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Michael Glos Der Unglückselige

 ·  Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Doch der Wunsch nach einem Rückzug kommt nicht von ungefähr: Michael Glos wirkt müde, desinteressiert und uninformiert - irgendwie daneben. Die Finanzkrise hat den Wirtschaftsminister schlicht überfordert.

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Ingelmann (Ingelmann) - 08.02.2009 22:45 Uhr

@ Bernd Langhein

Leider muß ich Ihnen Recht geben. Das "Leider" deshalb weil wir eine Kanzlerin haben, die starke Persönlichkeiten aus dem christdemokratischen Lager nicht um sich dulden will. Ich fürchte Frau Merkel will die CDU auf die Stelle der früheren SPD bringen und damit der SPD ihre Existenberechtigung nehmen. Nur vernachlässigt sie damit den klassischen CDU-Flügel und lässt ihn ohne Heimat. Frau Merkel treibt damit die klassischen CDU-Wähler zu rechten Parteien. Mein Rat an die CSU. Bildet deutschlandweit eine CSU.

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Stephan Ertl

Karl Schiller...?

Lambsdorff vor Schiller zu nennen, das ist schon ganz schön Dreist von der FAZ und verkennt dessen historisches Erbe!

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Bernd Langhein

auf den Posten hätte Merz gehört

Es ist ein Unglück für die Unionsparteien und für Deutschland, dass Frau Merkel den fähigen Dr. Merz ausgeschaltet hat. Nur dieser kann in den Unionsparteien die soziale Marktwirtschaft glaubwürdig vertreten. Mit ihm als Wirtschaftsminister hätten es Steinbrück und Koch mit ihrer sozialistischen und bürgerrechtsfeindlichen Wirtschaftspolitik und Steuerpolitik viel schwerer gehabt. Glos hat eine rechtschaffene Politik der sozialen Marktwirtschaft vertreten, sicher besser als Stoiber. Aber er war leider zu schwach und hatte auch aus der CSU nicht genügend Rückhalt. Wenn die CDU und die CSU nicht noch mehr ihrer Stammwähler an die FDP verlieren wollen, oder diese wohl im Geiste teilweise schon verlorenen Wähler zurückgewinnen wollen, muss Merz der Nachfolger von Glos werden. Das ist die letzte Chance für die Unionsparteien zur nächsten Bundestagswahl.

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Uwe Haupt
Uwe Haupt (UweHaupt) - 08.02.2009 15:14 Uhr

Der Unglückselige

Dieser Bericht hat ein mehr als niedriges (Bildzeitungs-)Journalistenniveau!

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Jitzak Tanenbaum

Qualifikationsnachweis

Diese Forderung springt zu kurz. Der Minister ist doch mehr oder weniger eine Galionsfigur, hinter der sich die wahren Strippenzieher verstecken können. Eine Art ägyptischer Pharao, im Hintergrund aber werkeln die Priester und Gelehrten. Ulla Schmidt ist ein gutes Beispiel, sie hatte Karlchen Überall und Gerd Glaeske. Im Gegenteil, in der Politik sind Wirklichkeitsnähe und Sachkompetenz eher schädlich - wie sonst würden sonst Atomausstieg, BSE-Tests an jungen Rindern oder Antidiskriminierungsgesetz den Weg in die Gesetzbücher finden? J.T.

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Stefan Schaller

Das Problem unserer Politiker ist der fehlende Qualifikationsnachweis!!!

Als Arzt, Kfz-Mechaniker, Lehrer oder Rechtanwalt muß man nicht nur eine Prüfung ablegen, sondern regelmäßig seinen Wissensstand pflegen. Minister wird man durch die Wahl, weitere Eignungsnachweise oder sogar Fortbildungsnachweise sind nicht erforderlich. Ulla Schmidt, Claudia Fischer und jetzt Michael Glos sind Paradebeispiele dafür, was an Politikern und Volksvertretern durch eine Wahl nach oben gespült wird. Armes Deutschland!

