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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Lokführer Kein neuer Streik bis Montag - unbefristeter Ausstand möglich

 ·  Die Lokführergewerkschaft GDL will bis einschließlich Montag nicht zu neuen Streiks aufrufen. Dann aber sei auch ein unbefristeter Ausstand nicht ausgeschlossen. Unterdessen schwindet das Verständnis für die Arbeitsniederlegungen in der Bevölkerung.

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Albert Genser
Albert Genser (agens1) - 17.11.2007 14:33 Uhr

Ja is' denn heut' schon Weihnachten?

Herr Schell, auch wenn es schwer fällt, sollten Sie vielleicht eines in Ihr Kalkül einbeziehen: Eine Liste mit Forderungen ist keine Wunschzettel! Und es ist auch noch nicht Weihnachten. Und selbst wenn wir den 24ten Dez. schreiben würden - an dem ja angeblich nicht gestreikt werden soll - so steht dennoch eines fest: Ein Wunschzettel ist kein Bestellformular.
Und noch eines steht fest: Die Forderung einer Gewerkschaft sind eine Verhandlungsgrundlage. Wenn Sie Angebote zu Verhandlungen ablehnen (schließlich werden nur lächerliche 10 % geboten) bestätigen Sie damit nur den Eindruck, den viele Menschen haben (unabhängig davon was die Demoskopen sagen): Sie sind nur noch ein überflüssiges Relikt aus alten Zeiten. Das Image der Lokführer haben Sie schon ruiniert. (Sie selbst hatten und haben eh keins). Wenn Sie jetzt noch Milliarden an Euros anderen Menschen an Kosten aufbürden, frage ich mich: Wie wollen Sie sich noch rasieren, ohne sich zu schneiden? Denn in den Spiegel könnte ich mit so einer Belastung nicht mehr schauen. Aber vielleicht sind Sie da aus anderem Holz geschnitzt. Schließlich wollen Sie sich um selbst Denkmal setzen. Ich hoffe, Sie stolpern über Ihre Arroganz!

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Werner Richter
Werner Richter (WR71277) - 16.11.2007 18:16 Uhr

Richtig kalkuliert?

Ist es möglich, dass die GDL (-Führung) als derzeit kleinste Eisenbahnergewerkschaft mehr will als nur +31% - oder vielleicht jetzt doch nur noch +10% - und auf jeden Fall einen eigenen Tarifvertrag? Setzt sie sich durch, wird sie einen guten Mitgliederzulauf haben. Das Risiko, dass das Kalkül nicht aufgeht, ist gering gegenüber dem Vorteil, den die GdL dabei herausschlägt. Falls er sein Ziel nicht erreicht, nimmt Herr Schell - hoffentlich - seinen Hut und verbucht es unter "ausser Spesen nichts gewesen". So gesehen besteht nicht viel Hoffnung, dass die GDL bald aufgibt.

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Volker Kulessa

Aussitzen!!

Würde die GDL das Angebot der Bahn annehmen, erhielten die Lokführer die höchste Lohnsteigerung, die in 2007, mehr noch, in den letzten Jahren überhaupt für irgendjemanden ausgehandelt wurden. Und das bereits ohne die 10%, die sie noch für 2 Stunden Mehrarbeit zusätzlich bekommen könnten. Das ist ja fast wie im Schlaraffenland. Man braucht sich nur zu bedienen.
Wer das nicht annimmt, führt etwas anderes im Schild. "Eigener" Tarifvertrag ist dafür nur eine Vernebelungsfomulierung. Es geht den Funktionären nur um Machtzunahme. Dem muß erbitterter Widerstand entgegengebracht werden, da der Wirtschaftsstandort Deutschland davon geschwächt würde, was dem kleinen Mann zuerst negativ treffen würde. Der Bahn kann man da nur "aussitzen" empfehlen, in spätesten 2-3 Wochen weiterer Streiks ist die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gegen die GDL und die Lokführer.

