11.10.2005 · Trotz Kostenabbau im Personalbereich sind Techniker, Ingenieure und Vertriebsexperten gesucht. Der Mobilfunk hat immer Personalbedarf.
Der Mobilfunk hat immer Personalbedarf. Allerdings ist diese relativ junge Branche nicht eine Jobmaschine wie die alte Telekommunikation, die in ihren Monopolzeiten große Beamtenapparate aufbaute, unter denen die ehemaligen Monopolisten wie die Deutsche Telekom jetzt leiden. Vodafone beschäftigt allein in Deutschland inzwischen 9300 Menschen. Bei T-Mobile sind es bisher ähnlich viele. Allerdings plant das Unternehmen inzwischen deutliche Einschnitte bei den Personalkosten und will mehr als 500 Stellen streichen. Das bedeutet nicht, daß keine neuen Mitarbeiter mit speziellen Qualifikationen gesucht werden.
Die Branche hat nach wie vor Personalbedarf. In vielen Fällen geht es aber um sehr ausgewählte Qualifikationen und vor allem um Bewerber mit Berufserfahrung. Dies wird am Beispiel von Vodafone deutlich. Die deutsche Niederlassung stellt im Jahr mehrere hundert neue Mitarbeiter ein, die vorwiegend für den Standort Düsseldorf gesucht werden. Hier befindet sich neben der deutschen Zentrale auch ein Entwicklungszentrum des Konzerns, das stets auf der Suche nach Technikern ist. Hierfür werden nach Angaben eines Vodafone-Sprechers Nachrichtentechniker, Fachleute für Informationstechnik und Ingenieure mit mobilfunknahen Fachspezifikationen gesucht.
Darüber hinaus sind Mitarbeiter für den Geschäftskundenvertrieb gefragt, die Erfahrung mitbringen und in der Lage sind, die Bündelangebote im Mobilfunk für Unternehmen zu erklären. Diese könnten zum Beispiel aus Beratungs- oder Systemhäusern kommen, heißt es in Düsseldorf.
Auch bei E-Plus sollten die neuen Mitarbeiter über etwas Berufserfahrung verfügen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr rund 270 Mitarbeiter eingestellt und erwartet für das laufende Jahr eine ähnliche Größenordnung. Bei der Telekom-Tochtergesellschaft T-Mobile hingegen liegt das Hauptaugenmerk derzeit auf der Beschäftigungssicherung für die vorhandenen Mitarbeiter. Gesucht werden nach Angaben aus Bonn aber Mitarbeiter im Controlling und in speziellen Marketing- und Vertriebsfunktionen. Dabei werde auf eine Mischung aus Neueinsteigern und Mitarbeitern mit Berufserfahrung geachtet.
Bei O2 in München wird die Mitarbeiterzahl 2005 hingegen um rund 10 Prozent oder 400 Stellen steigen. Für das Unternehmen steht nach Angaben eines Sprechers unter anderem der Netzaufbau im Vordergrund. Daher werden vor allem Ingenieure und Techniker gesucht. Aber auch im Vertrieb und im Marketing kann das Unternehmen Verstärkung gebrauchen. Dabei sei es manchmal durchaus schwierig, geeignetes Personal zu finden. Die guten Leute, die eine Stelle hätten, seien nicht mehr so einfach zu locken wie früher.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.419,90 | −1,28% |
| EUR/USD | 1,2370 | +0,01% |
| Rohöl Brent Crude | 103,24 $ | −0,01% |
| Gold | 1.540,00 $ | −2,50% |
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