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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Neue Berichte Wen die Armut trifft

 ·  Ist die Mittelschicht vom Abstieg bedroht, wie es oft heißt? Eher nicht, sie hat sich zuletzt stabilisiert. Das Problem liegt in den unteren Einkommensschichten, denen Arbeitslosigkeit oft den Aufstieg verwehrt. Ihr Armutsrisiko steigt damit drastisch.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (46)

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Jens Zimmermann
Jens Zimmermann (JeZi63) - 20.12.2012 23:04 Uhr

Studenten durchweg arm???

Was ist relative Armut? Wenn die Geringverdiener auf die Hälfte und die Spitzenverdiener auf zwei Drittel ihres Einkommens verzichten, sind wir dann alle reicher???
Als Student stand mir auch weniger als 60% des Durchschnittseinkommens zur Verfügung. Arm gefühlt habe ich mich nicht. Ich habe auch in dieser Zeit (individuell und auf einfachstem Niveau) Fernreisen unternommen, was damals wie heute nur einem geringen Prozentsatz der Weltbevölkerung vergönnt war bzw. ist.

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Ely Quas
Ely Quas (elyq1) - 19.12.2012 19:30 Uhr

Instrumentalisierung der Armut

Wer Armut relativ zur Lebensrealität der Gesellschaft definiert, schreibt Armut in aller Unendlichkeit fort. So jemand will Armut nicht beseitigen und den betroffenen Menschen nicht helfen, sondern beide (Armut und Menschen) als politisches Instrument benutzen!

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thomas pritzl
thomas pritzl (gaitox) - 19.12.2012 14:30 Uhr

Spätwirkung der Kohlschen Politik

Wer zeichnet denn für die absolute Individualisierung, Entsolidarisierung und Restaurierung Deutschlands Sozialhierarchien auf beinahe Vorkriegsniveau (2WK) verantwortlich? Der Aufstieg für Nachwuchs aus der Arbeiterklasse war doch bis in die 80er Jahre möglich. Dann kam Kohl und seine verheerende Dauerregierung ist für die Spaltung der Gesellschaft verantwortlich. Das Geschwätz in der Meldung ist akademischer Mist und Hohn für die Betroffenen. Aber das geht den Besänftigungsprofis in der Bertelsmannstiftung sicherlich am Ar... vorbei solange sie nur weiter mit ihrer Verblödungs-PR auf willige Abnehmer wie die FAZ finden.

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Otto Meier

Solange die Untergrenze der Mittelschicht quasi die Armutsgrenze ist und nicht an die

gestiegenen Lebenshaltungskosten angepaßt wird, besitzen solche Aussagen nur den Wert der Volksverdummung. Gerade im Bereich der Hartz-IV-Familien wird besonders deutlich, daß die Untergrenze der Mittelschicht deutlich zu weit unten angesiedelt ist. Denn so manche Hartz-IV-Familie hat mehr Einkommen und erhält mehr Zuwendungen, als eine steuerzahlende "Mittelschicht-Familie".

Das beweist, daß die Armut längst in den Bereich der sogenannten Mittelschicht vorgedrungen ist, daß die Grenzen nicht mehr stimmig sind. Die Zugehörigkeit zur Mittelschicht bedeutete einmal, ein materiell sorgenfreies Leben mit durchschnittlichem Lebensstandard führen zu können. Das war einmal. Die Betrachtungen des Think-Tanks zu diesem Thema sind wie so oft in das Reich der Fabeln zu verweisen, haben mit der Realität nichts gemein, dienen lediglich der Ruhigstellung der Bevölkerung. Propaganda eben.

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Erwin Stahlberg

Es gibt Betroffenheits-„Sänger“…

…die uns von dem ELEND in Deutschland vorjaulen,
so daß man das kalten Grausen kriegen könnte!

Jedem, der unter seiner Arbeitslosigkeit w i r k l i c h
l e i d e t, rate ich, politisch zu denken:

Wo sind die Ursachen?
Wer hat d a s zu verantworten?
Wer verspricht glaubwürdig Besserung?