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Lukas Werth

einseitige Berichterstattung

Mir fällt die nahezudurchgehend sehr parteiische und einseitige Berichterstattung auf, die sich durch die Medien und leider auch die FAZ zieht: Man ist auf Seiten der Bosse, und wenn die mehrheit der Bevölkerung Verständnis für den Streik hat - auch ich als zum Teil betroffener - so heißt es nur: ...Zustimmung bröckelt. Die medien wissen hierzulande, so scheint mir, viel zu gut, auf welcher Seite sie zu stehen haben.

Ohne über die genauen Details von Angebot und Gegenangebot informiert zu sein, und obgleich sicher viele schlechter daran sind, scheint mir die Aktion der Lokführer ganz einfach ein sehr wünschenswertes Zeichen zu setzen: man muß sich wehren gegen das allseitige Abbröckeln jedweder annehmbaren Arbeitsbedingung, dagagen, daß sich ein Lebensgefühl einschleicht, jeder wolle nur die meiste Arbeit für das wenigste Geld aus einem herauspressen, gegen die sich immer weiter öffnende Einkommensschere, mit einem Satz, gegen den in alle Lebensbereiche eingeschlichenen Leitgedanken des freien Marktes, unterstüzt durch allgegenwärtige, billige und fehleingesetzte Schlagwörter wie "Rationalisierung" oder "Globalisierung".

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Dietmar Duckstein

Lokführer-Streik

Das Verständnis der Öffentlichkeit für die starre Haltung der GDL wird weiter zurückgehen und in Ablehnung umschlagen, wenn folgende Tatsachen berücksichtigt werden:

1. Die Bezüge der deutschen Lokführer liegen im europäischen Vergleich im Bereich des Normalen. Ein letzte Woche in einer ZDF-Sendung gezeigter Einkommensvergleich zeigte, dass nur die französischen Lokführer etwas mehr verdienen.
2. Bei allem Verständnis für die hohe Verantwortung der Lokführer - dieser Beruf erfordert keine so hoch qualifizierte Ausbildung wie die der Piloten, die außerdem einen großen Teil der Ausbildungskosten selbst finanzieren müssen. Der oft herangezogene Vergleich zur Pilotengewerkschaft Cockpit liegt daher neben der Sache.
3. Die Argumentation, die Arbeitsbelastung habe stark zugenommen und rechtfertige die gewünschte Erhöhung, zieht nicht, da in der gesamten deutschen Wirtschaft die Produktivität stark gestiegen ist, ohne dass sich dies nennenswert auf das Einkommensniveau ausgewirkt hätte.
3. Die deutsch Bahn muss sich in Zukunft in einem freien europäischen Wettbewerb behaupten. Gehaltserhöhungen in der gewünschten Größenordnung schwächen unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig.

Mein Appell an die GDL: zuück an den Verhandlungstisch!

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Kraisorn Chaisaowong

Danke! Vielen vielen Dank!

Ganz herzlichen Dank an all den Lokführer, die mit oder ohne eigenen Willen noch dafür sorgen, den Notfallfahrplan aufrecht zu erhalten.

Dieses Land ist nur so geworden, wie es heute ist, durch viele Menschen, die ihre Rücken krumm machten, um ihre Arbeit und ihren Anteil an die Gesellschaft zu leisten, auch oftmals ohne viel zu verlangen.
Das ist die Tugend dieses Lands.

Und das machen auch Sie und sie eben noch heute, auch wenn manche Züge gar nicht mehr fahren.

Vielen Dank nochmals.
Mit freundlichen Grüßen
Kraisorn

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Hauke Born
Hauke Born (takara) - 16.11.2007 14:09 Uhr

Wortbruch?

