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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Neuer Bericht Der Club of Rome prophezeit ein Ende des Bevölkerungswachstums

 ·  Der Club of Rome hat mit seinem Buch „Die Grenzen des Wachstums“ die Welt verändert. Jetzt legt er nach: 40 Jahre später erkennt er an, dass auch das Bevölkerungswachstum Grenzen hat.

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Andreas Müller

Was kommt denn nun wirklich auf uns zu?

Die Umweltproblematik ist schön und gut. Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass es eine globale Erwärmung gibt. Inwieweit wir daran beteiligt sind? Das ist Ansichtssache. Doch was macht es aus und wie weit wird es gehen - das ist die entscheidende Frage.

Wenn ich Klimaerwärmung höre, dann wird von steigenden Temperaturen, vom steigenden Meeresspiegel (langsam steigend, daher wird es zur Anpassung der Bevölkerung an den Küsten kommen) und von Fluten, Dürren und heftigen Stürmen. Das Alles sind für mich keine Weltuntergangs-Szenarien sondern unangenehme Nebenwirkungen. Die Ausströmung von Methan aus der Tundra ist auch noch nicht tot, genauso wie die steigende UV-Belastung (hierzu kenne ich keine aussagekräftigen Werte).

Der Club vergisst außerdem wie immer wieder den technischen Fortschritt und die Anpassungsgabe des Menschen. Unsere Erde wird sich radikal(er) ändern, aber vom Untergang kann noch nicht die Rede sein. Ich freue mich auf Fusionsreaktoren und künstliche Fotosynthese.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 18:12 Uhr
Christian Wrobel

Klar, unseren Planeten wird das nicht umwerfen,

bei der Spezies Homo sapiens wäre ich mir da nicht so sicher!

Im Übrigen kann man durch Isotopenuntersuchung sehr wohl auch analytisch feststellen, welcher Anteil des CO²-Anstiegs anthropogenen Ursprungs ist.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 08.05.2012 16:29 Uhr

Die Lösung aller Probleme...(ist ernst oder witzig)

...die Totale Vernichtung der Menschheit löst das Problem. Zumindest kann dann keiner mehr das Gegenteil oder das Urteil bestätigen!
Und den Tieren und Pflanzen ist es eine willkommene Gelegenheit sich erneut auszubreiten und den Globus in Beschlag zu nehmen. Das freut alle Tierfreunde u8nd Pflanzenliebhaber, zumindest bis kurz vor ihrem letzten Atemzug. Dieser wiederum ist der letzte Versuch der CO2 Verursacher, noch schnell der Umwelt einen Haken zu versetzen. Kann auch sein, daß die verzweifelten CO2 Leugner schnell noch Hülsenfrüchte zu sich nehmen um schnell noch etwas Methangas zu produzieren vor dem letzten Gang, als Rache für den Fortschritt und die Evolution!

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Steffen Schott
Steffen Schott (deixes) - 08.05.2012 14:36 Uhr

Simple Lösung des Problems

Nachdem der Club of Rome wieder mal den Weltuntergang prophezeit hat, sei hier auf die ebenso schöne wie bestrickend simple Lösung aller menschengemachten Probleme verwiesen, die Erich Kästner Anfang des 20. Jahrhunderts schon angeboten hat:

Am zwölften Juli des Jahres zweitausenddrei
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.

Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.

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Torsten Klier

"Bis zum Jahr 2052 werde die Erderwärmung viel Leid erzeugen"

Soviel zur Glaubwürdigkeit des Club of Rome.
Zur Info:
Seit 1997 sind die CO2-Emissionen um 50% gestiegen, die globale Oberflächentemperatur ist konstant geblieben.
Was die "Experten" des Club of Rome dazu sagen? Gar nichts natürlich. Denn sobald dieses Thema Gegenstand der öffentlichen Debatte wird, bricht deren Lügengebäude zusammen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 15:12 Uhr
Christian Wrobel

Tatsächlich?

"wenn man bedenkt, dass es vor tausend Jahren ca. 1 grd wärmer war als heute"

Äh, nein. Keine Proxydaten können ihre Aussage belegen! Es gab damals zwar einige lokale Gebiete (Nordamerika, Island, Grönland, England), in denen es in der Tat wärmer war als heute, im globalen Maßstab trifft dieses aber nicht zu!