Nicht jammern, sondern k ä m p f e n --- sei die LOSUNG!

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Otto Kaldrack

armut

das ganze ist eine frechheit! wenn gesunde menschen, die in ihrer
mehrheit nicht arbeiten wollen und bequem auf kosten anderer
leben, als arm bezeichnet werden, weil sie sich dann keinen BMW
oder DAIMLER leisten können. als ob die leistenden durch die kalte
progression und andere spitzfindigkeiten der ach so sozialen poli-
tik nicht schon genug abgezockt würden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.12.2012 02:03 Uhr
Matthias Rath

Eine Frechheit oder besser Dummheit ist dieser Kommentar von Ihnen

Sie meinen WIRKLICH, dass alle (bzw. die Mehrheit) gesungen Menschen nicht arbeiten wollen und bequem auf Kosten anderer leben wollen? Dann können Sie ja nicht so gesund sein - sonst würden sie es sich ja auch so schön und bequem machen und in Saus und Braus von Hartz 4 leben...aber ein BMW oder ein Daimler ist ja das, worum es Ihnen geht. Schon armselig. Warum wandern Sie nicht aus?

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Bernd Frans

Das ist

ist jetzt gut von der FAZ, sie verbreitet positive Stimmung.
Auch dass sind kleine Beiträge die helfen.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 18.12.2012 23:36 Uhr

Bla Bla und absolute Grössen

ich möchte nicht prinzipiell werden. Es mag Gründe geben, Armut und Reichtum nur in relativen Begriffen zu sehen. Aber man darf den Blick nicht auf die absoluten Werte verlieren.

Sonst könnte man sagen, es gäbe in Griechenland keien Zunahme von Armut weil der Durchschnitt mit abgeraucht ist. Armut in einer armen Gesellschaft bedeutet Hunger, keine Krankenversorgung etc. Das gibt es bei uns nicht.

Aber es gibt bei den Realeinkommen ganz gewiss keinen Zuwachs, eher nimmt die Kaufkraft ab und die Abgaben zu. Das wird dramatischer, wenn politisch gewollte Preissteigerungen miteinbezogen werden. So betrachtet, kann ich mir gut vorstellen, dass die Lage in D unangenehmer wird - eben weil es absolut gesehen nicht mehr nach oben sondern eher nach unten geht. Psychologisch macht das übrigens einen gewaltigen Unterschied aus.

Auf dem langsam sinkenden Schiff nutzt die "relativ" gute Position im Mitteldeck auch nicht mehr viel.

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Martin Enzinger

Die Whiskey-Webung ist eine Zumutung sondergleichen!

Bei bild.de mag derlei Elektronischer Ramsch passen,
aber mit dem stets beschworenen hohen Qualitätsanspruch der FAZ
ist das kaum zu vereinbaren.

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Ely Quas
Ely Quas (elyq1) - 18.12.2012 20:33 Uhr

Es gibt keine Armut in D

In Deutschland gibt es keine Armut, denn ...
1. Armut wird relativ zum Median des Einkommens definiert und der Ärmste in Deutschland ist reich, im Vergleich z.B. zu Bangladesch.
2. Niemand in Deutschland muss hungern.

Die "Armut" ist ein Propagandabegriff, um dem Volk Angst zu machen und um den Politikern eine Daseinsberechtigung zu verschaffen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 23:13 Uhr
Reinhold Wüst

Richtig

Die rund 2 Millionen Arbeitslosengeld-II-Empfanger sind in Kalkutta König! Weg mit ihnen!
Alles, was älter als 50 ist, weg damit, ist abgeschrieben! Ebenso: Keine Hüftgelenke für Alte.
Weiter so! Deutschland mistet aus! Dann langts auch noch für die Südländer!

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Matthias Rath

Wenn...

