? Haben Sie die Studie überhaupt gelesen? [links sind nicht erlaubt, Moderation]
wem helfen diese Zukunftsprognosen? Mir als
"Ottonormalbuerger" machen sie Angst. Ich versuche nein leben
oekologisch zu leben und habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich
dann doch in den Flieger setze. Aber es sind hier die Weltpolitik (CO2
Ausstoss, Ausraeubern der Bodenschaetze etc. und die Kirchen
(Bevoelkerungswachstum) gefragt. Es wird sich also
in Zukunft nichts aendern.
"Die Gewinnberechnung müsse sich ändern"
Es ist lobenswert, dass sich der Club of Rome nicht einschüchtern
lässt, sondern die Fehlentwicklungen auf der Erde klar aufzeigt.
Mit einer verantwortungslosen Bevölkerungsexplosion ist keinem
geholfen. Es führt zur fortschreitenden Ausrottung der Tier- und
Pflanzenwelt sowie zur Vergiftung der Umwelt und schließlich zu
weltweiten Hungersnöten und Seuchen. Am Ende werden sie erkennen,
dass man Geld nicht essen kann.
Besser als die Einschränkung des Konsums wäre eine freiwillige
Beschränkung der Kinderzahl auf maximal 2, um damit einem weiteren
Ansteigen der Weltbevölkerung entgegenzuwirken. Ein weltweites
Umdenken wäre dringend notwendig. Es sollten endlich auch die
Lebensrechte der Tiere in der freien Wildbahn anerkannt werden. Anstatt
des Wirtschaftswachstums sollte in erster Linie die Lebensqualität
der Menschen und der Tierwelt bewertet werden. Was nützt uns ein
10% Wirtschaftswachstum bei Zunahme der Vergiftung der Umwelt und des
Verkehrs mit seinen Unfällen?
Sehr edel...
... und beim Spaziergang im Wald denkt sich der Grizzly "na was
solls, ein Menschlein weniger macht ja nichts"!
Da der mensch nun einmal schnell und gnadenlos denkt und danach handelt,
seine Existenz als höchstes Gut zu betrachten, wohl ein sehr edler
Gedanke, das mit den Rechten der freien Tierwelt. Ich mag Tiere, auch in
freier Wildbahn, aber ich muß gestehen, daß ich die Menschen
verstehe, die im Dschungel oder der Savanne leben und hautnahen Kontakt
mit sehr gefährlichen freien Tieren haben!
Das andere mit maximal 2 Kindern klingt auch sehr edel, aber wir sind
doch freie Menschen!?
Lassen wir der Natur ihren natürlichen Lauf nehmen. Denn wenn wie
Sie sagen es dann soviel Elend (Seuchen und Umweltgifte) unter der
Menschheit ausbreitet, regelt sich die Anzahl der Menschen von selbst
eines Tages. Wenn nicht auf natürliche Weise, dann auf
unnatürliche durch Krieg! Egal wie, aber auch dann gibt es
Zufriedene und Unzufriedene!
der Mensch die Ursache für die katastrophalen Folgen der
Erwärmung ist und wenn es wahr und logisch ist, dass man Probleme
effektiv nur an der Wurzel bekämpfen kann, muss man das
Bevölkerungswachstum bekämpfen. Wieso dann in der BRD (und
anderen Staaten) Kinderzeugungsprämien und Betreuungsprämien
gezahlt werden, ist wie Öl ins Feuer gießen. Ein logisches
Steuerungselement wäre z.B. eine Steuerreform, die Ledige und
Kinderlose besser stellt und die Schraube mit jedem Kind weiter anzieht.
Aber das bedeutete, dass Politiker rational handeln.
Na klar, immer bei den Anderen anfangen
Wenn es richtig ist, (wie es auch ist) dass bei den CO2 Emissionen
Deutschland nicht das Problem ist, so hat man doch gefordert, dass wir
da mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn man grundsätzlich, für
eine Einmischung der Politik in die Gebärmütter ist, dann auch
in Deutschland. Es sei denn, dass man der Meinung ist, dass die
Deutschen unbedingt erhalten werden müssen.
Damit es klar wird. ich halte weder von der Studie des Clubs von Rom,
als auch den Voraussagen des IPC nichts. Hier wird versucht mit dem
Schüren von Ängsten Politik zu betreiben. Außerdem bin
ich ein entschiedener Gegner von Einmischungen der Politik in
Familienplanung.
Haben Sie schon mal was vom demographischen Wandel gehört?