Man weiss heute auch ziemlich genau, warum das "Mittelalterliche Klimaoptimum" relativ warm war und konnte es anhand von Computermodellen reproduzieren. Genauso wie heute auch.

Manche Leute sind halt lernresistent. Aber zum nachplappern reicht es noch.

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Torsten Klier

Na ja, Herr Wrobel

wenn man bedenkt, dass es vor tausend Jahren ca. 1 grd wärmer war als heute, dann muss man schon sehr fest sein im Klimaglauben, um immer noch das Märchen vom menschengemachten Klimawandel zu glauben.

Was sagen Sie eigentlich dazu? Nichts natürlich. Denn sonst würde ihre Vorurteile in sich zusammenstürzen!

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 08.05.2012 17:17 Uhr

Liebe Frau Holtmann

Das Klimasystem ist kein monokausales System. Es wird durch eine sehr große Anzahl Parameter angetrieben. Einige davon sind die von Ihnen angesprochenen Milankovich Zyklen (im Prinzip Positionierung/Orientierung der Erde zur Sonne). Ein weiterer ist aber das CO2. Dessen Zusammenhang mit der Temperatur ist seit Mitte des 19 Jhd bekannt und wird auch von den allermeisten Klimaskeptikern nicht geleugnet, da ohne ihn nicht erklärbar ist, warum wir Schnitt NICHT -15°C haben. CO2 und Milankovich sind also KEIN entweder oder, sondern zwei wichtige Komponenten desselben Systems. Sie können sich das etwa so vorstellen: welche Temperatur Sie fühlen, hängt nicht nur davon ab, wie nah sie am Ofen stehen (Milankovich) sondern auch, wie viel Holz Sie in den Ofen werfen (CO2).

Dinge wie die Eiszeiten sind damit KEIN Gegenargument gegen die CO2-"Lüge". Sie können z.B. vom IPCC durchaus erklärt werden, eben durch bestimmte Faktorenkombinationen. Milankovich ALLEINE reicht dafür übrigens nicht aus.

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Klier,

Sie haben vollkommen recht. Mich überzeugen schon seit langem die Wissenschaftler, die von der CO2-Lüge sprechen und die Klimaschwankungen in ganz anderer Weise erklären.
Der Winkel der Erdachse zur Sonne z. B. ist nicht konstant.

All die Anhänger der CO2-Theorie sollten damit beginnen, z. B. die Eiszeiten zu erklären.

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Christian Wrobel

"Die globale Oberflächentemperatur ist konstant geblieben"

Wenn sie das Jahr 1998 herausgegriffen hätten, hätte diese Aussage sogar gestimmt. Allerdings war das Jahr 1998 ein Ausnahmejahr und Momentaufnahmen sagen nichts über den weiter bestehenden Erwärmungstrend aus!

Die erste Dekade dieses Jahrhunderts war die wärmste seit dem Beginn der Klimaaufzeichnungen! Dabei lagen neun der insgesamt zehn wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert [Goddard Institute for Space Studies (GISS)]. Nur ein Jahr aus dem 20. Jahrhundert - 1998 - schaffte es dagegen in die Top-Ten der wärmsten Jahre.

Was sagen Sie dazu? Nichts natürlich. Denn sonst würde ihre Vorurteile in sich zusammenstürzen!

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Sönke Peters

Erstaunlich

Erstaunlich, dass dieser Verein, hinter dessen Quacksalberei und bewusst in die Welt gesetzten Aberglauben allein und ausschließlich eine kommunistische Agenda steckt, überhaupt noch wahrgenommen wird.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 08.05.2012 11:09 Uhr

Eine globale Anmaßung

Prognosen sind bekanntlich schwierig, besonders dann, wenn es um die Zukunft geht. Nun wollen sie ihren falschen Vorhersagen aus den Siebzigern noch einige weitere hinzufügen. Etwas Wichtiges haben sie dabei allerdings übersehen: Am 21. Dezember 2012 geht die ganze Welt unter ;-).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 16:52 Uhr
Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 08.05.2012 16:52 Uhr

Falsch?

Was war denn so genau falsch an der Studie von 1972? Haben Sie die Studie überhaupt gelesen?