Ich erinnere mich noch an Aussagen im Laufe der Woche a la "Wir wollen ein Zeichen für die Berufspendler setzen, dass sie nicht immer das Nachsehen haben." Daher solle bei der S-Bahn in Berlin und Hamburg z.B. nicht gestreikt werden.
Und? Was ist daraus geworden?
Genau - ein S-Bahn-Streik. Und jeder, der sich auf Zwei Tage alte Aussagen verlässt, weil er eventuell keinen Internetzugang hat oder keinen Rumdfunk empfangen kann oder möchte, hat das Nachsehen, weil er nachträgliche Änderungen nicht mitbekommt.
Am Anfang habe ich auch noch gedacht, gut, sie wollen mehr Lohn, schön und gut, ist ja kein Problem, aber langsam verlagert sich meine Sympathie. Vielleicht nicht unbedingt zur Seite der Bahn, aber zumindest weg von der GDL.

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Markus Teuber

Herr Foltin,

so ähnlich sehe ich das auch .
Insbesondere beim Bahnstreik und der angeblichen oder wirklichen Unterstützung in der Bevölkerung (die jetzt plötzlich brökelt,da "man ja selber betroffen sei" -ei,ei,ei -wer hätte das gedacht,das sowas von sowas kommt) sieht man:

Es geht in Deutschland gar nicht mehr um marktgerechte Lohnanpassungen.
Es scheint in der Zwischenzeit -zugegebenermaßen der schwierigen wirtschaftlichen Lage,in der sich doch einige befinden (wer von diesen hat eigentlich gegen die 1 zu 2 Umrechnung des Euro protestiert ? -eben,niemand) - nur noch um die Befriedigung der eigenen (Neid)Gefühle zu gehen:
"Wieviel hat der ,dann will ich in der Relation mindestens genausoviel!"
Wenn also das Managergehalt um soundsoviel erhöht wurde,dann müssen alle anderen Gehälter relativ um mindestens die gleiche Summer erhöht werden.Basta!

Nicht mehr Ausbildung,Arbeit,Position,Markwert bestimmen,sondern lediglich der neidvolle Blick .Das geht nun schon eine ganze Weile so und Teile der SPD und die Linke glauben,aus der Gefühlsbedienung (Wahl)Kapital schlagen zu können.
Daher heizen diese die Irrationalität lieber noch mehr an,als der Vernunft nicht im Wege zu stehen.

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Ricky Janisch

Allensbach war und ist

immer mehr an Politik- und Stimmungmache interessiert, als an neutraler Forschung. Das weiß doch jedes Schulkind, daß die die Fragen so stellen, die Zahlen so drehen, daß Rückendeckung für die Konservativen (und mittlerweile Neoliberalen) dabei raus kommt.

Jeder Student mit Grundwissen in Statistik weiß, wie suggestiv und manipulativ mit Umfragen und ihrer Interpretation Stimmungsbilder wiedergegeben oder verzerrt werden können.

Das ist doch vollkommen klar und durchsichtig.

MfG

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Rüdiger Kimpel

GDL völlig gestört

Man muss nur die letzten 2 Zeilen des Artikels lesen, um zu sehen, welch geistig Kind die GDL ist...."10% mehr Lohn bei 2 Stunden Mehrarbeit.... das würden fast alle Arbeitnehmer akzeptieren...". Das ist die Wahrheit.

Die GDL hat vertragswidrig dieses Streik durchgeführt --- und tritt bewusst eine wirtschaftliche Krise los.... Herr Schell kann ja derweil hübsch Kur machen, auf unsere Kosten... Er gehört vor Gericht... Ich hoffe, die Bahn kommt mit ihrer Schadenersatzklage gegen die GDL und Herrn Schell durch.

Vorstand der Bahn muss hart bleiben ... noch eine Woche Streik und die Bevölkerung wird auf breiter Front gegen Herrn Schell und die Lokführer sein, jetzt heisst es Nerven bewahren ... in spätestens 3 Wochen ist der Spuk vorbei. Das hält die GDL bzw. die Lokführer pyschologisch nicht durch.

Mit Recht... eine Unverschämtheit, was da verlangt wrid.

