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Risikoabsicherung

Managergehälter Banken sträuben sich gegen Regulierung der Boni

Der Bundesverband deutscher Banken hat vor einer zu starken staatlichen Regulierung von Bonuszahlungen an Banker gewarnt. Aktionäre und Eigentümer sollten frei über das Verhältnis von Boni und Festgehalt entscheiden können, fordert der Bankenverband.

© dapd Vergrößern Die Banken halten den Vorschlag des Europäischen Parlaments zu den Bonuszahlungen für zu weitreichend

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat vor einer zu starken staatlichen Regulierung von Bonuszahlungen an Spitzenbanker gewarnt. „Bereits heute müssen die Institute darauf achten, dass fixe und variable Vergütung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen““, sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Den Vorschlag des Europäischen Parlaments halte ich daher für zu weitreichend.“

Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten beraten derzeit über Regeln zur Begrenzung von Bonus-Zahlungen für Banker. Bislang sind sie zu keinem Ergebnis gekommen. Am Mittwoch soll ein erneuter Einigungsversuch unternommen werden.

Auf dem Tisch lag zuletzt der Vorschlag des Parlaments, ein Verhältnis von Festgehalt und Bonuszahlung von eins zu eins vorzuschreiben. Nur wenn die Aktionäre zustimmen, könnte die Gratifikation doppelt so hoch ausfallen wie das Gehalt. Der  Bankenverband fordere, dass die Aktionäre und Eigentümer frei über das Verhältnis von Boni und Festgehalt entscheiden könnten, berichtete die Zeitung.

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Die neuen Vorgaben sollen im Rahmen des Basel-III-Abkommens für verschärfte Banken-Regeln erlassen werden. Ziel ist, eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern.

Quelle: Reuters

 
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