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Werner Mueller

"Hinter der FAZ steckt immer ein kluger Kopf"

So ging mal eine Werbekampagne der FAZ. Die Kommentare hier zeigen, dass das leider nicht immer der Fall ist. Naturwissenschaftlich ungebildet posaunt man seine Inkompetenz stolz hinaus.
Zur neuen Prognose: wahrscheinlich tritt dies so nicht ein, weil schon vorher Peak Oil den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch hervorrufen wird. In 2052 leben wahrscheinlich weniger als 2 Milliarden Menschen. Jeder kann sich ausrechnen, was das für ihn und seine Nachkommen bedeutet.

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Michael Scheffler

Herr Debus,

natürlich liegt der Club meistens daneben. Seiner Meinung nach dürften wir schon kein Erdöl mehr haben. Denn eines ist klar: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“

Die Ankündigungen des Club of Rome markieren aber IMHO eine Zäsur im Wissenschaftleben. Seither lassen sich immer häufiger Wissenschaftler für politische Zwecke missbrauchen, ohne dass der Öffentlichkeit - wie etwa bei der Atobmbome - Finanziers und Stoßrichtungen bekannt gemacht werden. Beispiel sind Legion: Veröffentlichungen von Greenpeace zeigen dies immer wieder oder z.B. Bildungsstudien von Bertelsmann. Die Ergebnisse solcher "Studein" werden als vermeintlich objektiv in die Öffentlichkeit gegeben, aber wer beauftragt diese demokratisch nicht legitimierten Organisationen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 16:54 Uhr
Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 08.05.2012 16:54 Uhr

Kein Erdöl mehr

Können sie mir die Stelle in der Studie von 1972 zeigen in der behauptet wird es gäbe in 2012 kein Erdöl mehr? Haben Sie die Studie überhaupt gelesen? [links sind nicht erlaubt, Moderation]

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brigitte schulze

Zukunftsprognosen

wem helfen diese Zukunftsprognosen? Mir als "Ottonormalbuerger" machen sie Angst. Ich versuche nein leben oekologisch zu leben und habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich dann doch in den Flieger setze. Aber es sind hier die Weltpolitik (CO2 Ausstoss, Ausraeubern der Bodenschaetze etc. und die Kirchen (Bevoelkerungswachstum) gefragt. Es wird sich also
in Zukunft nichts aendern.

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Franz Holzinger

"Die Gewinnberechnung müsse sich ändern"

Es ist lobenswert, dass sich der Club of Rome nicht einschüchtern lässt, sondern die Fehlentwicklungen auf der Erde klar aufzeigt. Mit einer verantwortungslosen Bevölkerungsexplosion ist keinem geholfen. Es führt zur fortschreitenden Ausrottung der Tier- und Pflanzenwelt sowie zur Vergiftung der Umwelt und schließlich zu weltweiten Hungersnöten und Seuchen. Am Ende werden sie erkennen, dass man Geld nicht essen kann.

Besser als die Einschränkung des Konsums wäre eine freiwillige Beschränkung der Kinderzahl auf maximal 2, um damit einem weiteren Ansteigen der Weltbevölkerung entgegenzuwirken. Ein weltweites Umdenken wäre dringend notwendig. Es sollten endlich auch die Lebensrechte der Tiere in der freien Wildbahn anerkannt werden. Anstatt des Wirtschaftswachstums sollte in erster Linie die Lebensqualität der Menschen und der Tierwelt bewertet werden. Was nützt uns ein 10% Wirtschaftswachstum bei Zunahme der Vergiftung der Umwelt und des Verkehrs mit seinen Unfällen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 13:33 Uhr
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 08.05.2012 13:33 Uhr

Sehr edel...

... und beim Spaziergang im Wald denkt sich der Grizzly "na was solls, ein Menschlein weniger macht ja nichts"!
Da der mensch nun einmal schnell und gnadenlos denkt und danach handelt, seine Existenz als höchstes Gut zu betrachten, wohl ein sehr edler Gedanke, das mit den Rechten der freien Tierwelt. Ich mag Tiere, auch in freier Wildbahn, aber ich muß gestehen, daß ich die Menschen verstehe, die im Dschungel oder der Savanne leben und hautnahen Kontakt mit sehr gefährlichen freien Tieren haben!
Das andere mit maximal 2 Kindern klingt auch sehr edel, aber wir sind doch freie Menschen!?
Lassen wir der Natur ihren natürlichen Lauf nehmen. Denn wenn wie Sie sagen es dann soviel Elend (Seuchen und Umweltgifte) unter der Menschheit ausbreitet, regelt sich die Anzahl der Menschen von selbst eines Tages. Wenn nicht auf natürliche Weise, dann auf unnatürliche durch Krieg! Egal wie, aber auch dann gibt es Zufriedene und Unzufriedene!