In Deutschland bekommt jede Frau im Schnitt 1,4 Kinder, damit liegen wir
auf Rang 197 der Welt. Unsere Bevölkerung geht konstant
zurück. Warum wir Kinder brauchen? Wir brauchen Heute Kinder, damit
wir Morgen, wenn wir alt sind, eine Rente bekommen und Jemand unsere
Arztrechnung bezahlt. Deshalb brauchen wir Anreize um wieder auf die gut
verträglichen 2 Kinder pro Paar (im Schnitt) zu kommen.
Dort liegt das Problem. Länder wie China und Indien sowie viele
afrikanische Länder treiben die Überbevölkerung voran.
Wenn der Lebensstandard in Afrika steigt (und das wird er), wird es nur
noch schlimmer.
Eine 1,9-Kind-Politik (im Schnitt) wird auf lange Sicht die richtige
Lösung sein. Dort sollte es sich einpendeln. In Indien und China
müssen krassere Mittel eingesetzt werden - dort wird eine
Verschiebung der Altersstruktur ein geringes Problem sein im Vergleich
zu den Engpässen bei der Versorgung in extremen Überbevölkerung.
sollte sich nach Rom begeben um dem Papst ihre Ideen vortragen.
Vieleicht weiss er was damit anzufangen!
Die Apokalypse steht der Erde noch bevor, wann, das weiss auch der Club
of Rome nicht!
Da lese ich lieber im Kaffeesatz,
als deren Prognosen und Prophezeiungen ernst zu nehmen.
Ich wage eine Prognose für 2052:
Das Klima wird sich verändern wie immer schon, und zwar auch mal
richtung kühler (wie derzeit). Die Klimakatastrophenleier wird
niemand mehr hören wollen. Niemand wird es gewesen sein wollen, so
wie heute bei Waldsterben und Ozonloch. Noch aber verdient man Geld
damit, ein Idealklima festzulegen und zu fordern.
Was die Weltbevölkerung betrifft, so sagt die Wissenschaft schon
länger einen Höchststand in diesem Jahrhundert voraus und
einen erheblichen Rückgang danach. Vom Club of Rome wird also nur
Bekanntes als neu und eigene Erkenntnis hingestellt. Im Gegensatz zum
Klima sind bei der Bevölkerung übrigens recht genaue
Voraussagen möglich.
Information
Zumindest habe ich meine Infos aus wiss. Primärliteratur und nicht
von Youtube. Wer repetiert hier? Man sprach damals von neuartigen
Waldschäden. Und die gab es sehr wohl. Und zwar in großem
Ausmaß, maßgeblich ausgelöst durch SO2 Emissionen und
sauren Regen. Bekämpft hat man sie z.B. durch
Rauchgasentschwefelung usw. Zu behaupten, es habe diese Schäden nie
gegeben ist Wirklichkeitsleugnung.
Z.Zt. haben wir eine leichte Abkühlungstendenz, richtig. Aber
schauen sie sich doch die Temp. Kurve seit der indust. Revolution an!
Wenn ihr Kind am Mo. 38 Fieber hat, Mi. 41, Fr. 42 und Mo. wieder 41,
sagen Sie dann: alles ok, du kannst in die Schule? Es gibt einen gut
belegten Zusammenhang zw CO2 und Temp. Daneben gibt es viele andere
Faktoren, die das Klima beeinflussen. Die ändern aber NICHTS daran,
dass wir durch GHG zusätzlichen Strahlungsantrieb erzeugen! Oder
das es keine wirkungsvolle Senke gibt.Skepsis ist nötig, richtig.
Was Sie jedoch bisher zeigten, ist Nihilismus gepaart mit Ignoranz.
@ H. Braun
Wenn Sie Doktorand sind, dann vermutlich zu jung, um die
"Waldsterben"-Hysterie miterlebt zu haben. Sie repetieren nur,
was man Ihnen darüber erzählt hat. Es gab nie ein Waldsterben,
also konnte man da auch nichts "kontrollieren". Wie hätte
auch der Wald im Rest der Welt überleben können wegen einer
durchgedrehten "Wissenschaft" in den deutschsprachigen Ländern?
Zu den Sichtweisen: Wenn Sie im Thema drin sind, dann sagt Ihnen sicher
Prof. Phil Jones von der UEA etwas. Auf dessen Daten (leider findet er
die Rohdaten nicht mehr) basiert wesentlich die Klimaretter-Theorie.
Googeln Sie doch mal nach dessen Interview mit der BBC. Dort hat er
einige Dinge zugegeben, für die man weiterhin als
"Leugner" und ähnliches beschimpft wird: Die
Erwärmung von 1975 bis ca. 1995 war nicht einzigartig.
Gegenwärtig gibt es einen leichten Abkühlungstrend usw.
Echte Wissenschaftler sind immer Skeptiker. Wo "Skeptiker"
abwertend gebraucht wird, endet die Wissenschaft.