...das Pferd eine Katze wäre, würde es den Baum ´rauflaufen. Armut ist ebenso wie Reichtum immer am Lebensumfeld (-Kontext) zu bemessen. Bangladesch ist sicher kein passender Vergleich zu diesem Thema. Viel wichtiger ist die Frage, wie Menschen in einem Land gut zusammenleben wollen. D.h. wie mit unseren Alten umgehen, den Kindern, den Kranken, Behinderten etc. Der Rückgang der Geburten (ja auch aktuell wieder oben in den Schlagzeilen) ist ein Signal dafür, das ein Volk sich ´mit den Füßen´ entscheidet und klar macht, wie es um das gemeinsame Zusammenleben und das Füreinanderdasein, die Verteilung von Geld, Mitteln und Chancen und Sorge in der Gegenwart bestellt ist.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 18.12.2012 20:30 Uhr

Möchten die unteren Einkommensschichten arbeiten?

Wenn man die unteren Schichten fragt, was sie werden wollen, ist das Arzt, Profifußballer, Modell oder Sängerin. Das man für diese Jobs zunächst was leisten muß und erst nach jahrerlanger Arbeit, diese Ziele eventuell erreicht, das wird nicht akzepptiert. Wenn man das nicht sofort wird, ist der Staat schuld und man ruht sich weiter auf Staatskosten aus. Leider gibt es viele Sozialverbände, die diese Verhaltensweise unterstützen, weil sie gut daran verdienen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 23:00 Uhr
Matthias Rath

Das

ist nun wirklich Stammtischargumentation. Da bitte ich darum, zu belegen, dass die Menschen der unteren Schichten dies so in der Mehrzahl sagen und dass sie nicht in der Lage sind, etwas zu leisten. Erinnere daran, dass ca. 5 Mio. Hartz 4 Empfänger ca. 500.000 freie Stellen gegenüberstehen. Hoffe, dass es Sie nicht auch einmal unverschuldet trifft, aufstocken zu müssen. Falls leider doch einmal, bitte dann unbedingt Ihren Kommentar nochmals lesen.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 18.12.2012 21:58 Uhr

Ihre Kenntnisse der "unteren Einkommensschichten" sind beeindruckend.

Als Single ist gilt man bei einer Vollzeitbeschäftigung von 40 h in der Woche und einem Bruttolohn von 7,50 € als arm.

Ich schlage vor, dass Sie das nächste Mal, wenn Sie bei Ihrem Friseur sitzen, sich ein Paket anliefern lassen, am Wachtdienst Ihres Unternehmens vorbeigehen, die Putzleute sehen, die die Nachts arbeiten, damit sie in ihrem kuscheligen Büro nicht gestört werden, und noch viele andere mehr, fragen, warum sie denn keine Lust zum arbeiten haben.

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gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 18.12.2012 20:28 Uhr

Die Vermögenden und Reichen haben versagt.....

....denn anders als z. B. in Amerika ist das Engagement der Vermögenden und Reichen für die Armen und Benachteiligten in Deutschland doch eher "ärmlich". Hier wird lieber hinter eingezäunten "Gated Communitys" das dolce vita gepflegt, als sich offensiv und engagiert für mehr soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Das Teilen - und die wahrgenommene Verantwortung für (durchaus gegönnte) Vermögen ist eine Ausnahme. Und nun zu den ARBEITGEBERN - oft ja auch Familienunternehmer. Warum geben diese nicht arbeitswilligen längerfristig Arbeitslosen, die eine Arbeit suchen - die verdiente Chance? Warum sind sie nicht bereit, einen Lohn zu zahlen, von dem der Leistungserbringer ! (vorher Leistungsbezieher) auch leben kann? Weil es in den Köpfen in Deutschland nicht "drin" ist - die zweite Chance! Hier wird jemand, der wieder aufstehen möchte als "vormals gescheitert" beurteilt. Auch das ist in Amerika anders. FAZIT: Liebe Reiche und liebe Unternehmer: GEBT den HartzIV Emfpängern eine korrekte Chance!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 12:09 Uhr
Ulla Nachtmann

Was für ein Quatsch, Herr Hodina!