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Manfred Wehner

Wenn es dann wahr ist dass,

der Mensch die Ursache für die katastrophalen Folgen der Erwärmung ist und wenn es wahr und logisch ist, dass man Probleme effektiv nur an der Wurzel bekämpfen kann, muss man das Bevölkerungswachstum bekämpfen. Wieso dann in der BRD (und anderen Staaten) Kinderzeugungsprämien und Betreuungsprämien gezahlt werden, ist wie Öl ins Feuer gießen. Ein logisches Steuerungselement wäre z.B. eine Steuerreform, die Ledige und Kinderlose besser stellt und die Schraube mit jedem Kind weiter anzieht.
Aber das bedeutete, dass Politiker rational handeln.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 17:28 Uhr
Manfred Wehner

Na klar, immer bei den Anderen anfangen

Wenn es richtig ist, (wie es auch ist) dass bei den CO2 Emissionen Deutschland nicht das Problem ist, so hat man doch gefordert, dass wir da mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn man grundsätzlich, für eine Einmischung der Politik in die Gebärmütter ist, dann auch in Deutschland. Es sei denn, dass man der Meinung ist, dass die Deutschen unbedingt erhalten werden müssen.
Damit es klar wird. ich halte weder von der Studie des Clubs von Rom, als auch den Voraussagen des IPC nichts. Hier wird versucht mit dem Schüren von Ängsten Politik zu betreiben. Außerdem bin ich ein entschiedener Gegner von Einmischungen der Politik in Familienplanung.

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Andreas Müller

Haben Sie schon mal was vom demographischen Wandel gehört?

In Deutschland bekommt jede Frau im Schnitt 1,4 Kinder, damit liegen wir auf Rang 197 der Welt. Unsere Bevölkerung geht konstant zurück. Warum wir Kinder brauchen? Wir brauchen Heute Kinder, damit wir Morgen, wenn wir alt sind, eine Rente bekommen und Jemand unsere Arztrechnung bezahlt. Deshalb brauchen wir Anreize um wieder auf die gut verträglichen 2 Kinder pro Paar (im Schnitt) zu kommen.

Dort liegt das Problem. Länder wie China und Indien sowie viele afrikanische Länder treiben die Überbevölkerung voran. Wenn der Lebensstandard in Afrika steigt (und das wird er), wird es nur noch schlimmer.

Eine 1,9-Kind-Politik (im Schnitt) wird auf lange Sicht die richtige Lösung sein. Dort sollte es sich einpendeln. In Indien und China müssen krassere Mittel eingesetzt werden - dort wird eine Verschiebung der Altersstruktur ein geringes Problem sein im Vergleich zu den Engpässen bei der Versorgung in extremen Überbevölkerung.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 08.05.2012 07:29 Uhr

Der Club of Rome

sollte sich nach Rom begeben um dem Papst ihre Ideen vortragen. Vieleicht weiss er was damit anzufangen!
Die Apokalypse steht der Erde noch bevor, wann, das weiss auch der Club of Rome nicht!

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 07.05.2012 23:49 Uhr

Da lese ich lieber im Kaffeesatz,

als deren Prognosen und Prophezeiungen ernst zu nehmen.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 07.05.2012 23:32 Uhr

Ich wage eine Prognose für 2052:

Das Klima wird sich verändern wie immer schon, und zwar auch mal richtung kühler (wie derzeit). Die Klimakatastrophenleier wird niemand mehr hören wollen. Niemand wird es gewesen sein wollen, so wie heute bei Waldsterben und Ozonloch. Noch aber verdient man Geld damit, ein Idealklima festzulegen und zu fordern.