Herr Parsons
Beim Waldsterben wurden z.B. die säurehaltigen Emissionen reduziert
und so das Waldsterben kontrolliert. Beim Ozonloch wurden die FCKW
Emissionen reduziert und so das Ozonloch eingedämmt. Sie sehen:
Ursache kontrolliert, Wirkung kontrolliert. Das bedeutet aber NICHT,
dass die Wirkung niemals bestanden hat. So kann es auch beim CO2 und dem
anthropogenen K.W. sein.
Und ja, ich gehöre auch zu den aufopfernden -ologen. Ich bin noch
nie auf eine Konferenz gejettet, das weiteste war Paris im Zug. Entgegen
der hier vorherrschenden Meinung sind die meisten -ologen nämlich
Doktoranden, die auf 50% Stellen arbeiten. Da scheffelt keiner viel
Geld. Will man das machen, muss man schon in einen der bezahlten
klimaskeptischen Think-Tanks gehen. DIE machen richtig Geld.
Ich bin übrigens durchaus offen für klimaskeptische
Sichtweisen. Dann sollte man aber inhaltich argumentieren, wie z.B. Frau
Holtmann und nicht mit einer überheblichen
Alle-Wissenschaftler-sind-Idioten-und-ich-weiß-es-besser Haltung
Gern geschehen, Herr Braun
Ich wollte niemand zu nahe treten. Gehören Sie selber zu diesen
sich aufopfernden -ologen, die von der Klimakatastrophe leben? Ich mache
Ihnen ein Angebot: Sie dürfen weiter um die Welt jetten und sich an
Urlaubsorten zu Weltrettungskonferenzen treffen, angeführt vom
CO2-Zertifikatemillionär Al Gore und vom Eisenbahningenieur
Pachauri (oberster Wissenschaftler des IPCC).
Nur das Thema könnte man mal wieder wechseln: In 20 Jahren ist der
Wald tot. Mist, hatten wir schon vor 30 Jahren. Vielleicht: Eine Eiszeit
droht? Ach das hatten wir ja auch schon, in den 1970ern (als die
Temperatur 30 Jahre lang gesunken war, trotz steigenden CO2-Gehalts).
Wie wärs dann statt mit "Klimafolgenforschung" mit
"Tag- und Nachtfolgenforschung"? Damit ruiniert man den
Planeten weniger.
Abertausende Meteorologen, Physiker, Chemiker, Mathematiker ...
... Ökologen, Biologen, Marinologen, Geographen, Geologen und
Paläontologen weltweit werden dann nicht mehr gebraucht.
Wirklich?
Also wenn das zutrifft, lebt Herr Parsons gefährlich.
Lebensgefährlich.
Oder glauben Sie, diese Raffkes würden sich ihre
Versorgungspöstchen durch Pietätlosigkeiten wie etwa die
Wahrheit nehmen lassen?
Danke, Herr Parsons
Lieber Herr Parsons,
vielen Dank für Ihre Aufklärung. Ich schlage vor, Sie melden
sich direkt bei der WMO, die kann Ihre Ergebnisse dann an den IPCC und
die (wenigen) fachlich ernstzunehmenden "Klimaskeptiker"
zirkulieren, die sich bis dato offensichtlich vergeblich um
ernstzunehmende Klimafolgenforschung bemüht haben.
Abertausende Meteorologen, Physiker, Chemiker, Mathematiker,
Ökologen, Biologen, Marinologen, Geographen, Geologen und
Paläontologen weltweit werden dann nicht mehr gebraucht, da ihre
Bemühungen offensichtlich nicht standhalten, gegen Ihre Methode der
wissensdistanzierten Intuition.
Diese ganzen Leute können dann sinnvolleres tun. Wettervorhersage vielleicht.
Danke, Sie haben der Welt eine Menge Geld und Arbeit erspart.
P.S.: Falls Sie heute noch etwas Zeit haben, wenden Sie sich doch bitte
der globalen Ernährungskrise zu, und danach der Krebsforschung, am
Vorabend vielleicht.
Zukunftsprognosen wie diese liegen fast immer daneben
Es liegt in der Natur der Sache. Diese Berichte erhalten Glaubwürdigkeit, weil sie Probleme ansprechen, die heute bereits ein Problem darstellen. Die Entwicklungen werden statistisch extrapoliert. Um halbwegs realistisch zu erscheinen, werden Rückkopplungseffekte und Interferenzen durch parallel ablaufen Entwicklungen berücksichtigt. Aber was bleibt, ist trotz allem ein gnadenlos vereinfachtes Modell, das von einem einzigen, signifikanten Einzelereignis über den Haufen geworfen werden kann. Und solche Störereignisse sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Vor 40 Jahren hätte niemand damit gerechnet, dass sich China einfach so öffnen und der Ostblock einfach so zusammenbrechen würde.