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Rüdiger Kimpel

GDL völlig gestört

Man muss nur die letzten 2 Zeilen des Artikels lesen, um zu sehen, welch geistig Kind die GDL ist...."10% mehr Lohn bei 2 Stunden Mehrarbeit.... das würden fast alle Arbeitnehmer akzeptieren...". Das ist die Wahrheit.

Die GDL hat vertragswidrig dieses Streik durchgeführt --- und tritt bewusst eine wirtschaftliche Krise los.... Herr Schell kann ja derweil hübsch Kur machen, auf unsere Kosten... Er gehört vor Gericht... Ich hoffe, die Bahn kommt mit ihrer Schadenersatzklage gegen die GDL und Herrn Schell durch.

Vorstand der Bahn muss hart bleiben ... noch eine Woche Streik und die Bevölkerung wird auf breiter Front gegen Herrn Schell und die Lokführer sein, jetzt heisst es Nerven bewahren ... in spätestens 3 Wochen ist der Spuk vorbei. Das hält die GDL bzw. die Lokführer pyschologisch nicht durch.

Mit Recht... eine Unverschämtheit, was da verlangt wrid.

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Dietmar Nieder
Dietmar Nieder (DUWN01) - 16.11.2007 11:35 Uhr

Umfrage fragwürdig

Eine Umfrage über die Forderungen der GDL und deren Streik quer durch die Bevölkerung ist wenig sinnvoll. Vielleicht vergleichbar damit, Antialkoholiker über die Bierpreise zu befragen. Wer nicht mit der Bahn fährt, hat leicht reden über Sympathie; höhere Fahrpreise stören ihn auch nicht. Fragen sollte man ausschließlich Bahnkunden, auch Gelegenheitskunden und Güterverkehskunden. Das Ergebnis wäre ziemlich eindeutig.
Wie wäre es denn, Tankstellen oder Raffinierien würden bestreikt? Das wäre nur denjenigen egal, die nie Auto fahren und auch keinen Bus brauchen. Was noch alles dranhängt, kann sich jeder selbst ausmalen. Jedenfalls scheinen viele bahnabstinente Mitbürger die Bedeutung der Bahn bisher unterschätzt zu haben.
Wenn jede kleine Berufsgruppe, von deren Funktionieren vieles abhängt, das Land so lange piesackt, bis sie ihre Lohnvorstellungen durchgesetzt hat, kommen wir bald aus den Streiks nicht mehr heraus; leiden werden letztlich alle unter solchen Verteilungskämpfen.

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Rudolf Neuber

Glückauf, Streikende Lokführer!

Ihr habt nicht nur das Recht, zu streiken, sondern auch den Ärger, von Kritikern wie Parias behandelt zu werden.

Diese Kritiker sind alles Gehaltsbezieher aus den obersten Regionen, die kaum die Bahn benutzen. Während diese Herrschaften sich in finanziell bestens abgesicherten Positionen nicht stören lassen wollen, geht es den Lokführern um die Existenzfrage, einmal von einer eigenen Gewerkschaft vertreten zu werden und zweitens um eine Gehaltsanpassung derart, daß sie damit ihre Lebenshaltungskosten bezahlen können. Diese Forderungen sind absolut legitim.

Dabei entsteht der Eindruck, daß hier ein Mehdorn sein persönliches Süppchen auskochen will, nämlich der oberste Befehlshaber zu sein, der auf nichts Rücksicht zu nehmen braucht. Das läßt er sich natürlich in Millionenhöhe vergüten.

Wir Bahnbenutzer sind jedoch der Meinung, daß wir auf Mehdorn keine Rücksicht mehr nehmen können. Das Lokführerproblem hätte schon längst gelöst werden können, wenn Mehdorn sich richtig einordnen würde; so aber, mit juristischen Mätzchen und diffamierenden Zeitungsannoncen in Millionenhöhe den obersten Feldherrn mimend, treibt er die Dinge nur ins Chaos und sich selbst hoffentlich bald ins Ersatzteillager!