Was die Weltbevölkerung betrifft, so sagt die Wissenschaft schon länger einen Höchststand in diesem Jahrhundert voraus und einen erheblichen Rückgang danach. Vom Club of Rome wird also nur Bekanntes als neu und eigene Erkenntnis hingestellt. Im Gegensatz zum Klima sind bei der Bevölkerung übrigens recht genaue Voraussagen möglich.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 16:40 Uhr
Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 09.05.2012 16:40 Uhr

Information

Zumindest habe ich meine Infos aus wiss. Primärliteratur und nicht von Youtube. Wer repetiert hier? Man sprach damals von neuartigen Waldschäden. Und die gab es sehr wohl. Und zwar in großem Ausmaß, maßgeblich ausgelöst durch SO2 Emissionen und sauren Regen. Bekämpft hat man sie z.B. durch Rauchgasentschwefelung usw. Zu behaupten, es habe diese Schäden nie gegeben ist Wirklichkeitsleugnung.

Z.Zt. haben wir eine leichte Abkühlungstendenz, richtig. Aber schauen sie sich doch die Temp. Kurve seit der indust. Revolution an! Wenn ihr Kind am Mo. 38 Fieber hat, Mi. 41, Fr. 42 und Mo. wieder 41, sagen Sie dann: alles ok, du kannst in die Schule? Es gibt einen gut belegten Zusammenhang zw CO2 und Temp. Daneben gibt es viele andere Faktoren, die das Klima beeinflussen. Die ändern aber NICHTS daran, dass wir durch GHG zusätzlichen Strahlungsantrieb erzeugen! Oder das es keine wirkungsvolle Senke gibt.Skepsis ist nötig, richtig. Was Sie jedoch bisher zeigten, ist Nihilismus gepaart mit Ignoranz.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 09.05.2012 14:48 Uhr

@ H. Braun

Wenn Sie Doktorand sind, dann vermutlich zu jung, um die "Waldsterben"-Hysterie miterlebt zu haben. Sie repetieren nur, was man Ihnen darüber erzählt hat. Es gab nie ein Waldsterben, also konnte man da auch nichts "kontrollieren". Wie hätte auch der Wald im Rest der Welt überleben können wegen einer durchgedrehten "Wissenschaft" in den deutschsprachigen Ländern?

Zu den Sichtweisen: Wenn Sie im Thema drin sind, dann sagt Ihnen sicher Prof. Phil Jones von der UEA etwas. Auf dessen Daten (leider findet er die Rohdaten nicht mehr) basiert wesentlich die Klimaretter-Theorie. Googeln Sie doch mal nach dessen Interview mit der BBC. Dort hat er einige Dinge zugegeben, für die man weiterhin als "Leugner" und ähnliches beschimpft wird: Die Erwärmung von 1975 bis ca. 1995 war nicht einzigartig. Gegenwärtig gibt es einen leichten Abkühlungstrend usw.

Echte Wissenschaftler sind immer Skeptiker. Wo "Skeptiker" abwertend gebraucht wird, endet die Wissenschaft.

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 09.05.2012 10:00 Uhr

Herr Parsons

Beim Waldsterben wurden z.B. die säurehaltigen Emissionen reduziert und so das Waldsterben kontrolliert. Beim Ozonloch wurden die FCKW Emissionen reduziert und so das Ozonloch eingedämmt. Sie sehen: Ursache kontrolliert, Wirkung kontrolliert. Das bedeutet aber NICHT, dass die Wirkung niemals bestanden hat. So kann es auch beim CO2 und dem anthropogenen K.W. sein.

Und ja, ich gehöre auch zu den aufopfernden -ologen. Ich bin noch nie auf eine Konferenz gejettet, das weiteste war Paris im Zug. Entgegen der hier vorherrschenden Meinung sind die meisten -ologen nämlich Doktoranden, die auf 50% Stellen arbeiten. Da scheffelt keiner viel Geld. Will man das machen, muss man schon in einen der bezahlten klimaskeptischen Think-Tanks gehen. DIE machen richtig Geld.

Ich bin übrigens durchaus offen für klimaskeptische Sichtweisen. Dann sollte man aber inhaltich argumentieren, wie z.B. Frau Holtmann und nicht mit einer überheblichen Alle-Wissenschaftler-sind-Idioten-und-ich-weiß-es-besser Haltung

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 09.05.2012 01:23 Uhr

Gern geschehen, Herr Braun

Ich wollte niemand zu nahe treten. Gehören Sie selber zu diesen sich aufopfernden -ologen, die von der Klimakatastrophe leben? Ich mache Ihnen ein Angebot: Sie dürfen weiter um die Welt jetten und sich an Urlaubsorten zu Weltrettungskonferenzen treffen, angeführt vom CO2-Zertifikatemillionär Al Gore und vom Eisenbahningenieur Pachauri (oberster Wissenschaftler des IPCC).