"....denn anders als z. B. in Amerika ist das Engagement der Vermögenden und Reichen für die Armen und Benachteiligten in Deutschland doch eher "ärmlich"."
.
Danken Sie unseren machtgeilen Kontrollfreaks im Bundestag.
Sie können das amerikanische Stiftungsrecht nicht mit dem deutschen vergleichen.
Amerik. Stiftung (philantropy) und Stifter behalten die Kontrolle über Verwendung ihrer Spenden und sichern damit ihren Einfluss (dass das Geld in ihrem Sinn verwendet wird).
In Deutschland gibt es das nicht in dieser Form. Hier wollen die Politiker den Einfluss haben anstelle des Stifters.
Und im übrigen, erklären Sie doch bitte mal genau was "soziale Gerechtigkeit" ist.

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Uwe Reinking
Uwe Reinking (urein) - 19.12.2012 00:04 Uhr

Gute Idee: fangen Sie doch damit an und beschäftigen Sie jemanden steuerpflichtig!

Aber mit Lohnsteuerkarte, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahltem Urlaub, Kur,dem damit verbundenen Papierkrieg, dem rechtzeitigen Bezahlen der einbehaltenen Lohnsteuer etc. Erst einmal mit der Putzfrau starten!
In den USA ist das soziale Netz (etwas) grobmaschiger und es ist anerkannt, zu spenden und man wird dafür respektiert. Auch die Steuerlast ist geringer.
In D wird dem Selbständigen fast 50% Steuern und Abgaben weggenommen (mit Kirchensteuer) und von dem Rest soll er noch so genannte Bedürftige unterstützen, die nur arbeiten wollen, wenn die Arbeit nicht zu sehr die Freizeitgestaltung behindert?
Und wo gibt es hier "gated commities"? ich kenne keine. Die Hartzer haben einen Lebensstandard wie ein Facharbeiter 1960. Ich finde das völlig ausreichend für Nichtstun.

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Oliver M
Oliver M (MOliver) - 18.12.2012 21:37 Uhr

Sie schreiben leider Blödsinn...

Wenn wir das amerikanische System hier haben wollen, bitte:

- Sozialabgaben weg (dann sind wir abgabentechnisch in etwa auf dem Level der USA)
- natürlich dementsprechend Sozialbezüge weg (max. Sozialhilfe auf 5 J über die Lebenszeit)
- Kündigungsschutz weg
- Mindestlohn von ca. 5,5€ (das entspricht ca. dem Mindestlohn der Amerikaner)

und ab geht er. Ich wäre gern dafür einen Schritt in diese Richtung zu tun, dann bekommen auch die H4-Empfänger wieder Chancen. Weiterhin bekommen wir wohl endlich mal einen flexibleren Arbeitsmarkt und von dem Geld was mir übrig bleibt geb ich dann auch gern 500€ Almosen im Jahr und fühl mich gut dabei :) (das ist in etwas das was die großzügigen Amerikaner tun, 30% sparen 5% abgeben ;) )

Übrigens für Sie gerechnet:
5,5 * 160 = 880 € im Monat, laut Artikel war die (blödsinnige) Armutsgrenze hier bei 925?

Also bevor Sie weiter reden, informieren Sie sich bitte :).

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Elisabeth Dreier

Wen die Armut trifft? Der Artikel ist nicht gut, es werden die falschen Aspekte angesprochen.