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Gerardo Señoráns Barcala

Michael Glos hätte niemals Wirtschaftminister werden dürfen!

Michael Glos hätte niemals Wirtschaftminister werden dürfen! Das unterstreicht die Fähigkeit der Parteien und der Bundesregierung. Was ist das für eine Arbeitsmoral? Ist das ein Vorbild? Er hat mehr Schlagzeilen als „Blitzminister“ gemacht. – Herr Glos ist ein Wirtschaftsexperte wie es nur ein Landjunge sein kann. Er war steht bemüht! Trauriges Kapitel für die Bundesrepublik. Sollte es aber so sein, wie er meint, dann sollte er auch auf seine Pensionsbezüge verzichten. Herr Seehofer begeht einen nachhaltigen Fehler! – Es gibt bessere Alternativen als Herr Glos. Herr Seehofer: Deutschland und die CSU haben mehr verdient. Stehe Ihnen gerne zur Verfügung. Gerardo Señoráns Barcala Politologe – Economist - Journalist

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Tobias Richter
Tobias Richter (tobi09) - 08.02.2009 12:46 Uhr

Kasperltheater

Was ist bitteschön mit dem Glos los? Er fragt den BAYERISCHEN Ministerpräsidenten, ob er zurücktreten "darf"? Wenn er keine Lust hat, soll er das dem Bundespräsidenten sagen und gehen. Und auch diesen nicht um "Erlaubnis" fragen. Wer keinen Bock hat, kann jederzeit seinen Hut nehmen und aufhören. Vor 2 Tagen sagte der Glos auch noch, er wollte dieses Amt des Bundewirtschaftsministers nicht und wurde dazu "gezwungen". Sind das nicht tiefe Einblicke in unsere politischen Füherer, Lenker und Gestalter? Glos hätte doch einfach ablehnen könne, wer er das Amt nicht will. Wer hat noch alles keine Lust und wurde ins Amt gedrängt? Unser Deutschland braucht anpackende Menschen mit Visionen für 10-20 Jahre im Voraus. Unser Land wird in 20 Jahren ein ganz anderes als Heute sein. Und in dieser wirtschaftlichen Krise verweigert der Seehofer dem Glos sein Amt aufzugeben? Ok, ja bitte, wir wollen unwillige Politiker die nur noch bis zur nächsten Wahl abwarten! Ich bin tief enttäuscht von diesem Schmierentheater. Da braucht sich niemand mehr wundern, dass das Vertrauen in die Demokratie schwindet und die Wahlbeteiligung immer weiter sinkt. Ich muss es wiederholen: Wir haben in der Krise einen lustlosen Wirtschaftminister, der nicht gehen darf!

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Ingo Roessler

Glos.se

Der nun verhinderte Abgang erinnert mich an die beruehmte "Chronik eines angekuendigten Todes", denn Glos Schwaechen waren ja nur zu offenkundig. Leider sind die Regierenden und Regierungsparteien wieder nicht in der Lage Verantwortung fuer Ihr internes politisches Kalkuel zu uebernehmen. Auch ein weiteres Beispiel dafuer, das Frau Merkel keinen echten Willen zur Fuehrung mehr besitzt und sich von einem Ministerpraesidenten vorfuehren laess. Ein Trauerspiel fuer die Wirtschaftsmacht Deutschland. Hoechste Zeit fuer externen Sachverstand in diesem fuer die Nation extrem bedeutsamen Amt, denn von politischer "Klasse" zu reden, ist auch in Deutschland ein Widerspruch in sich...

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Brigitte von Eckartsberg

Michael Glos -er darf doch gehen.......

Es ist ein Armutszeugnis für die CDU/CSU, dass Faru Merkel und Herr Seehofer die Bitte des Ministers Glos nicht akzeptieren. Sie tun so, als könnten sie dem Minister den Rückzug vom Ministeramt untersagen. Was in der Sache falsch ist. Herr Glos hat sich fair verhalten und die Adressaten seines Rückzugswunsches vorab informiert. Er hätte auch anders handeln können und einfach seinen Rücktritt erklären können. Die ganze Debatte um den Rückzug von Herrn Glos zeigt leider, dass die Personalnot in den Reihen der CDU/CSU wohl groß ist.

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Hubert Thönes

CSU muss jetzt politisches Profil in Richtung Soziale Marktwirtschaft zeigen

Unser Regierungssystem leidet aufgrund der Parteien- Struktur daran, dass nicht unbedingt die befähigsten Menschen die Leitung eines Ministeriums angeboten bekommen. Michael Glos wurde nach eigenem Bekunden Bundeswirtschafsminister wider Willen, weil es sich die CSU-Führungsgremien nach der Ablehnung von Edmund Stoeber "eben so vorstellten". Horst Seehofer sollte zumindest dies jetzt erkennen, den jetzigen Wunsch von Glos nach sofortiger Ablösung akzeptieren, und nicht einen Zwang "zum Bleiben" ausüben. Für mich ist es unvorstellbar, dass die CSU keine geeigneten Persönlichkeiten mit fundierten Fachkenntnissen in ihren Reihen haben, die dem Wirtschaftsministerium wieder zu einer "ordnungspolitischen Kompetenz" verhelfen könnten. Wir befinden uns leider auf dem Weg zur Staatswirtschaft und dies sollte für die CSU-Regierungspartei Anlass genung sein, nun erst recht "politisches Profil" in Richtung "Soziale Marktwirtschaft" zu zeigen.

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arthur hund

Regierung und Parteien - unfähig zu mehr als symbolischer Wirtschaftspolitik

So traurig sieht Glos im langjährigen Vergleich und gegenüber seinen aktionistischen Regierungskollegen doch gar nicht aus: Mir fallen allerhand Möllemännchen ein. Ich sehe das Problem eher darin, dass die Politik in der Hand von Personen ist, die ihr Leben mit parteiinternen Machtspielen und persönlichem Fortkommen verbringen. Wir haben die absurde Situation, dass, im Extremfall, eine stellvertretende Vorsitzende der SPD als berufliche Laufbahn angibt, dass sie noch an ihrer Dissertation in Germanistik arbeitet, während sie sich zu den Grundlagen der Wirtschaftspolitik der Bundesrepublik Deutschland und er EU äussert. (Kann jeder, aber meist nur am Stammtisch.) Diese Politiker stehen Leuten gegenüber, die ihren fundierten (betriebs-)wirtschaftlichen Sachverstand für die Mehrung des eigenen Reichtums, bestenfalls der eigenen Firma, einsetzen. Wissenschaftler haben die nicht praxisrelevante Aufgabe, akademisch anerkannt und einflussreich zu sein. In der Mitte sehe ich eine Leere: Niemand da, der intellektuell in volkswirtschaftlichen Verstand im Interesse der Allgemeinheit investiert. Deshalb ist Helmut Schmidt so alleine: Er hat schon lange keine gleichwertigen Gesprächsprtner mehr.

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David Zett
David Zett (dzett) - 08.02.2009 11:13 Uhr

Endlich mal...

Wollen wir doch froh sein, daß wir doch noch wenigstens ein Regierungsmitglied gefunden haben, der erkennt, der falsche Mann im falschen Amt zu sein - und die folgerichtigen Konsequenzen daraus zieht. Im Übrigen muß Gelassenheit nicht Gleichmut und Desinteresse bedeuten! Andere Kollegen, die sich vor allem durch Dilettantismus auszeichnen, räumen ihre Plätze in der Regel doch nur, wenn man ihnen einen anderen, möglichst höherwertigen Job anbietet; bei dem sie dann von Neuem versagen können. Während Merkel und Steinbrück große Weltfinanz spielen (ohne wirklich jemals den Beweis antreten zu müssen, daß sie echte Konzepte haben) und weniger das Finanzparkett als vielmehr das Medien- und Wahlkampfparkett betanzen (siehe Steinbrücks "neue" Steuerpläne "Nehmt den Reichen, gebt den Armen"...) hat Glos scheinbar vor allem sein Ministerium geführt und die inhaltliche Arbeit denen überlassen, die sich damit wenigstens besser auskannten. Seehofer wird Glos wohl wirklich vor allem deshalb nicht gehen lassen(können/ dürfen), weil die CSU niemanden hat, der den Job mit ähnlicher Gelassenheit könnte - Söder dürfte jedenfalls schon ganz unruhig sein Telefon anstarren. Hoffentlich noch sehr lange!