Nur das Thema könnte man mal wieder wechseln: In 20 Jahren ist der Wald tot. Mist, hatten wir schon vor 30 Jahren. Vielleicht: Eine Eiszeit droht? Ach das hatten wir ja auch schon, in den 1970ern (als die Temperatur 30 Jahre lang gesunken war, trotz steigenden CO2-Gehalts).

Wie wärs dann statt mit "Klimafolgenforschung" mit "Tag- und Nachtfolgenforschung"? Damit ruiniert man den Planeten weniger.

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Torsten Klier

Abertausende Meteorologen, Physiker, Chemiker, Mathematiker ...

... Ökologen, Biologen, Marinologen, Geographen, Geologen und Paläontologen weltweit werden dann nicht mehr gebraucht.
Wirklich?
Also wenn das zutrifft, lebt Herr Parsons gefährlich. Lebensgefährlich.
Oder glauben Sie, diese Raffkes würden sich ihre Versorgungspöstchen durch Pietätlosigkeiten wie etwa die Wahrheit nehmen lassen?

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 08.05.2012 10:55 Uhr

Danke, Herr Parsons

Lieber Herr Parsons,

vielen Dank für Ihre Aufklärung. Ich schlage vor, Sie melden sich direkt bei der WMO, die kann Ihre Ergebnisse dann an den IPCC und die (wenigen) fachlich ernstzunehmenden "Klimaskeptiker" zirkulieren, die sich bis dato offensichtlich vergeblich um ernstzunehmende Klimafolgenforschung bemüht haben.

Abertausende Meteorologen, Physiker, Chemiker, Mathematiker, Ökologen, Biologen, Marinologen, Geographen, Geologen und Paläontologen weltweit werden dann nicht mehr gebraucht, da ihre Bemühungen offensichtlich nicht standhalten, gegen Ihre Methode der wissensdistanzierten Intuition.

Diese ganzen Leute können dann sinnvolleres tun. Wettervorhersage vielleicht.

Danke, Sie haben der Welt eine Menge Geld und Arbeit erspart.

P.S.: Falls Sie heute noch etwas Zeit haben, wenden Sie sich doch bitte der globalen Ernährungskrise zu, und danach der Krebsforschung, am Vorabend vielleicht.

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Theodor Wedel

Zukunftsprognosen wie diese liegen fast immer daneben

Es liegt in der Natur der Sache. Diese Berichte erhalten Glaubwürdigkeit, weil sie Probleme ansprechen, die heute bereits ein Problem darstellen. Die Entwicklungen werden statistisch extrapoliert. Um halbwegs realistisch zu erscheinen, werden Rückkopplungseffekte und Interferenzen durch parallel ablaufen Entwicklungen berücksichtigt. Aber was bleibt, ist trotz allem ein gnadenlos vereinfachtes Modell, das von einem einzigen, signifikanten Einzelereignis über den Haufen geworfen werden kann. Und solche Störereignisse sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Vor 40 Jahren hätte niemand damit gerechnet, dass sich China einfach so öffnen und der Ostblock einfach so zusammenbrechen würde.

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Dennis Sieberman

Wir gründen jetzt...

...den Club of Berlin und geben bekannt, dass sich nach den Erfahrungen der vergangenen 100 Jahre die Wissenschaftsgläubigkeit (derzeit 92%) bis 2065 der 110%-Marke genähert und damit alle bekannten Religionen überholt haben wird. Einem grossen Teil der Gläubigen wird dabei entgehen, dass Wissenschaft und Politik schon lange eine unheilige Allianz eingegangen sind, und voraussichtlich ab 2020 (dem Jahr der erwarteten "Revolution") nur noch von Politik gesprochen werden kann. Allerdings wird schon etwa 2017 der Begriff "Wissenschaftler", ebenso wie der Begriff "Politiker" von dem Begriff "Experte" abgelöst werden.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 07.05.2012 20:15 Uhr

Wie genau möchte der Club seine Überlegungen verwirklichen ?