...den Club of Berlin und geben bekannt, dass sich nach den Erfahrungen der vergangenen 100 Jahre die Wissenschaftsgläubigkeit (derzeit 92%) bis 2065 der 110%-Marke genähert und damit alle bekannten Religionen überholt haben wird. Einem grossen Teil der Gläubigen wird dabei entgehen, dass Wissenschaft und Politik schon lange eine unheilige Allianz eingegangen sind, und voraussichtlich ab 2020 (dem Jahr der erwarteten "Revolution") nur noch von Politik gesprochen werden kann. Allerdings wird schon etwa 2017 der Begriff "Wissenschaftler", ebenso wie der Begriff "Politiker" von dem Begriff "Experte" abgelöst werden.
Wie genau möchte der Club seine Überlegungen verwirklichen ?
Ist das eine Ideensammlung oder soll es ein Programm sein ? Ich möchte zB gerne Details wissen wie man zB in China eine 1-Kindpolitik durchsetzt. In demokratischen Verhältnissen kann man allenfalls Anreitze schaffen aber durchsetzen ?? Mit Zwangssterilisation oder Zwangsabtreibungen ist die Geburtenkontrolle duch den Staat nötigenfalls mit Zwang sicher durchsetzbar aber wer will das? Außer einem Club von Leuten der der Mehrheit vorschreiben will wie sie zu leben hat. Nein Danke!
Scheinbar lernt der Club of Rome nicht aus seinen Fehlern. Er ist schon
vor 40 Jahren mit Ergebnissen von Computermodellen an die
Öffentlichkeit getreten, deren Grundannahmen zum einen schlicht
falsch und zum anderen nicht vorhersehbar waren.
Und anstatt aus diesen Fehlern zu lernen, legt er auch jetzt aufs
Zehntel "genaue" Vorhersagen vor. Das Problem ist nur, dass es
auch jetzt wieder Jahrzehnte dauern wird, bis die Unzulänglichkeit
dieser Form der Kaffeesatzleserei von den Autoren eingesehen wird.
@Ralf Becker u. Meinhard Boberlin
Offensichtlich haben sie beide das Buch nicht gelesen! Denn dann
wüßten Sie, dass genau diese Prognose(n) oder gar Vorhersagen
nicht angestellt wurden und auch aus dem Buch nicht abgeleitet werden
können!
Lesen Sie bitte ersteinmal das Buch, bevor sie es kritisieren, und
verlassen Sie sich nicht darauf, was sie irgendwo mal darüber
aufgeschnappt haben! Bevor sie andere bezichtigen, sie hätten
Vorurteile, räumen sie bitte zunächst ihre eigenen aus!
Spätestens 2000 sollte das grosse Sterben einsetzen
Nichts ist von dem eingetreten, was die Comuptersimulation der Welt vorausgesagt hatte, weder das massenhafte Verhundern nich massenhafte Vergiftung hat die Weltbevölkerung dramatisch reduziert. Das Problem liegt schon in der Methode. Mit einer Comupter-Simulation bestätige ich genau die VORURTEILE, die ich ins Modell reinstecke.
Das würde mich aber auch mal interessieren...
...welche Grundannahmen waren denn "schlicht falsch", welche
"nicht vorhersehbar"?
"Grenzen des Wachstums" ist ein Werk von globaler Bedeutung.
Es hat unser Denken und Wirtschaften in ökologischer Hinsicht
genauso verändert wie Adam Smiths "Wohlstand der
Nationen" in ökonomischer Hinsicht. Dem würde man auch
nicht vorwerfen, dass seine Theorie im Laufe der Zeit angepasst und
erweitert werden musste.
Die m.E. wichtigste Grunderkenntnis ist, dass wirtschaftliches Wachstum
auch ökologisch limitiert ist und Wirtschaftspolitik auf der
globalen (und nationalen) Skala deswegen nicht alleine auf die
Optimierung eines einzigen Parameters (Wachstum) ausgerichtet sein darf,
sondern ökologische Rahmenbedingungen beachten sollte.
Das Ignorieren dieser Erkenntnis führt heute nach wie vor zu den
großen Umweltproblemen (und verdeckt auch zu Problemen in anderen
Bereichen). Die "schlicht falsche" Grundannahme war wohl, dass
man diese Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft
berücksichtigen würde
Haben sie die Bücher gelesen?
Ich habe beide vorliegen (Hoffentlich kennen Sie schon das Update von
2006?) und kann nicht erkennen wo die Berechnungen falsch sein sollen.
Die Studie des Club of Rome war nie eine Tag genau vorhersage. Es ist
eine Simulation eines komplexen Systems dessen Systemverhalten
analysiert wird. Es ist kein Orakel! Und es hat auch nie behauptet das
zu sein.
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