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Daniel Kleiner

Gerade wegen der Bundestagswahl konnte ihn Seehofer nicht gehen lassen...

Denn die CSU kann jetzt nicht monatalang eine Schwaeche zeigen.Ein neuer Minister braucht Einarbeitungszeit und vor der Wahl muss er schon etwas vorweisen koennen,sonst ist er kein Zugpferd bei der Wahl,sondern ein lahmer Gaul...Also Seehofer weiss,was er tut und was er von Glos verlangt. S weit vor dem Wahlkampf in den Ruhestand fluechten geht nicht...

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zx10 (zx10) - 08.02.2009 11:09 Uhr

wer sich nur halbwegs mit dem inneren Zustand der Republik befaßt

und halbwegs bei Verstand ist (ohne darauf angewiesen zu sein als "Zäpfchen" nach oben zu rutschen) muss depressiv und lustlos werden. Unser Inneres ist nur noch ein Apparat mit Apparatschiks. Eine Ochsentour durch die Partei zählt mehr als fachlich fundierte Kompetenz. L. Erhard wußte schon, warum er den Parteieintritt vermied. Trotzdem rühmt sich vor allem die NRW-CDU als die Partei der Sozialen Marktwirtschaft. Grausig. Erhard wußte auch, daß mit den Herren des BDI und der Großindustrie nicht gut Kirschen essen ist. Er mochte sie schlichtweg nicht. Und heute? WEr macht denn Politik? Die durch einen Ochsentour gebildetete Elite wird beeinflußt durch Lobbyisten. z.B.: In der Gesundheit geht das Aufsichtsratsmitglied (Rhönklinik AG) Lauterbach hin und erklärt Fachärzte für inkompetent und überflüssig. "Seine" Röhnklinik zeigt sich ihm seit Jahren dankbar. Die Pharmaindustrie ist es seit Jahren gelungen die Medikamentenpreise übertrieben hochzuhalten. Diese sind noch heute 10 bis 20mal teurer als im Ausland. Für Forschung? Nein: Marketing heißt das Zauberwort. Als Schüler hatte ich noch so etwas wie Stolz für mein Land und seinem GG. Aber spätestens seit 1990 hat dieser Stolz eine regelrechte Talfahrt hinter sich. Bananen-VR

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Klaus Roensch

Ansichten des Rainer Hank ...

Rainer Hank hätte eigentlich schon vor dem Rücktrittsversuch des Bundes-Wirtschaftsministers Gloss dessen Kompetenz und Befähigung für dieses Amt anzweifeln, genauer in Frage stellen sollen. Denn offensichtlich besitzt Häng intellektuelle Fähigkeiten, worauf diese auch aufbauen mögen. Jedenfalls scheint Häng von seiner Unfehlbarkeit völlig überzeugt zu sein. Auffällig ist, dass er die intellektuellen Voraussetzungen bei Gloss gewollt oder ungewollt in einen Zusammenhang mit dessen erlernten Beruf stellt. Glos ist Facharbeiter, ein Müller, einer aus einer Müller-Erbfolge sogar. Einmal Müller, immer Müller. Also bieten sich hier Zweifel an der intellektuellen Befähigung darüber hinaus geradezu an. Wenn Glos' Rücktrittsversuch auch den Geruch von Fahnenflucht hat, sollten wir Bürger ehrlich genug sein, zu unserer berechtigten Erwartung zu stehen, Politiker dürften nicht unbedingt an ihren Stühlen (Sesseln) kleben. Wenn Glos die Schnauze vom Amt voll hat, muss er gehen dürfen. Andernfalls schadet er unserer Republik. Ein lustloser, unmotivierter, offenbar depressiver Wirtschaftsminister ist genau das, was wir uns nicht auch noch leisten können.