Ist das eine Ideensammlung oder soll es ein Programm sein ? Ich möchte zB gerne Details wissen wie man zB in China eine 1-Kindpolitik durchsetzt. In demokratischen Verhältnissen kann man allenfalls Anreitze schaffen aber durchsetzen ?? Mit Zwangssterilisation oder Zwangsabtreibungen ist die Geburtenkontrolle duch den Staat nötigenfalls mit Zwang sicher durchsetzbar aber wer will das? Außer einem Club von Leuten der der Mehrheit vorschreiben will wie sie zu leben hat. Nein Danke!

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Noch mehr Vorhersagen?

Scheinbar lernt der Club of Rome nicht aus seinen Fehlern. Er ist schon vor 40 Jahren mit Ergebnissen von Computermodellen an die Öffentlichkeit getreten, deren Grundannahmen zum einen schlicht falsch und zum anderen nicht vorhersehbar waren.

Und anstatt aus diesen Fehlern zu lernen, legt er auch jetzt aufs Zehntel "genaue" Vorhersagen vor. Das Problem ist nur, dass es auch jetzt wieder Jahrzehnte dauern wird, bis die Unzulänglichkeit dieser Form der Kaffeesatzleserei von den Autoren eingesehen wird.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 13:58 Uhr
Christian Wrobel

@Ralf Becker u. Meinhard Boberlin

Offensichtlich haben sie beide das Buch nicht gelesen! Denn dann wüßten Sie, dass genau diese Prognose(n) oder gar Vorhersagen nicht angestellt wurden und auch aus dem Buch nicht abgeleitet werden können!

Lesen Sie bitte ersteinmal das Buch, bevor sie es kritisieren, und verlassen Sie sich nicht darauf, was sie irgendwo mal darüber aufgeschnappt haben! Bevor sie andere bezichtigen, sie hätten Vorurteile, räumen sie bitte zunächst ihre eigenen aus!

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Meinhard Boberlin

Spätestens 2000 sollte das grosse Sterben einsetzen

Nichts ist von dem eingetreten, was die Comuptersimulation der Welt vorausgesagt hatte, weder das massenhafte Verhundern nich massenhafte Vergiftung hat die Weltbevölkerung dramatisch reduziert. Das Problem liegt schon in der Methode. Mit einer Comupter-Simulation bestätige ich genau die VORURTEILE, die ich ins Modell reinstecke.

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Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 08.05.2012 09:14 Uhr

Das würde mich aber auch mal interessieren...

...welche Grundannahmen waren denn "schlicht falsch", welche "nicht vorhersehbar"?

"Grenzen des Wachstums" ist ein Werk von globaler Bedeutung. Es hat unser Denken und Wirtschaften in ökologischer Hinsicht genauso verändert wie Adam Smiths "Wohlstand der Nationen" in ökonomischer Hinsicht. Dem würde man auch nicht vorwerfen, dass seine Theorie im Laufe der Zeit angepasst und erweitert werden musste.

Die m.E. wichtigste Grunderkenntnis ist, dass wirtschaftliches Wachstum auch ökologisch limitiert ist und Wirtschaftspolitik auf der globalen (und nationalen) Skala deswegen nicht alleine auf die Optimierung eines einzigen Parameters (Wachstum) ausgerichtet sein darf, sondern ökologische Rahmenbedingungen beachten sollte.

Das Ignorieren dieser Erkenntnis führt heute nach wie vor zu den großen Umweltproblemen (und verdeckt auch zu Problemen in anderen Bereichen). Die "schlicht falsche" Grundannahme war wohl, dass man diese Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft berücksichtigen würde

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 07.05.2012 21:54 Uhr

Haben sie die Bücher gelesen?

Ich habe beide vorliegen (Hoffentlich kennen Sie schon das Update von 2006?) und kann nicht erkennen wo die Berechnungen falsch sein sollen.

Die Studie des Club of Rome war nie eine Tag genau vorhersage. Es ist eine Simulation eines komplexen Systems dessen Systemverhalten analysiert wird. Es ist kein Orakel! Und es hat auch nie behauptet das zu sein.

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Protektionismus nach Brüsseler Art

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Die Europäische Kommission will Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben. Zahlreiche Unternehmen warnen vor der Reaktion Chinas. Davon darf sich die EU nicht beeinflussen lassen – trotzdem sollten die Mitgliedsstaaten alles daran setzten, die Kommission von ihren Plänen abzubringen. Mehr 4 4

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