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Stefan Koch

Streik-Verantwortungslos

Na, gestern auch im Stau gestanden? Das geht ja noch.

In um um Hamburg war es gestern auch noch recht glatt und das bis in den Vormittag hinein. Wie viele Unfälle hat dieser Streik produziert, die sich nur deshalb ereignet haben, weil viele Menschen sonst bei dem Wetter die Bahn genommen hätten?

Die Bahn und die GDL verhalten sich verantwortungslos.

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Michael Foltin
Michael Foltin (EG4-R81) - 16.11.2007 10:34 Uhr

So wie ich das sehe (2)

Zudem sind Deutsche Nörgler auf aller höchstem Niveau. Mir ist eine Situation einer Akademikerin in Polen bekannt, die 400€ mtl. Verdient und das in einer polnischen Großstadt bei ähnlichen Lebenskosten. Wenn in Deutschland 1600€ netto zu wenig zum Leben sind, wie können dann Menschen in anderen Ländern mit Ihrem geringen Gehalt auskommen? Da sich heutige Top-Volkswirtschaften wie Deutschland zukünftig international immer größerem Konkurrenzdruck gegenüber sehen werden müssen, ist das Nörgeln und der Neid innerhalb unserer Gesellschaft der beste Weg, unserer Volkswirtschaft nachhaltig zu schaden und uns spätestens in ein paar Jahrzenten nur noch maximal im internationalen Mittelfeld wiederzusehen. Also viel Erfolg dabei.

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Michael Foltin
Michael Foltin (EG4-R81) - 16.11.2007 10:31 Uhr

So wie ich das sehe (1)

Für mich richtet sich eine Entlohnung nach dem Angebot und der Nachfrage einer Qualifikation. Da viele Menschen Formel1-Rennen sehen wollen und M. Schumacher mit seiner Qualifikation nahezu einzigartig ist/war, hat er seine vielen Millionen verdient. Da eine Frau Merkel mit Ihren Qualifikationen in der obersten Liga spielt und meiner Meinung nach ein beachtliches Engagement an den Tag legt, hätte Sie auch mehr Geld verdient. Auf etwas niedrigerem Niveau verhält es sich bei Ärzten oder auch Krankenschwestern, vor denen ich höchsten Respekt habe und die auch einen höheren Lohn verdient hätten. Lange Rede, kurzer Sinn: Denke, dass sehr, sehr viele Menschen eine Lok führen könnten und lokführerlose Züge nur eine Frage der Zeit sind, also sollten die mit der aktuellen Situation zufrieden sein.
Und zur schlechten Meinung gegenüber Managern: Man ersetze Mehdorn durch z.B. 20 Lokführer für ein Jahr und die Bahn würde sich in einer katastrophalen Lage wiederfinden. Die Leistungen der Manager werden in hohem Maße unterschätzt und die Anzahl derer, die diese Leistung erbringen können, ist schwindend gering.

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Nico Tillmann

Privatisierung stoppen - Bei Stromkonzernen Fehler schon sichtbar

Es ist bedauerlich, dass selbst ein so verheerender Streik unsere Politiker nicht zur Einsicht bringt.
Der Schienentransport ist von so vitaler Bedeutung für das Wohl unseres Landes, dass man die Bahn besser wieder als Bundesunternehmen mit Beamten führen sollte.

England ist uns mit der Privatisierung der Bahn als abschreckendes Beispiel vorrangegangen, nicht nur die Züge sind weniger gepflegt, vorallem die Anzahl von Toten im Bahnverkehr ist Jahre nach der Privatisierung erschreckend in die Höhe gegangen.

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Deutscher Bus-Club

Von Henning Peitsmeier

Der ADAC will im Markt für Busverbindungen auf Anhieb einen Anteil von einem Drittel. Leisten kann er sich einen möglichen Flop allemal. Denn gut 18 Millionen Autofahrer zahlen mehr als 1 Milliarde Euro Beiträge im Jahr. Mehr


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