Denn in den Berichten wurde vor allem deutlich, dass die älterer Menschen nicht so stark von Armut betroffen u. gefährdet sind wie die Jungen Menschen. Zeitarbeit ist mittlerweile die Regel f. Berufseinsteiger. Wer will mit Zeitarbeit etwas für die Rente vorsorgen. Aber die Jungen Menschen müssen die Besitzstände der älteren Generation sichern, aber diese wollen nichts los lassen. Einfach nichts. Alles was galt, muss weiter gelten, es muss gar mehr werden. Jedem muss doch klar sein, dass die Rente für so viele Beamte nie aufgebracht werden kann. Schon jetzt geht vom Bundeshaushalt nahezu ein Viertel für Altersbezüge ab. Wie soll das weiter gehen. Und für die Jungen Menschen wartet größtenteils die Armut im Alter. Sieht so eine soziale Marktwirtschaft aus? Ganz abgesehen von der Geldverschwendung für die Eurorettungen, den EU Subventionen und den Afghanistankrieg oder für die allgegenwärtige Bürokratie. Da wundert man sich warum es so wenig Kinder gibt. Es fehlt einfach die Perspektive.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 18.12.2012 20:09 Uhr

In den USA "White Trash" genannt

finden wir den echten "White Trash" leider eher unter den Parteipolitikern als unter den Menschen, denen das Leben durch deren bösartige Politik versaut wird.

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Erwin Stahlberg

Es gibt eine Betroffenheits-Unternehmerschaft

Jedem, der unter seiner Arbeitslosigkeit w i r k l i c h
l e i d e t, rate ich, politisch zu denken:

Wo sind die Ursachen?
Wer hat d a s zu verantworten?
Wer verspricht glaubwürdig Besserung?

Nicht jammern, sondern k ä m p f e n --- sei die LOSUNG!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 14:36 Uhr
thomas pritzl
thomas pritzl (gaitox) - 19.12.2012 14:36 Uhr

Kämpfen gegen oder für ???

was wollen Sie bitte mit Ihren Wortbruchstücken ausdrücken?

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Karl-Heinz Andresen

Solch gefällige Statistiken

sind nur wert, was Themenauswahl, Fragetechnik und Absicht erlauben.
Das ist regelmäßig nicht sehr viel, zumal es sich grad hier bestenfalls um Momentaufnahmen handeln kann, denen eine signifikante Aussagekraft kaum zukommt.

Daß durch Einschänkung von Freiheit zugunsten egalitärer Gleichschaltung und Staatsabhängigkeit Bewegung eher eingeschränkt als befördert wird, ist eine Platitüde, aber sehr wahr.
Daß damit einhergehend Motivation abgebaut wird und Attentismus um sich greift, ebenso.

Angesichts zunehmender Unfreiheit durch Überreguliung und stark abnehmender Qualität im politischen Personal bis hin zur exemplarischen Alternativlos-Kanzlerin nebst weitgehend prekärer Umgebung und deren schwerwiegenden grundsätzlichen Fehlern bei Energieversorgung und unerreichbarer Eurorettung ist eine Verarmung der deutschen Gesellschaft in manifester Unbeweglichkeit leicht absehbar.
Da hilft auch keine freundschaftliche Darstellung einer gewünschten Realität von Bertelsmann zu Merkel.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 18.12.2012 18:01 Uhr

Zuhälter der Armut

Hier ist wieder die ewige Leier von denen, die von der "Armut" anderer leben. Das ist schon lange ein einträgliches Geschäftsmodell. Vor Jahren wurde die "Armuts"-Grenze von 50 auf 60 Prozent des Durchschnittseinkommens angehoben, damit diese Verbände noch mehr zu betreuen haben und dafür die Hand aufhalten können. Der bekanntgewordene Fall in Berlin, wo man sich einen Maserati für die Armenhilfe geleistet hatte, ist nicht mal die Spitze des Eisbergs.

Es ist eine riesige Bürokratie und Hilfsindustrie, die von "Armut" und Arbeitslosigkeit profitiert. Der gleiche Effekt wie bei "Gleichstellungsbeauftragten": Man wird niemals festestellen, daß sich etwas gebessert hat, denn das würde die eigene lukrative Existenz gefährden.