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thomas ackermann

Glos ist nicht der einzige Klos...

Ähnlich wie die Finanzmarkt- und dann die folgende Wirtschaftskrise tatsächlich weniger von einzelnen Bankern als vielmehr durch ein jahrelang fehlgeleitetes Globalsystem aus den Teilbereichen der (Finanz-)Wirtschaft, der Politik und des Rechts verursacht wurden, ebenso ist es nicht Glos alleine, der verantwortlich dafür ist, dass die politischen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft nicht fachgerecht angepasst werden. Wer wollte Glos denn? Merkel! Warum wollte Sie Glos? Weil Sie dank einem schwachen Wirtschaftsminister gegenüber der deutschen Öffentlichkeit eben ein bisschen stärker herausragt (Regel: Umgib Dich mit Flaschen, damit Du selbst besser dastehst...). Nun ist das seit Kohl sicherlich eine gute Lehre um die eigene politische Karriere zu fördern - insbesondere für Beamte, Lehrer und Juristen - die sonst kaum über praktische Erfahrungen verfügen und angewiesen sind auf Ihre Berater in den Ministerien... (Man schaue sich mit Grauen den Nachwuchs in CDU und SPD) - für die Entwicklung des deutschen Volkes ist dieses politische System und sein derzeitiges Establishment schlicht eine Katastrophe: Langsam, unfähig, unwillig. Staatswirtschaft? Die etablierten deutschen Parteien funktionieren im Inneren schon lange so...!

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Gerhard Dünnhaupt

Unsere politische "Elite"

Elite ist bekanntlich ein lateinisches Wort und bedeutet Auslese. Nichts Persönliches gegen unsere Herren Glos oder Beck oder wie sie alle heißen mögen, aber in der Bestenauslese haben wir seit eh und je versagt. Gewiss lässt sich mancherlei gegen das französische oder englische elitäre Bildungssystem sagen, aber sie haben es meist fertig gebracht Leute aufzustellen, die die erforderlichen Fachkenntnisse besitzen und sich auf dem diplomatischen Parkett nicht gänzlich blamieren.

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Peter Keul
Peter Keul (hildennet) - 07.02.2009 23:20 Uhr

Personalnot?

Wir haben zwar ein par Millionen Arbeitslose, aber gutes Personal ist knapp. Gerade in der Politik. Von Anfang an eine Notlösung, war schon Glos der Beleg dafür, dass die CSU unter ihren 100 000 Mitliedern keine wirklich gute Besetzung für diese Position hat. Seehofer ist in Schwierigkeiten. Ihm geht es wie mir: es fällt uns beiden kein Name ein, der in diesem Amt reüssieren könnte. What shall we do? Es fallen auf der Stelle noch mehr solche Notbesetzungen auf: Tiefensee? Jung? Was bleibt ist: von Obama lernen! Wenn man in den Parteien keine gutes Personal mehr findet, sollte man es mit Fachleuten von außerhalb probieren. Wird aber in Deutschland schwierig. Ob die sich in unserer Politikszene zurechtfinden?

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A. Keno
A. Keno (A.Ke) - 07.02.2009 22:10 Uhr

Foto von Michael Glos

Seit Jahren bin ich überzeugter FAZ/FAS-Leser. Dazu hat nicht nur der Inhalt der Zeitung beigetragen, sondern auch die - wie ich finde - grandiosen Fotos. Gerade das obige Foto mit Michael Glos auf der Rollbahn in Bagdad wird mich lange begleiten, wenn ich über Politik und politische Entscheidungen sinniere. A.Ke

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Jahrgang 1953, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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