Home
http://www.faz.net/-gqg-777im
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Managergehälter Banken sträuben sich gegen Regulierung der Boni

Der Bundesverband deutscher Banken hat vor einer zu starken staatlichen Regulierung von Bonuszahlungen an Banker gewarnt. Aktionäre und Eigentümer sollten frei über das Verhältnis von Boni und Festgehalt entscheiden können, fordert der Bankenverband.

© dapd Vergrößern Die Banken halten den Vorschlag des Europäischen Parlaments zu den Bonuszahlungen für zu weitreichend

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat vor einer zu starken staatlichen Regulierung von Bonuszahlungen an Spitzenbanker gewarnt. „Bereits heute müssen die Institute darauf achten, dass fixe und variable Vergütung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen““, sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Den Vorschlag des Europäischen Parlaments halte ich daher für zu weitreichend.“

Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten beraten derzeit über Regeln zur Begrenzung von Bonus-Zahlungen für Banker. Bislang sind sie zu keinem Ergebnis gekommen. Am Mittwoch soll ein erneuter Einigungsversuch unternommen werden.

Auf dem Tisch lag zuletzt der Vorschlag des Parlaments, ein Verhältnis von Festgehalt und Bonuszahlung von eins zu eins vorzuschreiben. Nur wenn die Aktionäre zustimmen, könnte die Gratifikation doppelt so hoch ausfallen wie das Gehalt. Der  Bankenverband fordere, dass die Aktionäre und Eigentümer frei über das Verhältnis von Boni und Festgehalt entscheiden könnten, berichtete die Zeitung.

Mehr zum Thema

Die neuen Vorgaben sollen im Rahmen des Basel-III-Abkommens für verschärfte Banken-Regeln erlassen werden. Ziel ist, eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern.

Quelle: Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
EZB überprüft Geldhäuser Bankenstresstest weckt Übernahmephantasien

Transparenz herstellen und Vertrauen schaffen – das ist das Ziel der Bankenaufsicht. Doch die Gewinnaussichten der Geschäftsbanken sind schwach. Die EZB dürfte Fusionen kritisch sehen. Mehr Von Hanno Mußler, Markus Frühauf

22.10.2014, 07:43 Uhr | Finanzen
Conchita Wurst singt vor dem Europaparlament

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest, Conchita Wurst, hat eine Vorstellung in Brüssel gegeben; nicht irgendwo in Brüssel, sondern vor dem Gebäude des Europaparlaments. Die Künstlerin war auf Einladung mehrerer Mitglieder des Europäischen Parlaments gekommen. Mehr

08.10.2014, 18:22 Uhr | Gesellschaft
Max-Planck-Institut Deutschland hat die Finanzkrise nicht aufgearbeitet

Martin Hellwig, Präsident des Max-Planck-Instituts in Bonn, übt harte Kritik an Banken, Medien, Politik und Wissenschaft. Des Weiteren sei die Erhöhung der Zinsen durch die EZB heute gar keine Option mehr. Mehr Von Gerald Braunberger

24.10.2014, 07:46 Uhr | Finanzen
Tote bei Zusammenstößen in Libyen

Ein Anhänger des abtrünnigen Generals Haftar forderte die Auflösung des Parlaments. Mehr

19.05.2014, 08:47 Uhr | Politik
Mayers Weltwirtschaft Von wegen robust

Der Stresstest für Banken soll für Stabilität sorgen. Doch er schafft nur eine weitere Illusion von Sicherheit. Mehr Von Thomas Mayer

25.10.2014, 15:07 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 25.02.2013, 08:50 Uhr

Nahles’ Rezepte

Von Philipp Krohn

Auch in der betrieblichen Altersversorgung will die Bundesarbeitsministerin die Macht der Gewerkschaften ausbauen. Ihre Pläne sind äußerst fragwürdig. Mehr 5 11

Umfrage

Sparen Sie angesichts der niedrigen Zinsen noch?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Womit im Umweltschutz am meisten verdient wird

Deutsche Wind- und Solarenergie sind weltweit gefragt. Das gilt auch für andere Bereiche aus dem Umweltschutz, wie unsere Grafik des Tages zeigt. Mehr 1

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden