29.05.2007 · Iran erwägt anscheinend den Bau einer Transrapid-Strecke. Der Schwebezug soll Pilger aus Teheran ins mehr als 800 Kilometer entfernte Maschhad im Nordosten des Landes bringen. Ein CSU-Politiker soll das Projekt eingefädelt haben.
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Chinesischer Imitations-Transrapid
Wenn die Chinesen jetzt den Transrapid selbst bauen, dann können sie ja auch gleich Iran mit beliefern.
"KOOPERATION UND WANDEL DURCH HANDEL - NICHT KONFRONTATION"
Diese Einschätzung einer Teilnehmerin weiter unten unterstütze ich.
Eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Iran ist zu befürworten.
der Transrapid folgt doch dem Prinzip "fliegender Teppich", ist also für Persien genau richtig...
Ingenieurdienstleistung ein Hurendienst?
"Jede Ware ist eine Hure". So lautet Sloterdijk's Zuspitzung von Walter Benjamins marxistisch fundierter Theorie der Prostitution aus den 20'er Jahren.
Dies gilt natürlich auch für Ingenieurdienstleistungen, insofern sie ein Glücksversprechen auf eine bessere, schönere Welt machen.
Seit der Postmoderne ist es unter Architekten schick geworden, fragwürdige Projekte damit zu entschuldigen, dass man als Architekt eben Hure der Investoren sei.
Das bekannte Zitat von Ferdinand A. Porsche aus den Nürnberger Prozessen ("ich konstruiere nur Maschinen, ... ") sagte etwa dasselbe.
Wenn deutsche Ingenieure nun also erbötig sind, für ein totalitäres, gegen unsere Gesellschaftsordung gerichtetes Regime ein technisches Prestigeprojekt zu planen, das gewissermaßen den Rahm eines deutschen Subvetionsskandals abschöpfen würde, soll man da bloß mit den Schultern zucken? Kann man das mit dem Verweis auf Arbeitsplätze rechtfertigen? Weil man eben mit der Konjunktur gehen müsse. Weil das ja alle machen. So zum Beispiel auch das Architekturbüro Böhm in Köln, das kraft seines Renomees gerade dabei behilflich ist, einen Moscheebau mit unverhältnismäßig imperialem Gestus in die Stadtlandschaft Kölns zu drücken.
Ich denke nein!
Ja, für den Tranrapid für Teheran.
Diese Äusserung-dieses Diktat v. Frau Knobloch ist anmaßend.
Wer mit wem Geschäfte macht , sollte nicht von Frau Knoblauch bestimmt werden.
Man sollte endlich mal aufhören mit solchen Vorgaben.
In jedem land der Erde lebt eine neue Generation. Diese sollte ausgerichtet sein auf Verständigung , dazu gehört auch Handel und Wandel. Warum soll Deutschland nicht ein Geschäft mit Teheran für einen Tranrapid abschließen? Kann mir jemand einen Grund nennen. Jedenfalls ist das sinnvoller als Waffenhandel.
Das ist Handel für Entwicklung, nicht für Zerstörung.
Wer den Wandel will, auch in diesen Ländern, muß mit ihnen genauso reden, wie mit allen anderen, genauso Handel treiben , wie mit allen anderen, sie gleichwertig betrachten.
So gesehen kann ich das Geschäft mit dem Transrapid begrüßen und hoffe, es kommt zustande.
Eine wirtschaftliche Annäherung verdrängt den Platz für kriegerische Aktivitäten.
Die Strategie und das Gebot der Stunde heißt:
"KOOPERATION UND WANDEL DURCH HANDEL - NICHT KONFRONTATION.
Verehrte Frau Knobloch , hören sie auf, positive Entwicklungen zu verhindern, durch Aufrechterhaltung von Feindbildern und Sturheit.
Wer die Vergangenheit nicht ruhen lässt, kann die Gegenwart nicht gestalten.
Pilger // Selbstmord - Iraner sind keine Araber
Maschhad ist die Stadt, in der die Öleinnahmen verwaltet werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da viele Leute gibt, die so eine Anbindung wünschen, aber für Pilger glaube ich eher nicht.
Was der Martin wegen Selbstmordattentäter schreibt, könnte sicher in vielen Ländern so zutreffen - aber der Iran ist in dieser Hinsicht ein eher ungefährliches Land.
Bleibt zu wünschen, dass es sich um mehr Handelt als um Zuckerl wegen dem Atomprogramm des Irans.
Diplomatische Rauchbomben um den korrupten Westen vorzuführen
indem der Iran Interesse für den Transrapid heuchelt, werden die deutschen Gutmenschen auf "Wandel durch Handel" setzen wollen. Damit erreicht der Iran das eine gewichtige europäische Macht zum "Appeasement" gebracht wird. Mal sehen wie lange sich die Deutschen verkackalbern lassen.
Hört, hört! Ein totalitäres Regime sorgt sich um das Wohlergehen seiner Bürger. Kann man in China überhaupt protestieren...außer für mehr Sonnenschein in der Antarktis? Anstelle von peinlichen, an Durchschaubarkeit nicht zu übertreffenden Begründungen sollten sie einfach (wahrscheinlich ziemlich wahrheitsnah) verkünden, dass sie in einigen Jahren eine Transrapid-Raubkopie ins Rennen schicken.
Wer weiß, wo der Transrapid schon überall mal geplant wurde, weiß auch, dass das gar nichts heißt. Realisierungschancen: <5%.
Es wäre dennoch zu begrüßen, wenn die Technik endlich irgendwo mal "sinnvoll", sprich auf langer Strecke, eingesetzt würde. Wir zögerlichen Deutschen waren dazu nicht in der Lage. Jetzt sollte die Technik experimentierfreudigeren Völkern überlassen werden, damit vielleicht eines Tages mal Sinnvolles draus wird...
Wegen der Absage der Chinesen müsste eigentlich jedem klar sein, dass diese keineswegs wegen Bürgerbeschwerden nicht bauen, sondern weil sie bald selbst so was haben werden oder die Technik in der Tat nichts taugt.
P.S. Wenn denn der Transrapid tatsächlich mal im Iran verkehrt, alle Achtung. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dann nicht ein Selbstmordattentäter mit dem Zug in die Luft jagt, und dann die Technik dran schuld ist. Naja, wir werden sehen...
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