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Uwe Nägele
Uwe Nägele (Tcon) - 18.12.2012 17:05 Uhr

Missbrauch

Es gbt Menschen, die nach offizieller Statistik arm sind, sich aber gar nicht arm, sondern prvilegiert fühlen.
Um von den 12 Mio rubterzukommen, könnte man z.B. Nicht- Eu- Bürger, die keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld haben, die Aufenthaltsgenehmigung in der EU entziehen, unabhängig ie lange sie schon in der EU verweilen. Das machen viele andere Staaten auch und niemand regt sich darüber auf.

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Gerhard Rohlfs

Soziale Spaltung und Euro-Rettung

Mittelschicht sich stabilisiert? Eher nicht, das DIW hat gerade etwas anderes festgestellt. Der Zusammenhang ist doch eindeutig: Wenn ein Teil der Bevölkerung, welcher mehrheitlich gut qualifiziert ist, gezwungen wird, seine Arbeitskraft billigst zu verkaufen, dann kommt das gesamte Lohnniveau ins Rutschen, und dies macht nicht vor der Mittelschicht halt.
Ein ganz anderer Aspekt wird hier völlig ausser acht gelassen:
Nämlich dass Einigkeit stark macht.
Z.B. beim Thema Rettungen.
Kann es sein, dass die Deutschen daran mehrheitlich kein Interesse haben, weil sie zur Hälfte bis zwei Dritteln sowieso wenig oder gar nichts mehr besitzen? Die aussagekräftige Wohneigentumsquote ist bspw. in Dtld. sehr niedrig im Vergleich zu Italien, England oder anderen vergleichbaren Ländern.
Man darf sich dann nicht wundern, wenn zur Demonstration gegen den ESM statt fünfhunderttausend dann nur tausendfünfhundert Leute kommen.
Und Deutschland insgesamt zur leichten Beute wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 17:58 Uhr
Oliver M
Oliver M (MOliver) - 18.12.2012 17:58 Uhr

Das DIW anzuführen...

ist keine gute Idee... dieses Institut hat sich komplett diskreditiert durch seine politisch motivierte Berichterstattung. (war glaub bzgl. dem Fachkräftemangel wo es durch die Medien ging). Von daher können die mir viel erzählen.

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Henk Hulst
Henk Hulst (HenkHulst) - 18.12.2012 17:32 Uhr

Besitzarmut

In Deutschland neigt man nicht dazu, Kreditfinanzierungen in Anspruch zu nehmen, dagegen ist die Sparerquote international Spitze (irgendwo müssen die 10 Billionen Privatvermögen ja liegen). Bekanntermaßen haben in Spanien viele Menschen eine Wohnung gekauft - die gehört aber de facto nicht ihnen, sondern der Bank. Und das ist ein Teil der Misere.

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Harald Sulzmann

Statische Gesellschaft

Ueber Armut kann man trefflich streiten je nach Blickwinkel und Massstab. Viel ernuechternder finde ich, dass die Untersuchung aufzeigt, dass Deutschland eine extrem statische Gesellschaftsstruktur hat. Wer Arm ist bleibt Arm, die Mittelschicht verharrt in ihrem Ghetto und die Reichen bleiben das in der Regel auch (Ausnahmen bestaetigen wie immer die Regel). Somit ist der Sozialismus in Deutschland doch in der Umsetztung. In einem wirklichen Kapitalismus haette man Bewegung zwischen den Schichten. Umgekehrt bedeutet das auch, dass jemand trotz guter Ausbildung (nicht nur Bildung, das ist noch etwas anderes), trotz Fleiss und Ideenreichtum es nahezu unmoeglich gemacht wird in eine andere Schicht aufzusteigen. Es geht nicht nur um Abstiegsaengste. In einer positiven Gesellschaft wo angeblich Leistung zaehlt muesste es einen dynamischen Aufstiegswillen geben. Die Gruende hierfuer sind vielfaeltig aber der Marsch in Sozialismus hat in Deutschland laengst begonnen.

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